Sa
25
Feb
2012
Ein neues Zuhause
Der Mörtel ist angerührt, jetzt wird nach einem knackigen Winter in die Hände gespuckt. Wenn der letzte Frost sich verzogen hat, dann legen die Verantwortlichen und Mitglieder der Hobbyliga Bottrop los und schaffen sich ein neues Domizil an der Neustraße. Für Partys soll und wird das Hobbyliga-Vereinsheim allerdings nicht genutzt werden. „Hier geht es darum, eine sportliche Heimat für die Teams der Hobbyliga zu schaffen, in der wir unsere Sprechstunden und Versammlungen abhalten werden“, sagt der erste Vorsitzende der Hobbyliga Bottrop, Uwe Dahl.
Die Baugenehmigung liegt seit dem 30. Januar vor. Jetzt kann es losgehen, jetzt wollen die Bottroper anpacken und einen lange bestehenden Wunsch umsetzen: ein eigenes Vereinsheim an der Neustraße, einzig und allein für die Mannschaften und Verantwortlichen der Hobbyliga Bottrop. „Wir hätten schon eher angefangen, allerdings hat uns das Wetter zuletzt einen Strich durch die Rechnung gemacht“, erläutert Uwe Dahl. Das künftige Vereinsheim ist bereits bestens erprobt. „Wir sind uns mit dem SV Blau Weiß Fuhlenbrock einig geworden, sodass wir die Container der Fuhlenbrocker, die an der alten Sportanlage an der Ludgeristraße als BWF-Vereinsheim dienten, als neues Vereinsheim der Hobbyliga an der Neustraße aufbauen werden“, so der erste Vorsitzende der Hobbyliga.
Ein absoluter Gewinn für beide Seiten. Die Fuhlenbrocker, die sich ein kleines Schmuckkästchen auf die neue Bezirkssportanlage auf dem Jacobi-Gelände errichtet haben, hätten ihr altes Vereinsheim entsorgen müssen. Die Hobbyliga hat ein angemessenes Vereinsheim gesucht. „Also alles bestens“, sagt Dahl, der gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen den Deal eingefädelt hat. Jetzt werden Tieflader die drei Container von der Ludgeristraße zur Neustraße transportieren. Hier soll das neue Hobbyliga-Vereinsheim vor dem Garagenhof in direkter Nähe zu den Kabinen aufgestellt werden (siehe Grundrisse). Auf rund 57 Quadratmetern sollen dann Versammlungen und die Sprechstunden der Hobbyliga abgehalten werden. Eine Theke oder Ausschank sind bewusst nicht eingeplant worden.
„Wir wollen in unserem Vereinsheim keine rauschenden Feste feiern, da können wir jeden Anwohner beruhigen. Hier geht es vor allem um die richtige Betreuung und administrative Angelegenheiten unsererseits“, unterstreicht Dahl. Nutzbar ist das Vereinsheim für alle Mannschaften der Bottroper Hobbyliga, die Schlüsselgewalt wird allerdings Ella Masuth innehaben. Jetzt sind alle gefragt, Leitungen für die Elektrik müssen gelegt und vieles mehr. „Wir haben in der Hobbyliga viele Bauarbeiter aus allen Branchen, von daher bin ich sehr zuversichtlich, dass wir mit vielen helfenden Händen das vereinsheim im kommenden April in Betrieb nehmen werden“, so Uwe Dahl.







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