Mo

25

Jan

2010

Preußen nicht zu stoppen

Mit einem fulminanten Siegeszug dominierte die SG Preußen Gladbeck auch die Endrunde bei den Gladbecker Hallen-Titelkämpfen 2010. Enttäuschend stattdessen die schwache Vorstellung der Zweckeler im Finale und das sieglose Ausscheiden des Titelverteidigers aus Rentfort.

In Finale hatte der SVZ selten die Nase vorn.

Der Stadtmeister-Titel geht zu Recht an die Gladbecker Preußen, die alle Endrunden-Spiele gewannen und auf dem Weg zum Titelgewinn ganze zwei Gegentreffer schlucken mussten. Die Krönung erfolgte mit der tollen Leistung im Finale gegen den favorisierten Landesligisten aus Zweckel, der nach der Galavorstellung von Ahmed Ibrahim & Co. sogar mit dem 4:0 nach 20 Minuten noch recht gut bedient schien. „Klar sind wir enttäuscht“, sagte Zweckels Zeidler nach der Endspiel-Packung, „als Landesligist muss man hier natürlich ganz anders auftreten.“

Kollektive Rudelbildung des neuen Stadtmeisters.

Völlig aus dem Häuschen war hingegen der Trainer des Siegerteams. Thomas Bogdahn hat die Mannschaft erst im Dezember übernommen und hofft nun auf eine Initialzündung auch für die Meisterschaft: „Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie richtig Spielfreude entwickeln kann, wenn die Köpfe frei sind. Doch so einen deutlichen Sieg im Finale gegen Zweckel hätte ich auch nicht erwartet, großartig! Wir wollen diesen Schwung jetzt mit in die Rückrunde nehmen.“

Volles Haus in der Artur-Schirrmacher-Halle.

Reichlich Komplimente gab es auch für den Ausrichter der diesjährigen Endrunden-Spiele in der Artur-Schirrmacher-Halle, die mit 600 Fans gut besucht war. Das Organisations-Team von Adler Ellinghorst ließ es kulinarisch an nichts fehlen, aber auch sportlich waren die Adler voll auf der Höhe. In der schwierigen Zwischenrunden-Gruppe 2 war man drauf und dran, den SV Zweckel in die Schranken zu weisen, kassierte aber unglücklich den 2:2-Ausgleich mit der Schluss-Sirene. Gegen den enttäuschenden Titelverteidiger BV Rentfort stand Fortuna den Ellinghorstern dafür aber bei, als Norman Ohl den Gastgeber in letzter Minute ins Halbfinale schoss.

Mann des Turniers: Preußens Ibrahim, rechts Fachschaftleiter Dyba.

Ebenfalls bis ins Halbfinale schaffte es der FC Gladbeck – und das ohne einen Sieg. Dementsprechend war FC-Coach Knappmann mit der Leistung seiner Mannschaft überhaupt nicht einverstanden: „Was wir hier heute gezeigt haben, ist kein Vergleich zur Vorrunde.“ Die größte Enttäuschung war aber der Titelverteidiger aus Rentfort. Die BVR-Kicker bereiteten ihren Coach Frank Frye mit dem sieglosen Zwischenrunden-Aus kein passendes Geburtstags-Geschenk. Sich selbst im Weg stand Rot-Weiß Gladbeck: Trotz passabler fußballerischer Leistung verschenkte der C-Ligist den durchaus möglichen Halbfinal-Einzug aufgrund unnötiger Platzverweise.

Torjäger: Ahmed Ibrahim (5 Tore, Preußen Gladbeck)
Bester Spieler: Ahmed Ibrahim (Preußen Gladbeck)
Bester Torwart: Artur Drzsiga (Adler Ellinghorst)

 

Die Endrunde im Überblick!

Die Bilder!

Die Torjäger!

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