Fr
21
Sep
2012
Derbykracher in Sterkrade Nord
Beide Landesligisten VfB und Arminia stehen vor zwei Herkulesaufgaben in der Fremde. Das Sterkrader Derby in der Bezirksliga wird Sonntag wohl wieder die Massen elektrisieren, während Rhenania den Sprung an die Spitze anpeilt und Dostlukspor den positiven Trend trotz schweren Heimspiels fortsetzen will. Der Post SV kämpft gegen eine katastrophale Trainingswoche an und Concordia und die Fortuna bitten zum heißen Spitzenspiel. Beim VfR Ebel wurde derweil vor dem Heimspiel ordentlich Tacheles geredet.
Landesliga
SF Niederwenigern (4.) - VfB Bottrop (2.)
Am Sonntag reist die Mannschaft von Mevlüt Ata zum Tabellennachbarn Richtung Hattingen und geht personell stark dezimiert in das Spiel. Patrick Drechsler ist im Wochenendurlaub, Nico Andreadakis beruflich verhindert sowie Mario Zoranovic und Marcel Siwek sind angeschlagen.
Dafür nimmt Sascha Bartsch nach seiner Bänderverletzung erstmal wieder Platz auf der Bank und Kevin Wagener wird ebenfalls nach seiner Bänderverletzung wieder zur Mannschaft stoßen; wohl auch von Anfang an. Eine weitere Alternative hat Mevlüt Ata wieder mit Kevin Wenderdel, der auf einen möglichen Einsatz in der Landesliga brennt. "Wir sind dennoch gut besetzt und brauchen uns vor keinem in der Liga zu verstecken. Wir gucken nicht nach anderen sondern konzentrieren uns nur auf unser Spiel", so der VfB-Coach. Der Gastgeber, der noch in der letzten Saison gegen den Abstieg kämpfte, wird im VfB-Lager nicht unterschätzt. "Die Mannschaft ist offensiv stark", weiß Mevlüt Ata und hofft, dass seine Mannschaft auch am kommenden Spieltag wichtige Punkte in der Landesliga holen kann. Ein Garant dafür kann wieder Goalgetter Daniel Späth werden.
Anstoß: 15 Uhr
SSV 07 Sudberg (7.) - Arm. Klosterhardt (3.)
„Jetzt kommt uns langsam aber sicher unser großer Kader zu Gute“, sagt Arminen-Trainer Michael Lorenz mit Blick auf seinen derzeit doch recht übersichtlichen Kader. Denn zu den Langzeitverletzten gesellt sich nun auch noch Spielführer Marcel Kositz, der für einen Einsatz am Sonntag abgewunken hat. Philip Bauer muss noch seine Rotsperre absitzen, Stefan Schattauer hat die Grippe erwischt, ein Einsatz am Sonntag ist mehr als fraglich. Aber bei den Klosterhardtern tut dies der Stimmung keinen Abbruch. Warum auch: Vier Spiele, zwei Siege, zwei Unentschieden – die Jungs von Coach Lorenz sind gut aus den Startblöcken gekommen und bislang noch ungeschlagen.
„Aber“, so warnt der Arminen-Trainer, „jetzt kommen die Mannschaften, die in der vergangenen Saison oben mitgespielt haben und die sich auch personell noch einmal verstärkt haben“, weiß Lorenz um die Schwere der vor den Oberhausenern liegenden Aufgaben. So ein Gegner ist auch der SSV Sudberg, der am Sonntag zum Meisterschaftsspiel begrüßt. Derzeit liegen die Gastgeber drei Zähler hinter den Arminen, „aber sie haben noch ein Nachholspiel und sind bislang ebenfalls noch unbesiegt“, hat Michael Lorenz seine Hausaufgaben gemacht und ist über den Gegner bestens im Bilde, wenn er sagt: „Ich zähle Sudberg absolut zum Favoritenkreis, sie sind eine sehr heimstarke Mannschaft, bei der hohe individuelle Qualität vorhanden ist“, so Lorenz. Den wussten seine Kicker im Spiel gegen Burgaltendorf vor allem von der Konzentration her zu überzeugen. „Da waren wir wirklich von Anfang an da und hellwach, auch in der Defensive“, so das zaghafte Lob des Trainers, der von seinen Schützlingen gegen Sudberg ebenfalls 90 Minuten Konzentration fordert.
Anstoß: 15 Uhr
Bezirksliga - Gruppe 4
TuS Essen-West (2.) - Arm. Klosterhardt II (14.)
Es ist fast geschafft, ist man schon geneigt zu sagen. Denn für Klosterhardts Zweitvertretung kommt es momentan knüppeldick. Den Saisonstart hat man verbaselt und gegen vermeintlich direkte Konkurrenten, die man laut sportlicher Leiter Andreas Arold auch hinter sich lassen wollte in der Spielzeit, verloren. Und weil man es nicht anders wollte, folgte nach den drei vermeintlich einfachen Spielen gleich ein Doppelpack, der Sonntag seinen vorerst letzten Höhepunkt findet. Erst musste man beim ersten Aufstiegsfavoriten SC 20 Oberhausen letzten Sonntag antreten. Nun wartet kommenden Sonntag Aufstiegsfavorit Nummer Zwei: TuS Essen-West 81. Egal, wen man vor dieser Spielzeit fragt: Genau diese beiden Vereine werden am Ende den Aufstieg wohl unter sich ausmachen. Also leichtes Spiel für Klosterhardt am Sonntagvormittag, oder?
Anstoß: 11 Uhr
Adler Osterfeld (6.) - SF Königshardt (12.)
Unterschiedlicher könnten die Gemütslagen in beiden Lagern wohl kaum sein. Adler Osterfeld gewann das letzte Meisterschaftsspiel deutlich und spielte auch noch am Donnerstag Katz und Maus im Pokal mit dem A-Ligisten Arminia Lirich, während die Sportfreunde aus Königshardt einen mehr als dürftigen Saisonstart hinter sich haben.
Mit 8:0 fegte der Adler über Lirich am gestrigen Donnerstagabend hinweg. Wie ein Geier stürtzte er sich mit der Offensive auf am Ende hoffnungslos unterlegene Gastgeber. Kein Wunder, dass Achim Mawick vollends zufrieden war mit der Vorstellung seiner Jungs. Und weil in dieser Pokalpartie vor allem Reservisten, junge Spieler und Akteure aus der Reserve zu überzeugen wussten, stellte Mawick noch am Donnerstagabend dem einen oder anderen Spieler einen (Startelf)Einsatz am Sonntag in Aussicht - als Lohn für die harte Arbeit, wie beispielsweise für Sven Bugla. An Sebastian Czajkowski kommt aber wahrscheinlich selbst Mawick nicht dran vorbei. Der junge Knippser ist mit Philipp Hollweg vom BWO am treffsichersten in der Bezirksliga. In jedem Spiel traf er bisher, bis auf den letzten Spieltag auch immer doppelt. Da müssen die Gäste sicherlich aufpassen. Doch die Sportfreunde haben sicherlich auch erst einmal genug mit sich selbst zu tun. Den Saisonstart hatte man sich anders vorgestellt. Trotz des knappen Pokalerfolgs vor einer Woche, ist Königshardts Trainer Robert Reichert alles andere als zufrieden. Und der dünne Kader rächt sich so langsam. Reichert und seine Kollegen legten bewusst auf mehr Qualität als auf Quantität. Doch während die Qualität sich bisher noch nicht richtig durchzusetzten scheinen konnte oder auch mal urlaubsbedingt fehlte (Christian Hinz war letzte Woche im Urlaub), ist auch die Größe des Kaders nun ein Minus, da Spieler verletzt oder gesperrt fehlen. Immerhin: Hinz kehrt Sonntag wieder auf'm Platz zurück. Reicht es für den erhofften Dreier? Es dürften spannende 90 Minuten auf die Zuschauer warten.
Anstoß: 15 Uhr
SC 1920 Oberhausen (1.) - DJK SG Altenessen (5.)
Es gibt nur ein Team, dass die maximale Punkteausbeute bisher in dieser Liga erzielen konnte. Es ist der Spielclub 20 aus Oberhausen, der tatsächlich alle vier Saisonspiele bisher für sich entscheiden konnte. Ein starker Start der Truppe um Trainer Thorsten Möllmann. Der beschenkte sein Team mit Grillgut und Getränken für einen gemütlichen Mannschaftsabend. Wenn dann noch das Mannschaftsgefüge gestärkt wird, scheinen die Oberhausener diese Saison sich nur selbst schlagen zu können. Wie sagte auch Sterkrade 06/07-Trainer Jens Szopinski in diesen Tagen: "Der SC 20 hat eine Offensive, die sogar mehr als Landesliga-Niveau hat." Unrecht hat er da sicherlich nicht. Die Offensive um den heimlichen Star Ertural, der auch schon bei RWO unter Vertrag stand, entscheidet reihenweise die Pflichtspiele. Mit Altenessen kommt deswegen auch wieder eine besondere Aufgabe auf die Gastgeber zu. Denn der Gast hat die stärkste Defensive in der kompletten Liga, musste erst einmal ein Gegentor hinnehmen. Wollen Möllmann und Co. weiter von oben grüßen, bedarf es also eine guten Leistung am Sonntag.
Anstoß: 15 Uhr
Safakspor (7.) - VfB Frohnhausen (15.)
Es klang nicht nur so, es war auch ein kräftiger Donnerhall. Auf sympathische Art und Weise. Gicu Clipa, seines Zeichen Trainer von Safakspor und äußerlich zahm wie eine Butterblume, redet stets bedacht und ruhig. Den Rumänen kann nicht so schnell was aus der Bahn werfen. Der ehemalige Profispieler hat viele Dinge bereits erlebt. Doch nach letzten Sonntag war er kaum zu bremsen. Clipa war stocksauer auf viele Spieler. Vor allem auf Spieler, die gar nicht erst da waren. Bis Winter will er mit jungen Spielern weitermachen, danach ist Tabularasa angesagt. Dabei denkt man sich: Platz Sieben nach vier Spielen, das ist doch gar nicht so schlecht. Doch wie von Auf'm Platz angekündigt, scheint das Kartenhaus nun langsam aber sicher zusammenzubrechen. 4:10 Tore hat man bisher, letzten Sonntag setzte es eine 0:5-Klatsche. Auch, wenn es individuelle Fehler teils waren: Clipa hatte in dieser Trainingswoche reichlich zu tun. Passend dazu kommt der VfB Fronhausen an die Dorstener Straße. Denn Fronhausen dürfte am Saisonende mit Safakspor um den Klassenerhalt kämpfen. Ein gefühltes Sechs-Punkte-Spiel für Clipa und Co. also.
Anstoß: 15 Uhr
Sterkrade Nord (4.) - Sterkrade 06/07 (16.)
Alle Vorzeichen über Bord, das ultimative Knaller-Spiel steigt an diesem Wochenende auf der Lütticher Straße in Sterkrade Nord. Dann zählen die bisherigen Saisonstarts beider Klubs nicht mehr und dann ruhen auch 90 Minuten lang Freundschaften. Unter anderem auch die der beiden gegnerischen Trainer!
"Wir telefonieren sonst regelmäßig, tauschen uns aus, schätzen uns", so Jens Szopinski von 06/07 vor dem Spiel. "Doch diese Woche haben wir noch nicht miteinander gesprochen. Ich glaube das wird auch nicht mehr geschehen bis vor dem Anpfiff. Dabei wollte ich Lars noch nach Stärken und Schwächen von meinem nächsten Gegner fragen", scherzt Szopinski. Denn mit Lars meint er keinen Geringenren als Lars Mühlbauer, sein Gegenüber am Sonntag, der zuletzt aufgrund des Saisonstarts das Lächeln gar nicht mehr aus seinem Gesicht bekam. Doch obwohl es bei 06/07 genau anders herum verlief bisher - nämlich gar nicht - interessiert sich Szopinski nur für Sonntag. "Da muss ich im Prinzip gar nichts mehr in der Kabine sagen. Ich roll die Tapete runter, zeige Aufstellung und Standards und dann hoffe ich, dass die Spieler schon im Tunnel sind." Doch Szopinski weiß auch, dass es sehr schwierig wird. "Lars, seiner Arbeit und dem Verein zoll ich ganz großen Respekt, was sie da bisher geschaffen haben. Sie haben schließlich auch einen eher kleineren Kader, sind als Aufsteiger schon letztes Jahr knapp am direkten Durchmarsch gescheitert und sind jetzt auch wieder oben mit dabei." Warum sie letzte Saison gescheitert sind, lag auch an 06/07. Denn die gewannen nich nur das Hinspiel mit 3:2, sondern auch das Rückspiel kurz vor Saisonende - ebenfalls mit 3:2. "Die werden auf eine Revanche brennen", weiß Szopinski, der normalerweise einen Kader von 22 Leuten hat. Doch wenn es ganz doof läuft, fallen Sonntag acht (!) Spieler aus. "Vielleicht sind sogar nur 13 Spieler bei der Auswärtspartie dabei. "Derzeit fehlen zwei wegen Grippe, zwei sind im Urlaub, zwei sind verletzt und zwei werden beruflich verhindert sein." Dennoch will man alles in die Waagschale werfen. "Das ist auch eine Chance. Bisher haben wir null Punkte aus den ersten drei Spielen geholt. Aber mit einem Sieg in einem Derby kannst du dir wieder viel Selbstvertrauen holen", so Szopinskis Ansage, der ganz klar drei Punkte anpeilt. Die Rahmenbedingungen stimmen sicherlich dann auch wieder. Letzte Saison waren in beiden Spielen jeweils zwischen 500 und 700 Zuschauer da. Lasst die Spiele beginnen!
Anstoß: 15 Uhr
SC Frintrop (10.) - BW Oberhausen (8.)
Wo der BWO ist, da wird Unterhaltung geboten. Trainer Jörg Lieg dürfte mittlerweile so viele graue Haare haben, dass er seinem Trainerteam welche abgeben könnte. Allein das Torverhältnis spricht schon für sich. Schaut man einmal nach, sieht man schnell: 14:12. Und das nach vier Saisonspielen! Da wäre unter anderem das 5:5 nach 5:1-Führung bei Adler Osterfeld oder das 3:3 letzte Woche gegen Tgd. Essen-West. Mit Philipp Hollweg hat man unter anderem den Führenden der Torschützenliste auf seiner Seite. Doch der Defensivverbund scheint ab und einem schweizer Käse zu gleichen. Gegen den Spielclub Frintrop, der vergleichsweise langweilig in die Saison gestartet ist, stünden den Gästen aus Oberhausen drei Punkte und null Gegentore zur Abwechslung mal wieder richtig gut. Platz Fünf würde in diesem Fall durchaus winken.
Anstoß: 15 Uhr
Bezirksliga - Gruppe 9
GW Holten (16.) - SF Hamborn II (7.)
Wann platzt der Knoten bei den Grün-Weißen Oberhausenern? Bislang gelang in den ersten Spielen noch kein Sieg. Doch auch, wenn man unsicher ist, wie sehr die Zweitvertretung aus Hamborn mit Spielern aus der ersten Mannschaft, die in der Oberliga Niederrhein beheimatet ist, verstärkt wird, hat man keine Angst.
"Hamborn II kann ja mal gerne bei der eigenen Erstvertretung nachfragen, wie es so in der Vorbereitung hier bei uns war", erzählt Heiko Baxmann mit einem Augenzwinkern. Denn der Pressesprecher spielt auf das erste Testspiel der Vorbereitung der Holtener an, als man daheim der Hamborner Erstvertretung ein 2:2 abknöpfen konnte. "Wobei wir ja alle wissen, dass Vorbereitung was anderes ist. Allerdings: Wir waren erst seit ein paar Tagen dabei, Hamborn dagegen schon seit über drei Wochen. Schlecht waren wir wirklich nicht", so Baxmann weiter. Baxmann glaubt fest daran, dass es auch in der Meisterschaft bald besser laufen wird. "Die Liga ist sehr ausgeglichen. Und wir haben wenn dann ja bisher nur sehr knapp verloren. In Meiderich letzten Sonntag haben wir zeitweise auch richtig gut ausgesehen, obwohl die Duisburger sehr starken Fußball spielen. Da werden noch einige verlieren. Darauf gilt es aufzubauen und dann gelingt uns auch bald der erste Saisonsieg." Von denen hat Hamborn auch erst zwei. Dazu auch kein angsteinflößendes Torverhältnis von 5:4. Es könnte also durchaus klappen. Bei Holten muss Trainer Sladan Juko wie bisher auch weiterhin auf drei Spieler verzichten, der Rest ist fit und heiß. "Bei der Nachbesprechung am Dienstag haben wir den Jungs gesagt, wie gut sie gespielt haben. Und sie sind gewillt, den ersten Drei so langsam zu holen."
Anstoß: 15 Uhr
TuRA 88 Duisburg (6.) - Rhenania (2.)
Nach dem Kantersieg im Nachholspiel gegen den TSV Bruckhausen hat der SV Rhenania in ein Zeichen gesetzt. Doch Trainer Oliver Dirr drückst sich noch um ein genaues Saisonziel. "Nach dem 10. Spieltag kann ich etwas genaueres dazu sagen. Bis dahin bleibt es dabei: Mindestes die gleiche Position wie im Vorjahr und gerne besser - und dann auch gerne drei Tabellenplätze", witzelt der Coach.
Für ihn ist die Liga ja bekanntlich neu und somit auch der kommende Gegner. "Ich habe für mich noch keinen Topfavoriten in der Liga ausgemacht. Über TuRa werde ich mir noch Informationen einholen aber wir gehen relativ entspannt in die Partie", so Dirr. Die Einsätze von Aksimir, Peryt, Schwark und Friese sind fraglich, da alle angeschlagen oder verletzt sind. Ansonsten kann Oliver Dirr aus den Vollen schöpfen. "Mit Torwart Dominik Wrobel, Kapitän Dennis Cziuraj, Häuptling Radoslaw Jankowski und Torjäger Pascal Pfeifer gibt es nur vier Stammplätze im Team - alle anderen müssen sich verstärkt Woche zu Woche anbieten. Die Achse steht mit meinen vier Stammkräften und drumherum rotierert es dann halt", gibt der Rhenanen-Coach zu Protokoll.
Gegen TuRa folgt das erste von zwei Spielen zur gewünschten "Pole-Position" von Oliver Dirr und seiner Mannschaft. Und mit Glücksschwein "Grunzy" sollte mindestens ein Punkt machbar sein.
Anstoß: 15 Uhr
Hilal Duisburg (15.) - VfR 08 Oberhausen (12.)
Es fing so gut an die Saison. Beim SV Rhenania gewann der VfR 08 mit 3:1. Viele rieben sich die Augen. Rhenania so schwach? VfR so stark? Nach einigen Wochen kann man wohl weder das eine noch das andere bestätigen. Rhenania ist auf dem Vormarsch und kurz davor den Platz an der Sonne zu erklimmen, während die 08er an diesem Wochenende auf einen Abstiegsplatz abrutschen können. Sonntag tritt man bei Hilal Duisburg an - letzten Sonntag noch zu Gast beim SV Rhenania. Hilal trennte sich kurz vor dem Rhenanen-Spiel vom Trainer und hatte auch Schwierigkeiten, elf Spieler auf den Platz zu schicken. Zum Ende des Spiels verließen auch immer mehr den Duisburgern die Kräfte. Dennoch sind sie aufgrund ihrer Technik immer für ein Tor gut. Und für Gegentore waren die Oberhausener zuletzt auch immer gut. Das wurmte VfR-Coach Jürgen Wojciech mächtig. "Daran müssen wir ganz hart arbeiten, unserer Defensivarbeit ist eine Katastrophe gewesen. Das lässt sich auch nicht so schnell von jetzt auf gleich alles ändern." Vielleicht sollten die Gäste ihr Heil in der Offensive suchen. Denn der nächste Gegner hat mit 17 Treffern die mit Abstand schlechteste Defenisve der Liga - vor dem VfR 08. Wie viele Tore bekommen wir Sonntag in dieser Partie zu sehen?
Anstoß: 15 Uhr
Dostlukspor (8.) - Glückauf Möllen (3.)
Dass seine Mannschaft wieder an den Stadtmeisterschaften teilnehmen kann, sieht Sebastian Stempel eher mit gemischten Gefühlen. "Klar freue ich mich für die Jungs und den Verein. Ich habe jedoch bei solchen Turnieren immer Angst, dass sich jemand verletzt", so Dostlukspors Trainer.
Den Gast aus Möllen hält er für besonders stark und möchte dennoch die Punkte im Volkspark lassen. "Möllen hat sich gut verstärkt und wird sicherlich ein Wörtchen im oberen Tabellendrittel mitreden können", weiß der Spielertrainer, der am Sonntag - bis auf die Urlauber - aus den Vollen schöpfen kann. "Wir wollen nur auf uns gucken und an die Leistungen der Vorwoche anknüpfen", so der Trainer weiter. Dostlukspor ist mit sechs Punkten aus bisher vier Spielen als Aufsteiger in der Bezirksliga angekommen und wird alles dran setzen, dass die Punkte am kommenden Sonntag nicht Richtung Möllen gehen.
Anstoß: 15 Uhr
Kreisliga A - Niederrhein
Arm. Lirich (12.) - Vorwärts 08 (11.)
Der Plan, sich über das Pokalspiel gegen Adler Osterfeld Selbstvertrauen für das Spiel am Sonntag zu holen, ist bei den Arminen aus Lirich nicht aufgegangen. „Jetzt müssen wir das Spiel aus dem Kopf bekommen, damit wir uns voll und ganz auf Vorwärts konzentrieren können“, so Lirichs Trainer Thorsten Hamm. Beide Kontrahenten haben noch keinen Sieg einfahren können und dümpeln mit zwei Punkten in den unteren Tabellen-Gefilden herum. „Wie ich schon gesagt habe, in dieser Saison kann es für uns nur darum gehen, die Klasse zu halten, alles ab Platz elf aufwärts wäre eine sehr schöne und positive Überraschung für uns“, schätzt Vorwärts-Geschäftsführer Klaus Kisters das Team von der Paßstraße realistisch ein. Und der lässt null Zweifel daran aufkommen, was sishc das Team von Ralf Höner in Lirich auf die Fahne geschrieben hat. „Wir wollen endlich den ersten Saisonsieg einfahren, zumal wir zuletzt sehr unglücklich verloren haben“, sagt Kisters. Nicht mit an Bord wird der verletzte Deniz Türkmen sein, ansonsten sind alle Nullachter fit. Offen ist derweil noch die Planstelle im Vorwärts-Kasten. Ob Dennis Kasper oder Dirk Hertling das Tor hüten wird, ist derzeit noch offen. Aber auch auf Seiten der Gastgeber hat man sich auf dem heimischen Geläuf, das schon so manchem Gegner das Leben schwer gemacht hat, einiges vorgenommen. „Am Sonntag müssen wir den ersten Sieg einfahren“, unterstreicht Lirich-Coach Thorsten Hamm und macht ein dickes Ausrufezeichen dahinter, der „ein Spiel zweier Teams auf Augenhöhe“ erwartet. Langsam aber sicher entspannt sich die personelle Schieflage der Liricher, Kosta Papadopoulos ist ebenso wieder mit dabei wie Pascal Witt. Auch Christian Kinowski, der in der Vorowche für Wirbel im Arminen-Angriff sorgte, steht zur Verfügung.
Anstoß: 15 Uhr
SG Osterfeld (6.) - SC Buschhausen (7.)
Es gibt einige Mannschaften in der Kreisliga A, die Ambitionen auf den Aufstieg haben. Buschhausen 1912 gehört mit seinem spielstarken Team unumwunden dazu. Buschhausens Coach Dieter Schulitz hat nach den ersten vier Spieltagen schon so manchen Konkurrenten ausgemacht. „Ich trauen unter anderem auch Concordia zu, sich da oben zu halten“, ist Schulitz überzeugt von der Stärke des SV – und der anderen Teams. Denn denen hinken die Buschhausener, die bislang sechs Punkte erspielen konnten, derzeit etwas hinterher. Besorgniserregend ist das nicht, immerhin gehört ein mittelmäßiger Saisonstart schon beinahe zum Repertoire und zur Tradition der 1912er, die nicht nur ein Mal gezeigt haben, wie schnell sie ein paar Punkte aufholen können. Dafür müssen die Gäste allerdings bei der SG aus Osterfeld punkten. Keine leichte Aufgabe, präsentiert sich das Team von Trainer Hartwig Jondral doch seit Wochen in bestechender Form und hat derzeit drei Punkte mehr auf dem Konto als Buschhausen. Und die 1912er, sie können nur noch den Kopf über die Verletzten-Misere schütteln. Ali Cap zog sich eine Knochenabsplitterung im Fuß zu und läuft in Gips, auch ein Einsatz von Peter Samp ist noch fraglich. „Wir haben acht oder neun Ausfälle, so etwas habe ich in meiner gesamten Trainerkarriere noch nicht erlebt“, so Dieter Schulitz, der auf Kicker der zweiten und dritten Mannschaft wird zurückgreifen müssen. „Gegen Osterfeld ist höchste Konzentration gefragt“, warnt der Buschhausener Coach vor der SGO, die bereits die Messer gewetzt hat und sich auf die 1912er freut.
Anstoß: 15 Uhr
SW Alstaden (2.) - Adler Osterfeld II (9.)
Keine Frage, für beide Trainerlager ist das Spiel am Sonntag etwas ganz besonderes. Denn nicht nur, dass man gemeinsam in der Oberliga für Adler Osterfeld kickte, alle drei Coaches verbindet bis heute eine enge Freundschaft. „Und es ist ein Spiel gegen meine alte Liebe“, sagt Alstadens Trainer Guido Contrino, der seinerzeit den Kasten hütete, während seine Kumpel und Freunde Massimo Lo Mele und Toto Jablonski in der Offensive für Wirbel sorgten. Dass sie das noch immer beherrschen, dass zeigten die Adler-Trainer in der Vorwoche beim 8:2-Sieg gegen Post Oberhausen. Dass sich Jablsonski und Lo Mele schonmal warmgeschossen haben für die Partie in Alstaden, das schmeckt Contrino nicht so ganz. Aber der weiß: „Es ist trügerisch zu glauben, dass in dieser Adler-Mannschaft nur Massi und Toto Fußballspielen können. Da gibt es auch noch weitere Kicker, die mit dem Ball was anfangen können“, ist Contrino gewarnt.
„Ich vermute, dass Osterfeld tief stehen wird, das macht sie dann brandgefährlich für uns“, so Contrino weiter, der am Sonntag neben Robin Raguse auch Torjäger Robert Binda ersetzen muss. „Aber wir haben natürlich den Vorteil, in unserem großen Kader 22 gute Spieler zu haben“, will der SWA-Trainer die entstandenen Lücken beispielsweise mit Marvin Lettau oder Steve Richter schließen. „Ich freue mich riesig auf Sonntag. es ist das erste Mal, dass mein bester Freund Massi und ich uns als Trainer gegenüberstehen werden“, sagt Contrino. Der wird aber wohl seine alten Weggefährten auf dem Alstadener Kunstrasen bewundern dürfen. Denn personell sieht es bitter aus bei der Adler-Reserve, die obendrein zwei Kicker an die Erstvertretung von Coach Achim Mawick entsenden wird. Also müssen die beiden Oldies wieder ran. Wohl nicht das schlechteste für Adler, wenn man das Spiel der Vorwoche bedenkt. „Ich denke, dass wir spielen müssen“, sagt daher auch Toto Jablonski, der ergänzt: „Für uns ist Alstaden der Aufstiegskandidat Nummer eins, wir werden alles versuchen, dort etwas mitzunehmen, aber es wird sehr schwer werden“, vermutet Jablonski.
Anstoß: 15 Uhr
Post Oberhausen (15.) - Sterkrade Nord II (8.)
Mit dem Auftritt seiner Schützlinge in der Vorwoche war Nord-Trainer Andreas Heymann alles andere als zufrieden. „Da war ich überhaupt nicht mit einverstanden, so darf man sich einfach nicht präsentieren. Meine Spieler haben am Sonntag gegen Post Oberhausen etwas gut zu machen“, nimmt Heymann seine Schützlinge für die Partie beim Post SV in die Pflicht. Unterstützung aus der ersten Mannschaft werden die Nordler wohl nicht erwarten dürfen, auch dort herrscht Ebbe auf dem „Gesunden-Spieler-Markt“.
Aber auch beim Gastgeber ist man alles andere als auf Rosen gebettet, was das Personal angeht. „Ich ahne fürchterliches“, hat Post-Trainer Christoph Tapinos sein Gesicht beinahe in den Händen vergraben. Sieben gesunde Spieler waren unter der Woche beim Training, die Grippewelle dreht bei den Schwarzgelben die Runde. „Ich hoffe, irgendwie 13 oder 14 Spieler zusammen zu bekommen“, sagt Tapinos daher. Der hat bis auf Weiteres Oldie Stefan Wentzel aus der Reserve reaktiviert, der auch in den kommenden Wochen der Defensive Stabilität verleihen soll. „Stefan hat bereits in der Vorwoche einen guten Eindruck hinterlassen. Er ist topfit und läuferisch wohl der Beste im Team. Außerdem war er der Einzige, der gegen Adler auch mal Toto Jablonski versucht hat aufzuhalten“, ist Tapinos voll des Lobes für den reaktivierten Wentzel.
Anstoß: 15 Uhr
SuS 21 Oberhausen (1.) - VfR 08 Oberhausen II (5.)
Und noch immer: Spitzenreiter der Kreisliga A ist SuS 21. Das klingt selbst für Schleuse-Trainer Jürgen Grzymski teilweise noch etwas seltsam. „Wir sind deutlich weiter, als ich dachte. Aber das hat sich natürlich auch mittlerweile rumgesprochen, deswegen wird uns niemand unterschätzen“, so Grzymski. Und schon gar nicht der Aufsteiger des VfR 08 Oberhausen II, der als Neuling der Liga grundsätzlich zur Vorsicht bei jedem Gegner mahnt. Und das ganz offensichtlich mit großem Erfolg. „Für mich ist der VfR 08 II die absolute Überraschungs-Mannschaft der Kreisliga A“, sagt Schleuse-Coach Grzymski daher auch, denn die Jungs von der Tilsitter Straße sitzen den etablierten Teams mit zwei Punkten Rückstand im Nacken und liegen auf der Lauer. „Wir müssen hellwach sein, die geben niemals auf und kämpfen bis zum Schluss und haben darüber hinaus ein paar ganz feine Fußballer in ihren Reihen“, warnt Grzymski, der am Sonntag personell aus dem Vollen schöpfen kann. Doch der hat sich mit seinen Jungs einiges vorgenommen. „Unsere Zuschauer haben uns in dieser Saison erst ein Mal gesehen. Ich denke, dass durch unsere guten Leistungen am Sonntag noch mehr Zuschauer kommen werden, und den wollen wir natürlich was zeigen“, sagt Grzynmski. VfR-Coach Günter Gbür hat Recht wenn er sagt: „In der Rückrunde sind wir schlauer, momentan kenne wir die Mannschaften noch nicht.“ Und den plagen weiterhin personelle Sorgen, allerdings gibt es auch positive Zeichen. Spielmacher Sascha Knobloch ist wieder für Kurzeinsätze fit und soll gegen Schleuse mindestens 20 Minuten ran, vielleicht sogar eine ganze Halbzeit. Auch Marcel Herbst und Matthias Bäsler stehen wieder in den Startlöchern und brennen auf ihre Einsätze. „Wir fahren ja nirgendwo hin um zu verlieren, von daher peilen wir auch beim Spitzenreiter einen Punkt an“, gibt sich Günter Gbür kämpferisch.
Anstoß: 15 Uhr
VfR Ebel (10.) - Barisspor (16.)
Unter der Woche kamen Gerüchte auf, dass der Haussegen am Lichtenhorst ziemlich schief hängen sollte. „Es gab einige Dinge, die ich ansprechen musste“, sagt Ebels Trainer Thomas Fels, der allerdings versichert: „Wir haben uns ausgesprochen und rücken jetzt als Mannschaft noch enger zusammen. Am Sonntag werden wir vor dem Spiel gemeinsam frühstücken und uns auf dieses wichtige Spiel vorbereiten“, so Thomas „Felle“ Fels weiter. Und der steht mit seinen Schützlingen gegen den Bezirksliga-Absteiger Barisspor vor einer mehr als unangenehmen Aufgabe. Kein Fisch, kein Fleisch, was die Welheimer da bislang angeboten haben. Ein tolles Spiel wird abgelöst von einem spielerischen Offenbarungseid. Nicht nur ein gegnerischer Trainer hat Barisspor in dieser Spielzeit zur Wundertüte erklärt. „Wir müssen konzentriert und als ein Team an die Sache herangehen, dann halten wir die Punkte auch hier“, ist Thomas Fels sicher.
Anstoß: 15 Uhr
Concordia Oberhausen (3.) - Fortuna (4.)
"Täglich grüßt das Auswärtstier", lacht Fortunen-Trainer Marco Hoffmann. Denn muss auf Grund der Platz-Erneuerung auf Rheinbaben am Sonntag das fünfte Mal in Folge mit seinen Schützlingen auswärts antreten. Und dann geht es ab zum Spitzenspiel gegen Concordia. "Da fahren wir mit einer Portion Respekt hin, ein Gegner mit vier Siegen im Rücken beeindruckt natürlich schon", so Hoffmann, der aber mit seinen Kickern alles daran setzen will, die Punkte von Concordia zu entführen. Die bisherigen Auftritte der Rheinbaben haben gezeigt, dass der SV Fortuna in jedem fall zum engeren Favoritenkreis gezählt werden muss.
"Die Jungs schmeißen alles rein in die Spiele, das hat allerdings zur Folge, dass wir ein paar Spieler am Sonntag ersetzen werden müssen", so Hoffmann, der die Intensität im Training etwas gedrosselt hat. Zu groß ist die Investition an Kraft an den Sonntagen. Fraglich sind derzeit noch Beckfeld, Grollmann, Miszczuk, Langer und Illguth, definitiv ausfallen werden Boron, Balsberg und Horstmann und Piatek. "Was aber im Umkehrschluss nicht bedeutet, dass wir nicht Top Jungs auf den Platz bekommen", unterstreicht Hoffmann, der ergänzt: "Wir werden wieder versuchen ans Limit zu kommen und mit hoher Intensität spielen, wir hoffen dass es reicht, um Concordia gerecht zu werden." Aber auch auf Seiten der Concordia ist man voller Respekt vor dem Gegner. "Fortuna Bottrop ist für mich für die spielstärkste Mannschaft in der Liga und ein richtiger Brocken", sagt Concordias Manolo Dente vor dem Spiel der beiden Platzhirsche. "Wir werden alles geben müssen, um Fortuna zu stoppen. Ein Punkt wäre schon ein Erfolg für uns", stapelt Dente eher tief. Mittelfeldmotor Marco Schermann fehlt Gastgebern definitiv. "Tja, mal sehen wie es Sonntag mit unserem Spielball funktioniert", erinnert Dente an die coole Aktion der Concordia in der vergangenen Saison, als man nach einer Klatsche mit acht Gegentreffern den Fortunen den Spielball direkt geschenkt hatte.
Anstoß: 15 Uhr
GA Sterkrade (13.) - RSV (14.)
Was für ein Spiel! Vor der Saison hätte wohl jeder Kenner der A-Liga gesagt, dass sich beide Mannschaften auf Augenhöhe im oberen Tabellen-Drittel begegnen werden. Die nüchterne Realität nach vier Spieltagen sieht anders aus – ganz anders. „Für beide Mannschaften ist dies ein enorm wichtiges Spiel, der Verlierer wird erst einmal im Keller festhängen“, sagt daher folgerichtig Sterkrades Trainer Michael Buhlmann, der es auf den Punkt bringt: „Ein Unentschieden hilft am Sonntag keinem Team weiter, das ist Fakt“, so Buhlmann, der mit dem RSV Klosterhardt einen schweren Gegner erwartet.
Benny Rüddel ist für eine Woche nach seinem zweifelhaften Platzverweis am Sonntag gesperrt worden, Fatih Kocan fällt mit einem Kahnbeinbruch gleich mehrere Wochen aus. Ekrem Aykus und Daniel Fieweger fehlen den Sterkradern ebenfalls. Dafür gibt es Nachschub für die Abteilung Attacke, denn mit Marvin Nenninger, Eduard Honstein und André Langner meldeten sich gleich drei Angreifer unter der Woche zurück. „Ich erwarte ein Spiel auf Messers Schneide“, so Michael Buhlmann. Rückkehrer, das würde sich auch Klosterhardts Trainer Jörg Salamon wünschen. Doch anstelle einer Entspannung der Personal-Situation sieht es für die Kicker von der Harkortstraße von Woche zu Woche schlechter aus. Zu den Verletzten und Urlaubern gesellen sich nun auch noch Yalcin und Emrah Durdu. „Wir müssen jetzt halt zusehen, dass wir irgendwie über die Runden kommen“, so Salamon, der hofft, „dass wir am Sonntag unseren ersten Dreier holen werden.“ Zwar erwartet Salamon ein heißes und enges Spiel, „aber GA Sterkrade hat uns in den vergangenen Jahren immer gelegen“, so Salamon.
Anstoß: 15 Uhr
Kreisliga A - Westfalen
VfB Kirchhellen (13.) - Adler Ellinghorst (16.)
Anstoß: 15 Uhr
Lediglich vier Punkte aus bisher fünf Spiele sind trotz neuformierter Mannschaft und als Absteiger aus der Bezirksklasse deutlich zu wenig für die Mannschaft von Trainer Klaus Kokott. Da kommen die Adleraner, die lediglich einen Punkt vorweisen können, gerade nur zur richtigen Zeit für die Kirchhellener. Dennoch sind beide Mannschaft im Prinzip unter Zugzwang und müssen punkten, um aus dem Tabellenkeller zu kommen. Ein Spiel auf Augenhöhe ist demnach zu erwarten.
Kreisliga B1 - Niederrhein
Dostlukspor II (7.) - Barisspor II (14.)
Die ersten zwei Spiele hagelte es haufenweise Gegentore. Im dritten hielt man 70 Minuten durch und ging sogar in Führung. In der letzten Woche gab es endlich den ersten Punkt und damit den Sprung
runter von den Abstiegsplätzen. Eine aufsteigende Form ist klar zu erkennen. Die Rede ist von Barisspor Bottrop. Am Sonntag geht es zum Lokalderby an die Beckstraße. Dort ist jedoch der
Gastgeber, Dostlukspor Bottrop, der klare Favorit. Der Aufsteiger steht nach vier Spieltag mit sieben Punkten auf Rang Sieben. Coach Oruc sieht seine Elf "auf dem richtigen Weg". Vor allem nach
dem starken Unentschieden gegen den vor der Partie souveränen Tabellenführer Arminina Klosterhardt. Die Oberhausener waren zu dem Zeitpunkt noch ohne Gegentor und Punktverlust.
Anstoß: 13 Uhr
TuS Buschhausen (8.) - SV Vonderort (4.)
Nach der Auftaktniederlage folgten drei ungefährdete Siege und zugleich das Schweigen der Kritiker. Nun soll der Angriff auf die Spitze weiter gehen. Es sind ja nur drei Punkte Abstand und die Saison ist noch jung. Gegner Buschhausen ging beim letzten Duell gegen eine Bottroper Mannschaft mit 2:6 unter. Allerdings sind die Oberhausener mit zwei Siegen, einem Unentschieden und der eben angesprochenen Niederlage ähnlich gut in die Saison gestartet wie der SV. In ihrem bisher einzigen Gastspiel siegten die Wienberger Löwen mit 5:3 bei Safakspor Oberhausen II.
Anstoß: 15 Uhr
Adler Oberhausen (16.) - SV 1911 (3.)
"Ich wäre heute fast gestorben", war das erste Fazit von Ralf Quabeck nach dem Spiel. Besonders was seine Elf in der ersten Halbzeit ablieferte, gab für den Übungsleiter den Anlass zur Kritik. Seine Mannschaft hatte nämlich in der ersten Hälfte deutlich die meisten Spielanteile und konnte nicht mehr als ein 1:0 aus allen Torchancen verwerten. Am Ende hieß es dennoch 5:1 für den SV gegen das bisher punktlose Safakspor Oberhausen. Nun geht es erneut gegen eine Mannschaft aus der Nachbarstadt, die nicht nur punktlos, sondern auch immer noch torlos da steht. Ziel der Gäste ist ein klarer Sieg beim Tabellenletzten.
Anstoß: 15 Uhr
Kreisliga B2 - Niederrhein
SF Königshardt II (10.) - Fortuna II (12.)
Es läuft nicht wirklich rund für die Fortunen-Reserve. Lediglich fünf Punkte können die Rheinbabener bisher vorweisen. Das ist eindeutig zu wenig für die Anspruche von Coach Albani, dessen Ziel
ist es, Rang Vier zu bestätigen oder verbessern. Auch wenn die Saison noch jung ist, müssen die Bottroper jetzt den Schalter umlegen und anfangen drei Punkte zu sammeln. Die erste Chance haben
sie jetzt bei der Königshardt-Reserve, die mit einem Zähler mehr auf dem zehnten Tabellenplatz verweilen und auch ordentlich hinterher hinken. Zuletzt setzte es eine 2:4 Heimniederlage gegen den
Spitzenreiter SC Viktoria, die, wenn die Oberhausener ihre Chancen genutzt hätten, auch ganz hätte ausgehen können. Die Bottroper sind also gewarnt und müssen sich auf ein schweres Spiel gefasst
machen. Zum Schluss noch was aus der Statistik-Kiste: Die bisherigen Spielverläufe der Sportfreunde lautet Sieg,Niederlage,Sieg,Niederlage.
Anstoß: 13 Uhr
SuS 21 Oberhausen II (6.) - FC Sterkrade 72 (2.)
Bei den 72ern kann Trainer Ahmed Mohamad wieder auf zwei weitere Spieler zurückgreifen. Martin Oleksik ist ebenso wieder dabei, wie Urlauber Andreas Richter. Dennoch ist noch nicht alles Gold, was glänzt. "Leider werden Nico Gatzka und Thomas Dziedzic mehrere Wochen ausfallen", so Mohamad. Trotzdem, die Gäste haben Sonntag ein klares Ziel vor Augen: "Wir fahren dorthin, um drei Punkte mitzunehmen. Danach heißt es Mund abwischen und weitermachen", so Mohamad weiter.
Anstoß: 13 Uhr
Welheimer Löwen (9.) - TB Oberhausen (7.)
Der klare 6:1-Sieg aus der Vorwoche war wichtig für die Welheimer Löwen. Nach zuvor eher negativen Erlebnissen, konnten die Löwen nun was für ihre angeschlagene
Moral tun. Der kommende Gegner wird den Bottroper jedoch mehr aberlangen als die 06er-Zweitvertretung. Turnerbund, die am Sonntag ihr erstes Auswärtsspiel haben, steht mit einem Punkt besser da
als die Hausherren und will nach der Punkteteilung gegen Fuhlenbrock weiter oben mit angreifen.
Anstoß: 15 Uhr
BW Fuhlenbrock (5.) - VfB Bottrop II (11.)
"Nicht nur, dass wir vorne die Dinger nicht gemacht haben, die Zuordnung und die Absprachen in der Defensive waren nicht B-Liga tauglich. So haben wir unnötig zwei Punkte verloren", ärgerte sich VfB-Trainer Marek Weglicki nach dem Unentschieden gegen die Fortunen-Reserve. Zehn Tore in vier Spielen spricht für sich. Wenn man aber genauso viele Gegentreffer kassiert, dann ist Platz Elf die logische Konsequenz.
Auch die Blau-Weißen lassen die Lockerheit der ersten zwei Partien vermissen. Der Niederlage gegen SF Köngishardt folgte ein Unentschieden gegen Turnberbund.
Anstoß: 15 Uhr
Viktoria (1.) - SV Rhenania II (8.)
Der Spitzenreiter lässt grüßen. Mit Kaltschnäuzigkeit, Effektivität und etwas Glück gelang der Viktoria der Sprung an den Sonnenplatz. Doch die Saison ist noch jung und Platz Eins und Zehn trennt nur ein Sieg. Vor allem die Offensivabteilung um Markus Katriniok, der allein fünf der 14 geschossenen Tore erzielte, ist gut drauf. Doch an der Defensive muss Heimtrainer Matthias Pech noch arbeiten. Nur drei Teams kassierten mehr Buden als seine Schützlinge. Mit dem SV Rhenania kommt nun ein Gegner der Blut geleckt hat.
Denn den "Blankenfelder" gelang in der Vorwoch endlich der ersehnte erste Saisonsieg, nach zuvor drei Unentschieden. Zugleich ist es auch das Duell der Torjäger. Denn auch Rhenanias Ismael Tcha-Zodi kommt bisher auf fünf Treffern.
Anstoß: 15 Uhr
BV Osterfeld II (14.) - SSV 51 (13.)
Zufrieden nach dem 2:2 gegen Polonia geht die Reise nun zu den sieglosen Osterfeldern. Doch der Tabellenvierzehnten knüpfte dem Aufstiegsfavoriten Sterkarde 72 einen Punkt ab, wenn auch erst in
der letzten Minute. Und so lange die 51er weiterhin hochkarätige Chancen auslassen, so wie sie es gegen Polonia getan haben, wird es auch am Sonntag beim Ballsport Verein keine leichte Aufgabe.
Anstoß: 15 Uhr
FC Polonia (3.) - Batenbrocker Ruhrpott Kicker (4.)
Die Partie wurde auf den 14.10.12 verlegt!
Die Überraschungsmannschaften der Kreisliga B treffen im direkten Duell aufeinander: FC Polonia gegen Batenbrocker Ruhrpott Kicker - eine Favoritenrolle ist hier nur sehr schwer auszumachen. Der FC zählt Aufsteiger von Natur aus zu den Außenseitern und muss sich den Respekt jeden Sonntag auf s neue erarbeiten. Und die neu erschlossenen Batenbrocker Ruhrpott Kicker haben nach vier Spieltagen jetzt schon gleich viele Punkte als in der gesamten Hinrunde der letzten Spielzeit. Es wird ein interesanntes Duell zweier jungen Mannschaften.
Anstoß: 15 Uhr
Kreisliga B1 - Westfalen
VfB Kirchhellen (2.) - Adler Ellinghorst II (13.)
Der Ton wird rauer an der Löwenfeldstraße. Nach dem Top-Start von drei Siegen in Folgen wartet der VfB nun seit 180 Minuten auf ein Sieg. Von zu vielen leichten Fehlern und einer verdienten Niederlage sprach Coach Timo Bachmeier nach dem 1:3 bei SB Gladbeck. Diesen Patzer nutze die Konkurrenz voll aus: Spitzenreiter Viktoria Resse konnte seinen Vorsprung auf fünf Zähler ausbauen und auch von unten wird den Kirchhellern Druck gemacht. Bei einer Heimniederlage droht der Fall ins Tabellenmittelfeld. Gegen Ellinghorst gehen die Bottroper dennoch als klarer Favorit ins Rennen. Das letzte Duell mit einer Bottroper Mannschaft ruft keien guten Erinnerung für die Gladbecker hervor: Gegen Feldhausen setzte es eine 7:1-Klatsche.
Anstoß: 13.15 Uhr
Preußen Gladbeck II (5.) - VfL Grafenwald (9.)
Der Absteiger fängt langsam an sich zu berappeln und sich in der Kreisliga B immer wohler zu fühlen. Nach Stolperstart läuft der Wöller-Motor wieder. Der kommende Gegner hat zwar drei Punkte mehr
auf dem Konto, leidet aber unter einer eklatanten Heimschwäche. Denn alle drei Siege holten die Gladbecker auf fremden Terrain. Auf heimischen Platz wartet man noch auf den ersten Punkt. Wenn es
nach den Grafenwäldern geht, dann können sie lange warten. Da es darauf die Woche Lokalrivale VfB Kirchhellen zu Gast ist, wäre ein Dreier nicht nur für den Tabellensituation gold
wert.
Anstoß: 13.15 Uhr
Wacker Bismarck II (8.) - Feldhausen (7.)
Die Wut nach den verloren zwei Punkten beim Tabellenvorletzten BV Horst-Süd war groß beim Feldhausen-Coach Ralf Reiprich: "Das war eine katastrophale Leistung meiner Mannschaft. Wir haben heute komplett versäumt Fußball zu spielen. Von der Defensive bis hin zum Sturm haben alle ihre mögliche Leistung nicht abgerufen - unseren Torwart mal ausgenommen. Das war nur grottenschlecht und wir haben diesen Punkt einfach nicht verdient obwohl ich im Nachhinein glücklich über diesen Punktgewinn bin. Wir wollen oben mitspielen und zeigen so eine Leistung?!" Harte Worte des TSV-Übungsleiter, bei denen man erst am Sonntag Nachmittag sagen kann, ob sie bei seinen Spielern angekommen sind. Dann geht es gegen den Tabellennachbarn Wacker Bismarck, die am letzten Spieltag in Grafenwald mit 3:1 verloren haben.
Anstoß: 13.15 Uhr
Kreisliga B2 - Westfalen
Grafendwald II (6.) - SF Haverkamp (11.)
Die VfL-Reserve nimmt so langsam Kontakt zum oberen Tabellendrittel auf. Gegen Haverkamp soll nun der vierte Sieg in Serie her. Die Sportfreunde stehen mit fünf Punkten auf Platz Elf.
Anstoß: 15 Uhr
Kreisliga C1 - Niederrhein
FC Polonia II (12.) - Batenbrocker Ruhrpott Kicker II (14.)
Anstoß: 17 Uhr
Kreisliga C2 - Niederrhein
Welheimer Löwen II (2.) - TB Oberhausen II (6.)
Anstoß: 13 Uhr
BW Fuhlenbrock II (3.) - SV 1911 III (12.)
Anstoß: 13 Uhr
SSV 51 II (10.) - Fortuna III (4.)
Anstoß: 13 Uhr
RW Fuhlenbrock (7.) - Batenbrocker Ruhrpott Kicker III (14.)
Anstoß: 13 Uhr
Kreisliga C3 - Niederrhein
SW Alstaden II (5.) - BW Fuhlenbrock III (7.)
Anstoß: 13 Uhr
Viktoria II (14.) - SV 1911 II (4.)
Anstoß: 13 Uhr
Hirschkamp (11.) - Vorwärts 08 II (15.)
Anstoß: 15 Uhr
SF Königshardt III (6.) - VfB Bottrop III (3.)
Anstoß: 15 Uhr
VfR 08 Oberhausen III (10.) - Fortuna IV (8.)
Anstoß: 15 Uhr
Dostlukspor III (8.) - Arm. Lirich III (13.)
Anstoß: 17 Uhr
Kreisliga C1 - Westfalen
Adler Ellinghorst III (9.) - Kirchhellen III (11.)
Anstoß: 13.15 Uhr
Gen. Resse II (13.) - Feldhausen II (10.)
Anstoß: 13.15 Uhr
Anadolusport Gelsenkirchen (5.) - VfL Grafenwald III (6.)
Anstoß: 13.15 Uhr










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Kommentare: 2
Rhenanen Zuschauer (Freitag, 21 September 2012 17:23)
Spielt der Ephan jetzt fest in der 2. weil er bei den verletzten nicht dabei Stande aber in der 2. Sonntag gespielt hat??? Und so wie ich hörte Spielt er Sonntag gegen Viktoria wieder mit!!!
aktuell (Samstag, 22 September 2012 00:41)
Polonia-Brk wurde auf dem 14.10. verschoben