Mo
06
Jun
2011
Fusion noch nicht vom Tisch
Seit langem ging das Gerücht rum, dass der FC Batenbrock und die Ruhrpott Kicker eine Fusion anstreben. Lange Zeit sah es auch danach aus, jetzt aber wurde dieses Thema beiseite gelegt und wird in den kommenden Monaten wieder aufgelebt. Auf'm Platz- Redakteur Sebastian Matheus hakte nach und sprach mit Mario Kukuczka und Daniele Lepori.
Auf'm Platz: Daniele und Mario, warum hat es mit der Fusion zwischen Batenbrock und den Ruhrpott Kickern nicht geklappt?
Daniele Lepori (Geschäftsführer Ruhrpott Kicker): "Eine Dinge waren noch nicht geklärt und da der Zeitdruck immens war, mussten wir das Thema erstmal vertagen. Der FC Batenbrock gab uns bekannt, dass die Mitglieder aufgrund der finanziellen Notlage des Vereins dagegen gestimmt haben. Schade, wir waren uns von Vorstandseite klar, es war also eine beschlossene Sache"
Mario Kukuczka (Vorsitzender FC Batenbrock): "Die Sachen lagen schon beim Notar, allerdings waren uns die hohen Kosten nicht so bewusst. Bei der Mitgliederversammlung habe ich dann unseren Mitgliedern die ganze Sache mit der Fusion erklärt und es wurde zu 100% dagegen gestimmt, was aber nicht heißt, dass die Fusion vom Tisch ist. Das große Problem waren eben die Kosten und unsere Schulden. Ausserdem kennen unsere Mitglieder die Pottler gar nicht und wollen sich vielleicht auch erstmal selber ein Bild machen"
Auf'm Platz: Wie kam es zu der Überlegung eine Fusion anzustreben?
Daniele Lepori: "Grundsätzlich bin ich für eine Fusion. In der heutigen Zeit kann unmöglich ein kleiner Verein, wie wir es sind, überleben. Ich denke auch, dass man in Bottrop nicht um dieses Thema herumkommt. Eigentlich ist eine Fusion das Bestmögliche. Unser Problem ist, dass wir kein eigenes Vereinsheim und keine eigene Platzanlage haben. Unter solchen Umständen eine Saison zu absolvieren, ist nicht gerade einfach"
Mario Kukuczka: "Bei uns im Verein ging es ja in den letzten Jahren drunter und drüber. Gerade im Vorstand können wir gute Leute gebrauchen, mit denen man vernünftig einen Verein am Leben hält. Bei den Ruhrpott Kickern existiert ein guter Vorstand und ich wertschätze die Arbeit von Daniele Lepori bei Ruhrpott. Fusionen sind halt gut für ein weiteres Vereinsleben, denn nur so kann man beruhigt in die Zukunft gehen"
Auf'm Platz: Wie geht es nun weiter mit den Ruhrpott Kickern und dem FC Batenbrock?
Daniele Lepori: "Die Planungen für die Kreisliga B stehen an, wo ich eine Menge zu tun habe. Wir wissen auch noch nicht, ob wir nächste Saison in den Weywiesen bleiben. Danach kann man sich nochmal mit dem Mario zusammensetzen und über die Fusion sprechen"
Mario Kukuczka: "Ich habe Daniele angeboten, dass sie zu uns auf die Sportanlage kommen. Hier können sie das Vereinsheim nutzen und unsere Räumlichkeiten. So lernt man sich dann auch gut kennen. Mit der Stadt habe ich bereits gesprochen und grünes Licht bekommen. Ob es letztendlich in die Tat umgesetzt wird, liegt allein bei den Pottlern"
Auf'm Platz: Nehmen wir mal an es klappt im nächsten Jahr mit der Zusammenführung. Wie sieht es dann mit dem Vereinsname aus?
Daniele Lepori: "Das ist natürlich immer so eine Sache, aber Opfer muss man bringen. Natürlich bin ich stolz darauf was wir als kleiner Verein die letzten 13 Jahre auf die Beine gestellt haben. Auf Dauer aber muss man den Schritt gehen. Was Trikots angeht, das ist mir egal. In der ersten Zeit kann man auch mit den alten Trikots auflaufen, egal ob von Batenbrock oder von uns"
Mario Kukuczka: "Unsere Mitglieder haben mich gefragt, wie es aussieht, wenn die Ruhrpott Kicker nach einer gewissen Zeit wieder weg sind, wir aber ein Teil des Vereinsnamen von denen nun im Briefkopf haben. Darauf wusste ich leider keine Antwort. Man sieht also bei solchen Fragen, wie schwer es ist einen vernünftigen Vereinsnamen zu finden. Beide Seiten müssen also zufriedengestellt werden"
Das Auf'm Platz-Team bedankt sich bei Daniele Lepori und Mario Kukuczka für die Einblicke der Fusionspläne und wünscht weiterhin viel Erfolg. Vielleicht klappt es ja nächste Saison mit der Zusammenführung zwischen dem FC Batenbrock und den Ruhrpott Kickern.
Kommentare: 12
-
#1
Ich halte von diesen Fusionen nichts!Wie soll denn in 20 Jahren die Stadtmeisterschaft aussehen? Da nehmen dann nur noch vier Mannschaften teil...Oder wie?
-
#2
Wo sollen denn die Pottler sein? Die haben in 10 Jahren mehr erreicht als Batenbrock. Falscher Weg von Batenbrock.
-
#3
Mal ganz unabhängig davon, ob es jetzt die Ruhrpott Kicker oder sonst irgendwer sind mit dem Batenbrock Fusionieren will; aber keine Antwort auf die Frage zu wissen, wie es mit dem Namen weitergeht, wenn der potentielle Fusionspartner sich (warum auch immer) zurückzieht, zeugt doch davon, dass sich einige Herren in Batenbrock keine Gedanken über die Tragweite und Konsequenzen einer möglichen Fusion gemacht haben. Anders herum gedacht ist solch eine Frage an sich auch banal, da es bei einer Fusion zwischen Partner XY und Batenbrock keine Einzelvereine mit egoistischen Zielen gäbe, sondern halt einen "neuen" Verein, der gemeinsam zusammenarbeiten sollte.
-
#4
ein kaputter verein wie batenbrock versucht den letzten strohalm zu erreichen um sich zu retten,und dann wollen die mitglieder nicht,mein gott kriegt mal den kopf klar 1 Ruhrpott ist ein gesunder verein der hätte euch nach vorn gebracht
-
#5
Ruhrpott hat meine ich 30 bis 40 Mitglieder.
Dann viel Spass mit der Fusion.
Batenbrock hat über 200, und hat mehrere Mannschaften!!!
Nie würde ich mit den Pottlern Fusionieren!! -
#6
Klar hat Batenbrock mehr Mitglieder, eine Sportanlage, einige Jugendmannschaften, eine Frauenabteilung und dann???
Die Kicker haben dafür einen Vorstand mit Sachverstand mit den besten Verbindungen sind Schuldenfrei haben eine junge Mannschaft mit viel Potenzial,sind gerade aufgestiegen und haben einen sehr guten Trainer. Mischt man die Sache kann doch nur gutes rauskommen. -
#7
Und welche Rolle spielt die Anzahl der Mitglieder bei einer Fusion? Siehe Westfalia!
-
#8
Viele Vereine leben in der Vergangenheit haben Angst vor neue Ideen und Strukturen. Die meisten arbeiten lieber gegeneinander als miteinander.Ich glaube die Vorteile sind viel größer als die Nachteile.Eine Fusion kann nur der richtige Weg sein.
-
#9
Die wenigen Mitglieder von den Ruhrpott Kickern haben mehr auf den Kasten als der ganze Verein Batenbrock. Solche sorgen möchte ich auch haben, um mir den Kopf zu zerbrechen ob Ruhrpott auf den Briefkopf steht.Batenbrock geht es nicht gut und viele Möglichkeiten hat dieser Verein auch nicht.
-
#10
Die Vorteile einer Fusion überwiegen doch. Noch mehr Mitglieder, mehr Mannschaften, eine Klasse höher, neue Möglichkeiten, mehr Engagement, neue Ideen, neue Strukturen und und und. Der Name sollte das kleinste Problem sein. Siehe Welheimer Löwen.
-
#11
Ich persönlich halte eine Fusion auch für sehr sehr Sinnvoll gerade bei diesen Vereinen!
Batenbrock zum einen ist verschuldet und wird es allerhöchstens noch 2-3 Jahre alleine schaffen da die "großen" Vereine wie Rhenania VFB Fuhlenbrock und Fortuna einfach mehr potential haben und die Jugendlichen dann eher zu einem solchen Verein gehen werden als nach Batenbrock.
Und die RKB zum anderen sind eine ambitionierte Truppe mit kompetenten und motivierten Leuten Mitgliedern die meineserachtens Batenbrock einen riesigen gefallen tun würden!!!!!!
Ich persönlich erkenne auch in der Tat einen gewissen oppotunismus bei Herrn Kukuczka der sich ganz offensichtlich KEINE gedanken bezüglich einer Fusion gemacht hat und eine Antwort auf die wirklich banale Frage gibts auch nicht da es nicht 2 sondern halt EIN Verein sind!!!! Das zu allererst guilt es allen klar zu machen bevor man fusoniert.
Und mein Appel an die RKB es gibt genug vereine in denen ihr mit Kusshand genommen werdet und euch angergieren könnt! Muss ja nicht immer eine Fusion sein! man kann auch geschlossen einem Verein beitreten!
MfG -
#12
latte sagt batenbrock wird nie schlau,und immer c-klasse bleiben.mit denn trainer kann mann nicht mehr machen







