So
14
Okt
2012
Königshardt schießt Frust von der Seele
Unsere Landesligateams blieben heute ohne Sieg. Immerhin konnte der VfB mit dem zweiten Remis in Folge die Spitzenposition halten, während die Lorenz-Elf trotz dreier Auswärtstore eine herbe Niederlage einstecken musste. Sowohl der Spielclub 20 als auch die Sportfreunde aus Königshardt trafen gleich siebenmal und schießen ihre Gegner damit vollends in die Krise. Rhenania und Dostlukspor haben nach ihren Spielen heute eine Gemeinsamkeit und ärgern sich über das Endergebnis. Die Kreisliga A hatte heute spielfrei.
Landesliga
SSV 07 Sudberg - VfB Bottrop 1:1 (0:1)
"Heute haben wir zwei Punkte verloren. Die Stimmung ist natürlich nicht so besonders, wenn Du kurz vor Schluss noch den Ausglech kassierst", merkt man Mevlüt Ata seine Enttäuschung nach dem Spiel an.
"Wir müssen das 0:2 machen. Wir hatten so viele Torchancen - davon zwei 1000 %ige aber es sollte nicht sein. Im Gegensatz zu den letzten zwei Wochen haben wir uns aber wieder gesteigert und haben heute einen guten Ball gegen einen guten Gegner gespielt. Der Gegner brachte zwischenzeitlich unnötig Hektik ins Spiel und der Schiedsrichter hatte das Spiel irgendwie nicht im Griff", so der VfB-Coach.
Marcel Siwek brachte den Tabellenführer aus Bottrop in der 38. Spielminute in Führung und die Ata-Elf verpasste es folgend den Sack zu zu machen. Auch in der zweiten Halbzeit konnte die Mannschaft die Torchancen nicht nutzen und kassierte in der 84. Minute dann den Ausgleich.
Nächste Woche reist der VfB zum Vogelheimer SV, der sich im Tabellenkeller befindet. Hier sollen mal wieder drei Punkte zu holen sein um die Tabellenführung zu festigen.
SC Velbert - Arm. Klosterhardt 5:3 (0:2)
„Wenn man drei Auswärtstore schießt, dann muss man auch was mitnehmen“, so Klosterhardts Trainer Michael Lorenz, der beim Spiel in Velbert ein wahres Wechselbad der Gefühle durchleben musste. Denn seine Schützlinge legten in den ersten 45 Minuten los wie die Feuerwehr und machten vieles richtig. „In der ersten Halbzeit haben wir fußballerisch überzeugt und das umgesetzt, was wir uns zuvor vorgenommen hatten“, lautete das positive Fazit des Arminen-Trainers zu Abschnitt eins.
Folgerichtig und leistungsgerecht konnten die Oberhausener Gäste mit einem 2:0-Vorsprung in die Pause gehen, Peter Müller hätte per Kopf sogar noch auf 3:0 erhöhen können. Doch die Miene von Coach Michael Lorenz sollte sich nach Wiederanpfiff zusehends verdunkeln. „Wir waren nicht clever genug, es hat uns zum Ende hin gegen einen guten Gegner einfach die Abgezocktheit gefehlt“, so der Trainer, der nach dem kuriosen Sieg der Vorwoche zu Protokoll gab: „Jetzt haben wir so eine Situation nur eine Woche später am eigenen Leibe erfahren. Ganz klar, wir hätten den Lucky Punch setzen müssen.“ Doch so waren es die Gastgeber aus Velbert, die erst egalisierten und sich dann durch die erneute Führung der Klosterhardter nicht aus der Ruhe bringen ließen. Besonders bitter: Nach einer Ampelkarte für Velbert drehten die Gastgeber in Unterzahl das Spiel zu ihren Gunsten. „Das darf natürlich nicht passieren, aber ich bin mir sicher, dass meine Junge Mannschaft aus so einem Spiel wieder etwas lernen wird und uns diese Niederlage wieder ein kleines Stückchen weiter nach vorne bringen wird. Vieles heute lag an unserer Unerfahrenheit, ich hoffe jetzt auf den Lern-Effekt“, so Lorenz. Zu allem Überfluss musste mit Mark Walenciak noch ein wichtiger Akteur verletzungsbedingt rund 20 Minuten vor Spielende ausgewechselt werden, eine Diagnose steht noch aus. Die Treffer für die Klosterhardter erzielten Jura Adolf, Danny Steinmetz sowie Phillip Bauer.
Bezirksliga - Gruppe 4
SF Königshardt - Safakspor 7:1 (5:0)
Und schon wieder sieben Gegentore. Nach all‘ der Unruhe in den letzten Tagen, kommt Safakspor nicht zur Ruhe. Nach dem 0:7 gegen den SC 20 vor einer Woche, setzte es in Königshardt nun eine 1:7-Klatsche. Safakspors neuer Trainer Efkan Basar hatte vor lauter Schreien und wegen einer Erkältung keine Stimme mehr, so dass der 2. Vorsitzende, Erkan Saracbasi, aushalf: „Unsere Einstellung wwar völlig daneben. Wir haben das Spiel bereits in der ersten Halbzeit weggeschenkt und hätten am Ende uns nicht beschweren dürfen, wenn wir das Spiel zweistellig verlieren“, so seine ehrlichen Worte.
Dem konnte Robert Reichert nur zustimmen: „Das war hier heute ein Klassenunterschied und wir hätten zweistellig gewinnen müssen, nicht nur können“, so der Cheftrainer der Königshardter. Saracbasi fand auch deutliche Worte für das eigene Team. „Das war teilweise Kreisliga C-Niveau heute. Die Spieler haben die Taktik nicht befolgt, sind nicht in die Zweikämpfe gegangen und haben keine Gegenwehr gezeigt. Dazu war die Defensive heute eine Katastrophe!“ Saracbasi wusste auch schnell, dass heute kein Blumentopf zu gewinnen war. „Bereits nach zehn Minuten merkte man heute ‚Hier geht gar nichts‘. Wir haben dem Gegner viel zu viel Freiraum gelassen.“ Deswegen war es wohl auch ein faires Spiel, wie Saracbasi anmerkte. „Wir sind ja auch schließlich in keinen Zweikampf gegangen. Das war das schlechteste Spiel seit Jahren vom TSV Safakspor.“
Ganz anders die Sportfreunde. „Ich bin grundsätzlich zufrieden. Gerade nach der Negativserie, die wir hingelegt haben“, so Reichert. „Aber das obligatorische Gegentor ist ärgerlich. Es wäre auch mal schön gewesen, zu Null zu spielen. Aber wenn man so hoch führt, ist es ja fast normal, dass man irgendwann die Zügel schleifen lässt.“ Nachdem die Gastgeber durch Oguz Sefi (17.), Orkun Kaya (21./42./52.) und Christian Hinz (28./35.) bereits mit 6:0 führten, gelang den Gästen der Anschlusstreffer. Ibrahim Akkaya sorgte so etwas wie wenigstens ein kleines Lächeln bei den Gästen. Denn Akkaya machte heute als A-Jugendspieler sein erstes Spiel bei den Senioren. „Wir haben ihn befördert, weil er ein guter Junge und Kicker ist. Und dass er nach seiner Einwechslung auch noch das Tor macht, freut mich für ihn“, so Saracbasi nach Spielschluss. Den Schlusspunkt für die Sportfreunde setzte dann Daniel Schoss in der 86. Minute. „Ja, so ein bisschen haben wir uns auch den Frust aus den letzten Wochen von der Seele geschossen. Wir waren deutlich überlegen und daher geht der Sieg auch in dieser Höhe vollkommen in Ordnung“, war Reichert heute sehr zufrieden. Saracbasi will dagegen nicht aufstecken. „Das Spiel müssen wir schnell abhaken und nächste Woche dann wieder bei Null anfangen.“ Wenn das so einfach wäre.
SC 1920 Oberhausen - TuS Essen-Holsterhausen 7:0 (3:0)
Langsam, aber sicher fragt man sich, was den Spielclub noch stoppen soll. Nach dem 7:0-Sieg letzte Woche gegen Safakspor, schoss der Tabellenführer auch den nächsten Gegner mit 7:0 (3:0) vom Feld. Opfer dieses Mal war der Tabellenletzte Holsterhausen. „Vor dem Spiel dachte ich, dass da mehr Gegenwehr und mehr Qualität hinter steckt. Aber nach diesem Spiel muss ich sagen, dass wir absolut verdient gewonnen haben“, so SC-Trainer Thorsten Möllmann nach den 90 Minuten. „Holsterhausen hat sich 20 Minuten gewehrt, da auch zwei gute Chancen gehabt. Aber danach kam gar nichts mehr“, so der Chefcoach weiter, der heute immerhin auf 14 Spieler zurückgreifen konnte, nachdem abermals viele Spieler aus den unterschiedlichsten Gründen fehlten. Die Tore für den souveränen Spitzenreiter, der von acht Spielen sieben gewonnen hat und nur einmal Unentschieden spielte, schossen Elvis Prince-Grohmann (2), Michel Hilgert (2), Ricardo Lenz, Sascha Möllmann und Ron-Stefan Pfeiffer. Mit fünf Punkten Vorsprung thront man nun schon am Platz der Sonne. „Nach dem Spiel sagte mir ein Rentner, dass wir mittlerweile die dritte Kraft in Oberhausen sind. Nach RWO und Arminia würd nichts anderes mehr kommen“, so Möllmann, der sich über das Lob freute. „Guckt man sich das mal alles an, dann stimmt das schon und das erfüllt einen mit Stolz. Schließlich sah es hier ganz anders aus, als ich vor fünf Jahren angefangen habe“, so der zufriedene Übungsleiter. „Das hat hier beim Spielclub noch keiner geleistet. Und wenn wir aufsteigen, dann wären wir auch zum ersten Mal in der Landesliga“, schielt Möllmann schon nach oben. „Wir waren bisher gut und wir wollen auch weiterhin gut sein. Bisher gab es keinen Gegner, der besser war.“
BW Lirich - TuS Essen-West 0:2 (0:1)
Das kleine Spitzenspiel verlief für die Oberhausener nicht gerade positiv. Am Ende musste sich die Mannschaft von Trainer Jörg Lieg mit 0:2 (0:1) geschlagen geben. Doch auch, wenn Essen-West oben mitmischt, ärgerte sich Lieg über die vermeidbare Niederlage. „Der Spielverlauf sah ganz anders aus. Nimmt man die Chancen zu Hand, müsste das Spiel eigentlich 4:1 ausgehen. Wir hatten wirklich mehrere klare Torchancen, allein in Halbzeit Eins zwei Hochkaräter. Aber so ist es nun einmal: Machst du deine Tore vorne nicht rein, dann verlierst du“, brachte es Lieg auf den Punkt.
So kam es, dass die Gäste nach einem Fehler in der Oberhausener Defensive nach einer halben Stunde in Führung gingen konnte. Auch in Halbzeit Zwei vermochte der Gastgeber keinen Treffer erzielen und das, obwohl Essen ab der 65. Minute nach einem wiederholten Foulspiel die gelb-rote Karte sah und in Unterzahl weiterspielen musste. „Sehr schade, wir haben uns heute selbst geschlagen“, gab Lieg zu Protokoll, der mit seiner Mannschaft dann in der Nachspielzeit erst das 0:2 hinnehmen musste.
Sterkrade 06/07 - Adler Osterfeld 1:3 (0:2)
Die Osterfelder sind wieder in der Spur. Nach der enttäuschenden Niederlage letzte Woche, siegte man im Oberhausener Duell gegen 06/07 am Ende verdient mit 3:1 (2:0) - laut Adler-Coach Achim Mawick. „Alles in allem was es verdient und in Ordnung heute“, so der Cheftrainer der Gäste, der vor allem in der ersten Halbzeit eine starke Leistung seiner Mannschaft sah. „Wir haben die ersten 45 Minuten bestimmt und lagen daher auch verdient in Führung“, so Mawick. Für seine Farben trafen Nils Carstensen (25.) und Mehmet Gül (37.) zur beruhigenden 2:0-Pausenführung.
In Halbzeit Zwei dann erst einmal ein ganz anderes Bild. „06/07 kam sehr aggressiv und druckvoll aus der Kabine. Und wenn Rene Staron in der 48. Minute nicht so gerade eben noch einen Ball über die Latte lenkt, wird es sicherlich ein ganz anderes und spannendes Spiel noch“, beschrieb Mawick die Drucksituation zu Beginn der zweiten Halbzeit. „Sterkrade hatte dann wesentlich mehr Spielanteile und wir haben uns nur noch aufs Kontern verlegt.“ Sebastian Czajkowski, der zunächst erst ausfallen sollte, konnte doch mitwirken, was sich bezahlt machte. Als in der 75. Minute im Strafraum gefoult wurde, schnappte er sich selbst den Ball und traf zum vorentscheidenen 3:0. Der Ehrentreffer in der Nachspielzeit für die Gastgeber kam dann zu spät. „Wir haben gegenüber der Vorwoche ein anderes Gesicht gezeigt, was mich positiv stimmt“, war Mawick nach Spielschluss zufrieden mit seinen Kickern.
Arm. Klosterhardt II - Adler Frintrop 2:0 (2:0)
Ja, was ist denn da los? Nach dem ersten Saisonsieg letzte Woche, folgte nun direkt Saisonsieg Nummer Zwei für die Arminia aus Klosterhardt. Selbst der sportliche Leiter der Zweitvertretung war etwas verblüfft. „Ganz ehrlich? Ich habe vor dem Spiel eigentlich nicht damit gerechnet. Aber wir haben uns trotz des Sieges letzte Woche noch einmal heute steigern können und hatten natürlich auch etwas mehr Selbstbewusstsein als sonst“, so Andreas Arold im Anschluss an die Partie, die aber auch sehr einseitig lief.
„Adler ist hier mit einer ganz schwachen Einstellung angetreten. Das hat man schon beim Aufwärmen festgestellt. Die haben uns nicht ernst genommen“, beschreibt Arold die Szenen vor und auch während des Spiels. Daher sprach Arold auch von einem „verdienten Sieg“. Zunächst spielten Tobias Quast und Simon Steinberg einen doppelten Doppelpass, bevor Steinberg dann Michel Niernza bediente und der nach 19 Minuten zum 1:0 traf. Kurz vor der Pause erhöhte David Stolte nach einem Quast-Freistoß gar auf 2:0. Stolte war bereits letzte Woche Matchwinner, als er beide Tore erzielte und konnte sich heute erneut in die Torschützenliste eintragen.
Bezeichnend für die Einstellung und Schwäche des Gegners heute, war die erste Torchance. Die hatten die Gäste nämlich erst in der Nachspielzeit. Doch Nils Keiser behielt in der Eins-gegen-Eins-Situation die Oberhand und hielt somit seinen Kasten sauber. „Man kann jetzt sagen, dass wir angekommen sind in der Liga. Und jetzt freuen wir uns auf das Derby nächste Woche“, so Arold weiter.
Bezirksliga - Gruppe 9
GW Holten - SV Spellen 1:3 (1:1)
Vor dem Spiel hatte Holtens Pressesprecher Heiko Baxmann ohne Wenn und Aber drei Punkte gefordert. Der Schuss ging ordentlich nach hinten los. Im Heimspiel gegen den bisher auswärts so harmlosen SV Spellen verlor man am Ende auch irgendwo unglücklich mit 1:3 (1:1). „Ich muss mich erst einmal wieder sammeln“, meinte deswegen auch Sladan Juko nach dem Spiel. Der Trainer der Grün-Weißen hatte nämlich eine starke Partie seiner Jungs gesehen - zumindest in Halbzeit Eins. „Wir haben sehr gut angefangen und gehen durch Sven Salewski auch verdient mit 1:0 in Führung (12.). Zudem war das Tor auch noch super rausgespielt“, so Juko weiter.
Danach häuften sich die Tormöglichkeiten für Holten. „Wir haben Spellen überhaupt nicht zum Zug kommen lassen und haben teilweise auch wirklich guten Fußball gespielt“, erzählt Juko rückblickend. Doch es kam, wie es kommen musste und die Gäste konnten noch vor dem Halbzeitpfiff durch einen umstrittenen Foulelfmeter ausgleichen. „Den muss man so nicht geben, wobei die Situation auch unglücklich war“, gab Juko zu. „Das war ein doofes Ding und dann kommen beide Mannschaften natürlich auch ganz anders aus der Kabine“, beschreibt Juko den Start der zweiten 45 Minuten. Die Gäste drehten richtig auf und hatten sehr viele Chancen. „Es war ein sehr hartes, aber so gerade eben noch faires Spiel von Spellen“, so Juko. Spellen kam dann aufgrund der Leistung in Halbzeit Zwei zu weiteren Toren in der 75. Und 87. Minute. „Auch, wenn der Elfmeter unglücklich war, will ich dem Schiedsrichter keine Schuld geben. Die müssen wir bei uns suchen“, so der ehrliche Cheftrainer. „Wir haben unsere Chancen in der ersten Halbzeit einfach nicht genutzt. Aber jetzt dürfen wir den Kopf nicht in den Sand stecken und müssen weitermachen.“
Dostlukspor - Genc Osman Duisburg 2:2 (1:1)
"Das war heute grausam und ein grottenschlechtes Spiel von einigen Spielern. Null Selbstkritik und wir waren heute nicht in der Lage gegen den viertletzten der Liga die Punkte zu holen", ist Stempel mehr als sauer nach dem Spiel.
"Der Gegner hat nur eine halbe Torchance und macht gleich zwei Tore. Die altbekannten individuellen Fehler kamen wieder hervor. Keine Manndeckung und wir haben wieder unzählige Torchancen ausgelassen. Da wollte ich mal anderen Spielern heute die Chance geben sich zu beweisen und nun weiß ich, warum diese Spieler sonst nicht zum Einsatz kommen", ist der Spielertrainer noch in Rage, der sich selbst wegen einer Grippe schonte.
Vitali Schreiner glich den Rückstand aus der 20. Spielminute eine viertel Stunde später aus und Adem Güngör brachte die Stempel-Elf sogar in der 59. Minute in Führung. "Naja und dann schenken wir denen noch einen Elfmeter, den sie dankbar angenommen haben", so Stempel, der aufgrund der Torchancen einen Sieg für seine Mannschaft dennoch für verdient gehalten hätte.
VfR 08 Oberhausen - Hertha Hamborn 2:0 (0:0)
„Ich befürchte, dass wir bald eine Landesliga-Feier bei uns haben“, lachte Jürgen Wojciech ins Telefon, als Auf’m Platz ihn nach dem Spiel erreichte. Die gute Laune passt einfach momentan ins Bild der Oberhausener, die sich mehr und mehr in ihrer Gruppe nach oben schleichen und nach wie vor nur drei Punkte hinter Platz Eins stehen. Was auch daran liegt, dass man heute mit 2:0 im Spitzenspiel gegen Hamborn gewann. Und das, obwohl der Trainer gar nicht dabei war und auf einer goldenen Hochzeit weilte. Dafür gab Pascal Spors dann detailliertere Infos zum Spiel. „In der ersten Halbzeit waren wir richtig gut und haben sehr viel Druck gemacht. Schon da hätten wir eigentlich mit 2:0 in Führung gehen müssen, weil wir gute Torgelegenheiten hatten.“ Spors musste nach 90 Minuten aber zugeben, „dass ein Unentschieden gerecht gewesen wäre.“ Doch unter dem Strich standen dann drei Punkte wegen eines 2:0-Sieges, den erst Marcel Engelen in der 75. Minute einleitete und Dennis Buchholz mit einem satten 20 Meter-Schuss noch vergoldete (85.). Platzverweise gab es keine. „Aber Hamborn hätte sich für seine harte Gangart eigentlich über insgesamt vier Platzverweise nicht beschweren dürfen“, sprach Spors die Härte des Gegners an.
Rhenania - Glückauf Möllen 1:1 (0:0)
Ein Punkt war für die Dirr-Elf Pflicht und den haben sie noch in der 89. Minute durch Goalgetter Pfeifer retten können. "Ich bin froh über diesen Punktgewinn und mächtig stolz auf jeden einzelnen meiner Mannschaft. Wenn wir in Rückstand geraten kommen wir immer wieder zurück ins Spiel. Einen großen Dank an die Spieler aus der Zweiten und Dritten, dass sie heute ausgeholfen haben", richtet Oliver Dirr diese Worte an seinem Team von heute. Insgesamt 11 Spieler fehlen der Ersten aus dem 23-Mann-Kader und "das kann auch kein FC Bayern so schnell kompensieren", weiß Dirr mit einem Augenzwinkern.
Ansonsten war der Gastgeber in der ersten Hälfte recht überlegen und hätte führen müssen; die zweite Halbzeit war eher ein "Abnutzungskampf", so Dirr, wo beide Mannschaften recht zweikampfstark auf Augenhöhe waren und auf beiden Seiten keine Chancen zugelassen wurden. Doch etwas angesäuert war Dirr auf den Spieler mit der Nr. 3, der für den Rhenanen-Coach nichts auf einen Fußballplatz zu suchen hat. "Der wollte Pfeifer ins Krankenhaus treten. Auch Dominik Wenderdel hat oftmals den Ellenbogen von der Nr. 3 zu spüren bekommen - und das sieht man auch. Ich dachte, der bricht dem Pfeifer die Knochen. Aber Pascal gab mit dem Ausgleich seine Antwort. Aber so was wie dieser Spieler hat nichts auf den Platz zu suchen. Ich bin sauer, dass Amanuel Haile in der letzten Woche für ein Allerweltsfoul eine rote Karte bekommt und heute hat der Schiedsrichter mit Gespann die Attacken dieses Treters nicht gesehen bzw. geahndet..unglaublich", so Dirr.
Für die nächsten Wochen ist der Rhenanen-Coach zuversichtlich. Hücker hat zum Glück doch kein Bänderriß und dürfte in 14 Tagen wieder ins Training einsteigen. Manuel Ephan und Mike Peryt machten heute ein grandioses Spiel trotz geringer Trainingsbeteiligung und auch so waren alle Spieler 90 Minuten fit. "Jetzt kommen zwei Gegner wo jeweils ein Dreier machbar ist. Die Dirr'sche Energie hat gefruchtet. Und mit der zweiten Vorbereitung durch Herrn Dirr im Winter wird die Rückrunde noch geiler. Wichtig dabei ist, dass wir bis dahin nicht zu weit in der Tabelle zurückstehen. Ich bin hoch motiviert für die nächsten Woche und hoffe, dass wir weiter in Ruhe arbeiten können", so Oliver Dirr.
"Das war heute ein geiles Spiel und eine gute Werbung für den Bezirksliga-Fußball - bis auf die Nr. 3 von Möllen", so das Fazit vom Rhenanen-Coach.
Kreisliga A - Westfalen
TuS Rotthausen II - VfB Kirchhellen 2:2 (1:0)
Ein Punktgewinn für die Kirchhellener in Rotthausen. Nach 14 Minuten lagen die Gäste aus Bottrop zurück und konnten erst in Hälfte zwei per Strafstoß durch Jan Mettler ausgleichen. Ein Eigentor auf der Seite von Rotthausen brachte die Kokott-Elf in Führung doch konnten die Gastgeber diesen Fehler in der 79. Minute recht schnell ausgleichen. Demnach eine gerechte Punkteteilung aber für beide zu wenig im Tabellenkeller.
Kreisliga B2 - Niederrhein
FC Polonia - Batenbrocker Ruhrpott Kicker 0:1 (0:0)
Im Nachholspiel der Kreisliga B revanchieren sich die Batenbrocker Ruhrpott Kicker für die Niederlage im Testspiel und sichern sich den vierten Saisonsieg. Damit springen die Gäste auf Platz Vier vor und haben nun, wie auch vier andere Teams, 13 Zähler auf dem Konto.
Die Meinungen nach der Partie gingen weit auseinander. Während FC-Trainer Herbert Nowak sein Team als das klar bessere bezeichnete, sprach Dirk Schulz, Coach des BRK, von einer ausgeglichenen Partie, bei der ein Unentschieden absoult gerecht gewesen wäre.
Zwar mussten die Hausherren auf den gesperrten Dirk Holz verzichten, konnten aber dafür die Dienste von Torjäger Rafael Milek in Anspruch nehmen, der nur kurze Zeit nach seiner Blinddarm-OP, wieder gegen den Ball trat. Doch seine Rückkehr war nicht von Erfolg gekrönnt. Nach zahlreichen liegen gelassenen Chancen, leistete sich der Aufsteiger in der Schlussminute einen Fehlpass, der von Denis Bieniek abgefangen und verwertet wurde. Dabei wäre der Ausgleich sogar noch möglich doch gewesen, denn kurz vor Abpfiff ist den Hausherren ein klarer Handelfmeter verwehrt geblieben. Doch vor dem 1:0 für die BRK'ler hatte Bieniek bereits Chancen, doch er scheiterte, ebenfalls wie in Halbzeit aus kurzer Distanz, kläglich. Auch Dominik Kröse wurde bei einer anderen Pottler-Chance erst in letzter Sekunde gestoppt. Gerade in den letzten 25 Minuten hatten die Pottler das Chancenverhältnis auf eine Waage gebracht.
Für Nowak ist die Niederlage einfach zu erklären: "Wir waren zwar besser, haben aber mal wieder die Chancen nicht genutzt. 10-15 100%-ige haben wieder liegen gelassen. Dann kannst du auch nicht gewinnen."
"Wir haben vor dem 1:0 bereits zwei 1000%ige-Chancen zur Führung, die wir aber nicht nutzen. Die drei Punkte nehmen wir natürlich gerne mit", so BRK-Akteur Sebastian Penz.
Tore: 0:1 Denis Bieniek (90.)
Kreisliga B1 - Westfalen
BV Horst-Süd - VfB Kirchhellen II 2:3 (1:1)
Der VfB meldet sich sportlich zurück. Nach den turbulenten letzten Derbywochen, in denen es zwei Niederlagen und zahlreiche Platzverweise hagelte, siegt die Bachmeier-Elf mit 3:2 beim Tabellenvorletzten und rückt auf Platz Vier vor. Es war der fünfte Saisonsieg für die Kirchhellener.
TSV Feldhausen - VfL Resse 3:0 (1:0)
Es geht wieder bergauf mit dem TSV. Eine Woche nach dem 4:0-Derbysieg über Kirchhellen holen die Bottroper ihren nächsten Zu-Null-Sieg und sind nun wieder auf Tuchfühlung mit Platz Zwei. Aber
trotz des klaren Erfolgs war es ein hartes Stück Arbeit für den Gastgeber Die Reiprich-Elf hatte neun! Ausfälle zu beklagen. So tat man sich vor allem in der ersten Hälfte sehr schwer. Der TSV
hatte zwar mehr Spielanteile, jedoch kein richtigen Zugriff aufs Spiel. Die Führung durch Christian Kulik kurz vor dem Halbzeitpfiff brachte dann die Wende. Denn nach der Pause fand man besser in
die Partie und sorgte für ein Spiel auf ein Tor. "Am Ende geht der Sieg in Ordnung. Normalerweise können wir die ganzen Ausfälle gar nicht kompensieren. Deshalb bin ich mehr als zufrieden", freut
sich Ralf Reiprich.
Tore: 1:0,3:0 Christian Kulik (42.,90.), 2:0 Martin Jungnickel (62.)
VfL Grafenwald - Arm. Hassel 3:2 (2:0)
Es war der sechste Sieg in Folge für den VfL Grafenwald und dennoch ist Coach Sven Koutcky nicht vollkommen zufrieden: "Das war heute kein schönes Spiel von uns. Auf einem sehr schlechten und nassen Rasen waren wir viel zu chaotisch, haben zu viele Fehlpässe gespielt. und unsere Chancen haben wir auch nicht ordentlich zu Ende gespielt. Deshalb sehe ich den Sieg sehr kritisch". Und das nicht zu Unrecht. Denn seine Elf verspielte fast eine 3:0-Führung und kann sich bei Kevin Strassek bedanken, der kurz vor Schluss noch einen Elfmeter hielt. Nach der Halbzeitführung durch Tobias Discher und Florian Görlitz gelang den Bottropern nach gut einer Stunde die Vorentscheidung. Torschütze war erneut Tobias Discher. Doch anstatt die Führung nun locker runter zu spielen, überließ man den Hasselern das Feld. Die kamen in der 75. und 90. Minute noch auf 3:2 heran und hätte Strassek den Elferin der 88. Spielminute nicht gehalten, müssten sich die Wöller nun mit einem Punkt zufrieden geben.
Tore: 1:0, 3:0 Tobias Discher (35.,60.), 2:0 Florian Görlitz, 3:1 (75.), 3:2 (90.)
Kreisliga B2 - Westfalen
Firtinaspor Gelsenkirchen II - VfL Grafenwald II 1:1 (1:0)
Statt der geplanten drei Punkte muss sich die VfL-Reserve erneut mit einer Punkteteilung zufrieden geben. Im Duell beim Tabellennachbarn zeigte der Aufsteiger zwei verschiedene Gesichter. Die erste Hälfte war geprägt durch große Unordnung in den Reihen der Gäste, sodass der Rückstand zur Pause "vollkommen in ordnung geht". Nach dem Pausentee drehte der VfL auf und nahm das Heft in der Hand. Auch die von Coach Tarrach geforderte Steigerung im spielerischen Bereich konnte die Mannschaft umsetzen. Doch bis auf den Ausgleich durch Jan Binder per Foulelfmeter, reichte es nicht, dass aus der Überlegenheit resultierende Chancenplus in einen Dreier umzuwandeln.
Tore: 0:1 (20.), 1:1 Jan Binder (50.)
Kreisliga C3 - Niederrhein
Rhenania III - VfB Bottrop III 0:0
Kreisliga C1 - Westfalen
TSV Feldhausen II - BV Rentfort III 1:4
VfL Grafenwald III - Arm. Hassel II 8:4
VfB Kirchhellen III - SC Schaffrath 1:6






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Kommentare: 27
Polonia-BRK (Sonntag, 14 Oktober 2012 19:39)
Was hat der Nowak für ein Spiel gesehen? 10-15 100%ige! Ja ne is klar!
Guido (Sonntag, 14 Oktober 2012 19:48)
Dieser Marcel Siwek vom Vfb Bottrop ist wohl momentan in TopForm!!!
Mobby (Sonntag, 14 Oktober 2012 19:56)
Jau alles stimmt was der Nowak gesagt hat, denn Polonia hat auf zwei Tore gespielt dann stimmt es auch mit den 10 bis 15 100%-ige Torchancen
Egon (Sonntag, 14 Oktober 2012 20:07)
Der Stürmer von BRK hat in den letzten 15 Minuten 5 1000%-ige Chancen.
Polonia (Sonntag, 14 Oktober 2012 20:17)
man ist selber Schuld wenn man die Chancen nicht rein macht. Dann bringt es nichts wenn man hundert oder zehn chancen hat, man sollte sie auch nutzen. Gruß Experte
eddiglieder (Sonntag, 14 Oktober 2012 20:27)
wie schlecht ist denn bitte rhenania 3?? das soll der topfavorit auf den aufstieg sein???
Beobachter (Sonntag, 14 Oktober 2012 21:01)
Der Trainer Dirr soll sich um seine eigenen Spieler kümmern und das reicht dann auch. Der Kerl hat nen Höhenflug. Auf was bildet der sich etwas ein.
Experte (Sonntag, 14 Oktober 2012 21:49)
Dieser Siwek ist ein nasser Typ. Schade das er zu Gli Azzurri wechselt
Zuschauer (Sonntag, 14 Oktober 2012 21:58)
Wenn ein Trainer sich um seine Spieler Sorgen macht ist das doch normal. Manche SR lassen auch alles laufen. Man sollte die Stürmer generell mehr schützen. Rhenania 2 haben in der Woche gegen SGO gespielt kann mir jemand sagen wie es ausgegangen ist? Haben wohl gegen den A Ligisten eine Packung bekommen weil man nichts gelesen hat.
Fan (Sonntag, 14 Oktober 2012 23:48)
Den Trainer von Rhenania kann man nicht wirklich ernst nehmen!!!!
haha (Montag, 15 Oktober 2012 00:42)
von wegen rhenania3 legt den durchmarsch hin,oder könnten locker a-klasse spielen??war wohl nix
Experte (Montag, 15 Oktober 2012 02:25)
Herr nowak dann würd ich mir ma gedanken machen was du beim training falsch machst wenn man 10-15 100 %-ige nicht rein macht !! hahaha
Brk-Polonia (Montag, 15 Oktober 2012 09:44)
Also die BRK hatten eindeutig die klareren Chancen und somit ist das Ergebnis auch verdient, auch wenn das Spiel genauso gut 3:3 oder 4:4 hätte ausgehen können!
Beobachter 1 (Montag, 15 Oktober 2012 12:42)
Lese schon seit Wochen die peinlichen Kommentare von Herrn O. Dirr. Bin mal gespannt, wie lange sich der Verein das noch mit an(sieht)hört...
Zu SVR (Montag, 15 Oktober 2012 12:51)
Gut das die 3 noch ungeschlagen ist.! Und für euch alle hier, ja wir maschieren weiter, und werden nächstes Jahr B Liga spielen.!
Aber lästert ruhig weiter hier.! Euer Neid ist unser Stolz.:-D
Zu nummer 9 (Montag, 15 Oktober 2012 13:21)
Was bist du denn für n Vogel?? die 2. von Rhenania hat 3:0 gewonnen. Hab nix vom spiel gesehen,weiß nur das Ergebnis.
aber du bist n ganz großer!!!!!
SVR Zuschauer (Montag, 15 Oktober 2012 13:39)
Wie kann man dem Trainer einen Höhenflug vorwerfen, nur weil er seine Spieler verteidigen möchte. Es war für jeden Zuschauer ersichtlich, dass der "Spieler" (Korrektur: Schlächter) mit der Nummer 3 nur darauf aus war, seine Gegenspieler "auszuschalten"und so jemand hat auf dem Fußballplatz eben nichts zu suchen.
Vielmehr sollte man dem gegenerischen Trainer vorwerfen, seinen Spieler angestachelt zu haben. Wenn man jetzt im Nachhinein über den Satz nachdenkt: "Er soll Pfeifer aus dem Spiel nehmen"!
Die Ellenbogenschläge hat der Schiri leider auch nicht gesehen.
Auch wenn den Trainer nicht jeder mögen muss, wo er Recht hat, da hat er Recht. Auf jeden Fall sind wir froh ihn bei uns zu haben.
wichtig (Montag, 15 Oktober 2012 15:08)
Kann mir bitte einer sagen, warum diese Woche irgendwie nur Kreis 10 spielfrei hatte???
Chris (Montag, 15 Oktober 2012 15:45)
Moin,
@#9: Nein, haben wa nicht ;-). Endergebnis SGO-SVR 2 0:4.
Zuschauer (Montag, 15 Oktober 2012 16:35)
Da würde ich mir an Polonia's Stelle mal Gedanken machen. Hier liest man was von Torjäger aber er war eindeutig ein total Ausfall. Glückwunsch an BRK zwar glücklich aber 3 Punkte sind 3 Punkte!
Eric (Montag, 15 Oktober 2012 19:26)
Bezirksliga NR 9
Für reichlich Gesprächsstoff sorgte das Spitzenspiel zwischen Rhenania Bottrop und dem SV Glückauf Möllen. 1:1 lautete das Resultat nach 90 intensiven Spielminuten. Torjäger Pascal Pfeifer erzielte mit dem Schlusspfiff den Ausgleichstreffer für die Gastgeber. Vielmehr als über das späte Gegentor ärgerten sich die Gäste über Bottrops Coach Oliver Dirr. Dieser habe sich nach dem Spiel lautstark über die harte Gangart gegen seinen Torschützen beschwert. Möllens Sportlicher Leiter Jörg Hessing sei die Art und Weise des Rhenania-Trainers übel aufgestoßen. "Herr Dirr hat sich aufgeführt wie in einem Kasperletheater, das hat mit Trainer-Vorbildfunktion absolut nichts mehr zu tun. Es sind Worte von seiner Seite gefallen, die unter der Gürtellinie sind. Schade, unter dem ehemaligen Bottroper Trainer Dirk Rovers hat es so etwas in dieser Art und Weise nicht gegeben. Aber ich werde Dirk Rovers auch nicht mit einem Herrn Dirr vergleichen", sagt Hessing.
Glückauf Möllen prüft rechtliche Schritte
Dirr soll Pfeifers Gegenspieler Said Koumbaz als "Treter" bezeichnet haben. Diese Aussage wolle Hessing auf keinen Fall so stehen lassen. "Ich erwarte von Oliver Dirr eine Entschuldigung. Falls er das nicht tut, werden wir als Verein rechtliche Schritte prüfen. Ich werde in diesem Zusammenhang auch das Gespräch mit dem Bottroper Vorstand suchen. Said ist schon immer ein fairer Spieler gewesen, deshalb werden wir es nicht zulassen, dass ihn jemand öffentlich auf diese Weise bezeichnet."
"Koumbaz hat auf dem Platz nichts zu suchen"
Oliver Dirr hat dazu eine ganz andere Meinung. Aus diesem Grund werde es vom Bottroper Übungsleiter auch keine Entschuldigung geben. Ganz im Gegenteil. "Der Spieler Said Koumbaz ist ein Treter, der auf dem Fußballplatz nichts zu suchen hat. Zu dieser Aussage stehe ich. Da kann er Herr Hessing gerne versuchen, mich zu verklagen. Damit habe ich überhaupt kein Problem", betont Dirr, der sich für seinen angeblichen Ausraster nach der Partie rechtfertigt. "Koumbaz hat Pascal Pfeifer während des gesamten Spiels mit unfairen Mitteln bekämpft. In einer Aktion ist er mit 20 Metern Anlauf in ihn reingesprungen. Pfeifer hatte großes Glück, dass er sich dabei die Beine nicht gebrochen hat. Einem anderen Spieler von uns hat er mit einem Ellbogencheck ein blaues Auge beschert. Es sagt doch schon alles, dass dieser Typ mit einem Mundschutz spielt", meint Dirr und fügt hinzu: "Bei solchen Aktionen ist es absolut normal, dass ich mich aufrege. Außerdem bin ich ein sehr impulsiver Mensch. Wenn das irgendwann nicht mehr so sein sollte, bleibe ich lieber zuhause."
SVR (Montag, 15 Oktober 2012 20:50)
Trainer von Rhenania soll verklagt werden laut Reviersport! Lachhaft! Wer verklagt den Spieler? Als ob die Gerichte nichts wichtigeres zu tun hätten
Zu 16 (Montag, 15 Oktober 2012 21:22)
Und du bist der Beste Ergebniss nicht kenne und großen Mund
Hater (Montag, 15 Oktober 2012 21:33)
http://www.reviersport.de/210812---bezirksliga-niederrhein-kompakt.html
Hater (Montag, 15 Oktober 2012 21:44)
Bezirksliga NR 9
Für reichlich Gesprächsstoff sorgte das Spitzenspiel zwischen Rhenania Bottrop und dem SV Glückauf Möllen. 1:1 lautete das Resultat nach 90 intensiven Spielminuten. Torjäger Pascal Pfeifer erzielte mit dem Schlusspfiff den Ausgleichstreffer für die Gastgeber. Vielmehr als über das späte Gegentor ärgerten sich die Gäste über Bottrops Coach Oliver Dirr. Dieser habe sich nach dem Spiel lautstark über die harte Gangart gegen seinen Torschützen beschwert. Möllens Sportlicher Leiter Jörg Hessing sei die Art und Weise des Rhenania-Trainers übel aufgestoßen. "Herr Dirr hat sich aufgeführt wie in einem Kasperletheater, das hat mit Trainer-Vorbildfunktion absolut nichts mehr zu tun. Es sind Worte von seiner Seite gefallen, die unter der Gürtellinie sind. Schade, unter dem ehemaligen Bottroper Trainer Dirk Rovers hat es so etwas in dieser Art und Weise nicht gegeben. Aber ich werde Dirk Rovers auch nicht mit einem Herrn Dirr vergleichen", sagt Hessing.
Glückauf Möllen prüft rechtliche Schritte
Dirr soll Pfeifers Gegenspieler Said Koumbaz als "Treter" bezeichnet haben. Diese Aussage wolle Hessing auf keinen Fall so stehen lassen. "Ich erwarte von Oliver Dirr eine Entschuldigung. Falls er das nicht tut, werden wir als Verein rechtliche Schritte prüfen. Ich werde in diesem Zusammenhang auch das Gespräch mit dem Bottroper Vorstand suchen. Said ist schon immer ein fairer Spieler gewesen, deshalb werden wir es nicht zulassen, dass ihn jemand öffentlich auf diese Weise bezeichnet."
"Koumbaz hat auf dem Platz nichts zu suchen"
Oliver Dirr hat dazu eine ganz andere Meinung. Aus diesem Grund werde es vom Bottroper Übungsleiter auch keine Entschuldigung geben. Ganz im Gegenteil. "Der Spieler Said Koumbaz ist ein Treter, der auf dem Fußballplatz nichts zu suchen hat. Zu dieser Aussage stehe ich. Da kann er Herr Hessing gerne versuchen, mich zu verklagen. Damit habe ich überhaupt kein Problem", betont Dirr, der sich für seinen angeblichen Ausraster nach der Partie rechtfertigt. "Koumbaz hat Pascal Pfeifer während des gesamten Spiels mit unfairen Mitteln bekämpft. In einer Aktion ist er mit 20 Metern Anlauf in ihn reingesprungen. Pfeifer hatte großes Glück, dass er sich dabei die Beine nicht gebrochen hat. Einem anderen Spieler von uns hat er mit einem Ellbogencheck ein blaues Auge beschert. Es sagt doch schon alles, dass dieser Typ mit einem Mundschutz spielt", meint Dirr und fügt hinzu: "Bei solchen Aktionen ist es absolut normal, dass ich mich aufrege. Außerdem bin ich ein sehr impulsiver Mensch. Wenn das irgendwann nicht mehr so sein sollte, bleibe ich lieber zuhause."
Martin Herms(Reviersport)
latte 09 (Dienstag, 16 Oktober 2012 08:54)
polen können nichts,können froh sein das die klasse so schwach ist
Zu 16 (Dienstag, 16 Oktober 2012 09:26)
Habe lediglich gefragt wie das Ergebnisse war. Du wirst direkt beleidigend und ausfallend. Und das schlimmste ist das du das richtige Ergebnis nicht kennst. Da frag ich mich wer hier der größte ist. Danke an Chris .