So
24
Jul
2011
50 Prozent sind absolviert
Wann es so etwas schon einmal gegeben hat? Noch nie. Am Sonntag konnte die Fußball-Feldstadtmeisterschaft des Jahres 2011 nur halb gespielt werden. Grund: das Wetter schlug mit seinen Kapriolen den Veranstaltern und Fußballern die Pläne aus der Hand. Auf Rheinbaben beim SV Fortuna sowie im Volkspark beim FC Batenbrock mussten die Plätze gesperrt werden. Immerhin rollte am Vonderorter Wienberg sowie beim SV Rhenania das runde Leder. Die restlichen Spiele werden am kommenden Samstag, einen Tag vor der Endrunde im Jahnstadion, nachgeholt werden.
Gesperrt: Die Anlage in Rheinbaben
Barisspor, Grafenwald, SV Rhenania und SSV 51 – so heißen die vier Teams, die ihr Billet für die Endrunde der Fußball-Feldstadtmeisterschaft 2011 lösen konnten. Aber das ist nur die halbe Miete: Auf Grund der Platzsperren in Fortuna und Batenbrock konnte die Vorrunde der Stadtmeisterschaft am Sonntag nur zur Hälfte ausgetragen werden. Ein Novum in der Geschichte der Bottroper Sparte. „Wir mussten schon mal mit zweistündiger Verspätung eine Vorrunden-Gruppe beginnen lassen, des Weiteren mussten wir einige Spiele per Elfmeterschießen austragen lassen. In beiden Fällen war dies ebenfalls sturzbachartigen Regenfällen geschuldet. Aber etwas in dieser Form, dass auf zwei Plätzen mitten im Sommer überhaupt nicht gespielt werden konnte, das hat es noch nie gegeben und wird hoffentlich eine traurige Ausnahme bleiben“, so Holger Gaschka von der Sparte Fußball, der gemeinsam mit Spartenleiter Lutz Radetzki die Plätze am Sonntag vor Ort besuchte.
Bei jedem Wetter für die Leser vor Ort: Die Auf´m Platz-Redakteure David Wirsch (l.) und Raphael Wiesweg
Nach kurzer Überlegung stand fest: Auf Rhenania und in Vonderort sollte gekickt werden, die teilnehmenden Felder auf Rheinbaben und Batenbrock holen ihre Vorrunden am kommenden Samstag nach und komplettieren das Teilnehmerfeld der Endrunde im Jahnstadion. „Da haben wir eine gute Lösung gefunden, mit der alle Beteiligten gut leben können“, so Spartenleiter Lutz Radetzki. Anpfiff im Batenbrocker Volkspark wird um 12 Uhr sein, die Gruppe um den SV Fortuna startet um 13 Uhr. „Das hat den Hintergrund, dass in der Rheinbaben-Gruppe eine Mannschaft weniger vertreten ist“, erläutert Lutz Radetzki. Immerhin, 50 Prozent konnten am Sonntag bereits absolviert werden. Die ganz großen Überraschungen blieben dabei allerdings aus. In der Gruppe setzte sich erwartungsgemäß der Bezirksligist SV Rhenania an die Spitze der Abschluss-Tabelle.
Mit Barisspor in der Endrunde: Trainer Frank Griesdorn
Und das trotz Stotterstart, in dem das Rovers-Team den Welheimer Löwen unterlag. Als Zweitplatzierter zog der SSV 51 Welheim unter dem neuen Trainer Fahrudin Kovac in die Endrunde ein. Einen freien Sonntag genießen die Welheimer Löwen, der SV 1911 sowie der TSV Feldhausen. In der Gruppe B setzte sich der neu formierte Bezirksligist Barisspor unter dem neuen Trainer Frank Griesdorn durch. Dabei war sicherlich noch nicht alles Gold, was glänzte. Ebenfalls Luft nach oben ließ auch der VfL Grafenwald. Das Dieckmann-Team packte dennoch den Sprung in die Endrunde. BW Fuhlenbrock, Ruhrpott Kicker (die nach jedem Spiel eine Laufeinheit zu absolvieren hatten) und die mit einem Punkt abgeschlagenen und enttäuschenden Vonderorter wurden auf die Plätze verwiesen. Am kommenden Samstag werden die restlichen 50 Prozent der Vorrunde angepfiffen, ehe am Sonntag im Jahnstadion der Stadtmeister in der Endrunde ausgespielt wird.
Für Auf´m Platz berichteten: David Wirsch, Raphael Wiesweg, Thomas Illguth, Sebastian Matheus, Holger Czeranski und Dennis Bröhl.
Stimmen von den Plätzen:
Peter Rabe (Manager des SV Vonderort): Das Wetter hat uns einen ganz schönen Strich durch die Rechnung gemacht. Unter diesen Umständen bleiben natürlich die Zuschauer weg. Die Vereine bleiben auf ihren Würstchen sitzen und fahren im schlimmsten Fall ein Minus ein.
Dirk Schulz (Trainer der Ruhrpott Kicker Bottrop): Ich will es mal so sagen: Würde die Stadtmeisterschaft abgeschafft werden, würde ich kaum eine große Träne deswegen verdrücken. Die Vereine müssen Manpower liefern, spielerisch geht häufig auch nicht viel. Ich betrachte die Stadtmeisterschaft als reine Vorbereitung und Laufeinheit.
Frank Griesdorn (Trainer von Barisspor): Ich wusste, dass es hier und heute schwer werden würde. Wir haben eine neue Mannschaft zusammengestellt, die noch sehr jung und teilweise unerfahren ist. Wir brauchen noch Zeit. Wir sind uns dessen bewusst, dass es für uns in dieser Saison rein um den Klassenerhalt gehen wird.
Heiner Dieckmann (Trainer des VfL Grafenwald): Wir sind noch mitten in der Vorbereitung und können noch nicht viel sagen. Bei uns trainieren alle Spieler gemeinsam, erst in einigen Wochen wird sich zeigen, wer zum Kader der ersten und zweiten Mannschaft gehören wird. Da profitieren wir jetzt von, der Konkurrenzkampf ist groß, die Jungs stacheln sich gegenseitig an. Da können wir drauf aufbauen, immerhin haben wir ein Durchschnittsalter von 21 Jahren.
Markus Baschista (Trainer des VfR Ebel): So ein Sommer ist einfach Mist. Man muss sich das heute nur mal ansehen: Zwei Gruppen können gar nicht spielen, die anderen Jungs kicken hier bei zwölf Grad und Regen. Und das Ende Juli. Wo das endet? Die Spieler hängen sechs Stunden und länger nass und geschwitzt am Platz rum, mit langen Pausen. Dienstag beim Training ist die Hälfte krank.
Dieter Büth (Trainer SV 1911): Ich bin nicht enttäuscht. Wir hatten heute viel Pech gehabt und müssen auch unsere Torchancen besser nutzen. Daran können wir nun in den nächsten Wochen arbeiten. Aber ich bin mit der momentanen Entwicklung der Mannschaft sehr zufrieden.
Dirk Rovers (Trainer SV Rhenania): Dass wir weiter gekommen sind, ist sehr schmeichelhaft. Die Vorrunde ist für uns anders gelaufen als wir uns das vorgestellt haben. Man hat auch gesehen, dass die anderen Teams gegen uns eine hohe Motivation an den Tag legen und vielleicht den ein oder anderen Meter mehr machen. Was auch noch ein Grund ist, ist der Zeitfaktor beim Turnier. Aber das sollen alles keine Ausreden sein, sondern wir müssen zugeben das wir heute unterirdisch gespielt haben. Jetzt liegt alles in der Hand vom Kai (d.Red. Co-Trainer Kai Wenderdel), mit ihm habe ich alles durchgesprochen und er wird die Jungs während meiner Abwesenheit schon fit machen. Und dann wird die Systemumstellung zur Viererkette weiter optimiert.
Fahrudin Kovac (Trainer SSV 51): Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden. Das System mit der Doppel-Sechs haben die Jungs gut umgesetzt. Dennoch gibt es noch viel zu tun und bis zum Saisonstart haben wir ja noch Zeit. Heute aber hat man gesehen, dass zumindest die kämpferische Leistung top ist. Es haben mir auch noch einige Spieler gefehlt, aber ich bin zuversichtlich dass wir in der Zukunft eine gute Rolle spielen.
Thomas Ochjowski (Trainer Löwen): Ich bin nicht zufrieden. Der Verlauf nach dem Rhenania-Spiel war mies, die Einstellung fehlte komplett. Wir hätten es heute verdient gehabt weiter zukommen, aber es sollte nicht sein. Dennoch sind wir in der Vorbereitung auf einem guten Weg. Im Verein stimmt auch alles, auch dass Burak (d. Red. Burak Akpinar, 1.Vorsitzender Löwen) wieder da ist freut mich sehr.
Kommentare: 22
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#1
also 1911 hat mich total enttäuscht dort war kein kampf und vlt au kein Talent die werden diese saison garnichts reißen und vlt au in die c- liga gehen müssen ........
Die Löwen als aufsteiger waren super haben auch verdient Rhenania geschlagen ....
Am besten gefallen hat mir das team von Kovac da war Kampf und leidenschaft . Die neuen leute dort haben wohl richtig eingeschlagen und die fans von denen haben au richtig alarm gemacht eine richtig einschworende gemeinde . RESPEKT und noch viel glück
und Rhenania na kla war favorit aber hat man au nich oft gesehen das die da 2 ligen höher spielten -
#2
Junge, Junge Respekt vor den Ruhrpott Kickern. Als einzige Mannschaft nach jedem Spiel noch eine Laufeinheit zu absolvieren ist einfach Klasse. Auch die Aufstellung war Kunterbund, da hat sebst der Torwart mal im Sturm gespielt. Da sieht man wie hoch der Stellenwert einer Stadtmeisterschaft ist.
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#3
Ich finde man sollte die Zwischen+Endrunde eine Woche nach hinten verschieben und die 2 Vorrunden nächsten Sonntag austragen, wäre einfacher für die Vereine...
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#4
Dirk Schulz hat es erkannt, die Feldstadtmeisterschaft gehört abgeschafft. Die Spieler haben keine Möglichkeit sich bei den Spielzeiten zu zeigen. Desweiteren wären doch Anlagen wie Fuhlenbrock, Vorwörts oder gar Welheimer Löwen besser als Rheinbaben oder Batenbrock.
Also denkt mal darüber nach
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#5
Man sollte in der Woche spielen über 90 Minuten. In der Vorbereitung bräuchte man keine Testspiele zu vereinbaren, und man weiß wo man steht. Bei so einem Tunier ( 2x 15 Min. ) gelingt mal ein Sieg eines kleinen und dann übeschätzen sich einige. Wie gesehen Löwen : Rhenania. Was hat es den Löwen gebracht ? Außerdem bräuchte man nicht auf das Wetter hoffen.
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#6
der aufmplatz cup am gleichen tag wie 2 solcher vorrunden gruppen.. da sollte man sich wirklich was einfallen lassen weil viele spieler so wegfallen werden, zuschauer auch etc..
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#7
Soo endlich hat es Bottrop mal gesehen . Man sollte vielleicht mal überlegen wo man die Stadtmeisterschaften austrägt . Leider braucht Bottrop Jahre um überall schöne Kunstrasenplätze zu haben . Fortuna ist bekannt dafür , dass der Platz direkt überschwemmt . In Rhenania gings auf Grund des Kunstrasens . Leider Leider ist Bottrop nicht Oberhausen und man muss auf das Wetter hoffen . Vielleicht nächste Woche Samstag die Sinnflut ?
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#8
barisspor in 4 spielen 3 Elfmeter zugesprochen bekommen!? das ist doch ein Witz...nur weil die Herren auf dem Papier noch Bezirksliga spielen, heißt es noch lange nicht, dass sie von den "Unparteiischen" bevorzugt werden müssen. das Spiel gegen Vonderort hätte 2:2 ausgehen müssen und auch das entscheidene Spiel gegen die Jungs aus Fuhlenbrock wurde zu unrecht gewonnen. Groden Respekt an die fuhlenbrocker, die streckenweise den besten Fußball am Wienberg gezeigt haben.
euer nuti -
#9
@ vorschlag stimme dir da zu da muss noch was passieren aus meiner Sicht.
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#10
die schönsten und besten platzanlagen in bottrop sind kirchellen, rhenania und ebel...rest schrott!!!
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#11
schade um beckstrasse hatte mich auf vfb vorwärts und ebel gefreut.....
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#12
Die schönste Anlage ist in Fuhlenbrock. Kunstrasen/Naturrasen da kann keiner Konkurrieren. Nicht mal ein Oberhausener Verein. Leider wurde aber diese Anlage bei der FSM außer acht gelassen. Kp warum Batenbrock oder Fortuna mit ihren Grottenplätzen da den Vorzug erhalten.
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#13
was sollen wir mit ein trainer erreichen der selber nur hobbyliga 2 wahl war.
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#14
Dann warst du aber noch nie auf der Anlage vom VfL Grafenwald ;-)
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#15
Das richt nach Ärger bei 1911. Aber das macht sowieso der Briele.... Die sind so schlecht....
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#16
Die RPK´s hatten im Spiel gegen den VfL Grafenwald viel Pech. Ein verschossener Elfmeter 1 Minute vor Schluß ließ es beim Unentschieden. Mit einem Sieg wären die Karten für´s Finale neu gemischt worden. Was solls - lamentieren zählt jetzt nicht mehr.
Das Wetter tat sein übriges - und die Spieler haben zur Belohung ein paar Laufeinheiten zwischen den Spielen absolviert. -
#17
@ 12 Also Batenbrock hat noch eine relativ gute Anlage im gegensatz zu Fortuna.
Schade um die Fuhlenbrockanlage - die hätte für Fortuna gewechselt werden müssen, aber vllt. im nächsten Jahr -
#18
Klar habt ihr einen schönen Naturrasen und kunstrasenplatz,aber ich meine das Gesamtpaket mit asche und drumherum alles...das alles stimmt nur im kirchellen rhenania und ebel meiner meinung nach...
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#19
Es haben sich 4 Vereine um die Ausrichtung einer Gruppe beworben, diese 4 Vereine haben dann auch die Zusage bekommen. Wenn die anderen Vereine nicht ausrichten wollen, kann man sie nicht zwingen (obwohl die Einnahmen beim Aurichter bleiben !). Es ist nicht so, dass Anlagen wie z.B. Fuhlenbrock außer acht gelassen worden sind. BWF hat 8 anstrengende Turniertage (AxA-Cup)hinter sich, deshalb hat sich BWF nicht beworben.
Für alle Schlaumeier: 4 Bewerbungen = 4 Zusagen = 4 Ausrichter....einfache Rechnung
Also erstmal nachdenken, dann schreiben.
P.S. Das (Un-)Wetter im Sommer ist leider nicht planbar -
#20
eigentlich hast du recht das macht sinn so haben auch die Vereine die jetzt noch spielen müssen keinen so engen Zeitplan.
mal schauen vielleicht passiert da ja noch was, immerhin ist der VFB BOTTROP ja davon betroffen!!! -
#21
Also wie #19 beschrieben ist es doch toll das auch Vereine so Veranstlatungen noch ernst nehmen und sich nicht scheuen etwas zu veranstalten. Ich kann nur von Fortuna reden. Da wird immer viel getan mit den Mitteln die da sind.
DAs noch kein toller Platz da ist und so liegt nicht in der Macht von Fortuna. Ich denke Teams mit so tollen Anlagen wie BWF sollten beide Hände heben, außer es ist natürlich personell nicht möglich oder so.
Der meitste Teil wird ja immer noch ehrenamtlich gemacht ;)
Und nun Glück auf und weiter viel Glück an alle ! -
#22
Endlich...es kann auch keine Diskussion hier geben ohne das der VFB irgendwie ausser Acht gelassen wird.....naja wir werden die Antwort ab dem 21.8. geben !!!
Bis dahin !!Viel Erfolg beim Hatz IV TV !!!!







