Sa

13

Okt

2012

Ohne Probleme zum Sieg

Der SC Rot-Weiß Oberhausen hat die nächste Hürde im Niederrhein-Pokal gegen VSF Amern locker genommen. Am Ende stand es vor 506 Zuschauern standesgemäß 7:1 (3:0) für die Kleeblätter, die damit in die 4. Runde einziehen und dort auf den KFC Uerdingen treffen, der sich gegen TuRu Düsseldorf durchsetzen konnte.

Von Michael Ketzer

C. Viertmann ( Torwart VSF Amern ) muss das erste mal nach 13 Minuten den Ball aus dem Netz holen

Von Anfang an ließen die Rot-Weißen im Stadion Niederrhein nichts anbrennen und erspielten sich bereits zu Beginn einige gute Torchancen, aber sowohl Nowak nach einem Freistoß, als auch Terranova verpassten den frühen Führungstreffer. Doch in der 13. Minute war die Abwehr des Landesligisten das erste Mal geknackt. Die Hereingabe vom starken Caspari verpasste der „Fußballgott“ in der Mitte, doch am langen Pfosten war Pascale Talarski zur Stelle und netzte zum 1:0 ein.
In der Folge hätte speziell Sebastian Mützel den zweiten Treffer nachlegen müssen, zielte aber bei zwei Versuchen zu ungenau. In der 19. Minute klingelte es dann aber erneut im Amener Kasten. Wieder hieß die Kombination Caspari – Terranova und dieses Mal schloss der Routinier ins lange Eck zum 2:0 ab.

Die Verletzung von Karoj Sindi (m.) war nicht so schlimm

Auch danach ging es weiter nur in eine Richtung, es fehlte aber in der einen oder anderen Situation die letzte Entschlossenheit. In der 27. Minute traute sich dann auch der Gast aus Amern mal in die Hälfte der Oberhausener, kam aber nicht zum Torabschluss. Nach einer guten halben Stunde stand dann Karoj Sindi bei zwei Situationen im Mittelpunkt. Zunächst kam er nach Flanke von Talarski zum Kopfball, scheiterte aber an Keeper Viertmann, eine Minute danach blieb er ohne gegnerische Einwirkung verletzt liegen, nachdem er umgeknickt war. Als die RWO-Anhänger schon den nächsten Ausfall befürchteten, kam der schnelle Außenspieler nach kurzer Behandlung zurück auf das Feld.
In der 38. Minute versuchte es Caspari nach schöner Vorbereitung von Bauder, doch der VSF-Abwehrspieler konnte in höchster Not klären. Nur eine Minute später waren Abwehr und Torhüter dann aber wieder machtlos. Der Schuss von Patrick Bauder landete bei Terra, der leitete auf Mützel weiter und dieser vollendete aus kurzer Distanz zum 3:0.
Damit ging es in die Halbzeit. Während Gästecoach Rainer Bruse gleich drei Wechsel zur Pause vollzog, kam bei RWO lediglich Lekesiz für den angeschlagenen Sindi. Eine Auswechslung, die sich sofort bezahlt machte, denn in der 48. Minute bugsierte Dominik Kleinen eine Hereingabe von Lekesiz ins eigene Tor zum 4:0.

Nachwuchsstürmer Gökhan Lekesiz (r.)

Kurz darauf erhöhte Abwehrspieler Jörn Nowak nach einer Flanke von Talarski auf 5:0. In der Folge ließen die Jungs von Peter Kunkel es etwas langsamer angehen. Erst in der 67. Minute war U23-Stürmer Lekesiz mit dem 6:0 zur Stelle.
Bis zur 81. Minute passierte nicht mehr viel, ehe die Gäste durch einen etwas schmeichelhaften Elfmeter zum Ehrentreffer kamen. Kapitän Dominik Heythausen ließ Patrick Nettekoven keine Chance. Aber die Kleeblätter gönnten dem Gast den Ehrentreffer nicht als letztes Tor des Spiels. In der 86. Minute bereitete Kevin Steuke mustergültig für Mike Terranova vor, der seinen zweiten Treffer erzielte.

 

Stimmen
Christoph Caspari (RWO-Spieler): „Ich denke, dass der Sieg auch in der Höhe verdient war. Wir haben gut nach vorne gespielt und von Anfang an gezeigt, wer Herr im Haus ist. Jetzt konzentrieren wir uns voll auf die nächste schwere Auswärtsaufgabe in Bochum.“

Aufstellungen
RWO: Nettekoven, Caspari, Sindi (46. Lekesiz), Terranova, Mützel (63. Steuke), Borutzki, Nowak, Watahiki, Talarski, Bauder (63. Grumann), Sturm

VSF Amern: Viertmann, Kern, Kleinen, Pütz, Heythausen, Birker, Loers (46. Merkens), Busen (46. Brinschwitz), Agathagelidis (46. Bruse), Jansen, Kapell

Schiedsrichter/Assistenten: Wollenweber – Droste, Brüster

Tore: 1:0 Talarski (13.), 2:0 Terranova (19.), 3:0 Mützel (39.), 4:0 (ET, 48.), 5:0 Nowak (54.), 6:0 Lekesiz (67.), 6:1 Heythausen (81.), 7:1 Terranova (86.)

Karten: -

Zuschauer: 506

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