Di

14

Jun

2011

Just for fun beim Pfingst-Turnier

Die Erstvertretung von SG Preußen Gladbeck hat das Pfingst-Turnier 2011 bei Wacker Gladbeck gewonnen. Im Finale traf der A-Ligist auf die Kollegen aus der eigenen Liga, Wacker Gladbeck. Die Partie wurde allerdings erst nach Neunmeterschießen entschieden. Die Gäste und Kontrahenten aus Dortmund und Recklinghausen schlugen sich insgesamt gut. Sowieso war Alexander Jagielski mit dem gesamten Tag sehr zufrieden.

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Von Raphael Wiesweg

Der 2. Vorsitzende von Wacker Gladbeck spielte nach dem Finale der Seniorenmannschaften selbst noch mit, als es um 18 Uhr darum ging, einen weiteren Sieger an diesem Abend zu küren. So gewann am Ende die Mannschaft mit Betreuen und Eltern der Jugendmannschaften mit 5:3 gegen die ehemalige Drittvertretung von Wacker Gladbeck. "Ich selbst konnte nur 30 Minuten spielen. Eigentlich bin ich ja nur Torwart und heute spüre ich auch, dass ich mich gestern mal mehr bewegt habe", erzählt Jagielski mit einem Schmunzeln.

 

Seine gute Laune hatte auch mit dem erfreulichen Tag zu tun. Trotz der unterlegenen Mannschaften, egal in welchem Spiel, gab es deswegen auch nur Gewinner am Pfingstmontag - auch für die bereits in der Gruppenphase ausgeschiedenen Mannschaften vom TSV Feldhausen und Wacker Gladbeck III. Einziger Wehrmutstropfen: Ein Spieler von der neuen dritten Mannschaft Wacker Gladbecks verdrehte sich das Knie und musste in das Krankenhaus gebracht werden. Ein Kreuzbandriss konnte bisher noch nicht ausgeschlossen werden. Von hier aus wünscht die Auf'm Platz-Redaktion gute Besserung! Ansonsten konnte sich das Sportliche auch sehen lassen. Der C-Ligist TC Huckade aus Dortmund kam bis in das Halbfinale, auch PSV Recklinghausen schaffte es bis in das Viertelfinale. Im Halbfinale scheiterte dann u.a. Wacker Gladbeck II gegen die eigene Erstvertretung - allerdings auch erst im Neunmeterschießen. "Ich habe dem Trainer von unserer Ersten gesagt, dass sie sich schämen sollen für so eine Leistung. Schließlich hatten die Jungs auch über den Tag verteilt ein paar Bierchen getrunken und verlieren trotzdem erst im Neunmeterschießen", erzählt Jagielski mit einem Augenzwinkern."Dazu kommt noch, dass in der Zweitvertretung Betreuer und auch zwei A-Jugendspieler mitgewirkt haben."

 

"Alles in allem war es ein guter Tag. Schließlich ging es auch nicht um viel. Es sollte einfach nur mal Fußball ohne Druck und mit viel Spaß gespielt werden. Einfach just for fun. Und dafür, dass wir auch so wenig Werbung für das Turnier gemacht haben, waren auch einige Zuschauer an dem sonnigen Tag anwesend", zog Jagielski ein positives Fazit.

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