Fr
19
Okt
2012
Kisters redet Klartext
In der Landesliga muss Spitzenreiter VfB Bottrop in Vogelheim ran, auch die Klosterhardter treten auswärts an. In der Bezirksliga will der TSV Safakspor dringend die dritte Klatsche in Folge vermeiden, während Sterkrade 06/07 BW Lirich zum Derby bittet. In der Kreisliga A schickt erstmals der neue Nord-Reserve-Coach Thorsten Lamers seine Jungs auf's Feld, vor dem Spiel gegen RSV Klosterhardt redet Vorwärts-Geschäftsführer Klaus Kisters Klartext und packt die Nullachter bei der Ehre.
Landesliga
Vogelheimer SV (14.) - VfB Bottrop (1.)
Nach der verdienten Niederlage am vergangenen Dienstag im Pokal gegen Königshardt blickt VfB-Coach wieder Richtung Meisterschaft. "Die Niederlage haben wir verdaut, Königshardt hat klasse gespielt und verdient gewonnen", weiß Ata. Kevin Wenderdel, der während des Spiels mit dem Kopf auf den Boden geschlagen ist und dennoch weiter spielte, liegt noch mit einer Gehirnerschütterung im Krankenhaus und fällt für Sonntag definitiv aus. Nico Albert (Bänderdehnung) sowie der noch rotgesperrte Nico Andreadakis sind ebenfalls nicht dabei und Fabian Blanik versucht bis Sonntag seine Kniebeschwerden in den Griff zu bekommen.
Ansonsten hat Mevlüt Ata alle Mann an Bord. Daniel Späth bestreitet am Sonntag gegen Vogelheim sein vorerst letztes Spiel bevor er für drei Wochen im Urlaub ist. "Uns fehlt dann ein wichtiger Mann gerade in schweren Spielen", so der VfB-Trainer, für den die Landesliga sehr ausgeglichen ist. "Wir spielen am Sonntag auswärts und da müssen wir zunächst mit einem Punkt zufrieden sein. Ich bleibe bei meiner Aussage, dass wenn wir nicht gewinnen können, wir dann aber auch nicht verlieren dürfen. Alles ist ziemlich eng und wenn Du die Tore nicht machst, macht sie vielleicht der Gegner", so Ata weiter.
Der Tabellenführer wird sicherlich selbstbewußt nach Vogelheim fahren und die Niederlage im Pokal mit einem Sieg vergessen machen.
Anstoß: 15 Uhr
FC Remscheid (12.) - Arm. Klosterhardt (5.)
Auch wenn man in der Vorwoche eine Halbzeit guten Fußball zeigte, stand am Ende doch eine Niederlage auf Seiten der Klosterhardter. "Wir haben aus diesem Spiel gelernt und werden die richtigen Lehren daraus ziehen. Und wenn uns das gelingt, dann werden wir in Remscheid etwas mitnehmen", sagt Klosterhardts Trainer Michael Lorenz.
Und genau deshalb sagt Lorenz: „In den ersten 45 Minuten haben wir wirklich tollen Fußball gespielt, den wir uns als Maßstab nehmen wollen und werden“, so der Arminen-Trainer. Der ist vor den Gastgebern aus Remscheid in jedem Fall gewarnt und mahnt zur Vorsicht. „Die Remscheider verfügen über eine sehr hohe individuelle Qualität, der derzeitige Tabellenstand spiegelt das so einfach nicht wieder“, will sich Lorenz mit seinen Schützlingen durch die Tabelle nicht auf die falsche Fährte führen lassen. „Für uns wird es daher von enormer Wichtigkeit sein, aggressiv und entschlossen in die Zweikämpfe zu gehen und taktisch sehr diszipliniert aufzutreten“, sagt Coach Lorenz. Der will den Hebel vor allem in der Defensive angesetzt wissen. Hier soll Spielführer Marcel Kositz wieder von Beginn an auflaufen und für die nötige Stabilität in dem Kloserhardter Abwehr-Verbund sorgen. Nicht mit an Bord wird Phillip Bauer sein. Der Armine, der in der vergangenen Woche erstmals nach seiner angesessenen Rotsperre wieder auflaufen durfte, verletzte sich unter der Woche im Training und steht seinem Trainer und dem Team in Remscheid nicht zur Verfügung.
Anstoß: 15 Uhr
Bezirksliga - Gruppe 4
TuS Essen-West (3.) - Safakspor (15.)
Nicht nur, dass Safakspor zuletzt zweimal sieben Treffer kassierte, auch sonst weiß der Bezirksligist am Ende der Woche noch nicht so recht, welches Personal am Sonntag zur Verfügung steht. Der Kranken- und Verletztenstand bereitet den Verantwortlichen noch etwas Sorge. Und das ausgerechnet vor dem so schweren Auswärtsspiel bei einem der Aufstiegsanwärter, Essen-West. Oder ist gerade das die Chance für den Oberhausener Außenseiter am Sonntagvormittag?
Hüseyin Üstonsoy war zuletzt erkältet, weswegen hinter ihm genauso ein dickes Fragezeichen steht, wie auch hinter Serhat Türkmen (Leistenprobleme). Abdullah Durak ist zwar nach seinem grippalen Infekt wieder auf dem Weg der Besserung, ist allerdings noch längst nicht wieder bei 100 Prozent. Und hinter Torwart Cihan Saracbasi, der bereits letzte Woche mit einem Tennisarm trotzdem im Tor stand, entscheidet wohl auch die Tagesform, ob er wieder ins Tor geht. „Unter Schmerzen zu spielen, macht aber eigentlich keinen Sinn“, deutet sein Onkel und 2. Vorsitzender des TSV, Erkan Saracbasi bereits im Vorfeld der Partie an. Dazu kommt noch eine Anstoßzeit, die Saracbasi gar nicht geheuer ist. „Seit drei Jahren haben wir glaube ich gefühlt noch kein 11 Uhr-Spiel gewonnen. Die Spieler sagen zwar größtenteils, dass sie am Abend zuvor nicht feiern gehen, wenn so ein früher Anstoß ist, aber trotzdem schlafen sie wohl lieber länger an einem Sonntag und daher werden sie sicherlich nicht so fit sein.“ Doch gerade nach den beiden Klatschen zuletzt, meint Saracbasi, müsste ein Ruck durch die Mannschaft gehen. „Das müsste doch auch mal ein Auftrieb in der Mannschaft geben, um hart zu arbeiten und auch frisch zur Partie zu kommen, um es dem Gegner zu zeigen.“ Außerdem, so hofft der 2. Vorsitzende, komme Essen-West seinem Team vielleicht entgegen. „Gegen den Favoriten SC 20 sahen wir 65 Minuten lang auch gut aus. Wir konnten Ümit Ertural dann aber nicht mehr ausschalten und haben dann nach dem 0:2 auch aufgehört zu kämpfen. Vielleicht hilft uns aber diese Einstellung vom Anfang auch gegen Essen.“ Allerdings, das weiß auch Saracbasi, hat die Mannschaft auch schon ein anderes Gesicht gezeigt. „Ich habe immer noch das Spiel gegen Königshardt von letzter Woche vor Augen. An so ein schlechtes Spiel kann ich mich wirklich nicht zurückerinnern. Das war das völlige Gegenteil vom SC 20-Spiel. Wir haben quasi von Anfang an den Kampfgeist aufgegeben.“
Dabei sei gerade dies eine Eigenschaft, mit der man auch Berge versetzen könne, glaubt der 2. Vorsitzende. „Wir haben es bei den Schweden unter der Woche gegen Deutschland gesehen, zu was man noch im Stande ist, wenn man dran glaubt.“ Eins ist daher für Saracabsi für Sonntag auch klar: „Wir wollen die dritte Klatsche nacheinander vermeiden und möglichst lange die Null halten. Denn bei noch so einer Niederlage wird es glaube ich schwierig, die Mannschaft erneut aufzubauen.“ Bei diesem Unterfangen wird unter anderem auch Orhan Candan, Spielertrainer der eigenen Zweitvertretung, aushelfen. Der ehemalige Landesliga-Spieler gehört zum älteren Eisen. „Orhan kann sehr gut Ruhe ins Spiel bringen und den Ball auch mal in den eigenen Reihen halten. Das hat uns zuletzt etwas gefehlt. Zudem lassen wir noch den einen oder anderen aus der Zweitmannschaft und auch aus der A-Jugend mit auflaufen“, so Saracbasi.
Anstoß: 11 Uhr
SC Phönix Essen (16.) - SF Königshardt (11.)
Ist der Knoten jetzt endlich geplatzt? Die Sportfreunde gewannen nicht nur in aller Deutlichkeit das letzte Meisterschaftsspiel gegen Safakspor mit 7:1. Unter der Woche gelang dann noch das etwas überraschende Weiterkommen im Kreispokal gegen den klassenhöheren VfB Bottrop - und das auch mit sage und schreibe 4:1. Gegen den VfB spielte man noch letzte Saison in der Meisterschaft und war unterlegen. „Ja, vielleicht hat das auch noch eine kleine Rolle gespielt und somit für zusätzliche Motivation gesorgt“, erklärt SFK-Übungsleiter Robert Reichert vor dem Spiel bei Phönix Essen. Gewinnen die Oberhausener in Essen, würde man eine gute Woche in eine perfekte verwandeln. „Ich hätte sicher nichts dagegen. Würde mir das jemand anbieten, ich würde sofort einschlagen“, so Reichert mit einem kleinen Schmunzeln.
Auch, wenn Reichert das Pokalspiel von der 1. bis zur 90. Minute wirklich hervorragend fand, so war es nicht unbedingt für ihn total überraschend. „Das wir in der Meisterschaft so weit unten stehen, hatte seine Gründe. Mit weiterem Selbstbewusstsein aus den beiden Partien zuletzt, sollte es für einen Auswärtssieg reichen. Drei Punkte müssen unser Ziel sein“, so Reichert vor der Partie, die schon um 11 Uhr angepfiffen wird. Reichert ist bewusst, dass im Pokalspiel man zunächst auch hätte zurückliegen können. „Nach einigen Sekunden war schon ein Bottroper Spieler alleine vor unserem Tor und macht ihn dann nicht rein. Da muss man auch schon von einem Quäntchen Glück bei uns reden, das uns aber vielleicht zuletzt auch einfach fehlte.“ Dennoch, unter dem Strich stand ein deutlicher Heimsieg gegen den Tabellenführer der Landesliga. „Deswegen will ich auch noch einmal eines betonen: ein Riesenkompliment an die komplette Mannschaft!“ Und die vervollständigt sich auch immer mehr und mehr. Bis auf die zwei langfristigen Ausfälle von Marvin Luft und Marvin Augenstein, muss Reichert auch noch ein Spiel auf Christian Ohm verzichten, der noch im Urlaub weilt. Immerhin, Nico Schmelt ist wieder ins leichte Lauftraining eingestiegen, ist für Essen aber noch keine Alternative. Rene Landers spielte dafür auch schon gegen Safakspor 30 Minuten und wird auch wieder zum Kader gehören. „Ich weiß nicht viel über Phönix, aber wir sollten auch auf uns schauen. Ohne überheblich klingen zu wollen: Aber wenn wir alles abrufen, dann wird es schwierig für andere Mannschaften aus dieser Liga, uns zu schlagen. Und das sage ich nicht nur wegen unseres Erfolges über den VfB Bottrop.“ Man spürt: Beim SFK steigt das Selbstbewusstsein. Gelingt Sonntagmittag der dritte Pflichtspielsieg in Folge?
Anstoß: 11 Uhr
Adler Osterfeld (5.) - Adler Frintrop (4.)
Es liegt eine kuriose Woche hinter dem Adler aus Oberhausen, der auf seinen Adler-Partner aus Essen-Frintropo am Sonntag trifft. Denn zunächst gewann die Mannschaft von Trainer Achim Mawick in der Meisterschaft auswärts am Dicken Stein bei Sterkrade 06/07 mit 3:1, um dann an exakt gleicher Stelle zwei Tage später am Dienstag im Pokal mit 2:3 zu verlieren. Allerdings muss man auch betonen, dass der Adler im Pokal gleich auf ein halbes Dutzend Stammspieler verzichtete. Teils freiwillig, teils durch Verletzungen gezwungen. Im Endeffekt also alles richtig gemacht?
"Der Fokus liegt auf der Meisterschaft und ich war nicht unzufrieden mit der Mannschaft trotz des Pokalaus', weil alle Spieler alles gegeben haben. Dann darf man auch mal knapp verlieren", so Mawick, der mit seiner Elf den 2:3-Gegentreffer auch erst in der 92. Minute hinnehmen musste. Inwiefern für das nächste Meisterschaftsspiel gegen Frintrop nun alle Spieler wieder an Bord sind, wird Mawick teilweise wohl auch erst am Sonntagmittag sehen und sagen können. Staron, Hauner, Czajkowski, Trimborn und Carstensen waren beispielsweise Dienstag noch alle angeschlagen. Sind alle Sonntag wieder fit, kann der Landesliga-Absteiger durchaus drei Punkte anpeilen. Damit würde man am nächsten Gegner vorbeiziehen in der Tabelle, der aktuell nur wegen des besseren Torverhältnisses vor den Osterfeldern steht. Es dürfte ein spannendes Adler-Spiel allen bevorstehen.
Anstoß: 15 Uhr
Sterkrade 06/07 (14.) - BW Lirich (7.)
Das nächste Derby steht für 06/07 an. Am Dicken Stein empfängt die Truppe von Trainer Jens Szopinski Blau-Weiß Oberhausen-Lirich von Trainer Jörg Lieg, der sich vor allem über die personelle Lage bei seinem Team freut. „Soweit sind alle an Bord“, erklärt die Kapitän. Zuletzt fehlten auch nicht unbedingt immer viele Spieler, dennoch schwankten die Leistungen ganz schön ordentlich. Letzten Sonntag setzte es eine (unglückliche) Niederlage. Auch deswegen fordert Lieg von seiner Elf: „Nach dem verkorksten Spiel letzte Woche, müssen wir bei 06/07 gewinnen. Allerdings ist es schwierig, den Gegner einzuschätzen“, deutet Lieg genau das an, was auch Szopinski und seiner Mannschaft in den letzten fünf Tagen wiederfahren ist.
Denn zunächst verlor Sterkrade gegen Adler Osterfeld in der Meisterschaft am Sonntag mit 1:3, um am Dienstag im Pokal gegen Adler mit 3:2 zu gewinnen. Gegen Adler Osterfeld selbst, spielte der BWO nach einer 5:1-Führung auswärts nur 5:5. Ziemlich kurios geht es wohl in den Derbys zu, wo - nicht nur wegen des verrückten Torverhältnisses der Gäste - Tore garantiert zu sein scheinen. „Wir müssen BWO ganz großen Respekt zollen, die eine bärenstarke Offensive haben“, betont Szopinski im Vorfeld der Partie. „Allein Hollweg hat schon zwölfmal getroffen und steht an der Spitze der Torjägerliste. Das sagt schon einiges aus. Wenn wir aber an die letzten 135 Minuten anknüpfen gegen Adler, dann können wir auch mindestens einen Punkt holen“, gibt sich Szopinski zumindest bescheiden. „Man muss ja auch ganz klar so sagen, dass wir bisher einer Wundertüte gleichen. Ich hoffe aber, dass meine Spieler begriffen haben, dass so eine desolate Leistung, wie in der ersten Halbzeit gegen Adler letzte Woche Sonntag nicht geht.“ Szopinski selbst muss gegen BWO auf Kevin Konrad definitiv verzichten, der an einem grippalen Infekt leidet. Serhat Erdogan wird aus beruflichen Gründen wahrscheinlich erst zum Anpfiff zur Mannschaft stoßen und daher wenn überhaupt nur eingewechselt. Sein Gegenüber, Jörg Lieg, will den Auswärtssieg. „Noch eine Niederlage können wir uns nicht erlauben. Wir haben schon zu viele Punkte verschenkt und können mit dem Saisonstart daher auch nicht zufrieden sein. Wenn wir dann auch mal zu Null spielen könnten, gäbe das der Mannschaft auch zusätzliche Sicherheit.“ Die will Szopinski sicherlich nicht freiwillig herschenken. Auch nicht, wenn er voller Respekt sagt: „BWO wird am Ende der Saison unter den ersten Fünf landen, dessen bin ich mir ziemlich sicher.“
Sterkrade-Nord (2.) - Arm. Klosterhardt II (13.)
Die Sterkrader waren unter der Woche im Pokaleinsatz und schlugen am Ende den Bottroper Bezirksligisten Dostlukspor knapp mit 1:0. Nord-Trainer Lars Mühlbauer blickt noch immer am Ende der Woche auf dieses Spiel zurück: „Das war wirklich glücklich und unverdient. Wir haben gegen einen guten Gegner gespielt.“ Und somit bekommt man langsam das Gefühl, dass der aktuell Tabellenzweite schon länger sich irgendwie durch die letzten Pflichtspiele mogelt. „Ja, den Eindruck darf man auch ruhig haben. Wir waren zwar erfolgreich, haben aber nicht gut gespielt. Ich erwarte gegen Klosterhardt daher auch mal wieder eine deutliche Steigerung und ein geiles Spiel“, führt der Cheftrainer fort.
Die Verantwortlichen sind sich einig: Nord ist Favorit und die Arminia klarer Außenseiter. Dennoch warnt Nord-Trainer Lars Mühlbauer: „Adler Frintrop sollte uns Warnung genug sein. Sie waren letzte Woche eigentlich auch Favorit und haben in Klosterhardt verloren. Daher sollten wir das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen.“ Genau das hat sein Gegenüber befürchtet. „Wir würden Nord gerne ärgern, wissen aber, dass das schwierig werden dürfte“, so der sportliche Leiter der Zweitvertretung Klosterhardts, Andreas Arold im Vorfeld der Partie. „Nord ist ähnlich wie Adler Frintrop oben anzusiedeln, nur mit dem Unterschied, dass Nord uns nach unserem Sieg letzte Woche bestimmt nicht unterschätzen wird.“ Arold weiß genau, worauf die Mannschaft besonders achten muss, wenn sie wenigstens einen Punkt mitnehmen will. „Wir sollten tunlichst Standardsituationen gegen uns vermeiden, da ist Nord sehr stark, weil sie viele lange Kerle haben. Alleine Oliver Straub hat glaube ich schon mehrere Treffer erzielt und war auch letzte Saison so schon gegen uns erfolgreich.“
Vielleicht geht für die Gäste trotzdem etwas. „Wir wollen versuchen, den einen oder anderen Konter zu setzen, vielleicht gelingt uns dann auch eine Überraschung und ein Teilerfolg“, erklärt Arold, dass er mit einem Punkt bereits zufrieden wäre. „Damit wäre ich nach 90 Minuten mehr als zufrieden.“ Bei diesem Unterfangen muss sein Trainer Christian Dahlbeck aber definitiv auf Dustin Grasse verzichten, der sich bereits letzte Woche einen Beckenanbruch zuzog und somit auch für die komplette restliche Hinrunde noch ausfallen wird. „Das ist eine sehr schmerzliche Angelegenheit. Wir hoffen, dass er um eine Operation rumkommt und lassen es so verheilen“, bringt Arold alle auf den neuesten Stand. Ansonsten kann Arminia auf alle anderen zurückgreifen. Vielleicht gelingt es dem Außenseiter ja nach zwei Siegen in Folge mit gesteigertem Selbstvertrauen tatsächlich für eine Überraschung zu sorgen. Mühlbauer peilt dagegen drei Punkte an: „Wir spielen zu Hause, sind nach wie vor ungeschlagen und wollen den Zuschauern auch etwas bieten. Ist doch logisch, dass wir daher die drei Punkte holen wollen“, so seine Ansage an den Gegner.
Anstoß: 15 Uhr
Bezirksliga - Gruppe 9
GW Holten (13.) - VfR 08 Oberhausen (3.)
Das einzig mögliche Oberhausener Derby in der Bezirksliga 9 steigt an diesem Sonntag! Dann empfangen die Grün-Weißen aus Holten die bisher so starken 08er des VfR. Doch unterschiedliche könnten die Gemüter kaum sein. Und das, obwohl Holten unter der Woche noch erfolgreich im Pokal war. Allerdings bekleckerte sich die Mannschaft von Trainer Sladan Juko dabei nicht gerade mit Ruhm, als man beim Bottroper B-Ligisten 3:1 gewann, aber nicht wirklich ein Klassenunterschied zu erkennen war. Andererseits darf auch gesagt werden: Holten hat nicht mit der ersten Garde gespielt und im Pokal sind schon so manch andere ausgeschieden. Pflicht erfüllt, Mund abputzen und den Fokus auf die Meisterschaft legen, so der gewisse Wortlaut der Holtener Verantwortlichen, wo Pressesprecher Heiko Baxmann nach seinem verdienten Urlaub auch wieder mit von der Partie sein wird. Dann heißt es für Holten: Punkten! Denn das letzte Heimspiel gegen Spellen war ein Schuss in den Ofen.
Ganz anders präsentiert sich derweil der VfR 08, der mit einer richtig breiten Brust anreist. Bei Coach Jürgen Wojciech lacht das Herz derzeit - nicht nur wegen des guten Wetters. "Ja, das ist geil, was wir momentan abliefern und die Jungs sind voll dabei, wir sind weiterhin mit 19 Mann beim Training, das ist der Wahnsinn", so der total gutgelaunte Cheftrainer vor dem Derby. "Man muss natürlich aber auch sagen, dass wir zuletzt gegen Topteams gespielt haben. Da fällt die Motivation vielleicht etwas einfacher, als jetzt gegen ein Team aus den unteren Regionen", legt Wojciech nicht böse gemeint den Finger in die Wunde des Gegners Holten. "Aber es ist ein Derby, die Jungs sind schon die ganze Woche heiß auf das Spiel und jetzt wollen wir natürlich oben dran bleiben. Das heißt: Drei Punkte wollen wir in Holten holen." Pures Selbstbewusstsein muss so aussehen. Und bis auf Florian Kneifel hat Wojciech alle Mann an Bord. Da wartet wohl eine schwere Aufgabe auf die Gastgeber und Holtener.
Anstoß: 15 Uhr
SGP Oberlohberg (1.) - Dostlukspor (10.)
"Nord wäre am Dienstag zu packen gewesen. Es ist natürlich schade, denn meine Mannschaft hat eine grandiose Leistung abgeliefert und hätte den Sieg mehr als verdient gehabt. Aber ich bin auch froh, dass sich niemand verletzt hat. Wir konzentrieren uns weiterhin auf die Meisterschaft und den Klassenerhalt - deswegen können wir gut damit leben nicht mehr im Pokal dabei zu sein", so Spielertrainer Sebastian Stempel. Bis auf Andy Pietrasz, der sich eine Kiefer-OP in der Woche unterziehen musste, kann Stempel aus den Vollen schöpfen. "Ich bin froh, dass ich einen solch großen Kader habe. Und auch die, die am Dienstag zum Einsatz kamen und ansonsten nicht so zum Zuge kommen, haben eine klasse Leistung gezeigt", ist Stempel stolz auf seine Mannschaft. Selbstbewußt geht es am Sonntag zum Tabellenführer der Bezirksliga und wenn die Mannschaft an die Leistung von Dienstag anknüpfen kann, ist natürlich was drin. "Wir wollen mindestens einen Punkt in Oberlohberg entführen", gibt Sebastian Stempel die Zielvorgabe an seine Mannschaft klar vor. Vorab gab es am Donnerstag anstatt Training zur Belohnung erstmal ein Besuch ins Solebad. "Das haben die Jungs sich auch verdient", so der Spielertrainer abschließend.
Anstoß: 15 Uhr
SV Spellen (11.) - Rhenania (7.)
Rhenanias Übungsleiter schonte beim Pflichtsieg im Pokal gegen die Batenbrocker Ruhrpott Kicker einige seiner Spieler und war nach dem Spiel froh, dass keine weiteren Verletzten zu seinem Lazarett hinzugekommen sind. Ob am kommenden Sonntag Wenderdel (Zerrung), Aksimir, Pfeifer und Rudawski (jeweils Erkältung) dabei sind, ist im Moment noch fraglich.
"Ich werde heute beim Abschlusstraining sehen, wer sich zu meinen bisherigen zehn gesunden Spielern dazu gesellt. Pascal Mitrensis aus der Reserve ist definitiv am Sonntag im Kader und vielleicht noch ein oder zwei weitere. Wie der Kader wohl letztendlich aussieht, weiß ich definitiv erst Sonntag früh", weiß Oliver Dirr. Dafür ist Abwehrmann Arthur Wcislo wieder an Bord und soll die Hintermannschaft stärken. "Die Jungs, die Sonntag letztendlich auf dem Platz stehen, müssen am Sonntag schon selbst den Ehrgeiz entwickeln und den Dreier wollen. Wenn wir dahin wollen, wo wir Anfangs hin wollten, müssen wir am Sonntag damit anfangen die Punkte dafür zu sammeln", erwartet Dirr trotz der engen Personaldecke einen Ruck durch seine Mannschaft. Den SV Spellen sieht er zur Zeit im Aufwind und weiß, dass der SV Rhenania bei einer Niederlage den Gegner in der Tabelle an sich vorbei ziehen lässt. "Es wird daher erst recht Zeit wieder für einen Dreier", fordert Rhenanias Coach.
Kreisliga A - Niederrhein
Arm. Lirich (7.) - VfR 08 Oberhausen II (6.)
Es wird ein Wiedersehen mit seinen alten Weggefährten, wenn Lirichs Trainer Thorsten Hamm am Sonntag die Gäste des VfR 08 Oberhausen II begrüßen wird. Viele Jahre traineirte Hamm die Erstvertretung an der Tiroler Straße, noch heute ist der Lirich-Coach als B-Jugend-Trainer an der Tiroler Straße aktiv. Dennoch sagt Hamm: „Es geht auch am Sonntag nur um drei Punkte – und natürlich darum, wer dem anderen im Laufe der kommenden Monate ein paar Sprüche drücken kann“, lacht Hamm, der aber sofort wieder ernst wird. Zu statisch und blutleer ist der letzte Auftritt seiner Schützlinge noch im Kopf, deswegen nimmt Hamm seine Schützlinge in die Pflicht wenn er sagt: „Wir müssen ganz anders auftreten, wir sind eine Mannschaft, bei der 70 Prozent definitiv nicht ausreichen. Alles steht und fällt mit der richtigen Einstellung, wir sind immer stark, wenn wir uns als Mannschaft präsentieren. Zudem liegen uns spielstarke Mannschaften als Gegner“, so Thorsten Hamm.
Und genau auf so einen Gegner trifft man am Sonntag. Der VfR 08 Oberhausen II ist als Aufsteiger eindrucksvoll in der Liga angekommen. Auf den ersten Blick. Denn auf den zweiten Blick sieht man, dass bei den Nullachtern ganz erfahrene Kicker aufspielen, die richtig Fußball spielen können. Dennoch ist Trainer Günter Gbür noch nicht zu einhundert Prozent zufrieden. „Wir haben auswärts erst einen Punkt geholt, das gefällt mir natürlich nicht“, peilt Gbür mit seinen Schützlingen etwas in Lirich an. „Allerdings könnte uns der kleine Ascheplatz vor Probleme stellen“, so Gbür weiter, der noch Fragezeichen hinter den Einsätzen von Herbst, Brock und Slickers sieht, dafür sollen Baron und Knobloch wahrscheinlich auflaufen. Und auch bei den Gastgebern gilt es wieder einige Kicker zu ersetzen. Neben Christian Henkemeyer, René Ksper und Christian Fänger ist auch Nachwuchs-Kicker Ertunc Turan nach einer Nasen-OP nicht imKader.
Anstoß: 15 Uhr
SG Osterfeld (5.) - VfR Ebel (15.)
„Das sind genau die Spiele, in denen Du als favorisiertes Team schnell mal straucheln kannst“, hat Osterfelds Patrick Wojwod den mahnenden Finger gehoben. Der VfR Ebel stellt sich vor. Ein Team, das bislang wohl hinter seinen Erwartungen zurückbleibt. Zwar erzielen die Schützlinge von Trainer Thomas Fels immer viele Tore, bekommen im Gegenzug aber auch in schöner Regelmäßigkeit die Hütte vollgenagelt. Schraven, Ochs und Kühn geben für ihre Einsätze am Sonntag Trainer Hartwig Jondral Fragezeichen auf. Und überhaupt hat ein kleiner Schlendrian an der Wittekindstraße Einzug gehalten. „Mit dem Trainingseinsatz kann man leider in dieser Woche nicht zufrieden sein, das geht auch besser“, so Wojwod. Der könnte mit seinen Mitstreitern im Falle eines Sieges gegen die Bottroper Lichtenhorst-Kicker der lachende Dritte sein, wenn sich im Spitzenspiel Alstaden und Schleuse gegenseitig die Punkte klauen und mit einem Remis aus dem Derby gehen.
Anstoß: 15 Uhr
SW Alstaden (1.) - SuS 21 Oberhausen (2.)
Da ist es, das erste wirkliche Top-Spiel der Saison. Und nach acht Spieltagen kann man auch davon sprechen, da steht kein Klub mehr zu Unrecht oder aus Zufall in den oberen Tabellen-Gefilden. „Die Tabellenkonstellation lässt ein Spiel auf Augenhöhe vermuten“, sagt Alstadens Übungsleiter Guido Contrino. Ob seine Jungs favorisiert sind? Ob Alstaden überhaupt noch zu halten sein wird, wenn das Spiel am Sonntag gewonnen werden sollte? Contrino kann und will das alles nicht mehr hören. „Man muss jetzt mal wirklich auf dem Teppich bleiben. Leute, es sind acht Spiele absolviert. Natürlich sind wir gut dabei und wollen unsere weiße Weste behalten. Aber die anderen Mannschaften können auch Fußball spielen, hier fliegt einem nichts zu.
Selbstläufer gibt es hier nicht. Wir müssen jede Woche aufs Neue an unsere Grenzen gehen“, stellt Contrino klar, was er von den Lobeshymnen auf sich und sein Team hält. „Uns erwartet am Sonntag gegen meine guten Freund Jürgen Grzymski eine ganz hohe Hürde, die sehr schwer zu nehmen sein wird. Ich sehe hier nur einen kleinen Vorteil, den Heimvorteil“, so Contrino, der die SWA-Euphorie der vergangenen sieben bis acht Wochen mit ins Spiel nehmen will. Und auch auf Schleuse-Seite brennt man auf die Partie. „Vor drei Monaten hätte doch niemand gedacht, dass wir am Sonntag das Spitzenspiel bestreiten würden“, lacht Schleuse-Trainer Jürgen Grzymski. „Auch wenn schon bei diesem neu formierten Team vieles stimmt, so ist spielerisch noch Luft nach oben“, sagt der Trainer, der sich für Sonntag zahlreiche Zuschauer erhofft. Zumindest sind die Alstadener bestens vorbereitet, am Sonntag wird sogar ein Extra-Bierwagen auf der Anlage stehen. „Guido hat eine super Truppe beisammen, aber wir fahren da nicht hin, um Geschenke zu machen“, gibt sich Grzymski kämpferisch. Der konnte unter der Woche Stürmer Ali Husseyin überreden, sich seinem Ex-Klub wieder anzuschließen und verfügt somit wieder über eine weitere Option.
Anstoß: 15 Uhr
Post Oberhausen (9.) - Barisspor (13.)
Sowas hat man bei Post lange nicht, wenn überhaupt schon einmal gesehen. Die Trainingswoche konnte sich bei den Schwarzgelben mal schön geklemmt werden. „Ist wirklich wahr, wir konnten nicht trainieren“, kann auch Trainer Christoph Tapinos nur noch mit dem Kopf schütteln. Der Grund: Es gab nur Verletzte und Ausfälle, die eine Einheit unmöglich machten. Coach Tapinos zählt auf: „Daniel Mista, Ramiz, Paddy Thiel, Kapper, Matze und der Wentzel. Dazu Gebrüder Böhmfeld auf Montage. Und Buchholz, Czwick und Wagner auf Spätschicht. Noch Fragen“, hat Tapinos ein gefährliches Blitzen in den Augen. Jetzt stellt sich mit Barisspor zu allem Überfluss ein Team vor, das in direkter Konkurrenz zu den Postlern steht und über das man wenige Aussagen treffen kann. Nur dass es sich bei den Bottropern um eine Absteiger aus der Bezirksliga handelt. Und dass die durchwachsenen Ergebnisse für eine Wundertüte sprechen. Aber all das hilft Tapinos nicht weiter. „Ich könnte kotzen, aber wir müssen am Sonntag das Beste draus machen“, so der Post-Trainer.
Anstoß: 15 Uhr
RSV Klosterhardt (12.) - Vorwärts 08 (14.)
„Die Jungs haben begriffen, dass wir unten drin stehen und was nötig ist, um da wieder raus zu kommen“, sagt Klosterhardts Trainer Jörg Salamon. Ihm und seinen Jungs war die Erleichterung nach dem ersten Saisonsieg deutlich anzumerken, der den Knoten platzen lassen und die Kicker von der Harkortstraße wieder in die richtige Spur führen sollte. Doch Übungsleiter Salamon sieht keinen Grund zur Gelassenheit, im Gegenteil. „Wir haben erst vier Punkte auf unserem Konto, da gibt es überhaupt keinen Grund nachzulassen. Natürlich hat der Sieg etwas frei gesetzt, die Stimmung ist auch schon eine ganz andere. Aber wir müssen jetzt dringend dran bleiben und weitermachen“, will Salamon im Heimspiel gegen Vorwärts dreifach punkten.
Personell sieht es beim RSV etwas besser aus, „ich denke, dass ich die erste Elf vom vergangenen Spiel auflaufen lassen kann“, hofft Salamon erstmals in dieser Spielzeit auf die Möglichkeit, ein Mal das gleiche Team auf den Rasen schicken zu können. Mit dem SV Vorwärts 08 hingegen gastiert ein Team an der Harkortstraße, bei dem so gar nichts laufen und scheinbar zusammen passen will. Klaus Kisters, Geschäftsführer der Nullachter und bekannt für seine offenen und ehrlichen Worte, bringt es auf den Punkt: „Ich weiß nicht, ob es überhaupt noch Gegner unserer Kragenweite gibt. Es ist unterirdisch, was die Mannschaft teilweise abliefert. Wir müssen uns steigern, sonst kommen wir aus diesem Keller nicht mehr raus. Ich erwarte kein brasilianisches Spiel, sondern dass sich jeder für den Verein zerreißt und 100 Prozent gibt“, so Kisters, der noch lange nicht am Ende ist. „Einige sollten sich mal hinterfragen, ob sie alles für diesen Verein und ihre Teamkollegen geben. Dazu kommen dann noch dumme Platzverweise wegen Meckerns. Darüber hinaus haben viele Spieler nur Luft für 50 bis 60 Minuten, weil sie ganz einfach nicht ausreichend zum Training erscheinen. Und das ist ein Witz, denn Trainer Ralf Höner bietet drei Einheiten die Woche an. Da kann doch jeder Spieler zwei Mal trainieren gehen“, versucht Kisters die Vorwärts-Kicker vor dem Spiel in Klosterhardt wach zu rütteln.
Anstoß: 15 Uhr
SC 1912 Oberhausen (11.) - Fortuna (4.)
Buschhausens Trainer Dieter Schulitz ist vor dem Spiel gegen die Fortunen voll des Lobes für den Gegner. „Fortuna hat schon traditionell einen sehr guten Nachwuchs, den sie auch konsequent einbauen. Sie spielen tollen Fußball und bringen immer wieder Spieler in die erste Mannschaft, die sich voll mit dem Verein identifizieren“, so Schulitz. Und der weiß dadurch ganz genau: es ist ein harter Brocken, der da auf die Buschhausener am Sonntag wartet. „Klar, die Fortunen reisen hier bei uns als klarer Favorit an, keine Frage. Aber wir freuen uns auf eine schöne Aufgabe gegen einen starken Gegner“, unterstreicht Schulitz, dass seine Schützlinge bereit und in Kampfstellung für Sonntag sind.
Zuletzt schweißte eine Mini-Mannschaftsfahrt die Buschhausener eng zusammen, dieses Gefühl wollen die Schulitz-Schützlinge nun auf den Platz transportieren. Personell sieht es bei den Gastgebern wieder etwas besser aus – etwas, mehr nicht. Aber auch Fortunen-Trainer Marco Hoffmann pennt nicht auf´m Baum und weiß ganz genau, dass die Buschhausener nur durch unglückliche Zufälle nicht deutlich weiter oben in der Tabelle angesiedelt sind, dort, wo man sie zu Recht vermuten würde. „Ich bin überzeugt davon, dass das Tabellenbild nicht die Qualität des Gegners wiederspiegelt“, lässt sich Hoffmann nicht vom derzeitigen Tabellenstand der Buschhausener täuschen. „Ich bin mir aber auch genau so sicher, dass wir das Ergebnis mit unserer Qualität, welche die Jungs reinwerfen, durchaus beeinflussen können. Wir dürfen in der Vorbereitung auf das Spiel in keiner Situation leichtsinnig sein. Nimmt man schon alleine die Größe des Platzes in den Blick, so ist jeder schnelle Angriff kurz hinter der Mittellinie gefährlich und eventuell ein Wimpernschlag vom Treffer entfernt“, so Hoffmann, der ergänzt: „Bei solchen kleinen Plätzen kann von jetzt auf gleich dein gesamtes Spiel in jeder Sekunde auseinander brechen. Uns wird es nicht an Motivation fehlen, aber wir müssen unseren jugendlichen Leichtsinn die ganzen 90 Minuten ausschalten.“ Bis auf Urlauber Dennis Leidgebel und Maurice Dignal, der angeschlagen aus dem Testspiel vom Mittwoch kommt, sind die Fortunen komplett.
Anstoß: 15 Uhr
Concordia Oberhausen (3.) - Adler Osterfeld II (12.)
„Natürlich sind wir uns dessen bewusst, dass wir am Sonntag als Favorit ins Rennen gehen, aber wir dürfen und werden vor allem nicht den Fehler begehen, Adler Osterfeld zu unterschätzen“, stellt Concordias Manolo Dente unmissverständlich klar, dass die Platzherren voll auf Sendung und gewarnt sein werden. Denn dass die Osterfelder kicken können, das haben sie zuletzt unter Beweis gestellt. Und das sogar ohne die Hilfe von Massimimo Lo Mele und Toto Jablonski. „Deswegen spekulieren wir gar nicht erst darauf, ob die Beiden spielen oder nicht. Uns geht es auch darum, unseren Zuschauern ein attraktives Spiel zu bieten“, so Manolo Dente. Die Platzherren können in absoluter Bestbesetzung antreten. Das gilt allerdings auch für die Gäste aus Osterfeld. Die Pokal-Leihgaben an die Erstvertretung aus Adler kehren in ihren Reserve-Hafen zurück, Sven Bugla konnte sich im Pokal schonmal warmschießen und traf für Osterfeld. Jetzt soll der Angreifer für Wirbel in der Concordia-Defensive sorgen. „Aber es wird ein ganz schweres Spiel für uns werden“, so Toto Jablonski, der ergänzt: „Im Vorfeld muss ich sagen, dass ich mit einem Punkt zufrieden wäre.“ Derweil geben die Coaches Jablonski und Lo Mele, der noch krankheitsbedingt ans Bett gefesselt ist, der ersten Elf des vergangenen Spieltages die erneute Chance. „Das haben die Jungs wirklich sehr gut gespielt und unser Vertrauen gewonnen“, so Jablonski.
Anstoß: 15 Uhr
GA Sterkrade (8.) - Sterkrade Nord II (10.)
Das kam überraschend und für Außenstehende unerwartet. Sterkrade Nord trennte sich unter der Woche von Trainer Andreas Heymann. Aus persönlichen Gründen, wie der Vorstand der Nordler über den stellvertretenden Abteilungsleiter Thorsten Vozar mitteilen ließ. Neuer Mann an der Linie ist der bisherige Co-Trainer Thorsten Lamers, der eng verbunden mit den Nordlern ist. Und er wird im Derby direkt ins kalte Wasser geschmissen. „Aus meiner Sicht ist GA der Favorit in diesem Spiel, da sie eigentlich weiter oben mitspielen wollten und jetzt einen kleinen Stotterstart hingelegt haben“, so Thorsten Lamers, für den sein erster Einsatz als verantwortlicher Trainer ein ganz besonderes Spiel darstellt.
Auch, oder vielleicht gerade, weil Lamers sein Team in der „David-Rolle“ sieht, wie er sagt. Die Trainingsbeteiligung bei der Nord-Reserve ist ungebrochen gut gewesen, so dass Lamers anpeilt, „dass wir mindestens einen Punkt bei GA mitnehmen“, so der neue Nord-Coach. Der muss am Sonntag auf den Einsatz von David Ropertz verzichten, ein Fragezeichen steht noch hinter Sven Kreuzberger. Und wie sieht man bei GA den Trainerwechsel von Nord, kommt der zu einem ungünstigen Zeitpunkt für die Gastgeber? „Das interessiert uns überhaupt nicht, das hat auf uns null Einfluss“, sagt GA-Trainer Michael Buhlmann, der ergänzt: „Wir müssen ausschließlich auf uns gucken.“ Denn noch immer rumort es in dem Sterkrader Übungsleiter, die Pleite des vergangenen Spieltages ist beim Coach alles andere als verdaut. Deswegen gibt es für die Platzherren am Sonntag nur eine Marschroute: „Wir wollen dieses Spiel für uns entscheiden, um uns weiter Luft nach unten verschaffen zu können“, so Buhlmann, der auf den angeschlagenen Marvin Nenninger, Angelo Da Rold, Nils Mobers, Daniel Fieweger und Bagnien Hasso verzichten muss, hinter dem Einsatz von Clemens Camillus steht noch ein Fragezeichen. „Aber wir haben einen 16-Mann-Kader für Sonntag“, gibt es für Buhlmann keine Ausreden.
Anstoß: 15 Uhr
Kreisliga A - Westfalen
VfB Kirchhellen (12.) - Gen. Resse (13.)
Wieder ein Spiel für die Kokott-Elf gegen einen unmittelbaren Tabellennachbarn. Und auch diesmal dürfte nur ein Punkt zu wenig für die Kirchhellener sein um aus der gefährlichen Tabellenregion raus zu kommen. Lediglich einen Punkt weniger hat der Gast auf seinen Konto - ein Sieg wäre enorm wichtig für die VfB-er und würde ein wenig Ruhe an der Loewenfeldstrasse bringen.
Anstoß: 15 Uhr
Kreisliga B1 - Niederrhein
Concordia Oberhausen II (13.) - SV Vonderort (7.)
Nach der 0:5-Klatsche gegen Spitzenreiter Alstaden sinnt sich der Traditionsverein aus Vonderort nach Rache. Und diese soll im Optimalfall am Sonntag erfolgen. Zu Gast bei der Concordia aus
Oberhausen strebt der SV seinen fünften Saisonsieg an. Weniger als drei Punkte kann man sich im Kampf um die oberen Tabellenplätze auch nicht erlauben. Auch wenn der Gastgeber erst sechs Zähler
auf dem Konto hat und damit halb so viele wie die Bottroper, wird es keine einfache Partie, denn die A-Liga Zweitvertretung ist zu Hause noch ungeschlagen.
Anstoß: 13.15 Uhr
SG Oberhausen 92 (8.) - Dostlukspor II (4.)
Seit nunmehr fünf Spielen ist der Aufsteiger von der Beckstraße nun ohne Niederlage. Genauso wie 1911 und Klosterhardt II sind die Gäste mit 16 Punkten engster Verfolger von Tabellenführer
Fortuna Alstaden. In zwei Wochen sind die Bottroper bei der Fortuna zu Gast und "bis dahin will man keine Punkte mehr liegen lassen." Verzichten muss Coach Yücil Oruc auf Orhan Bayat. Hinter dem
Einsatz von Stürmer Volkan Demir steht noch ein Fragezeichen.
Anstoß: 15 Uhr
Adler Oberhausen (14.) - Barisspor (12.)
Kellerduell am "John-Lennon-Platz". Die Barisspor-Reserve tritt die Reise zu den noch punktlosen Adleranern an. Nach dem starken 3:3 gegen PSV Oberhausen peilt die bis dato schlechste Offensive
ihren ersten Saisonsieg an.
Anstoß: 15 Uhr
Fortuna Alstaden (1.) - SV 1911 (3.)
Wenn der Dritte auf den Ersten trifft, spricht man für gewöhnlich von einem Spitzenspiel. Doch kann man bei acht Punkten Differenz noch von einem Spitzenspiel reden? Zu groß war bisher die
Dominanz der Alstadener. Ein Torverhältnis von 43:6 sollte nun auch den letzten überzeugt haben, dass der Aufstieg in die A-Liga nur über die Oberhausener geht. Die Frage die sich am Sonntag
stellt: Sind die Elfer in der Lage diese Dominanz zu durchbrechen oder dürfen sie sich auch in die Opferliste eintragen?
Anstoß: 15 Uhr
Kreisliga B2 - Niederrhein
SuS 21 Oberhausen II (3.) - Fortuna II (8.)
Als Not gegen Elend bezeichnete Fortunas Co-Trainer Gerd Sparfeld die 90 Minuten zwischen seiner Fortuna und dem Tabellenvorletzten BV Osterfeld. Trotz der Favoritenstellung taten sich die Bottroper nur sehr schwer und gingen am Ende als "glücklicher und unverdienter" Sieger vom Platz. Doch die drei Punkte waren im Sack. Nun geht die Auswärtsfahrt für die Rheinbaben an die Schleuse. Dort sind die Gastgeber leicht favorisiert, auch wenn die Differenz nur zwei Punkte beträgt. Vielleicht kommt die Albani-Elf mit der Rolle als Außenseiter besser klar.Verzichten muss Albania auf Ishak Kekec, Torhüter Mike Tomiczek und Spielmacher Sebastian Woelki. Dennoch hofft er auf mindestens einen Punkt und setzt dabei auf seinen ausgeglichenen Kader.
Anstoß: 13 Uhr
GA Sterkrade II (14.) - Rhenania II (9.)
SVR-Trainer Ralf van Niersen leidet momentan unter dem Problem, dass er ein Reserve-Team trainiert. Da Oliver Dirr, Coach der Bezirksliga-Elf, aktuell so viele Ausfälle zu beklagen hat, bedient
er sich logischerweise bei der Zweiten um seinen Kader für die anstehende Aufgabe aufzufüllen. Deshalb weiß van Niersen erst am heutigen Abend welche Spieler ihm für das Duell mit dem
Tabellenvierzehnten zur Verfügung stehen. Nichts desto trotz streben die "Blankenfelder" einen Sieg. Ziel ist es, nach dem 5:2 über die Löwen eine Serie zu starten und sich endlich oben zu
etablieren.
Anstoß: 13 Uhr
Welheimer Löwen (13.) - FC Sterkrade 72 (1.)
Auch wenn die Situation bei den Welheimer Löwen momentan alles andere als rosig ist, tut das der guten Stimmung an der Welheimer Straße keinen Abbruch. Coach Ochojski, der nach seinem Urlaub wieder zur Mannschaft stieß, sah wie seine Spieler mit jeder Menge Spielfreunde und Kampf im Training zu Werke gingen. Diese Attribute sind nun auch von ernomer Wichtigkeit, denn am Sonntag ist der bis dato ungeschlagener Tabellenführer aus Sterkrade zu Gast. Und passend dazu muss Ochojski gleich auf drei, nicht ganz unwichtige Spieler verzichten: Daniel Bluszcz, Alexander Nickel und Robin Hoffmann fallen verletzt aus. David Annutsch aus der Zweiten wird nachrücken und den Kader auffüllen. Des Weiteren hat sich Torhüter Kai Dopatka dafür entschieden, nur noch für die Alt-Herren Mannschaft aufzulaufen. Mit Marcel Bluszcz haben die Löwen allerdings einen ausgezeichneten Ersatztorhüter, der fort an die Nummer Eins im Kasten sein wird. Trotz der Ausfälle und der Außenseiterrolle bleibt der "Netzter" gelassen: "Noch haben die 72er nicht gewonnen. Wir werden alles dagegen setzen, um einerseits zu zeigen, dass man uns nicht abschreiben sollte und um die Bottroper Teams, insbesonders Fuhlenbrock, zu unterstützen."
Sein Gegenüber Ahmed Mohamad hat allerdings auch einige Verletzungssorgen. Fehlen werden definitiv Andreas Richter, Nico Gatzka, Thomas Dziedzic, Baris Altintas und der nach wie vor
gesperrte Julian Rosenau. Zudem stehen hinter Manuel Knobloch (grippaler Infekt) und Galed Mohamad (Leistenprobleme) auch dicke Fragezeichen. Doch nicht nur deswegen sieht der Gäste-Coach ein
schweres Spiel vor sich. "Für uns wird es ein sehr schweres Auswärtsspiel, wenn meine Jungs nicht 150 Prozent geben", so Mohamad. "Ich schätze vor allem den kämpferischen Einsatz und Willen der
Welheimer Löwen." Ob das den Bottropern schon reichen wird? Bisher haben die Oberhausener sich kaum eine Blöße gegeben und dürften trotz der vielen Ausfälle am Sonntag erneut als Favorit in das
Spiel gehen.
Anstoß: 15 Uhr
BW Fuhlenbrock (2.) - BV Osterfeld II (15.)
Trotz der 1:3-Pleite war Coach Hülsmann sehr zufrieden mit dem was seine Elf abgeliefert hat: „Ich denke, dass wir uns gut verkauft haben und einen Achtungserfolg einfahren konnten. Vor allem die jüngeren Spieler, die sonst nicht so zur ihren Einsatzminuten kommen, haben gut gekämpft und mir gezeigt, dass ich auf sie bauen kann."
Nun geht es wieder zurück in die Ligabetrieb, der für Hülsmann absolute Priorität hat. Dort gilt es nun die Niederlage im Spitzenspiel gegen Sterkrade 72er vergessen zu machen und auf heimischen Platz weiterhin ohne Punktverlust zu bleiben. Laut Papier sollte ein Dreier gegen den Tabellenvorletzten kein Problem sein, doch Hülsmann warnt davor die Osterfelder zu unterschätzen: "Das wird kein Selbstläufer. BVO hat zwar erst zwei Punkte geholt, aber aus den vorherigen Spielberichten hat man erfahren, dass sie kein leichter Gegner sind und viele sich wunderten warum sie da unten stehen. Hinzu kommt, dass sie Sterkrade 72 ein Punkt abgeknöpft haben. All das sollte für uns Warnung genung sein. Wir müssen voll konzentriert in die Sache heran gehen, sonst kann der Schuss auch nach hinten los gehen." Definitiv ausfallen wird Dominik Franitza. Ebenfalls auf der Verletztenliste steht Lars Sünderkamp mit einer Zerrung im Brustbrein. Doch bis Sonntag könnte der Torjäger möglicherweise wieder fit sein.
Anstoß: 15 Uhr
Viktoria 21 (6.) - SSV 51 (12.)
Stolz war das Stichwort nach der Pokalpleite gegen Bezirksligisten GW Holten. Stolz darauf, wie sich seine Mannschaft trotz der vielen Ausfälle am Dienstag präsentierte. Doch für Matthias Pech, seines Zeichens Coach von Viktoria, war das Pokalspiel nicht mehr und nicht weniger als ein gutes Testspiel, auch wenn Chancen aufs Weiterkommen da waren.
Am Sonntag kehrt der Liga-Alltag an die Paßstraße und damit verbunden die Erinnerungen an das "kollektive Versagen" beim 2:6 gegen die Schleuse-Elf. 21 Gegentore ließ der Gastgeber bereits zu. Lediglich Schlusslicht Sterkrade 06/07 II kassierte mehr Buden. Gegen die Welheimer will Trainer Pech voll auf Sieg spielen: "Um oben dran zu bleiben müssen wir gewinnen. Es geht in der Tabelle so eng zu, da rutscht du schnell nach unten wenn es mal nicht läuft. Ärgerlich ist der Ausfall von Michael Matthes, aber wenn wir so auftreten wie gegen Holten, dann mache ich mir keine Sorgen."
Die 51er holten in der Vorwoche "mit Glück" ein Unentschieden gegen die 06er und konnten sich damit ein wenig von den Abstiegsrängen distanzieren.
Anstoß: 15 Uhr
BRK (4.) - VfB Bottrop II (7.)
Das einzige Lokalderby am kommenden Sonntag findet an der Beckstraße statt. Die Batenbrocker Ruhrpott Kicker empfangen die Landesliga-Reserve von der Parkstraße.
Während die Gäste zwei Wochen Pause hatten, musste die Schulz-Elf am gestrigen Tag über 90 Minuten ran, was dem Gastgeber einiges an Kraft gekostet hat. Das sieht man auch an der langen Liste der angeschlagenen bzw. fraglichen und verletzten Spieler. Neben den Rekonvaleszenten Christian Rödel und Michael Sobczak sind Frank Bugla, Robin Axel, Marc Wiesmann und Alexander Rothe angeschlagen. Und nicht nur wegen der personellen Probleme schiebt Dirk Schulz dem Gegner die Favoritenrolle zu: "Die VfB-Reserve selbst hat einen sehr guten Kader, aber man weiß auch nie wenn Mevüt Ata da so runter schickt. Zwei, drei Landesligaspieler machen da schon den Unterschied aus. Angst habe ich aber keine. Wenn wir so auftreten wie gegen Rhenania, dann kann das was werden. Es geht in der Liga so eng zu, da bist ganz schnell unten wenn du verlierst, aber auch wieder ganz schnell oben wenn du ein, zwei mal gewinnst." Und das Schulz damit nicht Unrecht hat, beweißt ein Blick auf die Tabelle. Zwischen Platz Zwei und Elf liegen lediglich drei Zähler, also ein Sieg.
Bereits groß ist die Vorfreude beim "Favoriten"-Trainer Marek Weglicki. Nach den letzten beiden Erfolgen sieht er seine Mannschaft gut gerüstet, wird die Batenbrocker aber nicht unterschätzen: "Die haben momentan ein Lauf. Wir wollen aber um 16.45 Uhr vor ihnen in der Tabelle stehen."
Anstoß: 15 Uhr
FC Polonia (10.) - SF Königshardt II (11.)
Der Aufsteiger empfängt am Sonntag seinen Lieblingsgegner. Nein, es sind nicht die Sportfreunde aus Königshardt, sondern es ist eine Oberhausener Mannschaft. All ihre drei Saisonsiege holte die
Nowak-Truppe gegen Teams aus der Nachbarstadt. Bei Lokalderbys hatte der FC, bis auf eine Punkteteilung, immer das Nachsehen. Gegen Königshardt soll die gute Serie nun fort gesetzt werden. Doch
zunächst müssen die "Polen" noch die unglückliche Niederlage gegen Batenbrock aus ihren Köpfen kriegen, die man "nur sehr schwer weggesteckt hat." Bis auf den gesperrten Dirk Holz sind alle an
Bord.
Anstoß: 15 Uhr
Kreisliga B1 - Westfalen
VfB Kirchhellen II (5.) - RW Wacker-Bismarck (11.)
Das Hauptziel wurde erreicht: Endlich wieder eine Partie ohne Platzverweise bzw. negative Erlebnisse zu absolvieren. Dies ist am vorherigen Sonntag gegen BV Horst-Süd wunderbar gelungen. Neben der Tatsache, dass die Bachmeier-Elf das Spiel mit elf Mann beendeten, sprang auch der fünfte Saisonsieg dabei heraus. "Das 3:2 klingt spannender als am Ende war. Nun haben wir harte Wochen vor uns und da ist es gut wenn wir ein paar Alternativen mehr haben", so Bachmeier. Rechnen kann Bachmeier wieder mit Virgionno Zanni und Daniel Schlak. Auch Kevin van Rauchhaupt steht nach seinem Mittelfußbruch das erste Mal wieder im Kader. Dagegen werden Sebastian Dietz, Niklas Henning und Fabian Weißelborg weiterhin fehlen.
Für den Reserve-Coach ist Wacker-Bismarck ein schwer einzuschätzender Gegner, da diese "Höhen und Tiefen" haben, allerdings mit der Tendenz nach oben. Ein Dreier wäre für den VfB ungemein wichtig um oben dran zu bleiben, zumal die nächsten Gegner Preußen Gladbeck (7.) und Viktoria Resse (1.) heißen.
Anstoß: 13.15 Uhr
Alemannia Gladbeck (16.) - VfL Grafenwald (4.)
Der VfL Grafenwald ist die Mannschaft der Stunde. Sechs Siege aus den letzten sechs Partien ist absoluter Top-Wert. Und die Konkurrenz macht auch noch mit: Durch den Erfolg des FC Gladbeck II über SB Gladbeck haben die Wöller nur noch einen Punkt Rückstand auf den zweiten Tabellenplatz. Auch Spitzenreiter Viktoria Resse musste am Sonntag ihren ersten Zähler abgeben. Dementsprechend ist die Stimmung mehr als gut bei der Koutcky-Elf: "Die letzten Ergebnisse geben uns Auftrieb. Wir haben sehr gut trainiert und fahren guten Mutes zur Alemannia, was aber auch kein Selbstläufer wird."
Wer mehr über die Erste des VfL erfahren will, kann sich hier informieren.
Anstoß: 15 Uhr
Arm. Hassel (10.) - TSV Feldhausen (6.)
Nach der schwierigen Phase mit 360 Minuten ohne Sieg hat sich der TSV wieder zurück ins obere Tabellendrittel gekämpft. Mit 4:0 und 3:0 reihte man sich auf Platz Sechs ein und ist nun auf den dritten Dreier in Folge aus. Doch die Personalsituation ist alles andere als rosig. Obwohl Manuel Manuelyan und Tim Henning wieder zurück sind, fallen mit Benno Mitrovic, Fabian Ebbing, Christian Kulik, Dominic Sauer, Markus Küper und Stefan Grewer sechs wichtige Spieler aus. Doch Coach Reiprich lässt sich davon nicht die Laune verderben und setzt voll auf Sieg: "Wir haben ja keine andere Wahl. In der jetzigen Situation darf man sich Punkteverluste eigentlich nicht erlauben. Das Hassel spielen kann haben sie gegen Grafenwald gut gezeigt".
Anstoß: 15 Uhr
Kreisliga B1 - Westfalen
VfL Grafenwald II (6.) - Spfr. Bulmke (16.)
Nach beeindruckenden fünf Siegen in Serie geriet der Motor der VfL-Reserve ein wenig ins Stocken. Durch die beiden Remis ist die Tarrach-Elf von Rang Vier auf Rang Sechs abgerutscht. Einen
weiteren Fehltritt kann man sich nicht erlauben, sonst droht der Fall ins Tabellenmittelfeld. Und da kommt Bulmke gerade recht. Das Schlusslicht hat erst drei Zähler auf dem Konto und das soll
um 16.45 Uhr auch so bleiben. "Wenn wir diesmal sofort ins Spiel kommen, wird es ein gutes Spiel für uns. Wir müssen Bulmke jedoch ernst nehmen und ordentlich Fussball zeigen", mahnt Coach
Sascha Tarrach. Dennis Bußfeld, Markus Weiß, Leif Venghaus, Marco Samland und Andre Surmann werden nicht zu Verfügung stehen.
Anstoß: 15 Uhr
Kreisliga C1 - Niederrhein
Batenbrocker Ruhrpott Kicker II (13.) - SC 1912 Buschhausen III (1.)
Anstoß: 13 Uhr
FC Polonia II (11.) - U.D. Espanol Oberhausen (3.)
Anstoß: 17 Uhr
Kreisliga C2 - Niederrhein
Welheimer Löwen II (1.) - FC Sterkrade 72 II (3.)
Anstoß: 13 Uhr
SC 20 Oberhausen II (8.) - SSV 51 II (12.)
Anstoß: 13 Uhr
RW Fuhlenbrock (7.) - Concordia Oberhausen III (14.)
Anstoß: 13 Uhr
BW Fuhlenbrock II (4.) - Fortuna III (8.)
Anstoß: 17 Uhr
BRK III (15.) - SV 1911 III (13.)
Anstoß: 17 Uhr
Kreisliga C3 - Niederrhein
Viktoria 21 II (11.) - Arm. Lirich III (10.)
Anstoß: 13 Uhr
Rhenania III (4.) - SV 1911 II (3.)
Anstoß: 13 Uhr
SF Königshardt III (12.) - Dostlukspor III (14.)
Anstoß: 15 Uhr
VfB Bottrop III (6.) - Fortuna (8.)
Anstoß: 15 Uhr
VfR 08 Oberhausen III (7.) - BW Fuhlenbrock III (13.)
Anstoß: 15 Uhr
Kreisliga C1 - Westfalen
SC Schaffrath II - VfL Grafenwald III
Arminia Hassel II - TSV Feldhausen II
SuS Rosenhügel - VfB Kirchhellen III







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Kommentare: 4
latte 09 (Freitag, 19 Oktober 2012 19:03)
zu kisters was bei euch auf dem platz steht hat nur gute c-klasse,abssteiger nummer eins,und zum trainer schon zu lange da
hamtitamti (Freitag, 19 Oktober 2012 20:44)
Wenn ich das lese vom albani...so bald er nicht mehr weiß was er sagen soll holt er die verletzen Liste raus bzw die von denen die fehlen...der Torhüter fehlt seit Anfang der Saison und wurde bis jetzt nie erwähnt...lachhhaft der Mann...sollte mal seinen Traineramt überdenken...
meister macher (Freitag, 19 Oktober 2012 21:12)
zu 08 und kisters eure truppe hat nur luft für 40min,und von trainer kann ich nicht viel sagen.auch eure 2 ist schwach
08 (Samstag, 20 Oktober 2012 09:33)
echt eine schwache truppe,lachnummer der liga werden absteigen viel glück aber für morgen ralle