Di
08
Mär
2011
Neun Adler verlieren
Die Personaldecke der A-Jugend von Adler Ellinghorst schrumpft von Woche zu Woche immer mehr. Eigentlich kaum vorstellbar, schließlich stehen schon so immer nur elf gesunde Spieler zur Verfügung. Aber es geht noch schlimmer. Am Ende der Partie bei der Wacker aus Gladbeck standen am Ende der Partie nur noch neun gesunde Spieler auf dem Feld - inklusive des Abwehrspielers Kevin Theisen, der 90 Minuten lang das Tor hüten musste.
Die Personalprobleme bei den A-Junioren im Krögerpark reißen nicht. Auch zum Derby gegen Wacker an der Burgstraße konnte nur eine Not-Elf aufgestellt werden. Zudem musste Coach Zültzke auf seinen Torwart verzichten. Für diesen musste Kevin Theisen zwischen die Pfosten, der dann natürlich schmerzlich in der Abwehr vermisst wurde.
Trotz dieser Handicaps konnten die Adler lange dem Ansturm von Wacker standhalten und hatten sogar einige Torchancen, die aber -wie schon in den Spielen zuvor- vergeben wurden.
Mitte der ersten Halbzeit verletzte sich dann Marvin Ben Hadi am Sprunggelenk und musste ambulant im Krankenhaus behandeln werden. Gegen nun mehr zehn Adler erspielten sich die Wackeraner mehr Chancen, so dass die Heimmannschaft mit 1:0 in die Pause gehen konnte.
Nach dem Wiederanpfiff konnten die Jungs aus Ellinghorst trotz Unterzahl noch einmal Druck machen. Die Verteidigung mit Marko Kroll, Robin Kasperek und Timo Riahi konnte über eine halbe Stunde dem immer stärker werden Druck standhalten.
Leider konnte die Zültzke-Elf kaum Druck nach vorne entwickeln. Die sonst so starke rechte Seite mit Tobias Dudde und Julian Weßel lief ihrer Form hinterher und war nicht in der Lage Akzente zu setzen. Die linke Seite mit Marcel Glauber und Jan Körber war schon gefährlicher, konnte aber keinen Hundertprozenter entwickeln. Für die Halbchancen fehlte dann das Quäntchen Glück. Als dann eine alte Verletzung Marcel Glauber außer Gefecht setzte und die Ellinghorster nur noch mit neun Mann auf dem Platz standen, kamen die Adler kaum noch aus ihrer Hälfte ´raus. Zwangläufig fiel dann auch das 2:0. Wenn man kein Glück hat, kommt auch noch Pech hinzu: ein hoch gespielter Ball sprang auf dem ackerartigen Geläuf über den Ersatzkeeper der Ellinghorster, zum 3:0 Endstand, ins Netz.





