Di
19
Jul
2011
Optimiert in die neue Saison: SV Rhenania 2 und 3
Ralf van Niersen konnte nach seinem 1. Jahr als Trainer der Rhenania-Reserve gut verstärken und möchte nach einer eher durchwachsenen letzten Saison eine gute Rolle in der neuen Serie spielen. Der FC Sportlereck, besser bekannt als Dritte von Rhenania, peilt den Aufstieg an.
Ralf van Niersen
Dass Ralf van Niersen im 1. Jahr als Trainer der Bezirksliga-Reserve gleich mit seiner Mannschaft im Abstiegskampf stecken würde, hätte keiner gedacht. Trotz einer guten Trainingsbeteiligung konnten seine Vorstellungen innerhalb der Mannschaft nicht umgesetzt werden. „Wir hatten viele gute Einzelspieler aber Mannschaftsteile funktionierten nicht so, wie ich es gefordert hatte. Dazu wurde auch kein Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft angenommen, weil mir die Alternativen fehlten“, so der Trainer.
Gisbert Sorgatz
Nun ist sein Team auf allen Positionen nahezu doppelt besetzt und konnte gezielt verstärkt werden. Ralf van Niersen sieht im Nachhinein sein 1. Jahr beim SV Rhenania als Schnupperjahr an und möchte nun bei der Reserve seine Fußballphilosophie umsetzen. „Jetzt werden mal die Zügel angezogen damit wir unserem Ziel, einen Tabellenplatz zwischen 3 und 7, näher kommen“, gibt der emsige Trainer die Marschroute für die neue Saison vor, der mit Gisbert Sorgatz als Mannschaftsbetreuer die nötige Hilfe für dieses Vorhaben hat.
Leroy Asamoah
Auf die Zusammenarbeit mit den Neuzugängen Leroy Asamoah vom VfB Kirchhellen und Raphael Jankowski vom SV Walsum freut sich Ralf van Niersen besonders; mit Sadik Cura kommt ein Langzeitverletzter nach einem halben Jahr quasi als Neuzugang ins Team zurück.
Eine gute Zusammenarbeit herrscht mit seinem Kollegen aus der Ersten, Dirk Rovers. „Jeden Freitag halten wir beim gemeinsamen Umziehen Rücksprache und schauen, wo wir uns gegenseitig unterstützen können“, so Ralf van Niersen.
Fazit: Mit diesem Kader sollte eine Besserplatzierung gegenüber der letzten Saison möglich sein; Platz 3 bleibt Wunschdenken und der 7. Tabellenplatz eher realistisch.
Dirk Bollig
Noch vor 2 Jahren war die Mannschaft des FC Sportlereck, die als 3. Mannschaft des SV Rhenania in den Spielbetrieb geht, noch kurz vor dem Kollaps. Zu viele alte Spieler und zu wenig Alternativen sorgten für großes Kopfzerbrechen bei den Verantwortlichen. Anfänglich mit Michael Lewandowski folgte dann im letzten Jahr mit Dirk Bollig und Christian Hoffmann ein weiterer Umbruch.
Der Kader konnte nicht nur vergrößert sondern auch stark verjüngt werden. Auch Qualitativ hat sich die Mannschaft zur neuen Saison stark verbessert. „In der letzten Saison ist Vieles schief gelaufen. Etliche Unzuverlässigkeiten sorgten dafür, dass sich nach einem guten Start der Schlendrian einschlich“, so Trainer Dirk Bollig.
Chrsitian Hoffmann
Die Stimmung bei den Sportlereckern ist super; nach mehreren Waldläufen traten seine Spieler am vergangenen Sonntag erstmals vor dem Ball. Dirk Bollig möchte das Wörtchen Aufstieg nicht unbedingt in den Mund nehmen und gibt vorsichtig einen Tabellenplatz zwischen 1 und 5 als Zielvorgabe an. Nach Pierre Weyerhorst, der zu Fortuna Bottrop wechselte, kommen mit Rafik Amjahad und Kevin Schittkowski zwei neue Torjäger in die Mannschaft von Dirk Bollig und seinem Co-Trainer Christian Hoffmann.
Fazit: Der Aufstieg ist durchaus in der neuen Saison möglich sofern diesmal alle Spieler an einem Strang ziehen.








