Di

31

Aug

2010

Erste Ergebnisse der zweiten Pokalrunde

SuS SB lag in der Pokalpartie gegen Westfalia Gelsenkirchen zur Halbzeit in Führung. Doch ein Doppelschlag innerhalb von wenigen Minuten sollte den Einzug in die dritte Pokalrunde jäh platzen lassen. Besser machte es die SG. Bereits am vergangenen Donnerstag ließ der A-Ligist SG Preußen mit dem 3:2-Sieg über die klassenhöhere Mannschaft von Viktoria Resse aufhorchen.

SG Preußen - Viktoria Resse 3:2 (3:0) am 26.08.10

Bereits am vergangenen Donnerstag griff die Mannschaft von Trainer Thomas Bogdahn in die zweite Pokalrunde ein. Zu Gast war die klassenhöhere Mannschaft von Viktoria Resse. Bereits vor dem Pausentee sorgten die Preußen für ein vermeintlich beruhigendes Torpolster. Dennis Rühr, Kevin Klein und Dennis Psilias schossen im ersten Spielabschnitt einen Drei-Tore-Vorsprung heraus. Doch wer gedacht hatte, dass die Partie entschieden wäre, lag falsch. Nach dem 1:3-Anschlusstreffer seitens der Gäste in der 65.Spielminute hätte Resse schon früher das 2:3 erzielen können, allerdings konnte SGP-Keeper Piekorz einen Strafstoss parieren. Doch knapp fünf Minuten vor Spielende konnte Viktoria noch einmal auf 2:3 verkürzen und brachte somit noch einmal nächtig Spannung in die Partie. Jedoch konnten die Schwarz-Gelben gut dagegen halten und einen letztlich verdienten Einzug in die dritte Pokalrunde auf Kreisebene bejubeln.

SuS SB - Westf. Gelsenkirchen 1:2 (1:0) am 31.08.10

Vor dem Spiel war es klar, dass es ein enges Spiel werden würde. Der Gast aus Gelsenkirchen belegt in seiner Gruppe einen guten und respektablen 4. Tabellenplatz – in der Kreisliga A. Doch, dass der Pokal seine eigenen Gesetze hat, ist hinlänglich bekannt. Denn der Klassenunterschied sollte SuS nicht davor abschrecken, frech nach vorne mitzuspielen. Umso brutaler war dann das jähe Ende für den Gastgeber in Runde 2. Dabei sollte es lange Zeit gut aussehen für die Mannen um Heimtrainer Frank Kurschatke. Robin Brandowski brachte seine Farben mit 1:0 in Führung (36.), was auch gleichzeitig den Halbzeitstand bedeuten sollte. Der Gast aus Gelsenkirchen tat sich auch nach Wiederanpfiff schwer und brauchte eine gewisse Zeit bis zum Ausgleich. In der 65. Minute war es Philip Mroß, der den langersehnten Ausgleich besorgte. Doch das ganze wurde noch übertroffen. Keine 180 Sekunde später sollte der Pokalabend für die SuS aus Gladbeck schon beendet sein. Zumindest traf Benjamin Spies zu erstmaligen Gästeführung, was auch den gleichzeitigen Endstand bedeuten sollte. Denn SuS konnte sich von dem Doppelschlag in so kurzer Zeit nicht mehr erholen und rannte vergeblich an, um wenigstens noch in die Verlängerung zu kommen. So ist es wohl der Cleverness des klassenhöheren zuzuschreiben, dass man binnen weniger Sekunden die Hoffnung des Unterlegenen im Keim erstickte und dann doch halbwegs souverän die Pflichtaufgabe in Gladbeck meisterte.

dw/rw

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