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06

Sep

2011

Zweckel souverän, Wacker ausgeschieden

Am heutigen Dienstag eröffneten der SV Zweckel und Wacker Gladbeck die zweite Pokalrunde auf Kreisebene. Während der Landesligist mit einem souveränen 7:0 bei FC Horst das Ticket für die nächste Runde ziehen konnte, musste Wacker Gladbeck nach der 0:3-Heimniederlage gegen SV GE Hessler das frühe Ende der Pokalsaison hinnehmen. Doch eins einte beide Gladbecker Clubs: Beide Trainer wirbelten ihre Anfangsaufstellungen im Vergleich zur Liga mächtig durcheinander.

Kreispokal 2.Runde - 06.09.2011

FC Horst 59 - SV Zweckel 0:7 (0:4)

Der Landesligist hat seine Pflichtaufgabe souverän gemeistert und beim B-Ligisten FC Horst 59 mit 0:7 (0:4) gewonnen. Schon dem Aufstellungsbogen war zu entnehmen, dass Zweckel-Coach Günter Appelt die zweite Runde im DFB-Pokal auf Kreisebene nutzte, um ein bisschen zu experimentieren. „Ja, das habe ich tatsächlich“, gab Appelt schmunzelnd zu, ohne näher drauf einzugehen. Zu der Partie in Gelsenkirchen waren inklusive Ersatztorwart und der eigentlichen Nummer Eins Dennis Grüger nur 14 Spieler mitgenommen. Die Vorhersage von Auf’m Platz, dass es auch zweistellig ausgehen könnte in dieser Partie, ging nicht auf, auch, wenn die Gäste nah dran waren. Für Appelt war dennoch alles in Ordnung: „Der Gegner war chancenlos und wir sind eine Runde weiter, daher bin ich zufrieden“, zeigte der Chefcoach sich total gelassen und entspannt nach Spielende. Auch, wenn es nur ein B-Ligist war und die vermeintlich meisten Spieler der ersten Elf geschont wurden (dabei sei an dieser Stelle angemerkt, dass aber auch nach wie vor einige potentielle Stammspieler längerfristig verletzungsbedingt dem SVZ nicht zur Verfügung stehen), so wird das Erfolgserlebnis den Gladbeckern gut tun. Schließlich spielte man heute zu Null und gewann, was letztes Wochenende in einem mageren Meisterschaftsspiel nicht gelang (1:1 gegen TuS Stockum, d. Red.).

Tore: 2x Laurits Leifgen, Robin Hermans, Andre Koch, Marcel Ofiera, Nicolai Striewe

 

Aufstellung Zweckel: Artur Drzisga - Marcel Ofiera, Nicolai Striewe, Andre Koch (Kapitän), Simon Hohenberg, Youssef Batale (46. Robin Hermans), Laurirts Leifgen, Maurice Ogaza, Can Ucar, Johannes Poloczek, Michael Zoladz (46. Andre Badur)

Wacker Gladbeck - SV GE-Hessler 0:3 (0:0)

Bis zur 75. Minute war es dem Spielstand entsprechend (0:0) ein Spiel auf des Messers Schneide. Doch in der Schlussviertelstunde präsentierten sich die Gäste als das abgezocktere Team. In der 76.Minute geht der Club aus Gelsenkirchen nach einem Abstauber mit 1:0 in Führung. Wenige Minuten später konnte Hessler einen zugesprochenen Strafstoß verwandeln. "Der Pfiff ist ok", zeigte auch Wacker-Trainer Nordin Bouklata Verständnis für die Elfmeterentscheidung. Kurz vor Schluss fiel dann noch das 0:3 nach einem Konter. Dabei hätte das erste Tor der Partie schon viel eher fallen können und zwar für den Gastgeber: "Wir hatten in der ersten Halbzeit drei 100%-ige Chancen, konnten aber keine nutzen", haderte Bouklata mit der Kaltschnäuzigkeit seiner Jungs. "Von daher spiegelt das 0:3 nicht wirklich den Spielverlauf wider", so Bouklata. Doch trotz der Niederlage war die Laune des Übungsleiters alles andere als schlecht. "Wir haben nicht mit unserer Stammelf gespielt, sondern zwei Spielern aus der dritten Mannschaft und einigen Spielern aus der ersten Mannschaft, die etwas hinten dran sind, die Chance gegeben sich zu zeigen", spricht Bouklata das Schonen von den Leistungsträgern Ramazan Güler oder auch beispielsweise Steffen Schenk an. "Ich habe von vornherein gesagt, dass das Spiel am Donnerstag (Ligaspiel gegen BV Rentfort II, d.Red.) wichtiger ist. Dennoch muss ich sagen, dass wir das Spiel heute nicht hätten verlieren müssen", so der Wacker-Coach. Trotz der Niederlage für sein Team konnte Bouklata dem Spiel etwas Positives abgewinnen, da es nach drei Siegen in Folge in der Liga die erste Niederlage war: "Wie sich die Mannschaft nach Abpfiff präsentiert hat, war gut. Die Spieler haben sich in der Kabine gegenseitig aufgemuntert".

Allzu viel Trübsal aufgrund des Ausscheidens dürfte Bouklata dennoch nicht blasen, schließlich beginnt er am kommenden Sonntag mit Heirat seiner künftigen Frau Arabella einen neuen Lebensabschnitt. Auf'm Platz und vor allem auch David Wirsch und Raphael Wiesweg wünschen dem künftigen Ehepaar bereits an dieser Stelle alles Gute für die Zukunft.

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