Sa
03
Sep
2011
Nie gefährdeter Heimsieg
SG Preußen Gladbeck gewann am Freitagabend souverän das vorgezogene Meisterschaftsspiel gegen den VfL Grafenwald mit 4:0 (2:0). Der Heimsieg am 3. Spieltag war zu keinem Zeitpunkt gefährdet und hätte am Ende sogar noch höher ausfallen müssen. VfL-Coach Heiner Diekmann war nach dem Schlusspfiff bedient, selbst Thomas Bogdahn von der SG war nicht vollauf zufrieden.
Präsentiert von:
Von Dennis Bröhl & Raphael Wiesweg
3. Spieltag in Bottrop & Gladbeck
Kreisliga A
SG Preußen Gladbeck - VfL Grafenwald 4:0 (2:0)
Bereits nach 25 Minuten führte der Gastgeber mit 2:0 und man hätte auch schon zu diesem Zeitpunkt die Partie abpfeifen können. Denn von den Bottropern kam am Freitagabend viel zu wenig, um die Preußen-Lok ernsthaft in Gefahr bringen zu können. "Grafenwald war für uns kein Gegner, die haben uns nicht wirklich gefordert. Ich glaube, dass unser Torwart nicht einmal ernsthaft eingreifen musste", war SG-Trainer Thomas Bogdahn sicherlich auch etwas überrascht über die eher schwache Vorstellung der Gäste. Gäste-Coach Heiner Dieckmann pflichtete seinem Gegenüber bei. "Wir haben eine junge Mannschaft mit einem Altersschnitt von 21 Jahren. Da kann man natürlich gegen eine so gute Mannschaft wie Preußen, die sogar ehemalige Landesliga-Spieler in ihren Reihen hat, nicht viel holen. In der ersten Halbzeit waren wir nicht eng genug bei den Leuten, in der zweiten Halbzeit sind wir besser ins Spiel gekommen und konnten uns sogar Chancen erspielen", so der VfL-Coach zu den 90 Minuten.
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"Wir müssen effektiver werden"
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Dass die Gladbecker vor dem Spiel als Favorit auf den Heimsieg galten, war zwar fast allen bewusst. Doch, dass die Gäste dann so chancenlos sind, hatten wohl dann doch die Wenigsten erwartet. "Wir müssen noch viel lernen und arbeiten, so ein Prozess geht nicht von heute auf morgen. Wir sind halt teilsweise noch zu unerfahren in manchen Situationen", gab Dieckmann zu Protokoll. Diese Unerfahrenheit hätte SG-Trainer Bogdahn gerne noch weiter ausgenutzt, indem seine Mannschaft doppelt so viele Tore geschossen hätte. "Wir haben phasenweise wirklich sehr gut gespielt. Aber dann kommt wieder diese Selbstdarstellung bei dem einen oder anderen durch und jeder will den Ball haben und ein Tor schießen. Das müssen wir versuchen abzustellen, wir müssen effektiver werden", so Bogdahn. Dabei waren die herausgespielten Tore teilweise wirklich sehr schön anzusehen. "Die ersten 20 Minunten waren richtig stark von uns und auch den Tore gingen teilweise super Kombinationen voraus, wir haben also genügend Potential, das ist nicht die Frage." Für mehr Kurzpass und schnellere Kombinationen im Mittelfeld fehlt vielleicht derzeit auch noch ein Mann wie Dennis Rühr, der nach einer schweren Knieverletzung noch in der Reha steckt. "Dennis kann sicherlich noch die Offensive beleben und das Kurzpass-Spiel noch besser aufziehen", weiß Bogdahn, der aber bis auf gesperrte Spieler derzeit alle Mann an Bord hat.
Mit sechs Punkten aus drei Spielen ist der SG-Trainer nicht unzufrieden mit dem Saisonstart. Auch Heiner Dieckmann nicht, trotz der gestrigen Niederlage. "Insgesamt bin ich bislang mit unseren drei Punkten zufrieden, auch wenn ich gerne einen mehr auf dem Konto hätte. Der Sieg für die Preußen geht absolut in Ordnung." Die Bottroper stehen aktuell auf dem elften Tabellenplatz, was sich nach dem morgigen Sonntag aber noch einmal ändern kann. Die Gladbecker hingegen sind für mindestens zwei Nächte bis auf den zweiten Tabellenplatz vorgedrungen.
Tore: 1:0 Koder Saado (15.), 2:0/4:0 Dennis Wagner (25./90.+2), 3:0 Michael Rudolf (75.)
Bes. Vorkommnise: -
So spielten sie:
SG Preußen:
Sven Schild von Spannenberg - Dennis Foerster (80. Abdullah Sakin), Marc Grabowski, Marcel Rühr (C), Tim Leinen, Jan Kaiser, Dennis Psilias, Dennis Wagner, Koder Saado (75. Michael Rudolf), Andre Becker, Ahmed Ibrahim (80. Kevin Köhler)
Grafenwald:
David Zafer (46. Klaus Sievers) - Patrick
Drost, Jan Lanfermann, Marco Samland (80. Alexander Löns), Tim Heer (C), Christoph Füßer, Simon Witt, Damir Corovic (65. Tom Jansen), Bastian Schroeter, Tim Strohmeier, Dennis
Knöppke







