Di

03

Aug

2010

Der 1. Auf'm Platz-Cup war ein voller Erfolg

Das war ein Fest! Der 1. Auf'm Platz-Cup fand am vergangenen Samstag statt und fand einen ersten verdienten Sieger bei diesem Sponsorenturnier. Alle teilnehmenden Mannschaften hatten sichtlich Ihren Spaß und es wurde bis in den späten Abendstunden gefeiert!

So sehen Sieger aus: Dirk Lanfermann von SIXT

Direkt nach Spielende war es Freude pur und so ließen die Kicker der Sixt Lanfermann-Truppe ihren Gefühlen freien Lauf. Tränen ronnen den sonst so harten Kerlen die Wangen hinunter. Einfach einmalig, stammelten die Spieler. Unfassbar, unfassbar konnte der aufmerksame Zuhörer die Truppe murmeln hören. Keiner der Aktiven bekam in diesen Momenten den tosenden Mob auf den Rängen mit: Der Sportplatz Arenberg Fortsetzung bebte! Fans lagen sich in den Armen, sangen, tranken küssten einander. Auf der anderen Seite rollte die Möbel Beyhoff-Fraktion traurig Fahnen und Banner zusammen. „Wir waren so nah dran“, klagte ein ganz in grün gekleideter Anhänger: „Wir waren so nah dran!“ Keiner wollte es wahr haben, der 1. Auf’m Platz-Cup sollte an den Gegner gehen.

Das Auf'm Platz-Team

Von morgens zehn bis abends um sieben Uhr rollte der Ball auf der schmucken Sportanlage des SV Rhenania. 16 Mannschaften hatten ihr Kommen gemeldet, 15 kamen – nur die Diakonie sagte kurzfristig ab. In vier Gruppen bekamen die zahlreichen Zuschauer beste Fußballunterhaltung geboten – wobei der Spaß an erster Stelle stand.

In GruppeA standen sich die AH Herren von Rhenania, Sportpark Stadtwald sowie Möbel Beyhoff gegenüber. Hier musste der Sportpark Stadtwald nach der Vorrunde die Segel streichen.

Das Sanitätshaus Steinberg überzeugte optisch

In der Gruppe B standen sich VES, das Sanitätshaus Steinberg, Teamsport Philipp sowie Burak’s Trinkhalle gegenüber. Diese Konstellation gab einiges her. Die Mannschaft vom Sanitätshaus Steinberg überzeugte zwar nicht sportlich - aber optisch. Von den Damen im Kader ließen sich vor allem Burak’s Trinkhallen-Kicker dermaßen ablenken, dass es gleich mal eine Niederlage hagelte. Der Heimvorteil für die Löwen griff also nicht – und dass obwohl der 263er direkt von der Bude bis zum Platz durchfährt. Trotzdem kamen die sympathischen Welheimer weiter gegen den doppelten Teamsport-Trumpf allerdings konnten auch sie nicht ankommen. Rot sticht, hieß es bei Teamsport und so unterhielten sich Sven Koutcky, der schönste 11er im Kader von Teamsport, und Torhüter Marco Hoffmann noch lange nach der Gruppenphase über die richtige Haartönung. Es hat geholfen – Teamsport kam verdient weiter!

Ersoy Rommeswinkel

In der Gruppe C ging der haushohe und überlegene Turnierfavorit an den Start, die Mannschaft von DITIB Auf’m Platz schickte die geballte Brüder-Ladung auf den Kunstrasen. Es gewann Durdu (3 Nennungen) vor Kaya (2 Nennungen) vor den Brüdern Christian Rommeswinkel und Ersoy Rommeswinkel. Außerdem nominiert: die Mittendrin-Wundertüte Volker Engel sowie das Auf’m Platz-Tennis-Dreigestirn Lazar, Wiegert und Zbick. Bei diesem Trio wird sich die Fußballriege im Übrigen auch mal revanchieren – wir werden nämlich einfach behaupten, dass wir Tennis spielen können. Daniele Lepori, David Wirsch, Sebastian Matheus und Dennis Prien sollten der Mannschaft zumindest optische Klasse zuliefern - was auch gründlich misslang. Entgegen der Annahme einen Turnierfavoriten ins Rennen geschickt zu haben, muss sich Teamchef Dennis Bröhl im Nachhinein die Frage gefallen lassen, ob ihm die warme Novembersonne bei gefühlten 15 Grad und Regen nur das Gesicht verbrannt hatte: der rundliche Neu-Albino hatte gründlich daneben gelegen und wird sich für den finanziellen Kraftakt, den diese Truppe mit sich brachte, verantworten müssen. „Dieses Turnier muss genauestens aufgearbeitet werden. Ich schäme mich für unsere Fans“, sagte der In-Team-Chef Bröhl. Souverän kam die Mannschaft nach einer guten Leistung gegen die Schloss Quelle (0:3-Niederlage) und Siegen gegen die Scheibeninsel sowie das Alpincenter weiter.

Die Mannschaft von der Scheibeninsel

Die Scheibeninsel, so lernten wir an diesem Nachmittag, ist mittlerweile mit rund 40 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber Bottrops – unfassbar, wer alles für diese Mannschaft auflief. Nicht minder kleiner der Einsatz vom Alpincenter rund um Fabian Wilmes, der sich bei seiner Truppe für das Abschneiden entschuldigte: „Ich hatte abends noch Spiel“, so der verhinderte Motor der Mannschaft. Hoffentlich nicht auswärts. Neben der überlegenen und sympathischen Auf’m Platz-Truppe kam übrigens Schloss Quelle weiter.

Team Grönner gegen Olschewski

Die wahren Skandale spielten sich in der Gruppe D ab. Sixt Lanfermann zog nach wenig überzeugenden Spielen und einem Torverhältnis von 21:4 in die Endrunde ein. Hier sollte normalerweise gegen das Auf’m Platz-Team Schluss sein – dazu später. Olschewski trat mit Jupp „Josef“ Tubay an, der gegen die Sparkasse fünf Treffer erzielte und so zur Umfinanzierung gezwungen werden wird. Dramatisch der Auftritt vom Partyservice Rainer Grönner. Die freundliche Pommesbude verlor den Chef. Rainer „Die Wade“ Grönner wird wohl längere Zeit kein Kamelhack durch den Fleischwolf drehen – es zwickte beim durchtrainierten Mitdreißiger nach drei Einsätzen über summierte vier Minuten. Folgerichtig war nach der Vorrunde Schluss und die wahren Weißen Profis, pardon, die Weißwaren-Profis von Olschewski kamen weiter.

Bernhard Althoff leitete das entscheidene Spiel

Und jetzt genug gelästert:

Es sollte noch hochklassiger werden: Ab dem Viertelfinale griff Schiedsrichterobmann Bernd Althoff zur Pfeife, außerdem freuten sich die Organisatoren über den Besuch von Fußball-Spartenleiter Lutz Radetzki, der einen Tag vor den Feldstadtmeisterschaften die Zeit fand, ins Blankenfeld zu kommen. Die AOK veranstaltete zudem ein Kickerturnier.

 

Allen teilnehmenden Mannschaften gebührt ein großes Kompliment – es gab keine nennenswerten Unsportlichkeiten, dafür viele zufriedene Gesichter. Die Auf’m Platz-Truppe bedankt sich bei tollen Gastgebern vom SV Rhenania, guten Schiedsrichtern und Sportsleuten, die ihrem Namen gerecht wurden. Das sportliche Niveau steht so manchem „richtigen“ Turnier in nichts nach. „Eines ist sicher, wir machen nächstes Jahr weiter“, sagte Holger Czeranski, der für seine launige Kommentierung des Endspiels von Dirk Lanfermann mit einer Bierdusche bedacht wurde – zur Belohnung gab es postwendend ein schickes Sixt-Shirt vom Turniersieger. Möbel Beyhoff wurde Zweiter, ein tolle Vorstellung. Dritter nach 9-Meter-Schießen wurde die Schloss Quelle, die sich gegen Teamsport Philipp durchsetze.

Kommentar schreiben

Kommentare: 3

  • JimdoBusiness
    #1

    aufmplatz (Dienstag, 03 August 2010 23:25)

    Hallo zusammen,

    es ist nicht der "Vorzeigeclub" angegangen worden, sondern nimmt die Kommentarfunktion mittlerweile beleidigende Formen einzelner Personen an. Diese Kommentarfunktion und diese Plattform wird offensichtlich immer mehr von Heckenschützen missbraucht. Und das werden wir nun fortan, im Interesse aller Bottroper Fußballer, Funktionäre; Vereine und sogenannte "Vorzeigeclubs" unterbinden.

    Mit sportlichen Grüßen
    für das Auf'm Platz-Team

    Holger Czeranski
    Im Blankenfeld 7 A (nahe Tetraeder)

    Im Übrigen haben wir die Kommentarfunktion wieder geöffnet; mußten heute Mittag jedoch leider auf Grund der hirnrissigen Kommentare unverzüglich reagieren und nach einer Lösung suchen. Diese haben wir nun gefunden!

  • #2

    Ja sicher (Dienstag, 03 August 2010 23:26)

    Endlich, vielen Dank

  • #3

    Michael Wesseling und Andreas Keppke (Mittwoch, 04 August 2010)

    Ganz überzeugende Leistung...Hut ab!!!!
    Vielen Dank an die Organisatoren und an die fairen Mitstreiter!!!

  • loading