Mi

09

Dez

2009

Preußen trennen sich von Groth!

Preußen Gladbeck

Preußen Gladbeck hat auf die sportliche Talfahrt in der Kreisliga A reagiert. Mike Groth ist ab sofort nicht mehr Trainer der Ersten Mannschaft. Der Vertrag wurde im beidseitigen Einvernehmen vorzeitig aufgelöst.

Mike Groth Mike Groth

Das Gladbecker Trainer-Karussell dreht sich munter weiter. Nach Wacker Gladbeck, Schwarz-Blau Gladbeck und zuletzt SuS Rosenhügel müssen nun auch die Gladbecker Preußen den Posten des Cheftrainers neu besetzen. Nach den jüngsten beiden Niederlagen in der Meisterschaft überwintern die Preußen nur auf dem achten Tabellenplatz in der A-Liga - dabei war man mit großen Aufstiegs-Ambitionen in diese Saison gegangen.

„Die Chemie stimmte nicht mehr, die letzten Ergebnisse sprechen Bände“, äußerte sich der Erste Vorsitzende Kurt Kaiser gegenüber Auf’m Platz zur vorzeitigen Trennung. „Wir sind im Vorstand übereingekommen, dass es so nicht mehr weitergeht und haben zusammen mit dem Trainer die Entscheidung gefällt, jetzt auseinander zu gehen.“

„Der Bruch zwischen Mannschaft und Trainer war einfach nicht mehr zu kitten“, bestätigte auch Mike Groth: „Es fehlte in der Mannschaft vor allem an der Grunddisziplin, das zog sich wie ein roter Faden durch die Saison. Wenn ich aufsteigen will, kann ich am Spieltag nicht bis morgens früh um die Häuser ziehen. Klar, dass dann auch die gewünschten Ergebnisse ausbleiben“, kritisiert der Ex-Trainer vor allem die mangelnde Einstellung seiner ehemaligen Kicker.

Mike Groth übernahm zur Saison 2008/09 die Erste Mannschaft der Preußen und erreichte auf Anhieb den dritten Tabellenplatz in der Kreisliga A. Zuvor war Groth Übungsleiter der Zweit- und Drittvertretung im Verein. „Ich möchte betonen, dass es mit dem Vorstand nie Probleme gegeben hat und wir im Guten auseinander gegangenen sind“, so Groth. „Es ist aber klar, dass ein Verein lieber den Trainer ersetzt, als zehn Spieler vor die Tür zu setzen.“

Die Suche nach einem Nachfolger wollen die Preußen möglichst früh hinter sich bringen. Kaiser: „Wir werden uns noch in dieser Woche mit zwei, drei Kandidaten zusammensetzen und dann gegebenenfalls schon eine Lösung präsentieren können“, so der Erste Vorsitzende.

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