Fr
05
Okt
2012
Heißer Tanz beim TSV Safakspor
Der VfB Bottrop darf erstmalig als Ligaprimus zu einem Heimspiel bitten und schickt direkt eine Ansage an den Gegner. In Oberhausen warten gleich zwei brisante Duelle auf die Zuschauer, wenn in Königshardt und bei Safakspor die Derbys angepfiffen werden. Rhenania will derweil die "Partywoche" fortsetzen und empfängt die Grün-Weißen. In der Kreisliga A reagiert man beim RSV gelassen auf die Gerüchte und setzt dabei auf die wiederkehrenden Urlauber. Der VfB Kirchhellen lädt derweil zum ultimativen Abstiegskampf-Knaller ein. Anpfiff zum 7. Spieltag in Bottrop und Oberhausen!
Landesliga
VfB Bottrop (1.) - SV Burgaltendorf (6.)
Als neuer Tabellenführer empfängt der VfB Bottrop den SV Burgaltendorf aus der Nachbarstadt Essen. Der Siegeszug der Ata-Elf geht auch in der Landesliga weiter. Dementsprechend war auch die Stimmung auf der Heimfahrt aus Wuppertal letzte Woche.
"Eine schöne Momentaufnahme, die wir natürlich geniessen aber es geht für uns weiter und werden uns nicht ausruhen", so Mevlüt Ata zur derzeitigen Tabellenführung. Den Trainer der Gäste kennt Ata aus gemeinsamen aktiven Zeiten beim RWE nur zu gut. "Andre Wissel war kein guter Torwart sondern ein sehr guter Torwart, der sich gut in der Landesliga auskennt", ist der VfB-Coach vollen Lobes über seinen Trainerkollegen.
Der rotgesperrte Nico Andreadakis sowie der Urlauber Fabian Blanik werden dem Tabellenführer am Sonntag fehlen. Ansonsten hat Mevlüt Ata alle an Bord. "Das wird am Sonntag eine enge Kiste. Wie ich schon Mal gesagt habe, gibt es in der Landesliga keine schlechten Gegner. Für uns ist jedes Spiel ein schweres Spiel. Wenn wir wie gewohnt zu Hause souverän auftreten, können wir die Punkte wieder bei uns behalten", weiß der Übungsleiter.
Anstoß 15 Uhr
Arm. Klosterhardt (4.) - ESC Rellinghausen (2.)
Die Niederlage der Vorwoche gegen Schonnebeck ist zwar verdaut, aber noch nicht abgehakt beim Oberhausener Landesligisten Arminia Klosterhardt. „Nach unserer ersten und aber auch verdienten Niederlage am vergangenen Freitag müssen wir nun sehen, wie wir damit umgehen und die Fehler richtig aufarbeiten“, sagt Trainer Michael Lorenz, der mit seinen Jungs am kommenden Sonntag mit den Gästen von Rellinghausen den nächsten Knaller spielen muss. Denn die Gäste werden in einem Atemzug mit den Favoriten genannt, „eine gute Mannschaft, die nicht nur auf Grund des Tabellenstandes mit einer großen Portion Selbstvertrauen ausgestattet sind“, vermutet Übungsleiter Lorenz, der weiterhin auf Necip Eren, Dennis Kubitza sowie den rotgesperrten Philip Bauer wird verzichten müssen. Aber auch die Platzherren müssen sich alles andere als verstecken. Mit elf Punkten nach sechs Spielen haben die Arminen einen beachtlichen Start hingelegt. Vor allem, wenn man die Jugend und teilweise noch Unerfahrenheit der Klosterhardter Akteure bedenkt. „Wir wollen zeigen, dass wir nicht mit Glück diese elf Punkte geholt haben, sondern dass auch wir Fußball spielen können. Gerade im Heimspiel wollen wir zeigen, dass wir gegen solch starken Mannschaften wie Rellinghausen mithalten können“, so Trainer Michael Lorenz, der allerdings genau weiß, wo der Hebeln anzusetzen sein wird: „Wir müssen ganz einfach ein Stück mehr Überzeugung und ein Stück mehr Leidenschaft als zuletzt gegen Schonnebeck in die Waagschale werfen.“
Anstoß 15 Uhr
Bezirksliga - Gruppe 4
VfB Frohnhausen (14.) - Adler Osterfeld (5.)
Auf den ersten Blick scheinen die Gäste aus Oberhausen hier klarer Favorit zu sein. Doch wenn es nach dem Adler-Coach Achim Mawick geht, ist das alles andere als klar. Wenn man sich selbst mit der Liga beschäftigt, dürfte dem Letzten auch klar sein, dass es alles andere als klar werden kann. So, haben alle jetzt Klarheit?
"Die gehören da nicht so weit unten rein, wie sie jetzt darstehen", unterstreicht Adler-Coach Achim Mawick. "Sie verkaufen sich momentan schlechter, als sie sind oder verlieren auch unglücklich, ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass andere Teams, die auch weiter oben stehen, sich auch schon gegen den VfB schwer getan und nicht mal so eben gewonnen haben." Mawick reist also mit Respekt nach Essen, wo schon um 11 Uhr Anstoß ist. Gewöhnlich für Essener Vereine. Doch trotz alledem, reist der Adler auch mit Selbstbewusstsein nach Fronhausen. "Mit zwei Siegen im Rücken sind wir schon etwas beflügelt. Daher werden wir auch beim VfB auf Sieg spielen", so seine unmissverständliche Ausage. Bei diesem Unterfangen muss Mawick definitiv auf Patrick Cibis verzichten. Ein ganz dickes Fragezeichen steht auch noch hinter Sebastian Czajkowski, dem Toptorjäger der Mannschaft und auch Knipser der Bezirksliga. "Er selbst sagt, er hätte einen Muskelfaseriss, ich glaube, dass es nur eine Zerrung ist und daher hoffe ich, dass er bis Sonntag noch irgendwie fit wird", so Mawick. Ohne Czajkowski könnte es schwer werden. Bisher präsentierte er sich in dieser Spielzeit in absoluter Topform.
Anstoß 11 Uhr
Arm. Klosterhardt II (16.) - SC Frintrop (8.)
Noch immer wartet die Zweitvertretung von Klosterhardt auf ihren ersten Saisonsieg. Es läuft noch lange nicht so rund, wie bei der Erstvertretung eine Liga höher. Mit dem SC Frintrop kommt nun auch noch ein alles andere als leichter Gegner nach Oberhausen. Aber was ist schon leicht? Das fragt sich auch der sportlicher Leiter der Arminen, Andreas Arold. "In unserer jetzigen Situation ist doch jeder ein dicker Brocken. Schaut man auf die Tabelle, ist ja quasi fast jeder vor uns", so sein Kommentar vor dem Spiel. Verstecken oder vorher aufgeben ist natürlich trotzdem überhaupt nicht drin. "Wir wollen die Serie schließlich irgendwann reißen lassen und deswegen peilen wir gegen den SC auch drei Punkte an", so Arolds forsche Aussage. Michel Nienerza, Mesut Kirim und Kevin Schermoly fallen bei den Gastgebern aus. Vor einem Spieler hat Arold Respekt beim Gegner. "Markus Lihs ist von RUWA zum SC gewechselt und hat schon letzte Saison gegen uns ein paar Mal getroffen. Den müssen wir versuchen auszuschalten, der Junge ist überragend. Schaffen wir das, dürften wir uns auf Augenhöhe mit Frintrop bewegen."
Anstoß 13 Uhr
SF Königshardt (10.) - Sterkrade Nord (2.)
Da wartet ein echter kleiner Leckerbissen auf die Oberhausener Fans. Im Derby zwischen den Sportfreunden und der Nord-Truppe von Sterkrade treffen zwei Teams aufeinander, die sich am Ende der
Saison beide oben wiederfinden wollten. Und dennoch tut es momentan nur das Gäste-Team. Das wird den einen oder anderem vom Pfälzer Graben wurmen. Allerdings haben die Gastgeber auch ein großes
Plus für Sonntag: Die Motivation. Denn Nord hat bisher noch kein Saisonspiel verloren.
Trainer Lars Mühlbauer ist mit seinem Team also noch ungeschlagen. Dennoch war er alles andere als erfreut über den 3:1-Sieg am letzten Sonntag gegen den Tabellenletzten aus Essen. Die Trainingswoche sollte etwas härter werden für die Kicker von Nord. Aber der Trainer selbst lag die ganze Woche flach: Nasen- und Nebehöhlenvereiterung. Klingt scheiße, ist scheiße. "Ich war die ganze Woche nicht dabei, das Trainerteam hatte sich aber vorher abgesprochen, was zu tun ist und die Zügel wurden auch ordentlich angezogen", so der schwächelnde Cheftrainer. "Ich will Sonntag aber unbedingt dabei sein, weil ich die Mannschaft nicht im Stich lassen will. Schließlich haben wir ein Derby vor der Brust, also wird es schon irgendwie gehen." Allerdings ist auch der Nord-Kader, wie beim nächsten Gegner Königshardt, momentan etwas dünn. "Wir mussten deswegen auch vier A-Jugendspieler mittrainieren lassen und die Startelf gegen die Sportfreunde wird daher wahrscheinlich dieselbe sein, wie letzte Woche", so Mühlbauer vor allem wegen mangels Alternativen.
Die hat sein Gegenüber, Robert Reichert, auch nicht. Der ist froh, wenn er einen Abwehrspieler derzeit aufs Feld schicken kann. Wobei es da zumindest für Sonntag wieder eine 100prozentige Steigerung geben kann, da Janßen von seiner Sperre wieder zurückkehrt. So langsam fügt sich das Puzzle wieder zusammen, doch Reichert hat andere Probleme auch zu bewältigen: "Wir brauchen eine andere Einstellung und müssen konsequenter sein. Sowohl hinten als auch vorne." Sonst wird es auch gegen Nord wieder schwierig. Die gehen selbstbewusst an die Sache. "Beide Klubs haben eigentlich ein gutes Verhältnis. Doch Sonntag ruhen 90 Minuten die Freundschaften und wenn wir alles abrufen, sind dort auch drei Punkte möglich", so Mühlbauers selbstbewusste Aussage.
Anstoß 15 Uhr
BW Lirich (6.) - Union Frintrop (11.)
Die Wundertüte greift wieder ein. Und zwar kann man dieses Mal vielleicht sogar von zwei Wundertüten sprechen. Denn was beide Teams, die hier am Sonntagmittag aufeinandertreffen, bisher geboten haben, sucht seinesgleichn. Auf der einen Seite die Oberhausener aus Lirich, die hinten einem offenen Scheunentor gleichen und das ab mit Schüssen aus allen Lagen in der Offensive sehr geschickt zu lösen wissen. So kommt dann auch schon einmal ein Torverhältnis von 24:18 nach sieben Spielen zustande. Ganz anders der Gegner, der nach sechs Spielen wohl für ein Novum sorgt. Die Essener haben nämlich einerseits den schlechtesten Sturm, aber auch die beste Abwehr. 5:7 heißt es da und gerade deswegen weißt BWO-Coach Jörg Lieg den nächsten Gegner auch nur schwer einzuschätzen. "Da müssen wir mit einer starken Abwehr rechnen, das wird nicht leicht. Wir müssen mehr über die Außen spielen, denn zentral stehen sie sehr kompakt. Aber jede Defensive ist zu knacken", gibt er sich selbstbewusst. "Wir dürfen Union natürlich nicht unterschätzen. Aber wir wollen weiter am Ball bleiben und die nächsten drei Punkte holen", so eine unmissverständliche Ausage. Im Optimalfall kann Lieg auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. "Im Großen und Ganzen sind wir komplett, nur wenige werden fehlen", so Lieg. Man darf gespannt sein, ob es ein Torfestival oder eine langweilige Nullnummer geben wird. Letzteres glaubt Auf'm Platz auf alle Fälle ausschließen zu können.
Anstoß 15 Uhr
Safakspor (13.) - SC 1920 Oberhausen (1.)
Da wartet ein eigentlich total ungleiches Duell in der Bezirksliga auf alle Beteiligten. Denn nicht wenige erwarten hier einen deutlichen Sieg der Gäste auf der Dorstener Straße beim Landesliga-Absteiger. Da wo Safakspor herkommt, da will der Spielclub nach der Saison hin. Bisher klappt dieses Unterfangen vorzüglich. Bis auf ein Unentschieden konnte die Möllmann-Truppe alles gewinnen und bestätigt damit auch ihre Favoritenstellung. Möllmann kann am Sonntag wieder auf ein paar mehr Kicker als zuletzt zurückgreifen. Was allerdings auch nicht so schwer ist. Schließlich fehlten im am letzten Spieltag ganze zehn Akteure!
Sein Gegenüber, Gicu Clipa, weiß um die Stärke des Gegners. "Schaut man auf die Tabelle und vergleicht man beide Kader, dann weiß man schnell, wer hier klarer Favorit ist", so der Übungsleiter der Gastgeber. Trotzdem hofft er irgendwo auch auf eine kleine Überraschung. "Ich hoffe auf den Ehrgeiz meiner Spieler, schließlich schwebt eine alte Rivalität aus den letzten Duellen zwischen diesen beiden Klubs. Wenn wir guten Fußball spielen, kann das eine tolle Partie werden." Inwiefern Clipa alle Mann an Bord hat, kann er wahrscheinlich erst kurz vor Anpfiff sagen, da einige Spieler unter der Woche angeschlagen waren.
Anstoß 15 Uhr
Bezirksliga - Gruppe 9
VfR 08 Oberhausen (6.) - SGP Oberlohberg (1.)
Wer hätte das am 7. Spieltag gedacht? Der VfR steht mit zehn Punkten nur sechs Punkte hinter Platz Eins, den SGP Oberlohberg derzeit inne hat. Also alles wunderbar, oder nicht? Na ja, schaut man
genauer hin, wird man auch schnell feststellen, dass es auch ganz schnell in die andere Richtung gehen kann. Denn nur drei Punkte Vorsprung sind es bis Platz Platz Zwölf und nur sieben Punkte bis
zum letzten Tabellenplatz. Es ist bisher eine interessante und ausgeglichene Bezirksliga-Gruppe. Liegt vielleicht gerade darin auch die kleine Chance, dass die Oberhausener auch am Sonntag etwas
für ihr Punktekonto tun können? Denn eine kleine Überraschung ist wahrscheinlich schon von Nöten, wenn der Ligaprimus vorstellig wird. Fünf Sieg, ein Unentschieden, keine Niederlage. Zudem noch
ein Sieg im Spitzenspiel letzte Woche gegen Rhenania Bottrop. Oberlohberg dürfte nur so vor Selbstbewusstsein strotzen und der VfR 08 hat hinten schon einmal den Tag der offenen Tür. Vielleicht
lässt sich 08-Coach Jürgen Wojciech wieder einen cleveren Schachzug einfallen: Viererabwehrkette plus extra Manndecker, so wie schon einmal. Eins steht fest: Oberhausen hat hier in diesem Spiel
nichts zu verlieren.
Anstoß 15 Uhr
Dostlukspor (8.) - TSV Bruckhausen (14.)
"Bruckhausen ist ganz klar eine Wundertüte für uns. Sie haben wohl einen guten Saisonstart hingelegt aber zuletzt nicht immer glücklich ausgesehen. Wir wollen die Punkte natürlich zu Hause behalten", so Spielertrainer Sebastian Stempel, der vorraussichtlich auf Samet Güldü verzichten muss, der nach einem Zusammenprall mit Vitali Schreiner am Dienstag beim Training am Auge genäht werden musste. Ansonsten kann Stempel erneut aus den Vollen schöpfen und sich mit seinem Team bei einem Sieg weiter vom Tabellenkeller absetzen. "Wichtig ist, dass wir wieder da ansetzen wo wir vergangenen Sonntag aufgehört haben", weiß der Coach und hofft, dass die Mannschaft wieder taktisch und kämpferisch an die Leitung aus der Vorwoche anknüpfen kann.
Anstoß 15 Uhr
Rhenania (3.) - GW Holten (13.)
Die Stimmung bei den Rhenanen ist trotz der Niederlage letzten Sonntag recht gut. Am vergangenen Dienstag ging es zunächst ins Restaurant Charisma und anschließend ins Prisma, wo die Truppe von und mit Oliver Dirr gemeinschaftlich feierte.
"Ich war natürlich hin und her gerissen. Am Sonntag noch verloren und dann am Dienstag zu feiern. Aber die Jungs wollten das so und die Mannschaft ist mir wichtig. Ich denke, das hat auch gut getan und hoffe, dass wir die gute Stimmung am Sonntag mitnehmen können", so Oliver Dirr. Sezer Aksimir und Mike Peryt sind wieder am Bord; Timo Kleer will nächste Woche wieder ins Training einsteigen und Christopher Friese soll auch bald wieder zum Kader stoßen. Schmerzlich ist die rote Karte am vergangenen Sonntag für Radoslaw Jankowski im Rhenanen-Lager. "Wir hoffen, dass er nur zwei Wochen Sperre bekommt aber wir gehen mal von vier Wochen aus", hofft der Trainer, der diesen Platzverweis bis heute noch nicht nachvollziehen kann.
Damit der SV Rhenania den Kontakt nicht zum oberen Tabellendrittel verliert ist die Dirr-Elf nahezu zum Sieg gegen Holten verpflichtet. "Wir haben jetzt praktisch die Arschkarte gezogen und müssen die nächsten beiden Spiele gewinnen. Wenn wir nicht wieder die Anfangsphase verschlafen und einen Rückstand hinterher laufen müssen, dürfte das schon mal gegen Holten klappen", weiß Oliver Dirr. Torhüter Dominik Wrobel und Mittelfeldakteur Andre Rudawski treten un ihr 3-jähriges Studium an und können nur noch Freitags trainieren. "Für unseren Torwart nicht wirklich ein Problem aber für Andre wird es schwer. Jetzt zerrt er noch konditionell von der guten Vorbereitung aber wenn er zukünftig gerade an den trainingsintensivsten Tagen nicht da ist, wird er es sicherlich schwer haben", verrät Dirr.
Trainingsintensive Tage haben auch die Oberhausener hinter sich. Trotz des ersten Saisonsieges letzte Woche. "Wir müssen vieles anders machen. Nicht nur im Spiel am Sonntag gegen Rhenania, sondern generell. Denn was wir letzten Sonntag gegen Hamborn in den ersten 60 Minuten abgeliefert haben, war nicht bezirksligatauglich. Das muss man so klar sagen", spricht Holtens Pressesprecher Klartext. Denn er wiederholt sich da gerne, was er auch schon vor fünf Tagen gesagt hat: "So viel Glück, wie wir da hatten, werden wir nicht noch einmal haben. Das dürfte erst einmal aufgebraucht sein." Baxmann hat ordentlich Respekt vor dem nächsten Gegner. "Rhenania ist schon eine Hausnummer", fängt er an und ist alles andere auch als begeistert davon, dass die Bottroper letzte Woche verloren haben. "Durch die Niederlage im Spitzenspiel gegen Oberlohberg sind sie unter Zugzwang und bestimmt noch motivierter, das nächste Spiel zu gewinnen. Wir müssen da voll gegen halten, wenn wir nicht untergehen wollen." Wer schlussendlich alles zum Kader der Grün-Weißen gehört, stand bis zur letzten Einheit noch nicht ganz fest. "Da müssen wir vielleicht auch sogar noch das Wochenende abwarten und schauen, weil einige Blessuren hatten und haben und vielleicht erst einmal nur Lauftraining absolvieren können", so Baxmann.
Anstoß: 15 Uhr
Kreisliga A - Niederrhein
VfR 08 Oberhausen II (6.) - SG Osterfeld (4.)
VfR-Trainer Günter Gbür hat seine Hausaufgaben für den kommenden Sonntag und das Spiel gegen die Gäste der SG aus Osterfeld schon vor Wochen beim Pokalspiel der Osterfelder gegen den SC 20 gemacht. Denn war Gbür vor Ort an der Wittekindstraße und hat ein starkes Team von Trainer Hartwig Jondral sehen können. „Die Osterfelder sind besonders im Angriff sehr stark besetzt und spielen aus einer kontrollierten Offensive heraus“, weiß Gbür, der dennoch mit seinen Jungs die Punkte beim VfR behalten will. Und warum auch nicht?
Auch die Kicker der Tiroler Straße haben bislang als Aufsteiger groß aufgetrumpft und konnten sich mit zehn Punkten im oberen Tabellendrittel festsetzen. „Aber wir sind natürlich als Neuling in der Liga immer vor jedem Gegner gewarnt und vorsichtig, wir nehmen immer grundsätzlich jeden Gegner ernst“, so Gbür, der am Sonntag mit Julian Slickers und Sascha Knobloch zwei Kicker ersetzen muss. Noch nicht richtig fit und im Tritt ist Richard Baron. Personell aus dem Vollen können die Gäste aus Osterfeld schöpfen. „Alles gut, alles prima“, lautet die Wasserstandsmeldung von Osterfelds Patrick Wojwod, der gemeinsam mit den SGO-Kickern einen Lauf von fünf Siegen in Folge vorzuweisen hat. Doch der ist gewarnt vor den Gastgebern. „VfR ist eine bärenstarke Truppe, die nicht umsonst so viele Punkte hat. Über die kann man nicht so einfach hinwegfahren, es wird mit Sicherheit kein Spaziergang werden“, so Wojwod, der ergänzt: „Dort müssen wir unseren Mann stehen, keine Frage.“
Anstoß: 13 Uhr
Barisspor (11.) - RSV (16.)
Über die ganzen Gerüchte, die derzeit über seinen Verbleib als RSV-Coach im Umlauf sind, kann Klosterhardts Trainer Jörg Salamon nur müde lächeln. „Das interessiert uns hier nicht. Ich habe die Rückendeckung des Vorstandes, was irgendwelche Leute erzählen ist uns hier allen egal“, so das Statement Salamons. Denn der hatte in den vergangenen Wochen schlichtweg Pech: Verletzungen, Sperren, Urlauber, beinahe ein komplettes Team galt es in den ersten Spielen für den RSV-Trainer zu ersetzen.
Jetzt, am siebten Spieltag, wird es langsam aber sicher besser werden. Denn mit Emrah Durdu, Yalcin Durdu und Nuroj Aldur kehren drei Urlauber ins Team zurück, die allerdings höchstwahrscheinlich in den vergangene Tagen äußerst wenig für ihre Kondition getan haben dürften. Dennoch ist man an der Harkortstraße froh über jeden Rückkehrer – und wenn keine neuen Ausfälle hinzukommen. „Man merkt meinen Jungs schon ein wenig die Verunsicherung an, aber das ist auch verständlich. Aber es hilft nichts, wir gehen da zusammen durch und wollen auch zusammen am Sonntag den ersten Sieg einfahren, damit der Knoten platzt“, so Salamon, der ergänzt: „Bestenfalls erzielen wir ein frühes Tor. Aber klar ist, jeder, der auf dem Platz steht, muss über sich hinaus wachsen und eine Schippe drauf legen.“
Anstoß: 15 Uhr
Adler Osterfeld (13.) - GA Sterkrade (8.)
Jetzt reicht es Massimo Lo Mele und Toto Jablonski wirklich. Lange haben sie ihre Jungs in Schutz genommen, doch es hat sich gezeigt: Ohne die beiden Oldies sind die kleinen Adler auf´m Platz orientierungslos. Und diesen Luxus, solch beiden außergewöhnlichen Spieler wie sich selbst auf der Bank zu lassen, können sich die Osterfelder Trainer einfach nicht mehr erlauben. „Man ist schneller ganz tief unten drin und kommt nicht mehr raus, als man gucken kann“, so Massi Lo Mele und Toto Jablonski unisono. Von daher werden die beiden Übungsleiter am Sonntag gegen GA Sterkrade auflaufen. „Wir sind immer noch etwas verärgert, die Einstellung hat zuletzt einfach nicht gestimmt“, so Lo Mele, und Jablonski ergänzt: „Es wird höchste Eisenbahn, dass wir wieder punkten.“ Einfach hingegen dürfte dieses Unterfangen nicht werden. Die Sterkrader sind nach anfänglicher Schwächephase absolut im Tritt, noch in der Vorwoche konnten die Schützlinge von GA-Trainer Michael Buhlmann Buschhausen 1912 mit einem 3:0 ein Bein stellen.
Anstoß: 15 Uhr
SC 1912 Buschhausen (10.) - Concordia Oberhausen (3.)
Auch wenn Buschhausens Trainer Dieter Schulitz noch immer gesundheitlich etwas in der Schieflage ist und sich auch in dieser Woche von Co-Trainer André Nowak vertreten lassen musste, so stattete der Ünbungsleiter seinen Schützlingen unter der Woche am Platz einen Besuch ab. Und dort hat er festgestellt: „Ich habe gespürt, dass innerhalb der Mannschaft etwas passiert ist. Und genau deshalb erwarte ich am Sonntag eine positive Reaktion der Spieler“, so Schulitz, der mit sechs Punkten in sechs Spielen von einem verkorksten Start der Buschhausener sprechen muss.
Zwar fehlen den 1912ern mit Ali Cap und Peter Samp gleich zwei wichtige Offensiv-Kräfte für mehrere Wochen, „aber das darf für uns keine Entschuldigung sein. Wir müssen uns jetzt Punkt für Punkt nach oben kämpfen“, nimmt Schulitz seine Spieler in die Pflicht. Und die haben am Sonntag alles andere als Laufkundschaft zu erwarten. Von vielen Trainern der Kreisliga A im Vorfeld als Geheimtipp gehandelt, bestätigen die Jungs von Concordia Woche für Woche, dass mit ihnen in diesem Jahr zu rechnen ist. 16 Zähler und bis dato ungeschlagen, eine bärenstarke Bilanz für das Team von Trainer Karsten Häse. Aber die Gäste sind vor dem strauchelnden Riesen Buschhausen gewarnt. „Gegen die Buschhausener ist oberste Vorsicht geboten. Für sie wäre ein Sieg gegen uns ein absoluter Befreiungsschlag, für den sie alles geben werden. Und genau deshalb müssen wir 90 Minuten hoch konzentriert sein und unser Spiel durchziehen“, sagt Concordias Manolo Dente.
Anstoß: 15 Uhr
Vorwärts 08 (15.) - Fortuna (5.)
Jetzt haben die Nullachter Gewissheit: Aus dem Einspruch gegen die Wertung des Spiels gegen Post Oberhausen wurde nichts, also geht alles weiter wie gewohnt. Dabei wartet mit dem SV Fortuna ein richtig dicker Brocken auf das Heimteam von Trainer Ralf Höner. „Fortuna ist selbstverständlich glasklarer Favorit“, gibt es für Vorwärts-Geschäftsführer Klaus Kisters nicht den Hauch eines Zweifels. Und der weiß nach Absprache mit Coach Höner genau, woran es in den vergangenen Spielen haperte. „Wir müssen in unserem Defensiv-Bereich noch eine Schüppe drauflegen, ich erwarte von allen Mannschaftsteilen, dass sie geschlossen nach hinten arbeiten“, nimmt Kisters die Nullachter in die Pflicht. „Wir sollten so spielen wie gegen Alstaden, das sah schon super aus“, so Kisters weiter. Bei den Platzherren sind soweit alle Kicker an Bord. „Für uns ist das ein gefühltes Heimspiel, immerhin müssen wir in Bottrop ran“, so Fortunen-Trainer Marco Hoffmann. „Mit Vorwärts verbinde ich schöne eineinhalb aktive Jahre unter Klaus, welche sportlich recht erfolgreich waren“, so der ehemalige Keeper Hoffmann weiter. „Sonntag ist es natürlich schon so, dass ich daran nicht denken werde, da der Fokus ein anderer ist“, unterstreicht der Fortunen-Trainer. „Wir wollen die Punkte, uns ist das letztes Spiel bei Vorwärts mit dem 2:2 gut in Erinnerung 2:2. Daher sollten wir in unserer Aufgabe bleiben und versuchen, früh Kontakt zum Spiel zu haben“, so Hoffmann weiter, der eine Parallele sieht: „Auch in diesem Spiel wie auch schon beim RSV denke ich, sind wir alleine verantwortlich für die unsere Leistung, da wir sie mit den Leistungskriterien, die wir an uns selber stellen, das Ergebnis soweit beeinflussen können um auch zu gewinnen.“
Anstoß: 15 Uhr
SuS 21 Oberhausen (2.) - Post Oberhausen (9.)
Für die Schützlinge von Schleuse gibt es am Sonntag nur eine Marschroute, die gegen Post Oberhausen eingeschlagen werden soll: „Keine Frage, wir wollen auf jeden Fall unser Heimspiel gewinnen, damit wir uns das Top-Spiel gegen Alstaden erarbeiten“, sagt SuS-Coach Jürgen Grzymski voller Selbstbewusstsein. Und die Jungs von Schleuse haben auch allen Grund dazu. „Mittlerweile staunen ja viele, dass wir da oben stehen. Aber ich habe immer gesagt, dass wir sehr hohes Potenzial in der Mannschaft haben“, so Coach Grzymski. Der warnt allerdings: „Wir werden keinesfalls großspurig werden, da haben wir nämlich überhaupt keinen Grund zu.“ Soweit sind alle Kicker der Platzherren an Bord und sorgen für einen schönen Konkurrenzkampf. Und vor allem von seinen Angreifern erwartet Grzymski eine deutliche Leistungssteigerung im Gegensatz zur Vorwoche. „Da hingen sie ein wenig in der Luft, aber das wissen die Jungs und werden es besser machen“, so Grzymski. Und auch bei den Gästen läuft es nach Startschwierigkeiten nun deutlich besser, mit sieben Punkten ist der Post SV scheinbar in der Spielzeit angekommen. Und Trainer Christoph Tapinos sagt zu Recht voller Selbstvertrauen: „Wir wollen da was mitnehmen, wir spielen unser Spiel runter und werden kämpfen bis zum Umfallen“, verspricht Tapinos den Gastgebern einen heißen Tanz. Derzeit fraglich ist noch der Einsatz von Post-Akteur Kevin Böhmfeldt, den ein dickes Knie plagt. Ansonsten sind alle Postler einsatzbereit.
Anstoß: 15 Uhr
VfR Ebel (14.) -SW Alstaden (1.)
Obwohl die Alstadener derzeit das Maß aller Dinge in der Kreisliga A stellen, ist Guido Contrino mehr als nur gewarnt vor den Gastgebern aus Ebel. „Ein angeschlagener Boxer ist immer sehr gefährlich, außerdem haben die Ebeler von den Kellerkindern mit Abstand die meisten Tore erzielt“, weiß Contrino beim Blick auf die Tabelle. Zwar mussten bei den Platzherren zuletzt auch Alte Herren aushelfen, „das heißt aber noch lange nicht, dass es dadurch einfacher werden wird“, ist Contrino davon überzeugt, dass in dieser Liga jeder jeden besiegen kann. Andreas Siewert, Arthur Jarzombek und Robert Binda fehlen den Alstadenern defintiv. Bleibt noch die Frage, auf welchem Geläuf die beiden Kontrahenten am Sonntag aufeinandertreffen werden. „Egal ob Asche oder Naturrasen, es ist für uns beides Neuland, da wir drei Mal die Woche auf Kunstrasen trainieren und auch auswärts häufig auf Kunstrasen antreten müssen“, sagt der Alstadener Übungsleiter, der ergänzt: „Wir müssen gegen diese Ebeler ganz fein vorsichtig sein. Ich habe das so oft gesehen, dass der vermeintlich kleine Klub dem größeren ein Bein gestellt hat.“
Anstoß: 15 Uhr
Sterkrade Nord II (12.) - Arm. Lirich (7.)
Der Ärger nach der 2:7-Klatsche gegen Osterfeld ist noch immer spürbar bei Nord-Coach Andreas Heymann. „Aber wir vom Trainerteam sind der festen Überzeugung, dass wir eine positive Reaktion der Mannschaft am Sonntag gegen Lirich erwarten können“, so Andreas Heymann, bei dem sich zwar langsam, dafür aber sicher das Lazarett lichten wird. Mit Michael Twardy und Oliver Vogel kehren zwei wichtige Spieler ins Team des Aufsteigers aus Sterkrade zurück, der sich für das Heimspiel einiges vorgenommen hat.
„Wir müssen uns jetzt ganz einfach aus dieser Situation an den eigenen Haaren herausziehen, dann ist auch ein Licht am Ende des Tunnels zu erkennen“, sagt Nord-Trainer Heymann, der im heimischen Kunstrasen einen Vorteil für die Platzherren sieht. Derweil kennt derzeit die Leistungskurve der Gäste von Arminia Lirich nur eine Richtung: nach oben. „Wir haben uns durch die beiden Siege etwas Luft verschaffen können, dennoch ist bei uns oberste Vorsichte geboten“, hat Lirichs Trainer Thorsten Hamm den mahnenden Finger gehoben. „Wir wollen da in den Bereichen der Tabelle bleiben, aber uns erwartet am Sonntag eine sehr schwere Aufgabe gegen einen starken Gegner, bei dem wir alles reinschmeißen müssen“, so Hamm weiter, der ergänzt: „Allerdings haben wir zuletzt Selbstvertrauen getankt“, fahren die Liricher mit breiter Brust zum Derby nach Sterkrade. Markus Blandfort, Matthias Henkemeyer sowie Sven Hartmann stehen Coach Hamm am Sonntag nicht zur Verfügung.
Anstoß: 15 Uhr
Kreisliga A - Westfalen
VfB Kirchhellen (16.) - SC Hassel II (15.)
Letzte Woche war für die Kokott-Elf gegen die Zweckeler Reserve schon nicht viel zu holen. Das größte Problem haben die Kirchhellener offensichtlich in der Defensive, denn die stets angesprochenen Abwehrfehler konnten bisher nicht abgestellt werden. Nun kommt es zu einem Kellerduell gegen SC Hassel II, die lediglich einen Punkt mehr auf der Habenseite haben. Der VfB Kirchhellen muss so langsam anfangen Punkte zu sammeln um nicht in die B-Liga durchgereicht zu werden.
Anstoß: 15 Uhr
Kreisliga B1 - Niederrhein
Barisspor II (15.) - PSV Oberhausen (11.)
Noch immer wartet die Zweitvertretung von Barisspor auf ihren ersten Sieg. Gerade einmal ein "Pünktchen" konnten die Bottroper in sechs Ligaspielen ergattern. Davon hatte der kommende
Gegner schon sechs. Diese holten die Oberhausener jedoch alle auswärts. Diese Tradition wollen die Welheimer fortsetzen.
Anstoß: 13 Uhr
Dostlukspor II (4.) - TuS Buschhausen (8.)
"Das war eine schwache Leistung gegen einen schwachen Gegner. Wir waren teilweise sehr überheblich", das waren die Worte von Dostlukspor-Trainer Yücil Oruc. Harte Worte nach einem 4:0-Erfolg über Schlusslicht Adler Oberhausen. Was Oruc meint, ist die mangelnde Chancenauswertuneg seiner Elf und die ist nicht erst seit der letzten Partie existent. Die Buschhausener sind ein deutlich anderes Kaliber als die Adleraner. Lediglich ein Sieg trennt die beiden Teams. Doch Bottroper Mannschaft scheint der TuS bisher noch nicht zu liegen. Gegen Vonderort und die Elfer setzte es Niederlagen.
Anstoß: 13 Uhr
SV 1911 (3.) - Arm. Lirich II (14.)
Die Enttäuschung im Lager der Elfer war groß als es gegen SG 92 nach 90 Minuten nur 1:1 stand. Durch die verlorenen Punkte vergrößerter sich der Abstand auf Tabellenführer Alstaden auf fünf
Zähler. Und das trotz einem Mann mehr auf dem Feld und einem erheblichen Chancenplus. Nun geht es gegen die noch sieglosen Arminen aus Lirch und wie schon in der Vorwoche ist der SV am Sonntag
erneut Favorit. Die Hoffnung für Coach Quabeck liegt darin, dass seine Elf aus den Fehlern gelernt hat und "den Sack nun früher zu macht".
Anstoß: 15 Uhr
SV Vonderort (6.) - Fortuna Alstaden (1.)
Nachdem zuvor sechs Teams scheiterten lastet nun die Hoffnung der Liga auf den Schultern der Wienberger Löwen. Denn zu Gast ist der ungeschlagene Tabellenführer Fortuna Alstaden. Um der Fortuna
ihre ersten Punkte abzuknöpfen muss jedoch eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem knappen Sieg in Lirich.
Anstoß: 15 Uhr
Kreisliga B2 - Niederrhein
VfB Bottrop II (10.) - FC Polonia (4.)
Eines von zwei Bottroper Lokalderbys am siebten Spieltag. Die VfB-Reserve empfängt den Aufsteiger FC Polonia. FC-Trainer Herbert Nowak kann durch aus zufrieden sein mit dem Saisonstart. Zehn
Punkte aus fünf Partien verhalfen zu einem hervorragenden vierten Platz. Nicht weit entfernt, aber ihren Ansprüchen doch ein Stück hinterher, steht die VfB-Reserve. Der von VfB-Coach Weglicki
geforderte Zu-Null Sieg blieb bisher aus. Der knappe Erfolg über GA Sterkrade II soll nun die Initialzündung für eine Siegesserie werden.
Anstoß: 13 Uhr
SuS 21 Oberhausen II (7.) - Viktoria (3.)
Der SC Viktoria könnte der Gewinner des siebten Spieltag werden. Während Sterkade 72 (1.) im Spitzenspiel auf Fuhlenbrock (2.) trifft, reisen die Bottroper "nur" zum Tabellensiebten SuS 21 Oberhausen. Bei Punkteteilung des Führungsduos und eigenem Sieg kann die Pech-Truppe die 72er als Spitzenreiter ablösen. Doch dazu muss erstmal die Schleuse-Elf besiegt werden. Mit einer Leistung wie es der SC gegen BVO II abgeliefert hat, wird es gegen SuS schwer werden. Die gewannen ihr letztes Heimspiel mit 2:0 gegen SSV 51.
Anstoß: 13 Uhr
Rhenania II (11.) - Welheimer Löwen (13.)
"Vergessen und abhaken. Wir werden unsere Saisonziele jetzt neu stecken müssen. Es zeigte sich wieder, dass das 2. Jahr für einen Aufsteiger das schwerste ist. Die Euphorie ist jetzt erst mal dahin und wir müssen jetzt von Spiel zu Spiel gucken, dass wir da raus kommen." Das war die Reaktion von Löwen-Trainer Thomas Ochojski auf die vierten Niederlage nach sechs Partien. Damit sind die Gedanken an den Aufstieg erstmal verschwunden und die Welheimer auf den harten Boden der Realität angekommen.
Nicht viel anders geht es dem kommenden Gastgeber. Die Rhenanen mussten gegen Fuhlenbrocker ihre erste Niederlage hinnehmen und mit 1:6 direkt eine ordentliche Klatsche. Gerade einmal sieben von 18 möglichen Punkten stehen auf dem Konto. Für ein Team, welches oben mit mischen will, eindeutig zu wenig.
Anstoß: 13 Uhr
SSV 51 (12.) - Sterkrade 06/07 II (16.)
Gute Chance für die Welheimer die Tabelle weiter rauf zu klettern. Schlusslich Sterkrade ist zu Gast. Die 06er verloren bisher all ihre Saisonspiele.
Anstoß: 15 Uhr
TB Oberhausen (6.) - Batenbrocker Ruhrpott Kicker (5.)
Es läuft mehr als zufrieden stellend für die Batenbrocker Ruhrpott Kicker. Mittlerweile konnte die Schulz-Elf schon zehn Punkte gegen den Abstieg sammeln. Seit 360 Minuten sind die Kicker
mittlerweile ungeschlagen. Lediglich der Tabellenführer kann eine längere Serie ohne Niederlage vorweisen. Auswärts sind sie sogar ganz ohne Punktverlust.
Anstoß: 15 Uhr
BV Osterfeld II (15.) - Fortuna II (9.)
Gegen den Tabellenführer zwar verloren, aber dennoch wacker geschlagen. Mehr als die drei verlorenen Punkte wurmt Coach Albani der Verlust von Defensivmann Tom Jansen. Damit stehen ihm nur noch
einer von fünf Manndecker zu Verfügung. Gegen BVO steht nun ein vermeintlich leichter Gegner auf dem Programm. Doch die Fortunen sind gewarnt. Auch wenn BVO noch sieglos ist, sind sie nicht zu
unterschätzen. Unentschieden gegen Sterkrade 72 und Rhenania sind der beste beweis.
Anstoß: 15 Uhr
FC Sterkarde 72 (1.) - BW Fuhlenbrock (2.)
Spitzenduell in der Kreisliga B. Der ungeschlagene Tabellenführer erwartet seinen engsten Verfolger. Die bisher beste Offensive trifft auf die beste Defensive. Die Blau-Weißen haben sich am letzten Sonntag mit dem 6:1 warm geschossen. Die Hoffnungen ruhen unter anderem auf Torjäger Lars Sünderkamp, der schon sieben mal erfolgreich war.
Trainer Ahmed Mohamad von Sterkrade 72 kann auf ein paar mehr Spieler wieder zurückgreifen, die zuletzt fehlten. "Zum Glückist mein Kapitän Mourad Ouraly auch wieder dabei. Toni
Collura ist auch wieder fit, gibt aber Sonntag erst einmal bei der Zweitvertretung sein Comeback." Von dem Gegner erwartet Mohamad einiges. "Da müssen wir 150 Prozent geben und zwar von der
ersten Minute an", weiß er um die sicherlich nicht leichte Aufgabe im nächsten Heimspiel. Bange ist ihm aber nicht. "Ich muss sagen, dass die Mannschaft diese Woche sehr gut trainiert und hart
gearbeitet hat. Sie weiß, dass uns ein schweres Spiel erwartet, von daher sind wir für Fuhlenbrock bereit." Verzichten muss Mohamad auf Andreas Winter, der wohl auch die komplette Hinrunde
ausfallen wird. Außerdem fallen Nico Gatzka, Thomas Dziedzic, Manuel Knobloch aus. Letzterer befindet sich im Urlaub und könnte es aber auch noch bis zum Anpfiff schaffen. Auf Tarik Koc
verzichtet Mohamad wegen privater Gründe freiwillig, zudem ist Julian Rosenau nach wie vor gesperrt.
Anstoß: 15 Uhr
Kreisliga B1 - Westfalen
VfB Kirchhellen II (4.) - TSV Feldhausen (10.)
Am siebten Spieltag kommt es in der westfälischen B-Liga zum letzten Bottroper Derby in diesem Jahr. Die VfB-Reserve empfängt den Tabellenzehnten TSV Feldhausen.
Der Gastgeber erhofft sich nach der hitzigen, aber verdienten Niederlage gegen die Wöller wieder Normalität. Von fehlender Leichtigkeit und inkonsequenten Zweikampfverhalten sprach Heimtrainer Timo Bachmeier nach der Lokalpleite. Auch wenn der Abstand zum Führungsduo noch nicht so groß ist, gab es in den letzten drei Partien zwei Saisonniederlagen. Bis lang ist man zu Hause aber noch ungeschlagen. Definitiv fehlen werden Daniel Schlag und Niklas Hennig.
Auf das Führungsduo müssen die Gäste momentan gar nicht schauen. Seit langen 360 Minuten wartet die Reiprich-Elf nun schon auf einen Dreier. So langsam muss der TSV nun endlich den Schalter umlegen um nicht entgültig im Tabellenmittelfeld zu versauen.
Anstoß: 13.15 Uhr
VfL Resse (14.) - VfL Grafenwald (3.)
Solche Sorgen hat VfL-Trainer Sven Koutcky nicht. Dem Sieg über VfB folgten weitere drei Punkte im Nachholspiel in Adler Ellinghorst. Das war der fünfte Sieg am Fließband. Gegen Resse gehen die
Wöller erneut als Favorit ins Rennen. Motiviert werden muss hier keiner mehr, denn die Spieler wissen zu gut, dass sie mit dieser Form in der Lage sind alles zu erreichen.
Anstoß: 15 Uhr
Kreisliga B2 - Westfalen
VfL Grafenwald II (4.) - VfB 09/13 Gelsenkirchen (14.)
Wie die Erste so die Zweite. Die VfL-Reserve hat es der ersten Elf gleich getan und ebenfalls schon 15 Punkte auf dem Konto. Und auch die bisherigen Saisonverlauf ist gleich. Zwei Niederlagen
folgten fünf Dreier in Folge. Nun geht es gegen den drittletzten VfB Gelsenkirchen. Was Coach Tarrach noch vermisst, ist die fehlende Entschlossenheit vor dem gegenerischen Kasten.
Anstoß: 15 Uhr
Kreisliga C1 - Niederrhein
SC 1912 Buschhausen III (1.) - FC Polonia II (10.)
Anstoß: 15 Uhr
emek United Oberhausen (4.) - Batenbrocker Ruhrpott Kicker II (12.)
Anstoß: 15 Uhr
Kreisliga C2 - Niederrhein
SSV 51 II (11.) - Hobby-Liga Oberhausen (12.)
Anstoß: 13 Uhr
TB Oberhausen II (6.) - Batenbrocker Ruhrpott Kicker III (15.)
Anstoß: 13 Uhr
FC Sterkrade 72 II (4.) - BW Fuhlenbrock II (2.)
Anstoß: 13 Uhr
GLI Azzurri Oberhausen (10.) - Welheimer Löwen II (1.)
Anstoß: 15 Uhr
SV 1911 III (13.) - RW Fuhlenbrock (7.)
Anstoß: 17 Uhr
SW Alstaden III (5.) - Fortuna III (3.)
Anstoß: 17 Uhr
Kreisliga C3 - Niederrhein
Vorwärts 08 II (15.) - Fortuna IV (11.)
Anstoß: 13 Uhr
SV 1911 II (2.) - 1.FC Hirschkamp (11.)
Anstoß: 13 Uhr
BW Fuhlenbrock III (14.) - Rhenania III (5.)
Anstoß: 15 Uhr
Sterkrade 06/07 III (12.) - Viktoria II (9.)
Anstoß: 15 Uhr
VfB Bottrop III (4.) - VfR 08 Oberhausen III (7.)
Anstoß: 17 Uhr
Dostlukspor III (13.) - SW Alstaden II (3.)
Anstoß: 17 Uhr
Kreisliga C1 - Westfalen
BV Rentfort III (5.) - VfL Grafenwald III (7.)
Anstoß: 13.15 Uhr
Adler Ellinghorst III (8.) - Feldhausen II (10.)
Anstoß: 13.15 Uhr
Arm. Hassel II (11.) - VfB Kirchhellen III (12.)
Anstoß: 15 Uhr






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Kommentare: 8
Tips c-Liga (Freitag, 05 Oktober 2012 17:40)
ssv2 - hobbyliga 2:4
tbo2- brk3 8:0
72 2-bwf2 3:1
gli a.-rwwl 2:3
vorw2-fortuna4 1:3
dsb3-swa2 0:5
Buschhausener (Freitag, 05 Oktober 2012 23:10)
Auf gehts 12er kämpfen und siegen!!!!!!
Concorde (Samstag, 06 Oktober 2012 09:34)
Keine Sorge!! Auch 1912 wird dran glauben müssen und kann und wird uns nicht aufhalten können. Bis morgen!!
VfB Bottrop Fan (Samstag, 06 Oktober 2012 10:51)
Das wird ein Superspiel im Jahnstadion gegen einen starken Gegner!!
Ich bin wieder definitiv wieder dabei Jungs und Feuer euch an!!!
Tipp an alle: guter Fußball Sonntag um 15 Uhr im Jahnstadion!!
guido (Samstag, 06 Oktober 2012 14:55)
bwf wird in sterkrade 72 siegen! da macht euch mal keine sorgen. die jungs sind super fit und werden aufgrund ihrer kompaktheit 4:1 gewinnen. euer guido
bottroper (Samstag, 06 Oktober 2012 18:03)
Wieso steht im Einleitungstext was von einer Ansage seitens Atas???? Der hat sich nichts in jeglicher Art gesagt. Lasst den VfB doch aus dem Gespräch. Die Underdog Rolle steht denen gut und alles läuft gut so...
zu 5 (Sonntag, 07 Oktober 2012 18:41)
Nanu.. Kompaktheitbei BWF
Endergebniss 3-1 füe 72 :-)
und die 1. hat auch ne Klatsche bekommen
Fc72-BWF 2-1
:-))))))))))))))))))))))))))
72er (Sonntag, 07 Oktober 2012 18:58)
Hey Guido.War wohl nichts mit deinem 4:1...