Di
09
Mär
2010
„Sind noch gut im Rennen“
Der FC Gladbeck war in der Hinrunde die positive Überraschung dieser A-Ligasaison. Nach dem knallharten Auftaktprogramm mit zwei Spitzenspielen liegt die Knappmann-Elf auf dem zweiten Platz hinter dem BVR und hat nach wie vor alle Chancen.
Dirk Knappmann
Hallo Herr Knappmann! Nach der Derby-Niederlage in Rentfort hat der FC im Verfolgerduell gegen Hassel eine starke Reaktion gezeigt und sich mit einem 2:0-Erfolg eindrucksvoll zurückgemeldet.
„Ja, das war mit Abstand die die beste Leistung, seitdem ich hier Trainer bin. Wir hatten schon in der ersten Halbzeit unglaublich viele Tormöglichkeiten und hätten dem SC Hassel eine Vorführung vom allerfeinsten verpassen können. Das war eine ganz starke Teamleistung der gesamten Mannschaft, der Sieg war mehr als nur verdient.“
Hat die ärgerliche Niederlage im Spitzenkampf beim BVR womöglich noch mal Kräfte bei Ihrer Mannschaft freigesetzt?
„In Rentfort hat am Ende sicherlich die bessere Mannschaft gewonnen, auch wenn das stürmische Wetter eigentlich kein richtiges Fußballspiel ermöglichte. Trotzdem war meine Mannschaft danach mächtig niedergeschlagen, hat dann aber unter der Woche super trainiert und sich jetzt mit diesem wichtigen Sieg belohnt.“
Nach der starken Hinrunde haben Sie jegliche Meisterschafts-Ambitionen von sich gewiesen. Jetzt steht der FC wieder auf Platz zwei – bleiben Sie dabei?
„Für mich bleibt der BV Rentfort der klare Top-Favorit. Sie haben einen breiten und ausgeglichen besetzten Kader, dazu mit Frank Frye einen super Trainer, der genau weiß, wie er die Mannschaft einzustellen hat. Mein Team hat aber verinnerlicht, dass es nach wie vor gut im Rennen ist. Das war insbesondere nach der Niederlage vergangene Woche ganz wichtig.“
Nach diesen zwei Top-Spielen wartet am kommenden Sonntag mit Kellerkind Beckhausen 05 nun eine Pflichtübung auf den FC Gladbeck.
„Das wird schwer genug, das haben wir schon im Hinspiel gesehen, als wir mit viel Glück in der Nachspielzeit noch ein 1:1 geholt haben. Als so genannte Spitzenmannschaft darf man aber gegen vermeintlich schwächer besetzte Teams keine Punkte liegen lassen. Da müssen wir noch konstanter werden.“
