So

01

Nov

2009

Unter Wert geschlagen

 

Manchmal sind es doch die alten Fußball-Weisheiten, die uns immer wieder einholen. Das sprichwörtliche Pech, das Mannschaften im Tabellenkeller nachgesagt wird, traf am Samstag auf das Team vom SV Schermbeck in der NRW-Liga zu.

Im Pech: Seyit Ersoy (Foto: sv-schermbeck.de)

1.FC Kleve - SV Schermbeck 2:1

Schon früh machte der Gastgeber deutlich, dass er diese Partie gewinnen will. Gerade mal elf Minuten waren gespielt, da segelte ein Freistoß von Marek Klimczok an allen SVS-Spielern vorbei. Ercan Sendag bedankte sich und drückte das Leder zur 1:0-Führung über die Linie. Die Schwanenstädter machten weiter Druck, fanden aber in Stefan Schröder ihrer Meister. Der Zerberus des SVS überzeugte erneut und war in dieser Phase bester Akteur der Gäste. In der 32. Minute war aber auch er machtlos. Benedikt Koep nahm Anlauf und war nicht mehr zu bremsen. Sein 40-Meter-Solo krönte er mit der mehr als verdienten 2:0-Führung.

 

Nach der Pause sahen die gut 300 Zuschauer einen wie entfesselt aufspielenden Tabellenletzten. Kaum drei Minuten waren gespielt, da gelang Dirk Cholewinski der Anschlusstreffer für den SVS. Danach rollte ein Angriff nach dem anderen auf das Tor von Sascha Horsmann. Auch dieser zeigte wiederholt sein Können, war aber in der 60. Minute mit Fortuna im Bunde. Zunächst hämmerte Seyit Ersoy das Leder an die Unterkante der Latte. Kaum 60 Sekunden später war erneut Ersoy zur Stelle. Sein Kopfball sprang von der Unterkante der Latte zurück ins Feld. Durchatmen beim 1. FC; Kopfschütteln beim Strötzel-Team.

 

Weitere Möglichkeiten der Gäste blieben ungenutzt, sodass am Ende eine unglückliche, aber  vor allen Dingen vermeidbare Niederlage, die Folge war. Der SVS bleibt somit weiterhin am Ende der Tabelle in der NRW-Liga.

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