Di

27

Sep

2011

Rhenanen-Jugend freuen sich über neue Trikots

Zur neuen Saison laufen gleich 3 Jugendmannschaften des SV Rhenania in neue Trikots auf und gehen auf Torejagd. Unser Partner Scheibeninsel hat z.B. die D3-Jugend komplett neu eingekleidet damit die Jungkicker auch im Trainingsbetrieb das Logo der Scheibeninsel auf den Trainingskleidern tragen. Das KWA Stift Urbana sowie Gelsennet sorgen auch für eine neue Optik am Blankenfeld.

Die D3-Junioren freuten sich riesig über einen neuen Trikotsatz und zusätzliche Trainingsbekleidung, die von der Firma Scheibeninsel GbR zur Vefügung gestellt wurden. Die Inhaber Claudia Keppke und Michael Wesseling ,die unter anderem  Diamantwerkzeuge, Schutzkleidung und Zubehör vertreiben, haben das Team damit überrascht und dieses möchte auf diesem Wege nochmals „Danke“ sagen.

Die Mannschaft die von den Trainern Patrick Gödeke und Andreas Keppke trainiert werden, fühlen sich damit sichtlich wohl und werden in der neuen Saison alles geben um einen guten Platz in der Meisterschaft zu erreichen.                           

Die D3 mit den neuen Trikots von der Scheibeninsel
Die U 19 vom SV Rhenania

Über einen neuen professionellen Trikotsatz von Adidas freut sich der SV Rhenania 1919 Bottrop e.V.. Die Trikots wurden vom regionalen Telefon- und Internetanbieter GELSEN-NET gesponsert. Die U19 Junioren freuen sich über die neuen Trikots und möchten sich an dieser Stelle dafür bedanken.

„Viele Vereine in unserer Region haben kein Geld für neue Trikots“, erklärt Pressesprecher Markus Lübbers. „Da wir insbesondere Amateurmannschaft und die Jugendarbeit in unserer Region unterstützen möchten, haben wir für den SV Rhenania 1919 Bottrop e.V. gerne die neuen Trikots gesponsert.“

Text und Bilder: www.rhenaniabottrop.de

Es muss nicht immer Schalke sein!

Das KWA Stift Urbana fördert Jugendfußballmannschaft

Im Ruhgebiet sind viele der besten Fußballmannschaften Deutschlands ansässig, das ist unbestritten. Mit Spannung verfolgen wir jedes Wochenende die Bundesliga, dem eingefleischten Fan sind die Namen der Spieler seines Clubs bestens bekannt.

Doch woher kommen diese Spieler? Teilweise sind es Spielereinkäufe, teilweise sind es aber auch Emporkömmlinge aus den eigenen Reihen der Vereine. Die großen Vereine verfügen sogar über Fußballschulen und –internate, in denen die Jugendlichen sowohl schulisch, aber vorallem sportlich gefördert werden.

Diesen Luxus können sich aber nur die großen Vereine leisten. Aber was ist mit den ortsansässigen, kleinen Vereinen bzw. deren Nachwuchsförderung? Sie finanzieren sich durch die geringe bundesweite Vereinsförderung, Mitgliedschaften und evtl. im kleineren Maße durch Sponsoring. Meist sind sie zusätzlich auf Spenden angewiesen.

So auch in Bottrop. Es liegt im Herzen des Ruhgebiets und hat zahlreiche Fußballvereine. Einige können auf eine bewegte und traditionsreiche Vergangenheit zurückschauen, welche sich nicht hinter den großen Clubs verstecken muss. In Bottrop sei hier im besonderem Maße der seit 1919 bestehende SV Rhenania Bottrop genannt.

 

Die Anfänge waren mehr als bescheiden. An Fußballfelder und Trainings-möglichkeiten wie wir sie heute kennen war nicht zu denken. Jede “Pille”, wie früher der Fußball genannt wurde, war ein wahrer Schatz. Viele Unterstützer, Spender mussten gefunden werden und wie wir alle wissen, hatte in dieser Zeit kaum jemand etwas zu verschenken.  

Viele Rückschläge mussten immer wieder überwunden werden, nicht zuletzt durch den Krieg. Immer wieder waren es dann die „alten Kempen“, die den Verein vor dem drohenden Aus bewahrten. So verwundert es nicht, das die Schlagzeilen in den hiesigen Zeitungen "Rhenania resigniert nie" lauteten oder im Jahr 1969 der Bottroper Bürgermeister Knorr rückblickend feststellte: "Die Gemeinsamkeit ist schon immer die Stärke (…) des SV Rhenania Bottrop gewesen und sollte sie auch immer bleiben".

 

Dennoch sah die Zukunft einige Jahre später wieder nicht rosig aus. Viele Spieler und sogar der Trainer verließen den Verein. Fast zwei komplette Mannschaften, zum größten Teil Gewächse aus der eigenen Jugend, suchten sich neue Vereine. Die Gründe hierfür lagen vor allem im finanziellen Bereich. Als die Probleme zu groß wurden, waren es wie früher die alten Kempen, gestützt von den Urgesteinen des Vereins, die sich erneut zur Verfügung stellten, um das Schiff nicht untergehen zu lassen. Das Schiff das bis zum heutigen Tag im sicheren Fahrwasser schwimmt und für eine außergewöhnliche Jugendarbeit bekannt ist.

 

Gestützt und gefördert durch die ältere Generation sucht die Jugendförderung ihres Gleichen. Aber was verbindet nun das KWA Stift Urbana mit dem SV Rhenania Bottrop?

 

Es waren „die Alten“, auf die man sich immer verlassen konnte. Es war der Zusammenhalt der Generationen, die diesen Verein immer wieder durch schwierige Zeiten brachte. Die erwähnten alten Kempen, die Urgesteine des Vereins wurden und werden nicht vergessen. Es ist die gegenseitige Wertschätzung der Jungen und Alten. Es ist die gegenseitige Wertschätzung die vielerorts in der Bevölkerung fehlt.  

 

Diesem guten Beispiel hat sich das KWA Stift Urbana gerne angeschlossen und unterstützt seit 2010 die Jugendarbeit des Vereins durch ein Sponsoring in Form des Trikotkaufs. Nun laufen diese “Jungs”, wie wir im Ruhrgebiet sagen, in den Vereins- und KWA Farben blau-weiß auf. Auf ihrer Brust die KWA „Blume“. Auch so kann die Verbindung und Unverzichtbarkeit von Jung UND Alt untermauert werden. Blau-Weiß ist unsere Farbe und wie gesagt, es muss nicht immer Schalke sein.

Bild und Text: Volker Hilpert, KWA Stift Urbana

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