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29
Jul
2011
Preußen in Runde Zwei
SG Preußen Gladbeck besiegte am Donnerstagabend Westfalia Buer in der ersten Runde des DFB-Pokals auf Kreisebene mit 6:2 (3:0). Spieler des Spiels war Neuzugang André Becker, der an allen sechs Toren beteiligt war. Er eröffnete mit einem Doppelpack und bereitet vier weitere Treffer vor.
Von Daniel Thiele
Im ersten Pflichtspiel der Saison bezwang die Bogdahn-Elf den Bezirksliga-Absteiger Westfalia Buer mit 6:2 (3:0) und zieht somit in die zweite Runde des DFB-Pokals auf Kreisebene ein. Mit dem Anpfiff rollte die Preußen-Lok wie ein ICE auf das Gästetor zu und ließ es in der vierten Minute bereist klingeln. Marc Grabowski legte im Strafraum auf Neuzugang André Becker quer und der ehemalige Zweckeler schob zur frühen Führung ein. In der 13. Minute startete Becker mit Wut im Bauch – ihm wurde kurz zuvor ein klarer Strafstoß verweigert - einen Sololauf von der Mittellinie und hämmerte den Ball aus 15 Metern zum 2:0 ins Tor. Der überforderte Gast aus Buer sah sich immer weiter dem Sturmlauf der Preußen ausgesetzt. Kzonsek an den Pfosten, Ibrahim völlig frei vor dem Tor und Becker mit einem Volleyschuß aus acht Metern, vergaben hundertprozentige Torchancen. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff konnte Jan Kaiser das Ergebnis dem Spielverlauf anpassen und spitzelte nach einem glänzenden Becker-Pass das Spielgerät am herauslaufenden Gästetorwart zur 3:0 Halbzeitführung vorbei. Nach der Pause kam der Gast aus Buer endlich ins Spiel. Doch mitten in der Drangphase der Bueraner markierte Kzonsek in der 63. Minute nach einer weiteren Becker-Vorlage das 4:0 mit einem Schuss aus 20 Metern in den Winkel. Der Wille der Gäste war aber noch nicht gebrochen und so kamen die Gelsenkirchener nur zwei Minuten später zum Anschlusstreffer. Eine 4:1 Führung verspielten die Preußen erst am letzten Sonntag im Testspiel und der Gast aus Buer schien neue Hoffnung geschöpft zu haben. In der 73. Minute verkürzten die Gelsenkirchener nach einer Flanke erneut und die Preußen wurden nervöser, leisteten sich einfachste Abspielfehler und brachten den Ball nicht mehr über die Mittellinie. In der 80. Minute wechselte Trainer Bogdahn mit Stürmer Khodor Saado den goldrichtigen Spieler für die Schlussphase ein. Saado behauptete die Bälle in der Offensive, sorgte für Entlastung und stach in der 85. Minute aus sechs Metern mit dem 5:2 nach perfekten Zuspiel von Andre Becker und gewonnenem Laufduell direkt ins Herz der tapfer kämpfenden Gäste. Den Schlusspunkt der Partie setzte ebenfalls „Joker“ Saado der wiederum von Becker bestens in Szene gesetzt wurde und einen identischen Treffer wie zuvor erzielte.
„Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden und mit der Leistung in der ersten Halbzeit auch. Nach der Pause waren wir taktisch nicht mehr auf der Höhe, aber wir haben nach dem 4:2-Anschlusstreffer den Pokalfight angenommen und mit der Einwechslung von Khodor Saado hatte ich ein glückliches Händchen“, so Bogdahn nach dem Spiel.
Tore:
1:0 Becker (4.), 2:0 Becker (13.), 3:0 Kaiser (43.), 4:0 Kzonsek (63.), 4:1 (65.), 4:2 (73.), 5:2 Saado (85.), 6:2 Saado (90.)
Aufstellung:
Poloczek, Grabowski, Köhler (55. C. Schneider), M.Rühr, Leinen, Noack, Kaiser, Psilias, Kzonsek (86. M. Schneider), Becker, Ibrahim (80. Saado)






