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23

Feb

2011

Busu verlässt Adler Ellinghorst

Trainer Franco Busu und der Gladbecker A-Ligist gehen nach dieser Saison getrennte Wege. Dies teilte Busu der Auf'm Platz-Redaktion am vergangenen Wochenende mit, Geschäftsführer Marcus Jacobi bestätigte die Trennung. Die Gründe sind rein sportlicher Natur, wie beide Seiten betonten und man gehe in aller Freundschaft im Sommer auseinander.

Busu hatte seine Mannschaft bereits letzten Donnerstag über seine Entscheidung informiert, nachdem er schon in der Winterpause die ersten Gespräche mit dem Vorstand geführt hatte. "Franco kam zuerst von sich aus auf uns zu und fragte, wie der Vorstand dazu stehen würde, wenn er seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag nicht mehr verlängern würde", erzählt Geschäftsführer Jacobi. In der Winterpause hatte Busu Auf'm Platz noch berichtet, dass die Chancen 50/50 stünden, ob er verlängere oder gehe. Dabei stand sein Entschluss schon beinahe fest, wollte damit aber nicht an die Öffentlichkeit, bevor er mit den Verantwortlichen darüber gesprochen hat. 

 

Bei Adler Ellinghorst wird es schon immer so gehandhabt, dass Trainer - egal, ob von der ersten, zweiten oder dritten Senioren-Mannschaft - einen 1-Jahres-Vertrag unterschreiben. "Das ist aber bei immer mehr Vereinen gang und gäbe. So sind beide Seiten flexibler, wenn es nach einer Saison mal nicht so läuft und eine Trennung manchmal dann unvermeintlich ist", so Jacobi. 

Geschäftsführer Marcus Jacobi

Noch in der Winterpause traf sich der Vorstand, auch mal ohne Busu, um sich zu besprechen, wie man zu Busus Vorschlag stünde und wie es dann vielleicht auch weitergehen könne. Der Vorstand, bestehend aus dem 1. Vorsitzenden Jörg Waschkewitz, dem 2. Vorsitzenden und gleichzeitigen Spielführer der ersten Mannschaft Frank Steinbock, Geschäftsführer Marcus Jacobi und dem Kassierer Klaus Büttner, kamen zu dem Entschluss, dass eine Trennung das wohl sinnvollste für beide Seiten sei. Die Entscheidung des Vorstands kam Busu entgegen, der die Entscheidung auch als vollkommen richtig sah, ohne nachtreten zu wollen oder Groll zu hegen. "Mein Entschluss, Adler zu verlassen, hat rein sportliche Gründe. Nach vier Jahren sehr guter Zusammenarbeit mit allen Beteiligten ist es aber auch ein offenes Geheimnis, dass sich die ersten Abnutzungserscheinungen zeigen." So sieht es auch Jacobi: "Spätestens nach vier Jahren sollte man ruhig auch mal den Trainer wechseln, was aber auch nicht unüblich ist, im Gegenteil. Viele Vereine arbeiten so."

Adler-Trainer Franco Busu

Die Trennung mit Adler Ellinghorst bedeutet für Busu aber nicht, dass er sich eine fußballerische Pause gönnt. "Nein, ich will gerne direkt weiterarbeiten. Es gibt theoretisch auch schon lose Anfragen bzw. Kandidaten, bei denen ich mir gut vorstellen könnte, zu arbeiten. Das ist aber alles noch in der Schwebe und mein Augenmerk gilt in den nächsten Monaten auch nur Adler Ellinghorst. Wir wollen nicht einfach nur den Klassenerhalt schaffen, sondern den Fans noch guten Fußball präsentieren. Ich will mich vernünftig verabschieden", so Busu. Dass das kein Problem werden dürfte, bestätigte Jacobi. "Es besteht ein super Verhältnis zwischen Franco und dem Vorstand, besonders auch zwischen uns beiden, wir verstehen uns privat auch sehr gut. Die Trennung ist aber auch nicht schlechtes, durch einen neuen Trainer kann ein ganzer Ruck durch den Verein gehen und uns so vielleicht auch neue Impulse geben." Da sich beide Fußball-Fachmänner gerade privat auch gut verstehen, macht die Sache nicht einfacher. "Klar, bin ich auch traurig, dass Franco geht. Aber "nur" als Privatmann. Als Geschäftsführer muss ich auch sagen, dass der Fußball nun mal so ist. Er ist immer schnelllebiger geworden und da sind solche Vorgehensweisen völlig normal. Ich werde aber auch weiterhin Franco anrufen und sprechen, wenn ich mir Tipps und Anregungen von ihm erhoffe, die uns alle weiterhelfen." Ob Busu dann vielleicht sogar noch einmal wieder an die Ellinghorster Straße kommt, will Jacobi nicht einmal ausschließen. "Wie heißt es so schön: Man sieht sich immer zweimal im Leben. Wer weiß, wenn in vier Jahren der nächste Trainerwechsel kommt, ist Franco bestimmt mit einer der Ersten, mit denen wir dann sprechen würden", erzählt Jacobi. 

Was Jacobi nicht erzählen kann, ist der Nachfolger Busus. Seit der Winterpause kann sich der Verein damit auseinandersetzen, wer der geeignete Nachfolger ist. Jacobi selbst hat schon genaue Vorstellungen, was u.a. in das Anforderungsprofil des neuen Trainers stehen muss. "Jeder kann sich bei uns melden. Doch eines ist klar: Die Zusammenarbeit mit den anderen Senioren-Mannschaften und vor allem mit der A-, B- und C-Jugend muss reibungslos funktionieren und wie bisher völlig intakt sein. Denn darauf kommt es in der Zukunft ja auch an, dass Spieler immer auch nachrücken können und auch wollen." Adler Ellinghorst ist nur einer von vier Gladbecker Vereinen, die eine A-Jugend stellen können, worauf man auch sehr stolz ist. Gerade deswegen sollte hier das Hauptaugenmerk liegen. Dass das Verhältnis zum Vortand ebenfalls sehr gut sein sollte, ist ja beinahe schon logisch. Noch habe man sich an der Ellinghorster Straße auf Niemanden festgelegt, betont Jacobi, auch wenn ein oder zwei Trainer schon im Fokus stünden, die Namen aber auch gerade wegen der noch laufenden Saison nicht nach außen kommuniziert werden. "Ansonsten ist es egal, ob der Trainer aus dem Gladbecker Raum, aus NRW oder irgendwo aus Deutschland kommt. Er sollte schon A-Liga-Erfahrung mitbringen, ansonsten kann sich jeder melden", so Jacobi. 

 

Bis zur Sommervorbereitung spätestens soll der neue Trainer dann feststehen, um mit ihm eventuelle Kaderplanungen noch vorantreiben zu können, oder Testspiele zu vereinbaren. Busus Weggang hat für die anderen Trainer bisher keine Konsequenzen. Alle wollen oder sollen weitermachen, wie bisher. Mit Peter Stiller, Trainer der zweiten Mannschaft, befindet man sich auch schon in den ersten Gesprächen, um seinen Vertrag bis 2012 zu verlängern. 

Von: Raphael Wiesweg

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Kommentare: 9

  • #1

    Ellinghorster Jung (Donnerstag, 24 Februar 2011 07:48)

    Peter Stiller verlängert bei Adler??? "gefällt mir"
    Trainer von der ersten wird Peter Zültzke?!

  • #2

    Björn (Donnerstag, 24 Februar 2011 12:04)

    Der Herr Jacobi verhandelt mit dem Sportlehrer
    Lehberg von Hansa Scholven

  • #3

    Timo (Donnerstag, 24 Februar 2011 14:24)

    Hallo ich würde den Bouklata nach Adler lotzen der kann mit jungen spielern das sieht man ja in Wacker .

  • #4

    Beobachter (Freitag, 25 Februar 2011 12:26)

    @ Timo

    Herr Bouklata war vorher Jugendtrainer in Rentfort! Aber Bouklata und Adler ... nie! Genauso wie Lehberg :D

  • #5

    Timo (Freitag, 25 Februar 2011 15:23)

    Was ist das für eine aussage das er in Rentort Jugendtrainer war der hat erfolg gehabt und in Wacker sieht man langsam auch was der drauf hat also es gibt kein vergleich zu Herr Bouklata und Herr Lehberg

  • #6

    Knaller (Freitag, 25 Februar 2011 16:13)

    Bigisch nach Ellinghorst ?

  • #7

    henneheini (Freitag, 25 Februar 2011 20:12)

    schon wieder ein lustiger mensch,kein interesse und ist auch nix dran,tschü !

  • #8

    tschü (Freitag, 25 Februar 2011 20:19)

    und warum meldest dich dann sofort?

  • #9

    Beobachter (Sonntag, 27 Februar 2011 10:41)

    Das ist ganz einfach .... wenn man vorher eine gewisse Zeite Jugendtrainer war, kann man voraussetzen, dass man mit jungen Spielern arbeiten kann ;)

    Und einen Vergleich zwischen Lehberg und Bouklata kann ich in meinem Text nicht finden? Weiß nicht was du da gesehen hast... der User vor dir bringt Herrn Lehberg ins Spiel und das war meine Meinung...

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