Mo
24
Mai
2010
Fuhlenbrocker Damen gewinnen Pokalendspiel
In einem wahren Elfmeterkrimi setzte sich im Endspiel um den Kreispokal der Frauen die Mannschaft von Christoph Poppek am Ende mit 10:9 gegen den FC Sterkrade 72 durch. Nach der regulären Spielzeit von 90 Minuten stand es noch 2:2, wobei die Fuhlenbrockerinnen kurz nach der Halbzeitpause einem 0:2-Rückstand hinterherlaufen mussten.
"Glücklich, aber verdient gewonnen", war der eindeutige Tenor bei Christoph Poppek, dem Trainer der Damen des BW Fuhlenbrock. "Es war schon schön anzusehen, wie meine Mannschaft nach dem 0:2-Rückstand noch zurückgekommen ist", war er zumindest mit der Leistung in der zweiten Halbzeit zufrieden.
BWF -Trainer Christoph Poppek
"Doch wir hätten bereits zur Halbzeit mit zwei, drei Toren führen müssen", ergänzt Poppek. Doch da gingen beide Mannschaften mit einem 0:0 in die Halbzeitpause. Kurz nach Wiederanpfiff erzielten die Oberhausenerinnen zwei schnelle Tore, so dass die BWF-Damen nach 58 gespielten Minuten bereits mit dem Rücken zur Wand standen. Doch mit dem 1:2 durch die eingewechselte Lorina Caltagirone keimte im Fuhlenbrocker Lager noch einmal Hoffnung auf. Die großen Bemühungen der Blau-Weißen wurden schließlich mit dem 2:2-Ausgleichstreffer durch Britta Kroll belohnt. Nach einer Flanke setzte die Mittelfeldspielerin den Ball per Kopf erst an die Latte, doch im Nachsetzen bugsierte sie den Ball über die Linie. Die Freude im Lager der Fuhlenbrockerinnen war riesengroß, nach dem 0:2-Rückstand noch einmal so in das Spiel zurückzukommen.
Bei dem 2:2 blieb es dann auch bis zum Apfiff der 90 Minuten. Die Partie ging also in die Verlängerung. Doch diese brachte ebenfalls keine Entscheidung, wobei die BWF-Damen während der Extra-30-Minuten die bessere Mannschaft stellten.
Also musste der Pokalsieger im Elfmeterschießen ermittelt werden, einem wahren Lotteriespiel. Nachdem die ersten fünf Schützinnen beider Mannschaften an den Punkt traten, stand es erneut unentschieden (3:3), da aus beiden Lagern jeweils zwei Spielerinnen verschossen.
Es ging also weiter im Elfmeterthriller. Insgesamt brauchte es pro Team zehn Strafstösse, ehe ein Sieger ermittelt wurde.
Matchwinnerin bei der Lotterie war BWF-Torhüterin Miriam Bogatzki, die ingesamt drei Strafstösse der Oberhausenerinnen parieren konnte. Allerdings versagten ihr bei ihrem eigenen Elfmeter die Nerven und setzte den Ball an den Pfosten.
"Es war schon eine klasse Leistung von ihr, obwohl sie ja eigentlich eine Stürmerin ist. Doch sie ist mal wieder in die Bresche gesprungen, da unsere eigentliche Torhüterin heute fehlte", so Christoph Poppek über die Matchwinnerin. In die Torschützenliste exklusive der beiden Treffer aus der regulären Spielzeit konnten sich eintragen: Kerstin Pekar, Tanja Steinegräber, Jasmin Mietzen, Nina Stiez, Sylvia Sket, Mirsada Kovac, Britta Kroll und Julia Buhren. Tiffany Sinner und Miriam Bogatzki hingegen scheiterten vom Punkt.
"Wir haben verdient den Pokal gewonnen. Meine Mannschaftskameradinnen haben eine klasse Leistung gezeigt", resümierte die verletzte Sarah Cierpiszewski, die somit heute auch nicht mitwirken konnte. Allerdings unterstützte sie ihre Mannschaft lautstark von der Seitenlinie. Und es hat geholfen. Denn am Ende konnten die BWF-Damen das Objekt der Begierde, den Pokal, in den sonnigen Himmel recken. dw
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Kommentare: 3
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#1
Herzlichen Glückwunsch an die BWF-Damen, auf Grund der ersten Halbzeit und der guten Moral in der zweiten Halbzeit, denke ich auch das ihr verdient gewonnen habt! Bitte nächstes Jahr in der regulären Spielzeit, ich hab mir sowas von einen Sonnenbrand geholt ;-)
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#2
wir sind die besten määäädels... :-)
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#3
Herzlichen Glückwunsch an die BWF Damen und mein Trainerkollege Christoph Poppek.
Nicht nur das ihr den Pokal geholt habt,auch in der Meisterschaft habt ihr einiges geleistet.
Ich wüsche euch viel Glück für die kommende Saison und das es dann mit der Meisterschaft klappt.
mfg.Ralf Höner 






