So

30

Sep

2012

SC 20 marschiert unbeirrt weiter

Der VfB Bottrop feiert als Aufsteiger am 6. Spieltag den Sprung nach ganz oben. Trainer Ata verliert trotzdem seinen letzten Haare. Während Klosterharts Zweitvertretung langsam verzweifelt, liefert Adler Osterfeld ein fast perfektes Spiel ab. Dostlukspor sorgt für eine dicke Überraschung und der SC 20-Express rollt weiter im ICE-Tempo. In der Kreisliga A feiern SGO und SWA Kantersiege, während Ebel schon wieder am Tag der offenen Tür teilnimmt. Buschhausen befindet sich derweil im freien Fall und kassiert eine Auswärtsklatsche. Fortuna feiert an einer bestimmten Spielstätte im fünften Anlauf den ersten Erfolg.

Landesliga

ASV Wuppertal - VfB Bottrop 1:2 (1:0)

"Ich habe gar keine Haare mehr", war die spontane Reaktion von VfB-Coach Mevlüt Ata nach dem Spiel auf den Ausgang dieser Partie. Ein schwer erkämpfter und wichtiger Sieg für die Bottroper, die den Sieg in Unterzahl perfekt machten. "Es ist wichtig, dass wir uns in der Spitzengruppe festigen konnten - gerade vor dem Heimspiel am kommenden Sonntag", weiß Ata.

Sah die rote Karte: Nico Andreadakis.
Sah die rote Karte: Nico Andreadakis.

Der VfB Bottrop fand in der ersten Hälfte nicht richtig ins Spiel, der Referee pfiff nahezu jeden Zweikampf zu Gunsten der Gastgeber ab und machte es den Gästen schwer. Das sorgte natürlich für ein wenig Unruhe und folgerichtig ging man mit einem Rückstand in die Pause. "Ich habe meiner Mannschaft in der Pause gesagt, dass sie sich nicht nach dem Schiedsrichter orientieren und lieber den Ball länger in den eigenen Reihen halten sollen. Im richtigen Moment sollen sie dann über außen den Angriff starten", verriet Mevlüt Ata seine Taktik für die 2. Hälfte, die seine Jungs dann auch umsetzten. Göksal Yergök wurde unsanft im gegnerischen Strafraum in der 68. Spielminute vom Ball getrennt und der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Kapitän Daniel Späth war zur Stelle und sorgte für den verdienten Ausgleich. Das gab einen weiteren Schub innerhalb der Bottroper und in der 80. Minute bediente Spielmacher Marvin Höner mustergültig Marcel Siewek, der wiederum auf den bessersteheneden Göksal Yergök zurück spielte und den Siegtreffer schoss. In der Nachspielzeit nahm sich Torjäger Yergök den Ball im eigenen Sechzechner und marschierte bis vor das gegnerische Tor. Doch anstatt den Ball an den Torhüter vorbei ins Tor zu schieben, versuchte er vergeblich einen Lupfer. "Das weitere Tor wäre aber zuviel des Guten gewesen. Das war ein schwer erkämpfter Sieg und ich konnte bei einigen Spielern sehen, dass die Kräfte nachlassen. Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg - und stolz auf den Kampfgeist meiner Mannschaft, dass sie das Spiel auch in Unterzahl für sich entscheiden konnten", so der VfB-Coach abschließend. Neuzugang Nico Andreadakis, der in der 40. Minute erst eingewechselt worden war, ist offensichtlich zu übermotiviert in einem Zweikampf gegangen, sodass der Schiedsrichter sofort die rote Karte zog.

Bezirksliga - Gruppe 4

Union Frintrop - Sterkrade 06/07 0:2 (0:0)

Der zweite Saisonsieg und der zweite Sieg binnen fünf Tage: Sterkrade 06/07 scheint langsam aus seinem Sommerschlaf zu erwachen und klettert langsam, aber sicher aus dem Tabellenkeller heraus. Nachdem die Mannschaft von Trainer Jens Szopinski bereits Mittwochabend mit 1:0 gegen Phönix Essen gewann, siegte man am Sonntagvormittag bei Union Frintrop ebenfalls wieder ohne einen Gegentreffer mit 2:0 (0:0).

Jens Szopinski.

Der katastrophale Saisonstart scheint langsam passé. Nach vier Auftaktniederlagen in der Meisterschaft, gewann die Mannschaft von der Dorstener Straße nun schon zum zweiten Mal hintereinander. „Mir geht’s gut und ich bin glücklich“, so ein strahlender Cheftrainer nach dem Spiel. „Wir haben schon wieder gewonnen und auch schon wieder zu Null“, so Szopinski weiter. Noch glänzt aber nicht alles, was Gold ist. „Spielerisch sind wir noch nicht da, wo ich meine Mannschaft gerne hätte. Da haben wir noch viel Luft nach oben. Aber das kann ich niemandem verübeln. Nach insgesamt vier Niederlagen in der Liga strotzt du ja auch nicht vor Selbstvertrauen.“ Aber der Übungsleiter war dafür mit allen anderen Dingen mehr als einverstanden: „Einsatz, Wille, Kampfbereitschaft waren alle bei 100 Prozent. Das war klasse. Die Mannschaft hat verstanden, dass wir erst wieder über den Kampf zurück in die Saison finden. Dass wir dann noch gegen zwei so spielstarke Gegner wie Phönix und Union zu Null gewinnen, freut mich umso mehr.“

   Zunächst besorgte „Zehner“ Serhart Erdogan in der 51. Minute das befreiende 0:1 für seine Farben. Kapitän Andre Scheffler machte in der 79. Minute mit einem Foulelfmeter den berühmten Deckel auf den Topf und traf zum 0:2. „Unter dem Strich geht der Sieg denke ich in Ordnung, weil die Art und Weise von uns sehr überzeugend war“, so Szopinksi.

   Der würde am liebsten gleich weitermachen nach der englischen Woche. Leider macht der Spielbetrieb ihm da aber ein Strich durch die Rechnung. Denn nächste Woche Sonntag hat 06/07 spielfrei. „Das ist natürlich sehr schade, weil wir jetzt in einem guten Rhythmus sind.“

   Deswegen testen die Oberhausener auch unter der Woche. Gegner am Donnerstabend um 19.30 Uhr ist der Spitzenreiter aus der Kreisliga A, SuS 21 Oberhausen. Die zweite Garde wird aber nicht spielen. Denn: „Eine zweite Garde gibt es bei uns nicht. Wir haben eine sehr lange Saison, da brauchen wir jeden Spieler. Aber klar werden Donnerstag eher die Akteure zum Zuge kommen, die zuletzt weniger Einsatzminuten hatten“, so Szopinski, der sich auf einen freien und sonnigen Nachmittag mit seiner Familie freute. Momentan ist eitler Sonnenschein rund um Sterkrade 06/07. Wen wunderts nach dem Auftakt und den ersten Siegen zuletzt.

Phönix Essen - BW Lirich 1:2 (1:0)

Die Liricher marschieren weiter nach oben. Beim Gastspiel in Essen beim SC Phönix gewann die Lieg-Truppe bereits am Sonntagvormittag mit 2:1 (0:1) und hält damit den Kontakt zur Spitzengruppe. Vor allem dank einer besseren Defensivarbeit als zuletzt, konnte die Mannschaft von Trainer Jörg Lieg heute gewinnen und fuhr den dritten Saisonsieg ein.

Jörg Lieg.

Nachdem das Meisterschaftsspiel unter der Woche gegen Sterkrade Nord für viel Wirbel gesorgt hatte, wollte Lieg heute wieder drei Punkte anpeilen. „Ich habe den Jungs am nächsten Tag noch einmal ein paar deutliche Worte dazu gesagt, was absolut nicht passieren darf“, erklärte Lieg noch einmal rückblickend auf das Spiel gegen Nord. Dennoch betonte er auch: „Es gehören auch immer Zwei dazu. Ich will hier niemanden an den Pranger stellen. Weder Nord noch meine Spieler. Aber wir wurden heftig provoziert und das nach so einem Spiel und dem Ausgang viel Frust dann auch dabei ist, ist doch klar“, so Lieg weiter. „Wir hatten das Spiel aber dann abgehakt und uns auf Phönix Essen konzentriert, um da wieder zu gewinnen.“ Und das gelang dann nach 90 Minuten auch. „Ich bin zwar nicht ganz so glücklich, weil wir über 90 Minuten keinen so guten Fußball gespielt haben. Aber unter dem Strich stehen drei Punkte, was schließlich sehr wichtig ist.“ Zunächst gingen aber die Gastgeber nach einer halben Stunde in Führung, nachdem ein Eckball auf den ersten Pfosten geschlagen wurde und sowohl der Spieler am Pfosten als auch Keeper Jens Dowedeit nicht richtig eingriffen, so dass ein Essener Spieler den Fuß hinhielt, um den Führungstreffer zu markieren. „In der ersten Halbzeit war es wirklich nicht unser Spiel. Das hat sich dann aber geändert“, so Lieg nach Spielschluss.

   Zunächst glich der eingewechselte Leutrim Salihi nach 69 Minuten aus, bevor der Torjäger vom Dienst, Philipp Hollweg, in der 80. Minute das Spiel für die Gäste noch drehte. „Philipp hätte heute aber auch noch ein paar mehr machen können“, betonte Lieg die schwache Chancenauswertung von Hollweg aber auch vom gesamten Team zum Ende des Spiels, als man hätte noch höher gewinnen können, wenn nicht sogar müssen. „Trotzdem, wir haben nach den vielen Gegentreffern in der bisherigen Saison heute nur ein Gegentor hinnehmen müssen, worüber ich mich auch freue“, so Lieg weiter.

Tgd Essen-West - Arm. Klosterhardt II 2:1 (2:1)

Es ist für Klosterhardt fast zum Verzweifeln, es sieht schon fast wie Hexerei aus. Erneut verlor man ein Spiel mit nur einem Tor Unterschied, erneut hätte es nicht sein müssen. „Ich weiß, dass ich mich wiederhole. Aber wir haben Woche für Woche einfach nur ein scheiß Pech“, so der sportliche Leiter der Zweitvertretung Klosterhardts, Andreas Arold nach Spielschluss.

   Die Messe war auch im Prinzip schon nach acht Minuten gelesen. „Wir kassieren bereits nach einer Minute das 0:1, nach fünf Minuten steht es 0:2 und du weißt nicht, was passiert ist. Wir haben komplett verschlafen, wobei man das auch auf die ganzen Partie anwenden kann“, so Arold weiter. Doch nach dem 0:2 keimte wenigstens schnell Hoffnung auf. Nach einem Freistoß von Tobias Quast, traf Jens Bergforth bereits in der 8. Minute zum 1:2-Anschlusstreffer. „Aber danach plätscherte das Spiel bis zur Halbzeit daher. Wir hatten zwar noch einen Pfostenschuss von Tobias Quast und nur eine Minute später in der 40. noch einen Weitschuss von ihm, der hauchdünn am Tor vorbeiging. Aber das täuschte über die erste Halbzeit hinweg.“

   „Sehr bitte heute, denn Essen-West war heute zu packen. Die haben zwei gute Spieler vorne drin, ansonsten eigentlich nichts. Aber wir waren selber nicht gut, obwohl wir feldüberlegen waren. Aber was willst du dir davon kaufen?“, frug Arold rhetorisch. Der Ball wollte einfach nicht rein. Auch nicht in der 75. Minute, als Simon Steinberg zum zweiten Mal an diesem Nachmittag das Aluminium traf, genauer gesagt die Latte. „Jetzt herrscht natürlich so ein bisschen Fassungslosigkeit, weil du fast jedes Spiel knapp verlierst. Unsere Fehler werden einfach gnadenlos bestraft und wir verwerten beste Tormöglichkeiten nicht. Und so kommt es dann, dass du unten drin stehst, dann gelingt dir sowieso noch weniger.“ Aber Arold gibt sich kämpferisch: „Wir werden weiter hart arbeiten, um da unten rauszukommen.“ Unten bedeutet 16. und vorletzter Platz mit nur einem Punkt. Es wird eine harte Saison für Klosterhardt.

Adler Osterfeld - SG Altenessen 4:0 (1:0)

Selten hat man in der näheren Vergangenheit einen so zufriedenen Adler-Coach erlebt. Achim Mawick war heute fast vollauf zufrieden. Einzig die Chancenauswertung war alles andere als gut.Darüber konnte er hinwegsehen: „Wir waren heute sehr souverän. Von der ersten Minute an waren wir feldüberlegen und hatten alles im Griff“, so Mawick.

Nils Carstensen schoss einen lupenreinen Hattrick.

Er ging sogar noch weiter: „Von der Nummer Eins bis zur Nummer Elf haben alle ihre Leistung abgerufen. Wir haben daher auch in dieser Höhe absolut verdient gewonnen. So stellt man sich eigentlich die Mannschaft vor“, sparte der Übungsleiter nicht mit Lob. Vor allem, dass sein Team auch kein Gegentreffer am heutigen Sonntag kassierte, freute ihn. „Ich habe vorher zur Mannschaft gesagt, dass die Null hinten absolute Priorität hat. Schließlich haben wir in letzter Zeit schon genügend Treffer hinnehmen müssen“, so Mawick. „Und das hat die Mannschaft wunderbar umgesetzt und zudem noch richtig tollen Fußball gespielt.“ Es passte also beim Adler heute wirklich alles. Nur wie angesprochen wurmte Mawick die Chancenauswertung heute. „Wenn wir nur 50 Prozent der weiteren Chancen genutzt hätten, hätten wir 8 oder 9:0 gewonnen“, unterstrich der Cheftrainer, wie deutlich die Angelegenheit heute war. Dass es dann immerhin vier Tore wurden, lag vor allem heute an einem Mann: Nils Carstensen traf mit einem lupenreinen Hattrick (52./67./75.). Das 1:0 hatte Andre Kampen in der 10. Minute besorgt. „Ein echtes Traumtor in den Winkel“, so Mawick, der Carstensen wegen seiner drei Treffer aber nicht hervorheben wollte. „Die gesamte Mannschaft hat heute klasse agiert.“

   Mawick war deswegen auch so stolz, weil er einen starken Gegner erwartet hatte. „Von der Papierform her hatte ich mehr Gegenwehr erwartet.“ Mawick war heute so gut drauf, dass er noch weiter ausholte. „Wenn wir alles abrufen, so wie heute, dann haben wir definitiv Potential für ganz oben. Aber ich kann die Liga immer noch nur sehr schwer einschätzen, von daher müssen wir noch abwarten.“ Durch den vierten Saisonsieg ist Adler Osterfeld nun Fünfter und hat aktuell sechs Punkte Rückstand auf Platz Eins und SC 20 Oberhausen.

SC 1920 Oberhausen - Adler Frintrop 5:2 (1:1)

Der SC-Express hat wieder Fahrt aufgenommen. Nach dem Unentschieden unter der Woche und den ersten Punktverlusten dadurch, fertigte die Möllmann-Truppe Adler Frintrop mit 5:2 (1:1) ab und bleibt somit souverän Tabellenerster. Zudem hat man nun auch die stärkste Offensive der ganzen Liga. Matchwinner war heute ein Spieler, den vorher keiner auf der Rechnung hatte. Nur Cheftrainer Thorsten Möllmann.

Thorsten Möllmann überraschte heute alle.

Doch bis dahin bedurfte es erst einmal einer Menge Geduld. „Die ersten 15 Minuten hat gar nichts geklappt und wir waren überhaupt nicht wach. Daher hat es mich auch nicht verwundert, dass wir genau in dieser Zeit (11.) das 0:1 kassiert haben“, so Möllmann nach Spielschluss. Immerhin glichen die Gastgeber in Halbzeit Eins noch aus. In der 30. Minute begann das Spiel für Elvis Prince Grohmann, der nicht nur Musik in seinem Namen hat, sondern auch die Zuschauer mit seiner Art und Weise an diesem Nachmittag verblüffte. „Ich hatte heute insgesamt zehn (!) Ausfälle, so dass ich als Ersatzkeeper jemanden von den Alten Herren genommen und mich als Nummer 14 auch auf die Bank gesetzt habe“, erzählte Möllmann, dass er mit argen Personalproblemen heute zu kämpfen hatte. Prince Grohmann ist eigentlich auch eher ein Defensivspezialist. „Viele Zuschauer haben sich gewundert, warum ich ihn vorne reingestellt habe und haben schon gesagt, dass das ein Fehler wäre“, so Möllmann, der aber den Kritikern Lügen strafte. Denn Prince Grohmann holte einen Foulelfmeter raus, den Ertural zum 4:1 verwandelte und setzte auch noch den Schlusspunkt zum 5:1. Doch damit nicht genug: Ihm wurden auch noch zwei Tore aberkannt. „Vielleicht, weil er mit seiner Statue so wuchtig wirkt, sah der Unparteiische manche seiner Bewegungen als Foulspiel an“, mutmaßte Möllmann.

   Die weiteren Tore erzielten Hilgert und Lenz, der mit einem wahren Traumtor per Fallrückzieher zum wichtigen 2:1 traf. „19 Punkte aus sieben Spielen, damit kann ich sehr zufrieden sein“, meinte Möllmann zum Schluss, der sich daher auf einen schönen und zufriedenen Abend freute.

Sterkrade Nord - TuS Essen-Holsterhausen 3:1 (3:0)

Die Oberhausener bleiben ungeschlagen, gewannen am Sonntag bereits zum fünften Mal und sind somit auch weiterhin erster Verfolger vom Tabellenführer SC 20 Oberhausen. Gegen den Tabellenletzten Holsterhausen aus Essen gewann die Mannschaft von Trainer Lars Mühlbauer 3:1 (3:0), versprühte dabei aber alles andere als Glanz und Gloria.

Lars Mühlbauer war trotz Heimsieg total unzufrieden.
Lars Mühlbauer war trotz Heimsieg total unzufrieden.

Mühlbauer wollte aber nicht das Spiel unter der Woche als Ausrede gelten lassen, als es nach Abpfiff noch hoch herging. „Ich bin zwar erst seit gestern so richtig beruhigt, weil ich noch einiges in der Presse gelesen habe, womit ich nicht einverstanden bin. Aber wir kennen die Wahrheit und ich habe meiner Mannschaft gesagt, dass sie sich auf Holsterhausen konzentrieren soll, was aber nicht gelungen ist. Wir waren richtig schlecht heute“, so die deutlichen Worte vom Cheftrainer. Laut seiner Aussage war nämlich schon die erste Halbzeit sehr schlecht, obwohl man 3:0 führte. „Das erste Tor durch Adin Alagic (4.) resultierte aus einem Zufallsprodukt und das 3:0 war ein Foulelfmeter, den Oliver Strauv verwandelte (37.)“, so Mühlbauer. Daniel Kowalski hatte vier Minuten zuvor bereits auf 2:0 erhöht. „Die erste Halbzeit war eine Katastrophe. Von daher dachte ich, dass es eigentlich nur besser werden kann. Aber im Gegenteil: die wurde noch schlechter“, war Mühlbauer fassungslos. „Fehlpässe, keine Zweikämpfe - das war heute trotz Heimsieg ein gebrauchter Tag.“ Mühlbauer fand wenigstens eine positive Nachricht am heutigen Sonntag: „Wir haben unter dem Strich drei Punkte und jeder weiß, wie wichtig dann so etwas auch nach einem schlechten Spiel mal ist.“

   Der Cheftrainer blickte aber schon wieder eine Woche voraus. „Wenn wir so gegen Königshardt spielen, dann kassieren wir fünf Stück.“ Damit das nicht passiert, warten wohl tolle Tage auf die Nord-Kicker. „Die Zügel werden definitiv diese Woche im Training angezogen. Ich bin richtig geladen wegen der heute gezeigten Leistung.“ Meckern auf hohem Niveau. Wer Tabellenzweiter und ungeschlagen nach sieben Spielen in der Bezirksliga ist, kann es sich erlauben.

SC Frintrop - SF Königshardt 4:0 (1:0)

Noch am Donnerstag freute sich Königshardt-Coach Robert Reichert über ein erkämpftes Unentschieden im Nachholspiel gegen Tgd. Essen-West. Doch nach der deftigen Niederlage am heutigen Sonntag war es vorbei mit seiner guten Laune. Nach Spielschluss wollte er der Mannschaft auch gar nichts mehr sagen. „Ich war und bin einfach nur bedient“, so Reichert zu Auf’m Platz.

Robert Reichert war nach dem Spiel richtig angefressen.

Der Cheftrainer wurde auch noch deutlicher: „Wir haben wie gewohnt agiert. Wie zuletzt auch, mit teilweise haarsträubenden Fehlern hinten und vorne scheitern wir kläglich an besten Torchancen.“ Reichert prangerte die Einstellung der Spieler an. „Wir waren unkonzentriert. Das trifft aber auf alle zu. Wir hatten einfach zu viele Totalausfälle heute und haben uns zudem auch wieder zwei Stück selbst reingehauen“, so Reichert weiter. Die erste Halbzeit war richtig schlecht, befand der Übungsleiter, trotz einiger guter Chancen. Dennoch dachte er, dass es nur besser werden könnte. „Es ging ja nicht mehr schlechter.“ Fehlanzeige. Allein David Reuschenbach versagten dreimal die Nerven. „Insgesamt laufen wir viermal (!) alleine auf den Torwart zu, insgesamt hatten wir ungelogen sechs 100prozentige Torchancen, machen davon aber keinen einzigen rein.“ Immerhin, das fand Reichert gar nicht so schlecht. „Das einzig Positive heute war, dass wir Torchancen hatten. Mehr aber auch nicht.“

   Doch nur, weil die Offensive heute nicht traf, hieß das für Reichert nicht, dass man sich so hingeben muss. „Wir können doch auch mal zu Null spielen!? Aber unser Defensivverhalten momentan geht einfach gar nicht.“ Eine kleine Entschuldigung wäre vielleicht, dass auch heute wieder nur ein echter Verteidiger auf dem Platz stand. Alle anderen sind immer noch verletzt oder gesperrt. „Wir haben momentan einfach die Seuche am Fuß. Und dabei dachte ich, dass es heute nicht so deutlich werden kann. Wir haben ja schließlich heute gegen keinen übermächtigen Gegner gespielt.“ Es reichte aber wohl immerhin für einen klaren Heimsieg. Königshardt kommt damit weiterhin nicht voran und findet sich im Niemandsland der Tabelle wieder.

Bezirksliga - Gruppe 9

GW Holten - Hertha Hamborn 3:2 (0:2)

Endlich! Der erste Saionsieg nach dem souveränen Aufstieg aus der Kreisliga A ist für Grün-Weiß Holten unter Dach und Fach. Gegen die Duisburger bedurfte es allerdings einer Menge Schweißperlen und ein gutes Herz. Denn Leute mit schwachen Nerven wären wahrscheinlich zusammengeklappt, spätestens nach Spielschluss. Denn die Partie wurde tatsächlich auch erst in der Schlusssekunde entschieden.

Pressesprecher Heiko Baxmann war begeistert von der Stimmung nach dem Abpfiff.
Pressesprecher Heiko Baxmann war begeistert von der Stimmung nach dem Abpfiff.

Holtens Pressesprecher Heiko Baxmann war froh, dass Auf’m Platz nicht sofort nach Spielschluss den Kontakt suchte, sondern etwas Zeit verstreichen ließ. „Nach der Partie hatte ich keinen kühlen Kopf und musste erst einmal alles sacken lassen“, so Baxmann eine Stunde nach dem Abpiff. Als der Unparteiische abpfiff, brachen auf Seiten der Gastgeber alle Dämme. „Alle brüllten ihre Freude raus, lagen sich freudetrunken in den Armen - das habe ich lange hier nicht mehr gesehen“, beschrieb Baxmann die Szenen, die sich unmittelbar nach Abpiff auf und neben dem Platz abspielten. Dabei sah es heute erst einmal überhaupt nicht nach einem Heimsieg, geschweige denn nach überhaupt einem Punktgewinn aus. „Die Gäste gingen mit einem Doppelschlag in der 21. und 23. Minute mit 2:0 in Führung und spielten auch insgesamt 60 richtig starke Minuten“, so Baxmann. „Wir bekamen überhaupt gar keinen Zugriff, wir kamen in keinen Zweikampf, sind nicht gelaufen und wurden auch teilweise vorgeführt. Eigentlich hätte Hamborn sogar noch höher führen müssen“, so die ehrlichen Worte des Gastgebers. Eine deftige Halbzeitansprache und ein paar Umstellungen brachten dann aber in Halbzeit Zwei neuen Schwung in die grün-weißen Beine.

   „Die Gäste wurden dann aber auch etwas überheblich und haben nachgelassen. Aber wir haben auch schon wesentlich mehr Gas gegeben, vor allem nach dem Anschlusstreffer durch Dennis Riesop in der 71. Minute“, so Baxmann. Riesop besorgte auch noch den Ausgleich und glich mit seinem zweiten Tor an diesem Tag in der 77. Minute zum 2:2 aus. Dann brach die Nachspielzeit an und Hamborn trat zum Eckball. Doch Holten fing die Ecke ab und konterte blitzartig über Merih Copur, der alleine auf das gegnerische Tor zulief, die Nerven behielt und zum viel umjubelten 3:2 traf (90.+1). Es war die letzte Aktion des Spiels.

   „Wir haben heute sicherlich das Glück etwas überstrapaziert und unverdient gewonnen. Aber das ist uns heute scheißegal“, so Heiko Baxmann. „Es war kein Spiel für Menschen mit schwachen Nerven, aber es hat richtig Spaß und Freude gemacht, wie die Mannschaft gekämpft hat.“ Durch das späte 3:2 jubelten die Oberhausener über ihren ersten Dreier-Erfolg in der Bezirksliga. Zwar bleibt man auf einem Abstiegsplatz. Doch der Kontakt zu den oberen Plätzen ist da. Bis Platz Sieben sind es beispielsweise nur drei Punkte Rückstand. Holten lebt und Holten ist angekommen. Die Saison kann nun endgültig starten.

SGP Oberlohberg  - Rhenania 3:1 (2:1)

"Jetzt heißt es kleine Brötchen backen", weiß Oliver Dirr, der nach dem Spiel wieder schnell nach vorne blickt. "Jetzt müssen und wollen wir erst recht die beiden aufeinander folgenden Heimspiele gewinnen und uns so in eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde bringen", so Dirr. Das Spiel hat seine Mannschaft ganz klar in den Anfangsminuten, was der Gastgeber auch mit einem Doppelschlag in der 6. und 7. Spielminute mit der 2:0-Führung bestätigte. Erst ab der 35. Spielminute war seine Mannschaft hellwach und konnte durch Andre Schittko per Freistoss den Anschlusstreffer erzielen.

Andre Schittko sorgte für den Anschlusstreffer.
Andre Schittko sorgte für den Anschlusstreffer.

"Bis dahin standen heute viele Spieler neben sich, aber ab der 35. Minute sahen wir alle ein tolles Spiel. Pipe (Pascal Pfeifer) argierte heute ausnahmsweise nicht so glücklich vor dem gegnerischen Tor, doch wir können uns nicht nur auf ihn verlassen. Wenn Du oben mitspielen willst, brauchst Du 2 bis 3 Leute, die in einer Saison zweistellig treffen und nicht nur einen. Nächste Woche trifft Pipe wieder", ist sich der Rhenanen-Coach sicher. In der 75. Minute wurden dann die Rhenanen klassisch ausgekontert und kassierten das Tor zum 3:1-Endstand. Der Schiedsrichter war den Gästen gerade in den Schlussminuten nicht der beste Freund, denn in der 83. Minute gab er ein klares Tor von Dominik Wenderdel wegen Foulspiels nicht und in der 87. sah Radoslaw Jankowski, der bereits mit gelb verwarnt war, die rote Karte wegen Meckerns. "Das waren für mich unerklärliche Entscheidungen; Radoslaw hat nicht gemeckert. Dennoch mache ich dem Schiedsrichter bei der Niederlage keinen Vorwurf. Der Sieg der Oberlohberger war völlig verdient obwohl im Nachhinein auch ein Unentschieden gerecht gewesen wäre", so Dirr. Erst am Mittwoch wird Oliver Dirr wieder mit der Mannschaft trainieren und auf den angedrohten Tetraeder-Lauf verzichten. "Die Mannschaft ist heute viel gelaufen und wir wollen es ja nicht übertreiben", meint der Trainer.

TSV Bruckhausen - VfR 08 Oberhausen 2:4 (1:1)

VfR-Coach Jürgen Wojciech war bestens aufgelegt, als der Anruf kam. „Klar, ich bin gut gelaunt, schließlich haben wir gewonnen.“ Dennoch betonte er: „Wir haben uns aber wieder auch zwei eingeschenkt.“ Und darüber war der Coach alles andere als happy. Doch unter dem Strich standen drei Punkte.

Stünden Jürgen Wojciech weiße Haare gut?

So lange man mehr oder gar doppelt so viele Tore schießt, wie es der VfR 08 tut, kann man wahrscheinlich ruhig so viele Gegentreffer kassieren, wie man will. Schließlich kann man sich auf die eigene Offensive verlassen. So denken wahrscheinlich zumindest einige VfR-Akteure, die Nerven aus Drahtseilen zu haben scheinen. Wojciech: „Hätte ich Haare, wären sie nicht nur grau, sondern wahrscheinlich schon weiß“, erzählt er mit einem Augenzwinkern. Doch er wusste auch ernst zu bleiben. „Wir haben schon wieder Einladungen verteilt, die auch zu den Gegentoren geführt haben. Das geht so nicht“, stellte er unmissverständlich klar. „Da kann man wegen des Sieges drüber hinwegschauen, aber mich ärgert es trotzdem, weil wir so noch einmal in die Bredouille kamen.“ Am liebsten hätte Wojciech selbst noch eingegriffen. „Aber wer weiß, was ich auch noch alles falsch gemacht hätte“, musste er über die Idee lachen. Auf Seiten der Gäste waren vor allem Eichert und Buchholz die Matchwinner. Buchholz traf einmal und legte einen weiteren Treffer für Schendzielorz auf, während Eichert sogar zweimal traf. Zwischenzeitlich zeigten die Oberhausener laut ihrem Cheftrainer sogar richtig ansehnlichen Fußball. In den letzten fünf Minuten dezimierten sich die Gastgeber durch Undiszipliniertheiten selbst und kassierten zwei Ampelkarten. 

TuRa Duisburg - Dostlukspor 0:1 (0:1)

Ein Befreiuungsschlag für Sebastian Stempel und sein Team - und dazu noch ein wichtiger Sieg für Dostlukspor. "Endlich mal zu null gespielt und dabei noch gewonnen. Taktisch eine super Leistung meiner Mannschaft und ich bin mächtig stolz", freut sich Spielertrainer Sebastian Stempel.

Adem Güngör sorgte für den goldenen Siegtreffer.
Adem Güngör sorgte für den goldenen Siegtreffer.

Torjäger Adem Güngör sorgte schon frühzeitig in der 7. Spielminute mit einem herrlichen Schuss aus der Drehung für die Führung von Dostlukspor. Die Stempel-Elf hatte in der ersten Hälfte das Spiel im Griff und erarbeitete sich einige Torchancen, die jedoch ungenutzt blieben. In Halbzeit zwei hatte TuRa deutlich mehr Spielanteile, jedoch ohne nennenswerten Torchancen. "Wir haben zu viele Möglichkeiten ausgelassen und hätten den Sack viel früher zu machen müssen. Normalerweise rächt sich sowas immer mit dem Gegentreffer in den Schlussminuten", weiß Stempel, der ebenfalls eine Großchance vergab. "Meine Mannschaft hat die Fehler der vergangenen Wochen abstellen können und kämpferisch ein klasse Spiel abgeliefert. Jetzt weiß man erst recht welches Potential in dieser Mannschaft steckt", strotzt der Spielertrainer voller Stolz nach Spielschluss. Mit diesem Sieg konnte Dostlukspor an TuRa in der Tabelle vorbeiziehen und belegt nun Platz 8. Nächste Woche empfängt die Mannschaft den TSV Bruckhausen.

Kreisliga A - Niederrhein

Arm. Lirich - Adler Osterfeld II 4:0 (0:0)

Heute war er, der Tag an dem dem Osterfelder Trainer-Duo Massimo Lo Mele und Toto Jablonski endgültig der Kragen geplatzt ist. Denn die meinten es noch gut mit ihren Schützlingen, blieben auf der Bank setzen, um den Jungs aus dem Kader das Spielen zu ermöglichen. Doch das dürfte sich erst einmal für die nächsten Wochen gegessen haben. „Das war eine Katastrophe, was wir da in der zweiten Halbzeit gezeigt haben, wir sind zusammengebrochen wie ein Kartenhaus“, ärgerte sich Toto Jablonski maßlos, der gemeinsam mit Lo Mele ein ernstes Gespräch für Dienstag ankündigte, in dem einige Spieler unangenehme Fragen in puncto Einstellung werden beantworten müssen. „Das war ein Spiel, in dem wir einen Punkt hätten mitnehmen sollen.

Kragen geplatzt: Massimo Lo Mele (l.) und Toto Jablonski.
Kragen geplatzt: Massimo Lo Mele (l.) und Toto Jablonski.

In der ersten Hälfte haben wir noch gut mitgehalten, aber auf Grund der zweiten 45 Minuten geht der Sieg für Lirich absolut in Ordnung“, so Jablonski. Über den wichtigen Sieg freute sich neben den Kickern und Verantwortlichen der Arminia aus Lirich vor allem auch Trainer Thorsten Hamm. „Allerdings bin ich mit der ersten Halbzeit nicht ganz zufrieden, da haben wir zu viele leichte Ballverluste gehabt“, so Hamm, der aber ikn der zweiten Hälfte sah, wie seine Schützlinge die entstandenen Freiräume bestens ausnutzten. Einen besonders guten Eindruck bei den Lirichern hinterließen die beiden A-Jugendlichen Alessandro Martinu sowie Ertunc Turan, die sich beide Bestnoten und ein Sonderlob des Trainers verdienten. Markus Blandfort per Doppelpack, Mathias Henkemeyer sowie Christian Kinowski trafen für die Platzherren.

SG Osterfeld - Sterkrade Nord II 7:2 (1:1)

„Ganz ehrlich, wir finden heute überhaupt keine Worte“, so Nord-Trainer Andreas Heymann, der gemeinsam mit seinem Co-Trainer Thorsten Lamers nur noch mit dem Kopf über die erbrachte, oder eben nicht erbrachte Leistung seiner Schützlinge schütteln konnte. 2:7 aus Nord-Sicht – das ist eine Packung, die sich gewaschen hat. „Es ging im Grunde schon schlecht los, aber nach dem Rückstand konnten wir vor der Pause wenigstens durch Thorsten Vozar egalisieren“, so Heymann, der sich gemeinsam mit seinen Spielern für Abschnitt zwei einiges vorgenommen hatte. Doch kaum waren die Kicker wieder auf´m Platz, da hatten die Gastgeber auch binnen zwei Minuten zwei Mal getroffen. „Da war das Spiel im Grunde schon verloren“, so Heymann, dessen Jungs zwar noch einmal durch David Ropertz verkürzten, dann aber gegen die Osterfelder kein Land mehr sehen sollten. „man muss schon sagen, dass uns Nord das Leben heute sehr leicht gemacht hat“, so Osterfelds Patrick Wojwod, der die erste Halbzeit als „etwas schwierig“ einstufte. Und trotz der beeindruckenden Serie und dem Kantersieg an diesem Sonntag wollen die Kicker von Trainer Hartwig Jondral auf dem Teppich bleiben. „Wir sammeln Punkt für Punkt und heben nicht ab. Höchstens am Ende der Saison in Richtung Mallorca zur Mannschaftsfahrt“, so Wojwod. Alexander Kühnen traf gleich vier Mal ins Schwarze, auch Dennis Schrafen, Julian Mali und Christoph Schneeweiß trugen sich in die Torjägerliste ein.

SW Alstaden - VfR 08 Oberhausen II 5:1 (2:0)

Sechs Spiele, sechs Siege – und das als einziges Team der Kreisliga A. Langsam dürfte es selbst für SWA-Coach Guido Contrino von Woche zu Woche schwerer fallen, die Favoritenstellung seiner Jungs bei Seite zu wischen. Aber versuchen tut er es dennoch immer wieder, so auch heute nach dem Sieg gegen den VfR 08 II. „Nach sechs Spieltagen kann man noch gar nichts sagen, da ist alles eng beieinander. Wir müssen jedes Spiel hochkonzentriert angehen und blicken immer nur von Spieltag zu Spieltag“, so Contrino, der an diesem Sonntag auch dem Gegner des VfR ein großes Lob aussprechen wollte. „Die haben prima Jungs in ihren Reihen, als Aufsteiger spielen die Nullachter einen super Ball. Da kann ich nur meinen Hut vor ziehen“, zollte Contrino dem Team von Günter Gbür Respekt. Dabei waren es vor allem seine Schützlinge, die die Zuschauer im ersten Abschnitt mit der Zunge schnalzen ließen. Hochgeschwindigkeits-Fußball á la Alstaden stand auf dem Programm. „Allerdings haben wir in der zweiten Halbzeit eine Phase gehabt, in der wir zu tief gestanden haben und aufgehört hatten, Fußball zu spielen“, so Contrino weiter. Doch seine Kicker legten den Schalter schnell wieder um und fuhren einen verdienten Sieg ein. Soufian El-Hamouti, Robin Raguse, Marvin Lettau und der eingewechselte Ilyas Caliskan per Doppelschlag trafen für die Hausherren.

Post Oberhausen - VfR Ebel 6:4 (3:0)

„Das war absolut nichts für mein Herz – und graue Haare habe ich auch bekommen“, krallte sich Post-Trainer Christoph Tapinos nach einem unnötig spannenden Spiel am Geländer der Post-Platzanlage fest und schnaubte mal kurz durch. Denn seine Schützlinge lagen bereits mit 4:0 in Führung, ehe sie kurzerhand planten, die Ausgeprägtheit des Humors ihres Trainers zu überprüfen. Lachen ging so, vor allem wenn es plötzlich 3:4 steht. „Ich denke das liegt vor allem an der Unerfahrenheit meiner Jungs. Die liegen 4:0 in Führung, und dann will jeder auf einmal ein Tor schießen und vergisst die Defensivarbeit. So haben wir den Gegner aus Ebel heute selber und unnötigerweise stark gemacht“, so Tapinos, der auf seinen Sack voll Flöhe allerdings nie lange böse sein kann. „Die erste Halbzeit gilt es hervorzuheben, da haben wir ein tolles Spiel gezeigt, durch die Gegentreffer sind wir etwas nervös geworden. Wir hätten Ebel zwar abschießen müssen, aber gewonnen ist gewonnen“, so Tapinos, für dessen Team Ramiz Hagjolli (3), Andreas Kaspersetz (2) sowie Dustin Böhmfeldt trafen. Ein Sonderlob verdiente sich der jüngste Spieler im Team, Julian Ernst. „Der Bursche hat seine Sache absolut hervorragend gemacht“, so Tapinos.

SuS 21 Oberhausen - Barisspor 2:2 (1:0)

Es wurde nicht mit dem Rekord für die Platzherren, die durch den sechsten Sieg in Serie einen Vereinsrekord aufgestellt hätten. „Naja, bis zur 95. Minute hatten wir den Rekord inne, aber leider haben wir in der 97. Minute noch den Ausgleich bekommen“, ärgerte sich Schleuse-Trainer Jürgen Grzymski über die überzogene Nachspielzeit des Unparteiischen. „Aber wir sind weiterhin ungeschlagen, vielleicht kam das Unentschieden genau zur richtigen Zeit“, gefiel Jürgen Grzymski das Auftreten seiner Schützlinge in den letzten beiden Spielen nicht besonders, wo er einen leichten Anflug von Überheblichkeit auszumachen drohte. „Es war ein hektisches Spiel, in dem wir in der ersten Halbzeit mit drei oder vier Toren Unterschied hätten führen müssen“, so Grzymski weiter, der vor allem von der Leistung seiner Stürmer alles andere als angetan war. „Die Beiden haben völlig in der Luft gehangen und mussten dann auch später ausgewechselt werden“, so der Trainer weiter. Und so war es André Lange, der an diesem Sonntag einen Doppelpack für seine Farben hinlegte.

RSV Klosterhardt - Fortuna Bottrop 0:5 (0:1)

"Endlich mal ein Sieg gegen RSV. Das war heute das 5. Pflichtspiel als Trainer gegen RSV und noch nie konnten wir gegen die Klosterhardter gewinnen", ist Fortunen-Coach Marco Hoffmann doppelt glücklich über diesen Sieg, "der auch in der Höhe so verdient ist", so der Trainer weiter.

Fortunen-Coach Marco Hoffmann
Fortunen-Coach Marco Hoffmann

Seine Mannschaft tat sich, trotz der frühen Führung in der 13. Minute durch Pierre Weyerhorst, in der ersten Hälfte recht schwer gegen die Gastgeber, die ab der 25. Minute in Unterzahl spielten. Dennoch konnten die Fortunen das Spiel in Überzahl nicht für sich gestalten und hätten durchaus mit dem Ausgleich vor der Pause rechnen müssen. Nach dem Wechsel folgte dann sofort der Genickschuss für die RSV'ler mit dem 0:2 durch Sebastian Schumann. Danach war kaum Gegenwehr für die Gäste aus Bottrop zu spüren. Wieder Pierre Weyerhorst sowie Matthias Beckfeld und Lukas Piatek sorgten für den Sieg der Fortunen. "Wir sammeln weiter fleißig Punkte auswärts und wollen oben dran bleiben. Zu Hause auf Kunstrasen sind wir bisher noch ungeschlagen - das ist gut so und soll so bleiben", witzelte Marco Hoffmann.

Rund 30 Minuten konnten die Kicker des Tabellenletzten RSV Klosterhardt gegen die starken und absolut favorisierten Gäste des SV Fortuna gut mithalten, bis RSV-Kicker Marcel Paul seinem ohnehin personell schon mehr als angeschlagenen Team einen tollen Dienst erwies und wegen Nachtretens mit der Roten Karte völlig zu Recht vom Platz geschickt wurde. „Was soll man dazu noch sagen“, schwoll auch RSV-Trainer Jörg Salamon auf Grund der Dummheit eines einzelnen Spielers der Kamm. Bis dahin war es ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Fortunen allerdings schon die besseren Chancen hatten“, so Salamon, der ergänzte: „Der Sieg für die Fortunen war absolut verdient, wir müssen hart an uns arbeiten.“

Concordia Oberhausen - Vorwärts 08 4:0 (3:0)

Trotz des deutlichen Sieges der Platzherren, der auch in der Höhe verdient war, zeigte man sich bei der Concordia nach dem Spiel gegen den SV Vorwärts 08 nicht rundherum zufrieden. Zwar war die Befürchtung der Concordia-Verantwortlichen, dass Nullacht-Trainerfuchs Ralf Höner gegen die Oberhausener etwas aus dem Hut zaubern würde unbegründet, dennoch taten sich die Platzherren selbstverschuldet schwerer als es ihnen lieb sein konnte. „Es war kein gutes Spiel von unserer Seite, zwar ist der 4:0-Sieg verdient, aber wir haben die letzte Entschlossenheit vor dem Tor vermissen lassen“, so Concordias Manolo Dente. Dabei lagen die Platzherren bereits nach 45 Minuten uneinholbar für die Bottroper Gäste von der Paßstraße mit 3:0 in Führung. „Wir hätten einiges anders lösen müssen. Das ist zwar am heutigen Tag ein absolutes Luxusproblem, aber in der kommenden Woche werden wir gegen Buschhausen 1912 mit so einer Minimal-Leistung nicht weit kommen, da müssen wir anders auftreten“, warnt Manolo Dente seine Jungs. Mathias Menne per Doppelpack sowie Recep Erdogan und Alkan Candan erzielten die Treffer für die ungeschlagene Concordia.

GA Sterkrade - SC 1912 Buschhausen 4:0 (1:0)

Der Unparteiische hatte an diesem Sonntag die Pfeife nach dem Anpfiff der Partie der Sterkrader gegen Buschhausen 1912 noch nicht aus dem Mund fallen lassen, da lagen die Gastgeber durch den schnellsten Vereinstreffer aller Zeigten nach 13 Sekunden auch schon in Führung. „Wir hatten uns vorgenommen, Buschhausen mit einem schnellen Treffer zu schocken, das ist uns gelungen“, freute sich GA-Coach Michael Buhlmann. Angelo da Rold traf mitten ins Herz der Gäste, die auf Grund des Treffers einen mehr als verunsicherten Eindruck hinterließen.

Sprach Tacheles: Dieter Schulitz.
Sprach Tacheles: Dieter Schulitz.

„Allerdings war es im ersten Abschnitt von beiden Mannschaften überhaupt kein gutes Spiel“, so Buhlmann weiter, der allerdings mit dem Auftritt seiner Schützlinge in den zweiten 45 Minuten mehr als nur zufrieden war. André Langner und Bangien Hasso machten mit ihren Treffern den Sack zu. Katerstimmung hingegen bei den Buschhausenern, die einfach nicht in Tritt kommen und mit sechs Punkten aus sechs Spielen meilenweit hinter ihren Erwartungen zurückbleiben. „Sterkrade war uns heute in allen Belangen überlegen, spielerisch, kämpferisch und von der Einstellung her“, fand 1912-Trainer Dieter Schulitz klare und deutliche Worte für den Auftritt seiner Jungs. „Das ist absolut enttäuschend und grausam, was meine Spieler heute gezeigt haben. man muss Fußball mit Herz spielen, sonst bringt das nichts. Egal, ob wir viele Ausfälle haben oder nicht. Ich muss von jedem der auf dem Platz steht erwarten können, dass er die richtige Einstellung mitbringt“, so Schulitz weiter.

Kreisliga A - Westfalen

SV Zweckel II - VfB Kirchhellen 4:0 (1:0)

Die zweite Mannschaft vom SV Zweckel ist Tabellenführer der Kreisliga A. Das Heimspiel gegen den VfB Kirchhellen gewann die Truppe von Marc Bahl mit 4:0.

„Bis zur 70. Minute war es eine offene Partie mit Vorteilen für uns. Kirchhellen hat gut dagegengehalten, wir haben uns aber auch dem Niveau angepasst und zu oft mit langen Bällen agiert“, meinte Zweckel Trainer Bahl zum Spielverlauf. Sein Team ging früh, in der vierten Spielminute, durch Michael Krakala in Führung. Die Gastgeber erarbeiteten sich weitere Möglichkeiten, konnte aber nicht ausbauen. In der 70. Minute erhöhte dann erneut Michael Krakala auf 2:0. „Danach ist der Kampfgeist der Kirchhellner gebrochen und wir haben endlich den Ball gut laufen lassen. Insgesamt war es ein verdienter Sieg, der vielleicht ein bisschen zu hoch ausgefallen ist“, so Bahl weiter. Bünyamin Karagülmez schnürte innerhalb von vier Minuten einen Doppelpack zum 4:0-Endstand.

Kreisliga B1 - Niederrhein

Arm. Lirich II - SV Vonderort 2:3 (1:2)

Kein Glanz und Gloria, aber die drei Punkte sind im Sack. Gegen die noch sieglosen Arminen machten die Wienberger Löwen die Niederlage gegen Buschhausen wieder wett und sicherten sich den vierten Saisonerfolg. Mustafa Yildiz und Muhammed Öz drehten die frühe Führung der Liricher zu Gunsten der Gäste, sodass es mit einem 1:2 in die Kabine ging. Kurz nach der Pause schlug Christopher Hadyk eiskalt zu. Trotz des Anschlusstreffers in der 75. Minute blieb der Sieg ungefährdet.

SG Oberhausen 92 - SV 1911 1:1 (0:0)
Rückschlag für die Elfer. Als deutlicher Favorit ins Rennen gegangen, kam man beim Tabellenzehnten SG 92 nur zu einem 1:1. Da Alstaden im Spitzenspiel gegen Buschhausen II gewonnen hat, beträgt der Abstand auf Platz Eins nun schon fünf Punkte. Coach Quabeck ist mehr als enttäuscht: "Wir haben klar dominiert, haben den Sack aber nicht früh genug zu gemacht. Neben zahlreichen Chancen haben wir sogar einen Strafstoß verschossen. Und nach dem Führungstreffer und trotz Überzahl haben wir quasi um den Ausgleich gebettelt. Sehr enttäuschend, dass wir nicht in der Lage waren, die Führung zu verwalten oder zu erhöhen." Das 0:1 erzielte Tim Wiesinger in er 57. Minute. Mit dem Schlusspfiff kassierten die Bottroper einen Foulelfmeter, den die Oberhausener verwandelten.

Tore: 0:1 Tim Wiesinger (57.), 1:1 (90.,FE.)

Adler Oberhausen  - Dostlukspor II 0:4 (0:1)

Der Patzer des SV 1911 passt Dostlukspor ganz gut in den Kram. Dank des souveränen 4:0 bei Schlusslicht sind die Jungs von der Beckstraße nun punktgleich mit der Weywiesen-Elf. Trotz des vierten Saisonsieges ist Coach Oruc nicht wirklich zufrieden: "Das war eine schwache Leistung gegen einen schwachen Gegner. Wir waren teilweise sehr überheblich. Und wie immer die Chancen nicht genutzt. Das hätte zweistellig ausgehen müssen."

Tore: 0:1 Marcel Dibowski (33.), 0:2 Nuh Arslan (56.), 0:3 Ramazan Celik (77.), 0:4 Hakan Cavdar (85.)

Safakspor II - Barisspor 7:4 (3:0)

Torfestival in Safakspor. Barisspor Bottrop verliert auch sein zweites "türkisches" Duell und steht nun auf einem Abstiegsplatz. Die Oberhausener schienen in der ersten Hälfte schon alles klar gemacht zu haben. Kurz nach der Pause erhöhten sie sogar auf 4:0. Doch innerhalb von wenigen Minuten kamen die Bottroper auf 4:3 heran. Selbst auf das 5:3 der Gastgeber fand Barisspor prompt eine Antwort. Vier Minuten vor Schluss Ljiridon Dibrani zum vierten und fünten mal zu und sorgte somit für das deutliche Ergebnis.

Kreisliga B2 - Niederrhein

SuS 21 Oberhausen II - SSV 51 2:0 (0:0)

Späte dritte Saisonniederlage für die 51er. Im Duell gegen den punkt- und torgleichen Tabellennachbarn sah es lange Zeit nach einer Punkteteilung aus. Doch drei Minuten vor Schluss gelang der Schleuse-Elf der Führungstreffer. Als die Welheimer dann alles nach vorne warfen, eröffneten sich den Oberhausenern Räume, sodass das 2:0 eine logische Schlussfolgerung war.

Tore: 1:0 (87.), 2:0 (90.)

GA Sterkrade II - VfB Bottrop II 1:2 (0:1)

Es geht doch. Der VfB erkämpft sich beim Tabellennachbarn seinen zweiten Saisonsieg und damit auch die ersten Punkte auf fremden Terrain. Die ersten 45 Minuten waren die Gäste auch völlig überlegen, verpassten nur, die frühe Führung durch Julian Stuchlik (4.) weiter auszubauen. Nach dem Pausentee änderten sich die Spielanteile und die Gastgeber waren nun am Drücker. Sterkrade war näher am Ausgleich dran als der VfB an der Vorentscheidung. Eine Viertelstunde vor Abpfiff fiel dann auch das 1:1, allerdings nicht durch einen Oberhausener Akteuer. Clarence Mehmeti beförderte den Ball ins eigene Netz. Nachdem Ausgleich erhöhten sich die Chancen auf beiden Seiten. "Es hätte gut oder auch schlecht für uns ausgehen können. Zum Glück war Fortuna diesesmal auf unserer Seite", freut sich Torhüter Daniel Ernst. Für die Entscheidung sorgte dann Marcel Knizki in der 83. Minute.

Tore: 0:1 Julian Stuchlik (4.), 1:1 Clarence Mehmete (ET.,76.), 1:2 Marcel Knizki (83.)

Welheimer Löwen - SF Königshardt II 0:2 (0:0)

"Vergessen und abhaken. Wir werden unsere Saisonziele jetzt neu stecken müssen. Es zeigte sich wieder, dass das 2. Jahr für einen Aufsteiger das schwerste ist. Die Euphorie ist jetzt erst mal dahin und wir müssen jetzt von Spiel zu Spiel gucken, dass wir da raus kommen", zeigte sich Löwen-Trainer Thomas Ochojski enttäuscht. Mit der vierten Niederlage im sechsten Saisonspiel stehen die Welheimer auf einem dreprimierenden 13. Tabellenplatz. Für Ochojski geht die Niederlage völlig in Ordnung, da keiner seiner Spieler in Normalform war.

BW Fuhlenbrock - Rhenania II 6:1 (3:0)

Erste Niederlage für den SV Rhenania und gleich so eine Klatsche. Im einzigen Bottroper Derby an diesem Wochenende setzt sich der Favorit souverän mit 6:1 durch und steht nun auf dem zweiten Rang. SVR-Trainer Ralf van Niersen attestiert seiner Mannschaft kollektives Versagen am heutigen Sonntag. In den ersten zehn Minuten hielt seine Elf noch ganz gut mit. Dann kam der Auftritt des Fuhlenbrockers Toptorjägers Lars Sünderkamp. Innerhalb von wenigen Minuten gelang Sünderkamp ein lupenreiner Hattrick und entschied damit die Partie, ehe die ersten 20 Minuten um waren. Nach dem Pausentee bekamen die Gäste ein wenig Oberwasser und haben sich am Strafraum der Blau-Weißen festzgesetzt. Momo Koch erzielte dann auch in der 63. Minute das 1:3. Die Fuhlenbrocker waren nur noch durch Konter gefährlich. Und wie gefährlich sie waren, sah van Niersen, als der Gastgeber zwei Stockfehler seiner Elf eiskalt ausnutzte und in Person von Lars Tessmer und Lars Sünderkamp auf 5:1 erhöhten. Kurz vor Schluss traf Patrick Cazja zum Endstand. Aufgrund der Klatsche rutschen die Blankenfelder in die untere Tabellenhälfte.

FC Sterkrade 72 - Fortuna II 4:2 (1:1)

Der Favorit setzt sich standesgemäß durch und behält weiterhin den Spitzenplatz und die weiße Weste. Die Fortunen stecken durch ihre zweite Saisonniederlager nun auf Platz neun fest.

Es hat aber bis zur zweiten Spielhälfte gedauert, ehe die Sterkrader ihrer Rolle gerecht wurden. Die Gäste gingen in der 18.Minute durch Rabih Zreik in Führung, bevor Mohamed Bahhabi wenige Minuten später den Ausgleich markierte. Kurz nach dem Wiederanpfiff eine Schrecksekunde für die Bottroper. Tom Jansen blieb nach einem Zweikampf liegen und musste mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus. So musste die eh schon gebeultete Defensive der Gäste einen weiteren Ausfall hinnehmen. Für Jansen rückte Stürmer Marek Wyzslo in die Defensive. Das war für Coach Andre Albani der Knackpunkt. Diese Umstellung nutze der FC eiskalt aus und schlug in Person von Torjäger Mike Nörenberg und Patrick Stüdemann zweimal zu. Aufgeben kam für die Bottroper aber nicht in Frage. Von den zahlreichen Chancen wurde jedoch nur eine genutzt: Christian Schmidt traf zum 2:3. Die Freude hielt aber nicht lange, denn Sascha Guettari stellte den alten Zwei-Tore Abstand per Elfmeter wieder her.

Ahmed Mohamad, Trainer der Gastgeber, war zufrieden: "Am Anfang haben wir geschlafen und prompt das Tor gegen uns bekommen. Aber danach haben wir das Spiel mehr und mehr unter Kontrolle gehabt und daher am Ende auch verdient gewonnen. Jetzt müssen wir nachlegen und hart arbeiten, damit wir in der Tabelle oben bleiben." Fortune Coach Albini bemängelt die Chancenauswertung seiner Truppe, ist aber aufgrund der Ausfälle in der Defensive zufrieden mit der Leistung.

 

Das Auf'm Platz-Team wünscht Tom Jansen gute Besserung.

Viktoria  - BVO II 4:3 (1:1)

"Auch ein schlechtes Spiel musst du gewinnen", so lautet das Fazit vom 21er-Coach Matthias Pech nach dem knappen Sieg über BVO. Mit 4:3 bezwingen die Bottroper die noch sieglosen Osterfelder und fahren damit den vierten Saisonsieg ein. Es war jedoch ein hart umkämpfter Sieg, bei dem die heimischen Fans bis zum Ende zittern mussten. Die ersten 45 Minuten waren eher unauffällig. Marco Miesek egalisierte in der 40. Minute die Führung der Gäste. Richtig los ging es aber erst in Hälfte, in der der eingewechselte Mustafa Gebes ordentlich Pluspunkte für einen Platz in der ersten Elf sammelte. 65 Minuten sind vergangen als Gebes zum ersten Mal seine Torjägerqualitäten zeigte und zur Führung traf. Fort an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit ständigem Führungswechsel. Es war dann erneut Mustafa Gebes, der nach dem Ausgleich sein Team wieder in Front brachte. Das alles zehn Minuten vor Schluss. BVO schreckte nicht zurück und schaffte wiederrum den Ausgleich. 120 Sekunden später war dann Michael Matthes zur Stelle und erzielte den Siegtreffer. Danach passierte nichts mehr. Coach Pech ist überglücklich: "Es sind die drei Punkte die zählen. Aber großes Kompliment an Osterfeld. Ich wundere mich warum die unten drin stehen."

Tore: 0:1 (15.), 1:1 Marco Miesek (40.), 2:1,3:2 Mustafa Gebes (65., 80.), 2:2 (75.), 3:3 (85.), 4:3 Michael Matthes (87.)

Batenbrocker Ruhrpott Kicker - Sterkrade 06/07 II 3:2 (3:1)

"Und wieder drei Punkte gegen den Abstieg. Ich bin mehr als zufrieden", freut sich Coach Dirk Schulz nach dem Zittersieg über Schlusslicht Sterkrade. Der dritte Saisonsieg war auch zu gleich der erste Heimdreier in dieser Saison. Der Sieg der Batenbrocker war völlig verdient, dennoch hätte man den "Sack deutlich früher zu machen sollen". Frank Bugla (20.), Dominik Kroese per Foulelfmeter (25.) und Mario Lepori (46.) trafen für die Bottroper in Halbzeit Eins. Kurz vor dem Treffer von Lepori gelang den 06ern der Anschlusstreffer. Nach dem Wiederanpfiff vergaben die Ruhrpott Kicker reichlich Chancen um die Führung weiter auszubauen. Über ein Konter in der 49.Minute kamen die Gäste noch auf 2:3 heran, mehr aber nicht. Durch Dreier springen die Batenbroker von Platz Acht auf Platz Fünf.

Tore: 1:0 Frank Bugla (20.), 2:0 Dominik Kroese (25.), 2:1 (45.), 3:1 Mario Lepori (46.), 3:2 (49.)


Polonia - TB Oberhausen 2:1 (1:0)

Nächster Sieg für den Aufsteiger. In einer sehr kampfbetonten aber fairen Partie bezwang Polonia den TBO mit 2:1 und springt damit auf Platz Vier. Der Sieg für die Bottroper geht aufgrund der besseren Torchancen und der besseren Kondition auch völlig in Ordnung. Doch Nowak sieht noch deutlich mehr Potenzial was das spielerische angeht.

Tore: 1:0 Keven Hessling (24.), 1:1 (48.), 2:1 Viktor Strzebinczyk (64.)

Kreisliga B1 - Westfalen

Feldhausen - Preußen Gladbeck II 3:3 (1:0)

Und wieder kein Sieg für den TSV Feldhausen. Seit mittlerweile 360 Minuten wartet die Reiprich-Elf wieder auf einen Dreier. Die Bottroper verweilen weiterhin auf Rang Zehn und haben nun schon sieben Zähler Ruckstand auf Rang Zwei.

Grafenwald - Kirchhellen II 4:1 (1:0)

Dieses Derby wird allen Beteiligten wohl lange in Erinnerung bleiben. Grund: Es gab genauso viele Platzverweise wie Tore. Und mit dem VfL Grafenwald einen verdienten Sieger, da sind sich beide Trainer einig. Damit feierten die Wöller den vierten Saisonsieg und den Sprung auf Platz fünf. Mit einem weiteren Dreier im Nachholspiel am Mittwoch ist sogar Rang Drei drin. Doch zurück zum Spiel. "Der Gastgeber war deutlich ehrgeiziger und frischer. Sie hatten mehr Leidenschaft. Man muss aber dazu sagen, dass wir von der 1. Minute an beschissen worden sind. Es wurden alle Zweikämpfe gegen uns gepfiffen und sämtliche Vorteile wurde uns weg genommen. Und auch die Platzverweise waren ein Witz", so das Fazit von Kirchhellen-Trainer Timo Bachmeier.

Während es bis zur Pause relativ ruhig verlief, einziges Highlight war das 1:0 von Tobias Discher (37.), wurde es in Halbzeit Zwei so richtig hitzig. David Offermann erhöhte zum 2:0 (50.), ehe Niklas Hennings den Anschlusstreffer markierte (63.). Dann begann die Kartenflut. Den ersten den es traf war Torschütze Niklas Henning. Kurz nach seinem Treffer trat er in einem Zweikampf nach. Der Platzverweis also berechtigt. Weninge Minuten später flog Daniel Schlag wegen Schiedsrichterbeleidigung vom Platz. Für Timo Bachmeier völlig unverständlich: "Kurz vorher wurde er von hinten umgesenst. Da blieb die Pfeiffe stumm. Dann ein normaler Zweikampf an der Mittellinie, bei dem Daniel seinen Körper einsetzt. Es wird gepfiffen und Daniel sagt, was soll der Mist. Und dafür ist er dann vom Platz geflogen. Nach dem vorher für ihn nicht gepfiffen wurde, kann ich seine Reaktion verstehen." Nun war mal der Gastgeber dran. Christopher Isaias fiel zum zweiten Mal unangenehm auf und sah die Ampelkarte. Platzverweis Vier und Fünf gingen dann wieder an den VfB. Martin Schaaffeld und Fabian Wesselborg waren die Opfer. "Beim Martin war die zweite gelbe Karte ok, die erste war nen Witz. Und was der Schiri beim Fabian gesehen hat, weiß ich nicht", ärgert sich Bachmeier. Fussball gespielt wurde zwischendurch auch noch. Timm Strohmeier traf kurz nach dem Anschlusstreffer zum 3:1 und Simon Witt machte fünf Minuten vor Schluss den Sieg perfekt. Für Wöller-Trainer Sven Koutcky war es ein wichtiger Sieg, nicht nur weil es ein Derbysieg war: "Wir kommen so langsam in Fahrt und näheren uns den oberen Plätze. Zum Schluss muss ich noch Simon Witt loben, der schon seit Wochen in Topform ist."

Tore: 1:0 Tobias Discher (15.), 2:0 David Offermann (50.), 2:1 Niklas Hennings (63.), 3:1 Timm Strohmeier (65.), 4:1 Simon Witt (85.)

Bes.Vork. : Rot: Daniel Schlag, Niklas Henning (beide Kirchhellen), Gelb-Rot: Martin Schaaffeld, Fabian Wesselborg (beide Kirchhellen), Christopher Isaias (Grafenwald)

Stadionheft des VfL Grafenwald am 30.09.2012: Waldgeflüster
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Kreisliga B2 - Westfalen

Preußen Gladbeck III - VfL Grafenwald II 0:1 (0:0)

Und wieder siegt das Auswärtsteam. Wie schon in den Duellen der Vorsaison setzt sich im Aufsteigerduell der Gast durch. In einem eher unspektakulären Spiel fiel die Entscheidung kurz vor Schluss. Andre Surrmann war der goldene Schütze. Der VfL hatte Preußen über 90 Minuten im Griff, was jedoch fehlte war "der letzte Pass". Coach Tarrach attestiert seiner Elf einer guten Mannschaftsleistung.

Tore: 0:1 Andre Surrmann (87.)

Kreisliga C1 - Niederrhein

Batenbrocker Ruhrpott Kicker II - PSV Oberhausen II 4:0

Tore: Kai-Willi Willert (4)


Polonia II - emek United Oberhausen 1:1

Kreisliga C2 - Niederrhein

Welheimer Löwen II - Concordia Oberhausen III 6:0

 

BW Fuhlenbrock II - Gli Azzurri Oberhausen 9:2

 

SC 1920 Oberhausen II - Fortuna III 2:4

 

Post Oberhausen II - SSV 51 II  5:2

 

RW Fuhlenbrock - TB Oberhausen II 2:7

 

Batenbrocker Ruhrpott Kicker III - Hobby-Liga Oberhausen 2:6

Kreisliga C3 - Niederrhein

Viktoria II - Dostlukspor III 4:1

 

1.FC Hirschkamp - BW Fuhlenbrock III 4:2

 

SF Königshardt III  - SV 1911 II 1:2

 

VfR 08 Oberhausen III  - Vorwärts 08 II 6:3

Kreisliga C1 - Westfalen

Feldhausen II - Anad. Gelsenkirchen 0:9

 

Grafenwald III - Adler Ellinghorst III 7:1

 

Kirchhellen - BV Rentfort III 0:2

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Kommentare: 50

  • #1

    Ebel (Sonntag, 30 September 2012 20:15)

    Ihr schaft den Klassenerhalt auf keinen Fall.

  • #2

    hater (Sonntag, 30 September 2012 20:19)

    schade rhenania... seid ihr vielleicht doch nicht die besten!?!

  • #3

    Zuschauer (Sonntag, 30 September 2012 20:33)

    Wenn der Salomon bald nicht weg ist steigt rsv ab ... Die Mannschaft ist zur zeit tot und der Trainer meckert nur über den Schiedsrichter

  • #4

    sarpong (Sonntag, 30 September 2012 20:40)

    fortuna wollte in 72 gewinnen..
    haben glück gehabt das es nicht 5,6 oder gar 7 waren!!!

  • #5

    Zuschauer Fuhlenbrock (Sonntag, 30 September 2012 20:59)

    was die fuhlenbrocker jungs da spielen ist einfach klasse fussball. auch die ungeschlagenen rhenanen hatten dagegen nichts auszusetzen. Ein in der höhe verdienter 6:1 Sieg. weiter so.

  • #6

    @4 (Sonntag, 30 September 2012 21:00)

    Mann trifft sich immer zweimal im leben!

  • #7

    Mister x (Sonntag, 30 September 2012 21:15)

    In Ebel werden schnell die Lichter ausgehen, wenn dort nicht schnell was passiert! Die einzige Lösung wird es sein, Herr t.Lanfermann um Hilfe zu bitten und das sinkende Schiff zu retten! Ohne ihn ist der VfR ebel am Ende und wird absteigen! Glückwunsch an den VfB Bottrop! Super Mannschaft. Viel Erfolg euch für die verbleibend Spielzeit

  • #8

    Fan1900 (Sonntag, 30 September 2012 21:41)

    Der Vfb Bottrop Express rollt und rollt !!Glückwunsch an Ata und sein tolles Team!!

  • #9

    Latte 09 (Sonntag, 30 September 2012 21:44)

    Bwf ist wirklich titelkandidat nummero Uno. Spiel hätte auch gut und gerne 10:1 ausgehen können. Nächsten Sonntag werden in sterkrade 72 die nächsten Punkte gesammelt. Super die Jungs von jacobi. Euer Latte

  • #10

    Fortuna (Sonntag, 30 September 2012 21:47)

    Arrogante fortuna bottroper...von wegen 72 kann nix...ich hoffe 72 wird Meister und Fuhlenbrock steigt mit auf

  • #11

    VFB (Sonntag, 30 September 2012 21:54)

    Wieder eine Liga ohne Gegner, schauen wir mal wie es nächstes Jahr eins höher aussieht.

  • #12

    Rhenania (Sonntag, 30 September 2012 21:57)

    Dirr setzt sich ins gemachte Nest, wird den Aufstieg aber nicht schaffen, da er seinen Stempel nicht aufdrücken kann, denke er wird als Trainer nicht lange durchhalten.

  • #13

    @72 (Sonntag, 30 September 2012 22:26)

    Warum war Fortuna arrogant?? Ihr hattet heut halt mehr Glück im Abschluß! Ansonsten war das Spiel ausgeglichen! Egal leben geht weiter! Noch ist die Saison nicht zu Ende!!! Und Fortuna hat sich nicht aus dem Fenster gelehnt und gesagt das sie Aufsteigen! die Arroganz lag nicht bei den Spielern von 72 sondern im Umfeld und in der Führung an der Linie!

  • #14

    XXX (Sonntag, 30 September 2012 22:26)

    FC 72 steigt nie auf zu arogant die Leute

  • #15

    XY aktenzeichen (Sonntag, 30 September 2012 22:29)

    zu Sterkradev Nord II derb Trainer moss weg

  • #16

    VfB (Sonntag, 30 September 2012 23:04)

    Hammerstark, dieser VfB! Trotz sichtlich parteiischem Schiedsrichter und Unterzahl dieses Kampfspiel 2:1 zu gewinnen gegen einen weiteren (vor der Saison) Aufstiegtskandidaten, und das als Aufsteiger...wow!
    Man sollte in Bottrop froh und stolz sein, solch einen Verein zu haben. Ein Verein, der auch höherklassig würdig die Bottroper Fahne oben hält.

    Ganz so optimistisch wie #11 bin ich nicht, allerdings - sollte es so weitergehen, wieso nicht vielleicht mit 'nem halben Augen den Oberligaaufstieg anpeilen? Allerdings kommen noch so einige Topspiele gegen Topgegner, die es erstmal zu schlagen gilt.

    Ansonsten Fortuna und Fuhlenbrock als große Lichtblicke in den unteren Ligen. Auch diese beiden Teams sind klasse und sollten eigentlich kurzfristig eine Liga höher antreten!

    Über Rhenania kann ich nur ebenso müde lächeln wie auch über die Löwen. :)

  • #17

    Zwischenbilanz (Sonntag, 30 September 2012 23:29)

    VFB_ einfach nur geil weiter so
    Rhenania- selbst mehr erwartet, noch nicht koinstant genug-
    DSB - Mittelfeld, wäre am Ende der Klassenerhalt - auch weiter so
    A-Liga: Fortuna, interessant wenn endlich Gegner kommen, Vorwärts, EBEL, BSP wie zu erwarten schwere Saison, RSV wie nicht zu erwarten war unterirdisch schlecht
    B-Liga: Vonderort und die 11er in der leichteren Gruppe im Soll, DSB II - Überraschungsteam der Liga mit bereits 4 Siegen, Fuhlenbrock wohl der einzige Konkurrent für 72, Fortuna II und Rhenania II wie immer nur Mittelmass, Batenbrock gut , SSV wie immer unteres Mittelfeld und die eigentliche Überraschung, dass die Löwen so abkacken.
    C-Liga : Vorwärts II grottenschlecht, Rhenania III nicht zu stoppen, alle anderen interessieren mich nicht Fortuna III, Fortuna IV und viele andere haben komplett den falschen Sport ausgewählt

    Warten wir mal wieder weitere 6 bis 8 Spieltage ab.

  • #18

    @12 (Sonntag, 30 September 2012 23:34)

    Stimme ich dir zu. Rovers hätte genau so viele Spiele gewonnen.... die Jungs sind zu gut für den Abstieg aber auch nicht gerade so gut, dass sie ganz oben bleiben können.

  • #19

    aufmplatz (Montag, 01 Oktober 2012 00:57)

    Landesliga, Bezirksliga, Kreisliga A = Berichte super ausführlich und genial
    Kreisliga B = leider das Gegenteil :(
    Die zwei Zweilen kann man sich auch denken, aber ich weiss es wird wieder besser :)

    MfG Rolf

  • #20

    guck mal im volkspark (Montag, 01 Oktober 2012 00:58)

    batenbrock gewinnt schon wieder :D
    sauber männer, weiter so!

  • #21

    Sterkrade 72 (Montag, 01 Oktober 2012 06:04)

    Ihr Kocht auch nur mit Wasser,am Ende steht ihr mit leeren Händen da.Das war auch nicht das gelbe vom Ei das was ihr gezeigt habt.Eins muss man euch lassen ihr habt ein schönes Stadion,aber ihr seid ja auch B Klasse.

  • #22

    Zuschauer Volkspark (Montag, 01 Oktober 2012 09:31)

    Unnötig spannend gemacht, bei den Chancen hätte das Spiel schon nach 50 Minuten entschieden sein müssen.
    Sowas muss man abstellen, denn in anderen Partien kann das auch nach hinten losgehen. 3 Punkte geholt, 1 Spiel weniger, super Jungs weiter so.

  • #23

    @17 (Montag, 01 Oktober 2012 09:33)

    RhenaniaIII hat grad mal 3spiele gewonnen..woher willst du jetzt schon wissen das die nicht zu stopen sind?

  • #24

    Zuschauer BWF (Montag, 01 Oktober 2012 10:16)

    Hallo zusammen,

    Fuhlenbrock hat derzeitig 13 Punkte. Vom Aufstieg/ Topfavorit ist die Mannschaft noch weit entfernt. Es werden auch wieder schlechtere Spiele kommen. Mit der derzeitigen Lage ist man in Fuhlenbrock sehr zufrieden. Lasst die Mannschaft in Ruhe weiter arbeiten. Am Ende ist das Resultat entscheidend.

    Favoriten sind andere Mannschaften, in diesem Sinne

    sportlichen Gruß

  • #25

    Kenner (Montag, 01 Oktober 2012 11:01)

    An diesem Spieltag gibt es nur einen Namen zu nennen!
    Kai Willi Willert! - Eine echte Granate!

  • #26

    @17 @23 (Montag, 01 Oktober 2012 11:12)

    Sehe das ähnlich wie #23, Rhenania hat gerade mal 3 Spiele bisher bestritten. Hab das Spiel gegen Arminia Lirich gesehen, das war schon wirklich nicht schlecht, aber man sollte mal die Kirche im Dorf lassen. Sie werden sicherlich am Ende oben bei stehen, aber ganz so einfach wird das auch nicht für sie...

  • #27

    Bottroper (Montag, 01 Oktober 2012 11:53)

    In Fuhlenbrock scheint man endlich verstanden zu jhaben worum es geht. Stenbrock weg und Hülsmann da. Die Mannschaft rennt nicht wie noch voriges Jahr einfach verwirrt über den Platz sondern leisten klasse Abwehrleistung und der Sturm spricht für sich bei 6 Toren. Mal sehen was am Sonntag beim Spitzenspiel gibt .
    Lg

  • #28

    Wöller (Montag, 01 Oktober 2012 12:22)

    Total Falsch der Spielbericht von den Karten und alles andere! 1. rote Karte Schlak (VFB) 2. Isaias (VL) 3. Schafeld VFB 4. Wesselborg VFB 5. Hemming VFB
    Total assozial das Verhalten der Kirchhellener die nur noch darauf aus waren Spieler von uns zu verletzen, dazu wurde der Schiedsrichter nach dem Spiel noch von einem Zuschauer des VFB ins Gesicht geschlagen

  • #29

    Zuschauer (Montag, 01 Oktober 2012 12:25)

    Mal abwarten wie lange der Vorstand von RSV noch zu Salamon steht. Ob dann die ganze Mannschaft geht? Sich die Damen auch auflösen? Fragen über Fragen.
    Nur eins steht fest, der RSV hat ein großes Problem

  • #30

    Latte (Montag, 01 Oktober 2012 12:34)

    Fuhlenbrock wird nicht aufsteigen weil sich gegen gute Gegner wo was auf Tor kommt Rächen wird das kein guter Torwart da ist . Bisher kam nichts auf das Tor aber gute Gegner nutzen da aus . 72 wird aufsteigen. Die spielen einen Super Ball und sind auf allen Positionen besser besetzt

  • #31

    hans (Montag, 01 Oktober 2012 12:39)

    Bis jetzt hat der svr 3 4 Spiele gemacht für das Spiel gegen vfr 3 (spielabruch) wurden die zugesprochenen Punkte noch nicht beigezählt Spiel wurde 2zu0 gewährtet.

  • #32

    Toni (Montag, 01 Oktober 2012 13:02)

    Zu 17
    Patentschwätzer

  • #33

    17 (Montag, 01 Oktober 2012 14:17)

    seht euch doch die gegner in dieser c-liga an, wer soll denn gegen rhenania punkten und es kommen noch hering und uzal

  • #34

    12er (Montag, 01 Oktober 2012 14:23)

    Noch ist nichts verloren!! Aber um den Aufstieg nicht ganz abschreiben zu müssen, muss man in den nächsten 2 heimspielen gegen concordia und Fortuna unbedingt gewinnen und 6 Punkte holen. Viel Glück!!!!!

  • #35

    EBEL (Montag, 01 Oktober 2012 15:10)

    Man munkelt die Mannschaft löst sich auf, kann einer mal näheres dazu kommentieren.

  • #36

    Zuschauer (Montag, 01 Oktober 2012 15:34)

    Ja jetzt ist rsv unten drin auch mit einen 29 man Kader
    kann man da nix machen .
    Fortuna Jungs Ole Ole Ole Ole

  • #37

    Hennes (Montag, 01 Oktober 2012 15:57)

    Mal ehrlich,hab noch keinen negativen Kommentar von 72 gehört oder gelesen,aber ganz Bottrop hasst sie...Was ist los mit euch??
    Und obwohl die immer schlecht spielen gewinnen die,oder wie.??

  • #38

    Fuhlenbrock und 72 (Montag, 01 Oktober 2012 16:54)

    Beide Mannschaften sind bis jetzt sehr ordentlich in der Kl. B!
    Die Mannschaften sind sehr geordne für diese Klasse und spielen (schönen) Fussball. Lars Sünderkamp ist natürliuch ein super Fang für die Fuhlenbrocker. Markus Katriniok ist anscheinend auch ein starker Knipser bei 72.
    Tordifferenz (72 von +10 und Fuhlenbrock +9) und Tabellenplatz 1 und 2.
    Freue mich nächste Woche das Spiel in 72 zu verfolgen. Vllt wird sich schon ein kleiner unterschied feststellen was ich jedoch nicht glaube.
    Fuhlenbrock hat ne starke Defensive und 72 eine gute Offensive.

    Mit sportlichen Grüßen
    Kreisliga B Fan

  • #39

    zu 35 (Montag, 01 Oktober 2012 20:38)

    Im Gegenteil! Die Mannschaft rückt näher zusammen und formt sich wieder. Die Motivation steigt. Gerüchteweise irgendwelche Aussagen treffen und veröffentlichen können ja hier wirklich viele. Bringt mal konstruktive Kritik...

  • #40

    xavi (Montag, 01 Oktober 2012 20:39)

    Ich muss Kommentar Nr. 38 schon Recht geben.
    Es bringt gar nichts auf Irgendjemanden zu schimpfen oder den Anderen zu loben.
    Ich bin mit den LEistungen die Wir in Fuhlenbrock bis jetzt abgeliefert haben durchaus zufrieden und ich freue mich riesig auf nächste Woche.
    Denn die Wahrheit liegt bekanntlich "Auf'm Platz"
    In diesem Sinne allen eine schöne Woche

  • #41

    Ahnungsloser (Montag, 01 Oktober 2012 20:55)

    Glzeckwunsch VfB. Jetzt nur nicht abheben!!
    Rhenania steckt noch im Umbruch. Viele neue muessen integriert werden, da sind Rueckschlaege vorprogrammiert. Werden mit auf und Anstieg nix am Hut haben.
    Der Rest ist uninteressant da eh nur Hobbyliga

  • #42

    haha, wie geil (Montag, 01 Oktober 2012 21:29)

    die löwen auf einen abstiegsplatz....!!! :D :D :D

  • #43

    an hennes (Montag, 01 Oktober 2012 21:31)

    so ist das nunmal in bottrop...traurig

  • #44

    Nur mal so (Montag, 01 Oktober 2012 23:04)

    Also machen wir uns nichts vor.!

    Von der Qualität der Mannschaft des SVR3 müssen wir uns nicht unterhalten,
    Wer 7-8 ehemalige Bezikl. Spieler in der Mannschaft hat, und der Rest mind A Liga gespielt hat, ist doch klar das sie denn Anspruch haben Aufzusteigen, was anderes wäre auch ne Enttäuschung und die Spieler sollten dann lieber überlegen , nicht die Schuhe an den Nagel zu hängen.!

    In diesem Sinne.....

  • #45

    @35 ebel (Dienstag, 02 Oktober 2012 00:17)

    ........ganz im Gegenteil!!! Die Mannschaft wird sich niemals auflösen!! Wir sind eine Klasse truppe mit super kammeradschaft.
    Das werdet ihr alle sehen und zwar schon am Sonntag denn da werden wir dem überragenden Tabellenführer swa die erste Niederlage verpassen. Gute Nacht

  • #46

    Tommy Glücks (Dienstag, 02 Oktober 2012 11:08)

    Warum wurde letzte Saison auf die vonderorter drauf gehauen ohne Ende und jetzt wo es bei denen in Osterfeld läuft sagt niemand was
    Also mach ih mal den Anfang Glückwunsch zum grandiosen Saisonstart davon kann man sich zwar nix kaufen ist aber eine prima Moment Aufnahme
    Nur liebes aufm Platz Team interviewt mal nen anderen bei sgo als den wollywood

  • #47

    Bottroper (Mittwoch, 03 Oktober 2012)

    72- BW Fuhlenbrock
    es wird die erste Niederlage für 72!!! Fuhlenbrock hat die bessere Mannschaft, 72 kann die nicht schlagen, die lassen sich so leicht Provozieren, wundert mich das sie bis jetzt nur 1. Rote erhalten haben.
    Und darin liegen die stärken bei BWF. Also 72 immer schön draufhauen.

  • #48

    ronaldo (Donnerstag, 04 Oktober 2012 10:47)

    Höner= Trainerfuchs?????? Muhaaaaaaaaaa.....ich schmeiß mich weg vor lachen!!Scheinbar hat sich der "TRAINERFUCHS" in seinem Bau verkrochen.

  • #49

    Bottroper (Donnerstag, 04 Oktober 2012 13:46)

    Also der Verein VFB ist für mich jetzt nicht DAS Aushängeschild in Bottrop! Wenn man mal betrachtet das die A Jugend von denen nicht mal antreten kann...
    Die Mannschaft ist natürlich ne Klasse für sich!!

    Insgesamt muss man Fortuna und Rhenania für denren Vereinsführung loben! (ich weiss das hier jetzt einige komplett ne andere Meinung haben aber ich betrachte das neutral da ich keinem Club angehöre)


  • #50

    zu RSV (Donnerstag, 04 Oktober 2012 13:48)

    RSV ist mal komplett nicht Ligatauglich! Da spielen genau die gleichen Gesichter wie damals bei Vonderort und was da abging wissen wir ja ...

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