Mi

28

Sep

2011

Aktuelles aus dem Jahnstadion

Gleich drei Akteure konnte Trainer Mevlüt Ata zurück im Training begrüßen. Kevin Wagener ist nach seiner Verletzung aus dem Spiel gegen Barisspor wieder einsatzbereit, ebenso wie Fabian Blanik, der zwischenzeitlich in einem wohlverdienten Kroatienurlaub weilte. Außerdem feierte Christian Heinke bereits am Sonntag in der zweiten Mannschaft sein Comeback, nachdem er wegen eines Praktikums in Dänemark mehrere Wochen gefehlt hatte. Verzichten muss Mevlüt Ata dagegen auf Said Faddahi. Der Verteidiger zog sich am Samstag eine Fleischwunde zu und muss wohl zehn Tage pausieren. Weitere Neuigkeiten und Bilder aus dem VfB-Lager!

Arwit Roesler

Hoffen auf makellose Bilanz

Wie ein Schandfleck steht die 3:2-Niederlage gegen Hertha Hamborn in der Bilanz des VfB. Nun bestehen Hoffnungen, die Pleite am grünen Tisch wett zu machen. Der Hamborner Nevzad Demirtürk stand gegen den VfB über 90 Minuten auf dem Feld, seine Spielberechtigung liegt jedoch erst ab dem 1. Januar 2012 vor. „Der Staffelleiter Herr Lühning hat den Fall bereits aufgenommen. Er hat Hertha Hamborn eine Frist von einer Woche gegeben, um die Angelegenheit mit der Passstelle zu klären. Sollte dies nicht gelingen, werden uns die Punkte zugeschrieben“, so VfB-Beisitzer Arwit Roesler. Würde die Partie tatsächlich mit 2:0 für den VfB gewertet, stünde die Mannschaft von Mevlüt Ata auf einen Schlag mit der makellosen Bilanz von 18 Punkten aus sechs Spielen und einem Torverhältnis von 14:1 an der Tabellenspitze.

Vier Wochen für einen „Hampelmann“ 

Er war der Sieggarant für die VfB-Reserve im Spiel gegen den VfR Ebel, erzielte den Führungstreffer selbst und holte auch den Elfmeter vor dem 2:0 heraus. So richtig zum Lachen war Lars Sünderkamp dennoch nicht zu Mute. Für einen Moment hatte sich der 22-jährige am Sonntag nicht im Griff. Nach einem wiederholten groben Foulspiel gegen sich, ließ sich Sünderkamp zwölf Minuten vor dem Ende zu der Äußerung „Boah, du Hampelmann. Ich muss morgen arbeiten“ hinreißen. Schiedsrichter Thomas Gerdes fand das nicht witzig und schickte Sünderkamp vorzeitig wegen Beleidigung zum Duschen. „Es ist einfach lächerlich, dass es für so etwas rot gibt, aber für grobe Foulspiele und böswillige Tritte nicht“, so ein verärgerter Sünderkamp nach der Partie, der sich aber auch einsichtig zeigte: „Natürlich darf mir so ein Spruch nicht herausrutschen. Es tut mir leid, dass ich damit der Mannschaft geschadet habe.“ Die Hoffnungen des Spielers und der Verantwortlichen auf ein mildes Urteil wurden allerdings nicht erhört. Am Dienstag gab der Fußballverband bekannt, dass Sünderkamp bis zum 23. Oktober bzw. für vier Pflichtspiele gesperrt wird.

Bilder/Impressionen: VfB II - VfR Ebel

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

  • loading