Mi
23
Jun
2010
Fußballentzug für Roccaro
Eine harte, aber vertretbare Strafe verhängte die Verbandsspruchkammer gegen den SuS Vorsitzenden Marco Rocarro. Sein Aussetzer im B-Kreisligaspitzenspiel SuS Hervest gegen BVH Dorsten II wurde gestern verhandelt.
Nur aufgrund seines reumütigen Verhaltens ist SuS Vorsitzender Marco Roccaro nicht noch härter bestraft worden. Der Chef des Neu-A-Ligisten aus Hervest muss nach seiner Entgleisung vom 16. Mai (Spiel gegen BVH Dorsten II) eine Geldstrafe von 500 Euro hinterlegen. Des Weiteren ist es ihm verwährt, sechs Monate lang den Heim- und Auswärtsspielen seines Clubs beizuwohnen.
„Das Urteil war gemessen an meinem Ausraster noch glimpflich. Ich weiß selbst nicht, was da in mich gefahren ist“, so Roccaro nach der Verbandsspruchkammersitzung. „Mir war wichtig, dass der Schiedsrichter meine Entschuldigung annimmt. Es hätte mich auch noch schlimmer treffen können.“
Die Statuten sehen bei einem körperlichen Angriff gegenüber dem Mann in Schwarz bis zu 1500 Euro Strafen und ein Funktionsverbot vor. Roccaros einsichtiges Verhalten bewahrte ihn vor einer höheren Strafe.
Fußball ist und bleibt emotional. Das macht diese Sportart unter anderem aus. Doch ist es ein zementiertes No-Go den Schiedsrichter verbal anzugreifen oder gar handgreiflich zu werden. Diese Strafe sollte ebenfalls als Denkanstoß in den Köpfen aller Beteiligten auf, und um einen Fußballfeld herum dienen.
Denn Gewalt, in welcher Form auch immer, gehört nicht zum Fußball.
Kommentare: 2
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#1
Der letzte Satz trifft den Nagel auf dem Kopf!!
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#2
Respekt fussball ist nicht immer fussball wenn man draußen steht aber viel glück für die neue spiel runde





