Fr
09
Nov
2012
Arminia erwartet den VfB Bottrop
In der Landesliga steht das heiß ersehnte Derby zwischen dem Gastgeber Arminia Klosterhardt sowie dem VfB Bottrop auf dem Programm. In der Bezirksliga reist Sterkrade 06/07 mit dem neuen Trainer Dirk Rovers zur Arminen-Reserve. Bei beiden Spielen ist Auf'm Platz am Sonntag mit einem Live-Ticker für Euch vor Ort. Derweil erwarten die Sportfreunde Königshardt die Gäste von BW Lirich, Rhenania erwartet Meiderich. In der Kreisliga A wollen die Osterfelder um Hartwig Jondral dem Spitzenreiter Alstaden ein Bein stellen, Post-Trainer Tapinos würde auch gerne mal "scheiße spielen" - wenn dafür das Ergebnis stimmt.
Landesliga
Arm. Klosterhardt (4.) - VfB Bottrop (2.)
Eine kurze Anreise für die Mannschaft von Trainer Mevlüt Ata und mit viel Vorfreude auch zunächst auf das Vorspiel in Klosterhardt. "Mein Freund Dirk Rovers spielt mit seiner neuen Mannschaft Sterkrade 06/07 gegen die Reserve und dabei möchte ich Dirk natürlich unterstüzen", freut sich der VfB-Coach.
Neben der Tatsache, dass die Gastgeber mehr Landesligaerfahrung aufweisen kann, sieht Mevlüt Ata auch die hervorragende Entwicklung bei der Mannschaft um Trainer Michael Lorenz. Die VfB-er haben alle Mann an Bord - und auch Fabian Blanik wird nach einem leichten Training unterhalb der Woche wieder zum Team stoßen. "Die Konkurrenz im Team ist da, die Jungs geben immer Gas. Wir denken weiterhin Schritt für Schritt und wollen uns behutsam entwickeln", bremst der emsige Trainer die große Erwartungshaltung im VfB-Lager. Neben den Ergebnissen aus der letzten Saison mit dem Aufstieg läuft es für die Bottroper auch in der Landesliga mehr als gut - und daran soll sich auch am Sonntag nichts ändern.
Und auch auf Seiten der Klosterhardter ist man voller Vorfreude auf das Spitzenspiel der Landesliga. "Wir stellen uns auf einen harten Fight ein", sagt Klosterhardts Übungsleiter Michael Lorenz, der mit seiner jungen Mannschaft gezielt die Schrauben im Training unter der Woche gestellt hat. "Wir wollen und werden unser Spiel gegen den Ball verbessern", sagt Lorenz, der ergänzt: "Ich habe großen Respekt vor dem, was Trainer Mevlüt Ata da beim VfB Bottrop leistet." Philipp Bauer fehlt den Arminen definitiv, ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz des leicht angeschlagenen Peter Müller. Mehr Informationen aus und rund um die Arminia aus Klosterhardt erfahrt Ihr morgen hier bei uns im großen Interview mit Michael Lorenz und dem Sportlichen Leiter der Arminen, André Stange. Und nicht vergessen: Jeder, der es nicht zum Derby schafft und vor Ort sein kann, ist mit Auf´m Platz immer auf dem Laufenden. Wir bieten für Euch den Live-Ticker aus Klosterhardt.
Bezirksliga - Gruppe 4
TuS Essen - West (3.) - Adler Osterfeld (5.)
Für die Mannschaft von Adler-Trainer Achim Mawick geht es am Sonntag zum nächsten Spitzenspiel. Trafen die Oberhausener letzte Woche auf heimischer Anlage noch auf den Spitzenreiter Spielclub 20, so reist man kommenden Sonntag zum zweiten Aufstiegsfavoriten Essen-West 81. Und die Adler-Kicker nagen noch immer am letzten Sonntag.
„Die Truppe ist schon etwas demoralisiert, nachdem wir schon klar in Führung lagen gegen SC 20 und in der ersten Halbzeit alles im Griff hatten“, so Mawick zu Auf’m Platz, der vor allem die Entstehung der Gegentore anprangert. „Alle vier Treffer für die Gäste sind durch individuelle Fehler passiert. Das machen die Spieler natürlich nicht extra, aber ich erwarte trotzdem gerade von diesen Spielern dann eine Trotzreaktion am Sonntag“, so die klare Forderung des Übungsleiters. Und am Sonntag könnte es gut sein, dass Mawick umstellt - beziehungsweise umstellen muss. Denn vor dem Abschlusstraining gab es noch etliche Angeschlagene. Unter anderem Torwart Rene Staron, Andre Kampen und Patrick Cibis. „Wir sind trotzdem positiv gestimmt und freuen uns auf das nächste Spitzenspiel. Wir wollen daher auch mindestens einen Punkt mitnehmen“, so Mawick weiter, der auf alle Fälle tunlichst eine Niederlage vermeiden will. „Wir sind schon irgendwo etwas unter Zugzwang. Denn wenn wir auch am Sonntag verlieren, ist der Zug nach oben erst einmal abgefahren. Wir dürfen den Kontakt zu der Spitze aber nicht abreißen lassen. Wenn wir verlieren, geht deswegen aber die Welt auch nicht unter“, nimmt der Cheftrainer etwas Wind aus den Segeln. Zu der Stärke des kommenden Gegners weiß Mawick auch etwas zu sagen: „Ich denke, dass die aktuell ersten fünf Mannschaften der Tabelle in etwa gleich stark sind. Essen-West 81 hat gegen SC 20 3:1 geführt und 3:3 gespielt. Wir haben gegen SC 20 2:0 geführt und 2:4 verloren. Ich denke es wird Sonntag auf die Tagesform ankommen.“ Dann kann man nur hoffen, dass die Adler-Kicker gut ausgeschlafen sind. Denn die Partie wird bereits um 11 Uhr vormittags angepfiffen.
Anstoß: 11 Uhr
Arm. Klosterhardt II (14.) - Sterkrade 06/07 (13.)
Nicht umsonst hat sich Auf'm Platz dieses Spiel auch ausgesucht, um live darüber zu berichten. Unsere Redaktion wird vor Ort sein, wenn mittags auf der Teutoburger Straße der Anpfiff
erfolgt und ein sicherlich brisantes Derby startet. Es sind gleich mehrere Faktoren, die diese Begegnung noch interessanter gestalten, als es vielleicht sowieso schon vor Beginn ist. Für beide
Teams gilt es, Abstand zu den Abstiegsregionen zu gewinnen. Dabei kommt es auf Seiten der Gäste zu einem Trainerdebüt.
Die Augen dürften nicht nur auf uns gerichtet sein, wenn wir den Liveticker anschmeißen und über jedes Detail berichten werden. Und wenn es das Nasenpobeln eines Ersatzspielers auf der Bank ist. Nein, die Augen werden natürlich vor allem auf einen Mann gerichtet sein. Sein Name: Dirk Rovers. Rovers war bis zum Sommer fünf Jahre lang in Bottrop beim SV Rhenania tätig und übernahm jetzt die Verantwortung bei Sterkrade 06/07. In dieser Woche hat Rovers seine ersten Übungseinheiten hinter sich gebracht. Viel sagen kann er natürlich noch nicht, dafür ist die Zeit zu kurz. Doch Rovers setzt vor allem auf die gute Laune. "Wir versuchen erst einmal ein bisschen Spaß in die Truppe zu bringen. Denn eines ist doch auch klar: Nur Spieler, die gut drauf sind, sind auch zu besseren Leistungen fähig." Unrecht hat Rovers da sicherlich nicht, der Dienstag noch auf ein paar Spieler verzichten muss. "Da war Champions League und Schalke und Dortmund haben gespielt. Da muss man mal den Spielern auch zugestehen, dass sie sich lieber diese Spiele angucken wollen. Dafür waren Donnerstagabend wesentlich mehr da und es wurde auch gut mitgezogen", so Rovers zu Auf'm Platz. Der neue Cheftrainer am Dicken Stein weiß aber auch, wie das Fußballgeschäft tickt. "Klar, ein Sieg am Sonntag wäre schon wichtig. Nicht nur für den Kopf, sondern auch um auf und am Platz weiter ruhig arbeiten zu können", so der neue Sterkrader Übungsleiter, der aber auch noch ein weiteres Argument auspackt. "Das wird jetzt unser sechstes Derby in dieser Saison. Die anderen fünf haben wir allesamt verloren, da gilt es noch etwas gut zu machen", zeigt Rovers, dass er voll im Bilde bei der Mannschaft ist. Auch, wenn er noch nicht alle Spieler kennt. "Aber ich erkundige mich natürlich und daher weiß ich, dass zum Beispiel auch in Klosterhardt noch ein paar vor allem wichtige Spieler fehlen werden." An Unterstützung wird es aber wohl nicht fehlen. Viele Oberhausener und Bottroper gratulierten Rovers bereits zu seinem neuen Engagement. Und so kommt es auch nicht von ungefähr, dass beispielsweise Mevlüt Ata, Trainer des VfB Bottrops, der nach dieser Partie gegen Klosterhardts Erstvertretung antreten muss, und guter Freund von Rovers, sich das Spiel auch angucken will.
Klosthardt dürfte es Recht sein, wenn der Fokus auf den Gegner gerichtet ist. Aktuell hat die Dahlbeck-Elf zwei Punkte Rückstand auf 06/07, aber bei einem mehr absolvierten Spiel. Für die Arminia also ein klassisches Sechs-Punkte-Spiel, das man tunlichst nicht verlieren sollte, wenn man bis zur Winterpause nicht weiterhin in unruhigen Fahrwassern bleiben möchte. Verzichten muss der Gastgeber dabei weiterhin auf Grasse, der die restliche Hinrunde noch ausfällt. Wer sonst noch fehlt beziehungsweise in der Startelf stehen wird, erfahrt ihr Sonntag ab 12.15 Uhr im Liveticker von Auf'm Platz.
Anstoß: 12.30 Uhr
SF Königshardt (8.) - BW Lirich (7.)
Da steht dem Fußballfan des Oberhausener Amateurfußball ein echter Leckerbissen im Haus bevor. Nicht nur, dass es ein Derby ist, das bekanntlich seine eigenen Gesetze hat. Beide Teams sind wahre Tormaschinen in dieser Spielzeit und garantierten den Zuschauern eigentlich eine Partie, das nicht mit einem langweiligen 0:0 enden dürfte. Gäste-Coach Jörg Lieg muss dabei aber eventuell auf ein paar seiner Akteure verzichten.
Während Erol Kücükarslan im Urlaub weilt und deswegen definitiv ausfallen wird, stehen hinter Augustin Sanchez und Mehmet Kaya noch zwei Fragezeichen. Die Kicker vom BWO waren beide diese Woche angeschlagen. Lieg vermochte deswegen gegen Ender der Woche noch nicht sagen, ob beide für Sonntag einsatzbereit sind.
Aber ansonsten kann Lieg auf alle anderen zurückgreifen und die, die fit sind, durften sich auf eine besondere Trainingswoche freuen. „Wir haben vor allem im Läuferischen gearbeitet“, berichtet Lieg wie die Ruhe selbst. „Wir haben momentan eine kleine Serie und die wollen wir natürlich beibehalten“, erklärt er voller Selbstbewusstsein. Aber, er mahnt auch zur Vorsicht: „Jeder Spieler muss hochmotiviert sein und alles geben, sonst wird es schwierig.“ Dennoch ist Lieg sich sicher, dass am Pfälzer Graben ein Schmankerl auf alle wartet. „Nicht nur, weil es ein Derby ist, glaube ich, dass es ein gutes Spiel wird. Beide Teams spielen derzeit tollen Fußball. Deswegen freue ich mich auch schon auf diese Partie.“
Um in der zu bestehen, braucht Lieg auch wieder einen Stürmer Hollweg in Topform. „Klar freue ich mich, wenn Philipp trifft. Aber ich freue mich eigentlich noch mehr, wenn sich viele unterschiedliche Spieler als Torschützen eintragen. Es ist gut, wenn sich andere auch mal in den Vordergrund spielen, dann sind wir unabhängiger und besser“, warnt Lieg davor, die Lasten alleine auf Oberhausens bisherigen Toptorschützen abzulegen. Außerdem gibt Lieg gleich auch noch vor, auf was sein Team besonders achten müsse. „Standards rund um den Strafraum sollten wir tunlichst vermeiden, da müssen wir höllisch aufpassen. Da ist Königshardt vielleicht das beste Team in der Liga, was das Verwerten solcher Chancen angeht“, so der Liricher Übungsleiter. „Spielerisch sind beide Teams gleich stark. Wir müssen zusehen, dass wir schon mit den Offensiven verteidigen und mithelfen. Dann ist bei den Sportfreunden auch etwas möglich.“
Die haben seit Wochen gut lachen. Die Tormaschine wurde angeschmissen und mehr und mehr bewahrheitet sich das, was Trainer Robert Reichert bereits zu Beginn der Saison meinte: „Sind wir komplett, muss uns erst einmal einer schlagen.“ Unrecht hat er da nicht. Denn was sich in den letzten Wochen alles getan hat, ist à la bon heure. Und SFK könnte noch stärker werden diesen Sonntag. Christian Hinz kehrt wieder ins Team zurück, nachdem er auch die Woche über voll mittrainieren konnte. Nico Schmelt ist Donnerstag zum ersten Mal ins Mannschaftstraining eingestiegen und dürfte ebenso bald eine Alternative werden. „Ja, es sieht momentan schon gut aus“, so Reichert. „Momentan ziehen alle sehr gut mit. Aber ich habe lieber dann ein Luxus-Problem bei der Aufstellung, als das Problem vom Saisonbeginn.“ Ob Robin Thiel mitwirken kann, entscheidet sich wohl erst Freitagabend nach dem Abschlusstraining. „Robin musste zehn Tage Antibiotikum nehmen wegen einer Entzündung im Fuß. Mal schauen, ob es für Sonntag reicht. Ich hoffe es, denn er ist eigentlich der Stabilste in der Abwehr“, so Reichert weiter. Vor Toptorjäger Hollweg hat Reichert Respekt. „Er ist ein richtig guter Mann, aber deswegen wird unser Hauptaugenmerk nicht auf ihm liegen. Wir haben außerdem auch schon gezeigt, wo das Tor steht. Trotzdem ist sicherlich Vorsicht geboten. Denn ich rechne mit mehr Gegenwehr, als im letzten Derby letzten Sonntag bei 06/07.“
Und dann muss Reichert seinem Kollegen und Gegenüber zustimmen, was das kommende Spiel angeht. „Ich glaube auch, dass es ein gutes Spiel wird, das über den Kampf geführt wird. Ich habe BWO zweimal beobachtet und beide Male haben sie einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Das wird nicht einfach.“ Dennoch peilt der Königshardter Cheftrainer drei Punkte an: „Wir wollen trotzdem versuchen weiter zu siegen, um uns in der Tabelle weiter vorzuschieben.“ Vorhang auf, mögen die Spiele gewinnen. Auf’m Platz tippt einfach mal auf ein 7:7.
Anstoß: 14.30 Uhr
SC 20 Oberhauesn (1.) - Tgd. Essen - West (10.)
Der Spitzenreiter hat seine Bezeichnung bisher absolut verdient. Nur der Tabellenzweite Sterkrade Nord ist bisher ebenfalls ohne Niederlage - wie der Spielclub 20. Und der zeigte am letzten Sonntag ein starkes Comeback, als man auf der Siepenstraße bei Adler Osterfeld nach einem 0:2-Rückstand noch mit 4:2 gewann. Kein Wunder also, wenn Co-Trainer Waldemar Bauer von einer sehr guten Stimmung in der Mannschaft spricht.
Dazu kommt noch die Trainigswoche, in der alle gut mitgezogen haben. Dabei liegt die Betonung auf alle. „Wir haben alle Mann an Bord, alle sind fit“, so Bauer, der dann noch hinterher schiebt: „Und alle sind heiß auf das nächste Spiel, das merkt man.“ Im nächsten Spiel empfängt man den Landesligaabsteiger TuS Essen-West, der vor der Saison personell ordentlich abgespeckt hat - zumindest, was die Qualität angeht. Bauer warnt aber vor dem Duell gegen den Tabellenzehnten: „Wir können sie nicht einschätzen. Sie haben vor ein paar Tagen den Trainer ausgewechselt und meistens ist es für den nächsten Gegner dann unbequem, weil sich die Spieler alle beweisen wollen und das Team gewinnen will“, so Bauer, der seine Hausaufgaben gemacht hat. „Essen-West hat am Anfang sehr oft Unentschieden gespielt, aber halt auch nur selten verloren. Bis auf die letzten Wochen, wo es wohl zwei- dreimal daneben ging und weswegen der Trainer wahrscheinlich dann auch gehen musste nach dem durchwachsenen Saisonstart. Aber mal eben im Vorbeigehen wird man Essen-West anscheinend nicht schlagen können.“ Der Co von Cheftrainer Thorsten Möllmann weiß um die guten Lage der Mannschaft. „Wir wollen natürlich immer gewinnen, ist doch klar. Aber irgendwann werden wir auch mal fällig sein und verlieren. Aber bis dahin wollen wir möglichst viele Spiele noch gewinnen“, so Bauer weiter, der für Sonntag und die kommenden Partie ankündigt. „Wir werden uns nicht nach dem Gegner richten, sondern unser Spiel durchdrücken. Dann klappt es auch.“ Dann dürfte es auch Sonntag klappen. Denn der Spielclub 20 ist wieder einmal Favorit in dieser Auseinandersetzung.
Anstoß: 14.30 Uhr
Safakspor (15.) - SC Frintrop 05/21 (9.)
Und täglich grüßt das Murmeltier. So in etwa muss sich Erkan Saracbasi fühlen, wenn derzeit die Presse ihn um ein Statement bittet. Denn seit Wochen immer dasselbe Bild: Eine Niederlage jagt die nächste beim Landesligaabsteiger TSV Safakspor, doch der 2. Vorsitzende des TSV gibt nicht auf. Anlass dazu ist dieses Mal die Niederlage vom letzten Sonntag, wo man mal wieder ein starkes Team gesehen habe.
„Die Niederlage letzte Woche war nicht verdient. Wir hatten Chancen für mehrere Spiele“, trauert Saracbasi noch immer der sicherlich unnötigen Niederlage von vor wenigen Tagen hinterher. Nach all den bösen Klatschen aus den Vorwochen hätte das sicherlich mal gut getan, etwas Zählbares mitzunehmen. „Aber zumindest beim Chancen herausspielen müssen wir wieder anknöpfen, das war gut“, sieht der 2. Vorsitzende das Positive am letzten Spiel. Aber auch Saracbasi weiß, um was es im Fußball geht und deswegen fordert er das Einfachste dieser Welt: „Wir müssen endlich mal gewinnen. Zuletzt hatten wir sehr viel Pech. Aber ein Sieg wäre jetzt sehr wichtig für die Jungs. Wir brauchen vor allem einfach ein bisschen mehr Glück im Abschluss. Defensiv war es letzte Woche schon wieder sehr gut.“ Bei der Nachbetrachtung des letzten Spiels, glaubt Saracbasi auch einen der Gründe für das Scheitern gefunden zu haben. „Der Platz wurde durch den Regen immer schwerer und schwerer und hat nachher nur noch einer großen Pfütze geglichen. Hätten wir auf Kunstrasen gespielt, hätten wir das Spiel gewonnen.“ Hätte, hätte Fahrradkette könnte man auch darauf antworten. Doch was bleibt Saracbasi anderes übrig, als sich und das Team optimistisch einzustellen. Denn klar ist auch, dass es kommenden Sonntag auch nicht wieder einfacher wird. Schon gar nicht, weil zwei Spieler rot gesperrt fehlen. „Aber immerhin, alle andere sind fit und der Kader ist somit komplett“, unterstreicht Saracbasi, der hofft, dass die Spruchkammer am heutigen Freitag nicht so hart mit den eigenen Spielern umgehen und keine vier Wochen Sperre aussprechen wird. Denn zumindest ein Platzverweis sorgt noch immer für Kopfschütteln bei den Oberhausenern. „Ich hatte ja einiges aus dem Spiel aufgenommen und unter anderem auch einen der beiden Platzverweise. Ich habe es mir noch einmal angeguckt und ich bleib dabei: So eine rote Karte habe ich noch nicht gesehen. Das war ein Witz. Der Spieler hat sie fürs Schubsen bekommen“, so der 2. Vorsitzende vom TSV, der vor allem jetzt auf Selcuk Dede baut, den Neuzugang, der letzte Woche bereits zum ersten Einsatz kam. „Man merkt gleich, dass wir mit Selcuk mehr Qualität bekommen haben. Man kann ihn immer anspielen, er weiß damit umzugehen und er bringt auch Ruhe ins Spiel.“
Unter dem Strich zählen trotzdem aber nur die Punkte und das weiß Saracbasi auch. „In nächster Zeit kommen die Gegner, gegen die wir punkten müssen. Sonst sieht es nach der Hinrunde nicht gut für uns aus.“ Recht hat er. Dann sieht es alles andere als gut aus.
Anstoß: 14.30 Uhr
Adler Frintrop (4.) - Sterkrade Nord (2.)
Da wartet eine echte Herausforderung auf die Nordler, da muss man gar nicht lange um den heißen Brei reden. Das weiß auch Nord-Trainer Lars Mühlbauer, der am 1. November Geburtstag hatte und seinen 23. Geburtstag feierte - plus vielleicht noch ein paar Jährchen mehr. Da ist es natürlich klar, was Sonntag passieren soll. „Drei Punkte, ist doch klar“, muss Mühlbauer selbst lachen. Denn er wird sein Team nicht unnötig unter Druck setzen. Die wissen schon selbst, was für ein Gegner da auf sie wartet.
„Das ist natürlich schon ein echtes Kaliber. Das wird ganz schwer und eine echte Aufgabe“, findet Mühlbauer zum Ernst der Lage zurück und weiß, was seiner Mannschaft jetzt und in den nächsten Wochen bevorsteht. „Bis auf Safakspor warten in den nächsten Wochen nur die Teams von oben. Wir stehen bisher gut da, ja. Aber noch sind wir ja nicht auf die großen Kaliber getroffen, das kommt jetzt alles. Man kann also durchaus von den Wochen der Wahrheit sprechen und ich bin sehr gespannt, welchen Weg wir da einschlagen werden. Man kann wirklich sagen, dass ich gespannt bin, wie ein Flitzebogen“, merkt man Mühlbauer an, dass er die nächsten Wochen kaum erwarten kann. „Ja, gebe ich gerne zu, ich bin richtig heiß und gespannt, wie sich die Jungs schlagen werden. Dafür ist man doch auch Fußballer, oder nicht“, fragt der Cheftrainer rhetorisch. „Wir wollen die Herausforderung annehmen und ich bin da für Sonntag auch sehr optimistisch. Beim Training jetzt unter der Woche war richtig Feuer drin, das sah wirklich sehr gut aus.“ Zudem kehrte der Langzeitverletzte Tobias Biergiez auch wieder zurück ins Mannschaftstraining. Es wird zwar wenn überhaupt nur zu einen Kurzeinsatz reichen, aber im Kader wird er auf alle Fälle nach langer Zeit mal wieder stehen, worüber sich Mühlbauer sehr freut. Mike Ratkowski und Patrick Szovan fallen hingegen nach wie vor noch aus.
Anstoß: 14.30 Uhr
Bezirksliga - Gruppe 9
TuRa 88 Duisburg (8.) - GW Holten (15.)
Fotios Papachristos. Was so klingt wie die Lösung aller griechischer Probleme, ist in Wahrheit der Knipser Nummer Eins bei den Gastgebern aus Duisburg. Papachristos traf bereits siebenmal und gehört mit zu den gefährlichsten Offensivkräften der Liga. Er hat mehr als doppelt so oft getroffen, wie Holten in Auswärtsspielen. Die Oberhausener um Trainer Sladan Juko sind in der Fremde bisher sehr zahme Kätzchen, die nicht viel Leid dem Gegner antun. Kein Sieg steht bis dato zu Buche, die derzeitige Spielzeit gleicht bisher einer Seuchensaison. Als ungeschlagener Aufsteiger hatte man sich berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt eine Liga höher gemacht. Nach elf Spielen stehen aber gerade einmal sieben Punkte auf der Habenseite. Gegen den Tabellenletzten Hilal Duisburg verlor man zuletzt auch, noch liegt man mit einem Punkt Vorsprung auf dem vorletzten Rang. Der Abstand aber zum sicheren Ufer wächst und gedeiht. Bereits jetzt sind es fünf Punkte Rückstand.
Holtens Pressesprecher Heiko Baxmann hatte es bereits vor und auch nach dem Hilal-Spiel unterstrichen: "Wenn wir nicht gegen die gewinnen, gegen wen dan?" Ja, das fragen sich die Grün-Weißen jetzt wahrscheinlich mehr denn je. Das Vertrauen in das Trainerteam ist nach wie vor da. "Die Ansprachen vor den Spielen sind gut und richtig. Auch im Training ist zumeist gutes Feuer drin", so Baxmann. Doch auch er weiß, dass im Fußball sich alles ums Punktesammeln dreht - zumindest am Ende. Und will man nicht genau an dieses Ende geraten, zumindest auch tabellerarisch gesehen, müssen nun langsaml schleunigst Punkte her. Egal wie.
Anstoß: 14.30 Uhr
Dostlukspor (5.) - TV Voerde (12.)
Dostlukspor ist weiter im Aufwärtstrend und marschiert als Aufsteiger durch die Bezirksliga. Das junge Team um Spielertrainer Sebastian Stempel will auch am Sonntag seine Siegesserie ausbauen und die Punkte im Volkspark lassen.
Dostlukspor kann am Sonntag nahezu wieder aus den Vollen schöpfen. Bis auf den Einsatz von Sebastian Murasch, der sich eine Zerrung zugezogen hat und wohlmöglich nicht spielen kann. Und Christian Jusik tritt aus privaten Gründen kürzer und wird fortan in der Reserve kicken. Sebastian Stempel ist beim Gast sehr vorsichtig und schätzt die Voerder sehr kampfstark ein - ähnlich wie Spellen am letzten Spieltag. "Die haben zuletzt VfR 08 Oberhausen geschlagen und stehen offensichtlich schlechter in der Tabelle da als sie wohlmöglich sind", weiß der Spielertrainer. "Wir richten uns aber weiterhin nicht nach dem Gegner und konzentrieren uns auf unser Spiel. Natürlich wollen wir die Punkte am Sonntag zu Hause halten und werden alles Notwendige dafür tun", so Stempel weiter.
Anstoß: 14.30 Uhr
VfR 08 Oberhausen (3.) - 08/29 Friedrichsfeld (4.)
Da wartet ein echter Brocken auf den VfR 08. Denn Friedrichsfeld nahm letzten Sonntag die Bottroper Rhenania mal eben mit 4:0 auseinander. Bei dem Unterfangen, das Heimspiel erfolgreich zu gestalten, muss 08er-Coach Jürgen Wojciech definitiv auf den verletzten Marc Jung verzichten, ebenso auf den für vier Wochen gesperrten Kevin Großeloser. „Die Sache haben wir jetzt abgehakt“, muss der 1. Vorsitzende Tim Ludwig noch immer mit dem Kopf über letzte Woche schütteln, wo der Schiedsrichter teilweise schon fast für einen Eklat gesorgt hatte.
Neben den beiden bereits Erwähnten, stehen hinter Dominik Baruffolo und Lukas Krause noch dicke Fragezeichen. Beide fielen bereits am letzten Spieltag aus. Ob sie diesen Sonntag für das Spitzenspiel einsatzfähig sind, entscheidet sich wohl erst am Spieltag selbst. Der nächste Gegner ist eine echte Herausforderung. „Sie haben glaube ich nur das Auftaktspiel verloren, danach zehn Spiele ohne Niederlage bestritten“, zeigt Ludwig, dass er seine Hausaufgaben gemacht hat. „Sie haben zwar auch ‚nur‘ fünfmal gewonnen und zeitgleich fünfmal Unentschieden gespielt, aber der Respekt ist da, keine Frage“, so Ludwig weiter. Trotzdem ist man auch nicht Angst und Bange. „Wenn wir 100 Prozent geben, dann hat man auch gegen Hamborn, Möllen oder Oberlohberg gesehen, dass wir sehr gute Spiele bestreiten können und deswegen wollen wir Sonntag auch wieder drei Punkte daheim behalten. Es wird schwer, aber nicht unmöglich“, so Ludwig, der glaubt, dass es am Ende eine knappe Geschichte geben wird. „Sie haben einen guten Stürmer, auf den wir Acht geben müssen. Aber ansonsten sollten wir sowieso versuchen, unsere Stärken durchzusetzen, so dass der Gegner sich nach uns richten muss.“
Anstoß: 14.30 Uhr
Rhenania (6.) - Spvgg. Meiderich 06/95 (10.)
Momentan ist irgendwie der Wurm drin bei den Mannen vom Blankenfeld. "Wir haben im Moment wirklich keinen guten Lauf", weiß Trainer Oliver Dirr, der erneut eine rote Karte für Radoslaw Jankowski im Testspiel gegen Hosrt 08 am vergangenen Mittwoch nachtrauert. Nach einem Foulspiel zog der Schiedsrichter, der Jugend-Bundesliga pfeift, ohne Diskussion den roten Karton und bereitete Dirr neben der 4:0-Niederlage erneut keine große Freude.
Gegen den Bezirksligisten Horst 08 um den ehemlaigern Bottroper und Spielertrainer Alexander Kaul machten die Rhenanen laut Oliver Dirr fußballerisch die beste erste Halbzeit dieser Saison. Dirr wollte dieses Testspiel nutzen um seinen Spielern Timo Kleer, David Hücker und Cem Aksimir ein wenig Spielpraxis zu verschaffen. "Wir hatten in der ersten Halbzeit mindestens zwei Hundertprozentige und Horst geht ohne Torchance in Führung", war Dirr verwundert. Was ihm an dieser Partie nach Spielschluss neben der roten Karte für Jankowski gar nicht gefiel war die Tatsache, dass seine Elf wieder nach 55 Minuten aufgehört hat Fußball zu spielen und keine Gegenwehr mehr zeigte. "Wir können nicht immer die Ausreden woanders suchen und müssen ein wenig demütiger werden. Es sind sieben Punkte nach oben und neun Punkte nach unten. Wir müssen sicher spielen - und das ohne jeglichen Druck", tritt der Rhenanen-Coach auf die Bremse. "Ich habe mit unserem Kapitän Dennis Cziuraj und der Mannschaft gesprochen. Ich habe tierisch Anfang der Woche gelitten. Vielleicht wollten wir zu viel im ersten Jahr und mit dem Kopf durch die Wand. Wir müssen den selbstauferlegten Druck ablegen und wollen uns bis zur Winterpause wieder mit Spaß und ohne jeglichen Druck spielerisch entwickeln. Natürlich wollen wir unsere Unkonzentriertheit in der Anfangsphase ablegen", so Dirr weiter.
Wieder dabei ist David Hücker und Timo Kleer, die beide wieder laut Dirr eine Chance verdient haben. Gerade von Hücker erhofft sich der Trainer weitere Stabilität im Team, denn die bisherigen Spiele gegen Meiderich waren immer eher hitzig - und da ist Hücker gerade in so einem Spiel eine Bank für Oliver Dirr. Beide Mannschaften hinken ihrer Erwartungen stark hinterher und beide Mannschaften wollen sich beweisen. Deswegen ist auch am Sonntag eine erneut hitzige Partie zu erwarten.
Anstoß: 14.30 Uhr
Kreisliga A - Niederrhein
VfR 08 Oberhausen II (6.) - Fortuna (3.)
Auch wenn die Nullachter wissen, dass mit dem SV Fortuna ein regelrechtes Kaliber der A-Liga am Sonntag an der Tiroler Straße vorstellig wird, „Angst haben wir mit Sicherheit keine, die sollen ruhig kommen“, lautet die glasklare Ansage von VfR-Trainer Günter Gbür. Das Selbstvertrauen, es könnte beim Aufsteiger kaum größer sein. Denn besonders auf dem heimischen Geläuf präsentierten sich die Gastgeber in dieser Spielzeit stets als uneinnehmbare Festung. An der Aufstellung werden die Platzherren bis Sonntag noch etwas feilen müssen, denn mit André Finger und Marcel Herbst fallen zwei etatmäßige Stammspieler aus.
„Dennoch wollen und werden wir hier bei uns zu Hause offensiv spielen – verteidigen können wir eh nicht“, lacht Gbür. Die Stärke der Gastgeber, sie hat sich auch bis den Rheinbaben herum
gesprochen. „Ein weiteres Auswärtsspiel, zu welchem wir mit nicht weniger Respekt fahren als zu den bisherigen. Der VfR hat zu Hause noch keinen Punkt abgegeben und präsentiert sich als
guter Aufsteiger. Und das letzte Auswärtsspiel bei Concordia verloren die Nullachter auch erst in der 88 Minute. Da müssen wir schon komplett in unsere Aufgabe bleiben“, sagt Fortunen-Trainer
Marco Hoffmann, der ergänzt: „Das wird kein Tagesausflug mit Kaffee und Kuchen, wir müssen uns selber schon zur Spielvorbereitung alles abverlangen.
Uns ist schon bewusst, dass wir alles aufbieten müssen um etwas aus diesem Auswärtsspiel mitzunehmen. Wir tun auch gut dran die Gier nach Punkten beizubehalten.“ Nicht mit an Bord der
Rheinbaben sind neben den Langzeitverletzten Fabian Urbanczyk und Sven Brattig auch der stark aufspielende Thilo Grollmann und Lukas Piatek.
Anstoß: 12.45 Uhr
Barisspor (10.) - SC 1912 Buschhausen (8.)
Trotz des Sieges der Vorwoche war Buschhausens Trainer Dieter Schulitz alles andere als zufrieden mit seinen Schützlingen, die nicht das abgerufen hatten, was man sich im Vorfeld vorgenommen hatte. Das soll nun bei der Partie in Welheim gegen Barisspor anders werden. „Das wird ein sehr schweres Spiel, bei dem es vor allem darauf ankommen wird, dass wir den Gegner und den Platz im Kopf richtig annehmen werden“, fordert Buschhausens Übungsleiter Dieter Schulitz von seinen Jungs eine Top-Einstellung. Denn im Nachgang will der Coach nicht den Ascheplatz als Ausrede gelten lassen. „Natürlich sind wir mit dem Kunstrasenplatz verwöhnt, aber gelernt als Kinder und Jugendliche haben wir doch alle auf Asche. Deswegen sehe ich da auch kein Problem“, sagt Schulitz. Dessen Lazarett scheint sich langsam aber sicher wieder etwas zu lichten, auch wenn noch etliche Buschhausener Kicker ausfallen werden und in diesem Jahr wohl nicht mehr ins Leibchen der 1912er zurückkehren werden. Dafür stehen Schulitz am Sonntag mit David Müller und Tim Krause wieder zwei weitere Alternativen zur Verfügung, die in den Kader der Oberhausener zurückkehren werden. In Bezug auf die Wundertüte aus Barisspor, die seit Saisonbeginn Leistungsschwankungen unterworfen war, sich nun aber zu stabilisieren scheint, sagt Schulitz. „Mal abwarten, es wird mit Sicherheit ein interessantes Spiel werden.“
Anstoß: 14.30 Uhr
Adler Osterfeld II (14.) - Vorwärts 08 (15.)
Bringen wir es auf den Punkt: Das wird ein Spiel zwischen der Adler-Reserve und den Gästen von Vorwärts 08, in dem beide Mannschaften den Anspruch haben müssen zu gewinnen. Eine Pleite kann sich im Grunde keines der beiden Teams leisten. Und genau deshalb sagt auch Adler-Trainer Toto Jablonski: „Alles andere als drei Punkte zählen am Sonntag nicht. Da gibt es jetzt auch keine Ausreden mehr.“ Noch immer ist beim Trainergespann Toto Jablonski und Massi Lo Mele der bitere Niederlage des Vorsonntages gegen den RSV Klosterhardt im Kopf. „Da hattest Du nach der Führung alle Trümpfe in der Hand und verlierst dann das Spiel. Wir sind in der zweiten Halbzeit rumgerannt wie ein Hühnerhaufen und haben schlussendlich verdient verloren“, so Jablonski. Eine Wiederholung nur sieben Tage später wollen die beiden Coaches in jedem Fall vermeiden, von daher wird es in der Aufstellung der Osterfelder Reserve wohl die eine oder andere Veränderung geben. „Wir müssen jetzt am Sonntag punkten, um uns einen guten Grundstein für die Rückrunde zu schaffen. Ansonsten sieht es langsam schwarz aus“, lauten die klaren Worte von Toto Jablonski. Aber auch auf Seiten der Nullachter weiß man um die Bedeutung der sonntäglichen Partie. „Da müssen wir wirklich versuchen, an der Siepenstraße drei Punkte mit zu nehmen“, sagt Vorwärts-Geschäftsführer Klaus Kisters, der ergänzt: „Wir wollen diesen Sieg einfahren, damit wir uns aus der unteren Tabellenregion wegstehlen können“, so Kisters weiter. Nicht mit an Bord der Bottroper sind Deniz Türkmen und Alex Martin.
Anstoß: 14.30 Uhr
SW Alstaden (1.) - SG Osterfeld (5.)
Die Sorgenfalten vor dem Auftritt beim unangefochtenen Liga-Primus sind bei den Osterfeldern tief. „Ich weiß gar nicht, ob wir elf gesunde Spieler auf den Platz bringen können“, grübelt Osterfelds Patrick Wojwod vor dem Spiel in der Kuhle. Die Erkältung macht die Runde an der Wittekindstraße, „wahrscheinlich werden wir auf Spieler der Alten Herren zurückgreifen müssen“, so Wojwod weiter, der ergänzt: Wir würden gerne was in Alstaden mitnehmen, aber die Vorzeichen für uns stehen nicht günstig.“ Von personellen Engpässen bei den Gegnern lässt sich Guido Contrino so gar nicht aus der Ruhe bringen. „Jeder bekommt elf Leute auf den Platz, die gegen den punktverlustfreien Spitzenreiter bis in die Haarspitzen motiviert sind. Wir müssen in jedem Spiel alles geben, denn genau das machen unsere Gegner auch“, unterstreicht Contrino. Der hat am gestrigen Donnerstag ein Testspiel gegen den Landesligisten Viktoria Buchholz eingeschoben, in dem sich die Jungs aus der zweiten Alstadener Reihe prächtig beim 2:4 bewiesen. „Auch wenn wir verloren haben hat man gesehen, dass die Jungs, die bislang nicht so viele Einsatzzeiten hatten, mächtig Druck auf die etablierten Spieler ausüben“, freute sich Contrino, der so am Sonntag die Qual der Wahl in seiner Aufstellung hat. „Für uns ist jedes Spiel gleich schwer. Dazu kommt, dass Osterfelds Trainer Hartwig Jondral erfahren ist und ganz genau weiß, wo der Hase lang läuft“, will Contrino höchste Konzentration von seinen Schützlingen.
Anstoß: 14.30 Uhr
Post Oberhausen (12.) - Arm. Lirich (9.)
„Ich will auch mal beschissen spielen und gewinnen“, kann Post-Trainer Christoph Tapinos nicht mehr allzu viel damit anfangen, dass die Schwarzgelben zuletzt trotz Rumpf-Elf immer tolle Leistungen zeigten, schlussendlich aber stets mit leeren Händen da standen. Personell sieht es beim Post SV immer noch ganz düster aus, „aber wir werden wieder irgendwie eine gute Mannschaft auf den Platz bringen“, so Tapinos, der in jedem Fall wieder auf die Dienste von Vorstands-Mitglied Frank Lewerenz wird zurückgreifen müssen.
Der hatte gegen SG Osterfeld sogar den Führungstreffer auf dem Schlappen, wird sich aber wohl hüten, am Sonntag wieder den berühmten Haken zu viel zu machen. Und auch Dustin Wagner meldete sich unter der Woche wieder zurück und steht dem Post SV am Sonntag gegen Lirich zur Verfügung. „Ich sag mal so, jetzt im Vorfeld betrachtet und auf Grund unserer personellen Situation wäre ich gegen Lirich mit einem Punkt zufrieden“, so Christoph Tapinos. Deutlich besser sieht es bei den Schützlingen von Thorsten Hamm aus. Lediglich hinter dem leicht angeschlagenen Christian Hattert steht noch ein kleines Fragezeichen, ansonsten können die Liricher aus dem Vollen schöpfen. „Das ist ein ganz wichtiges Spiel am Sonntag indem es für uns gilt, die Leistung der Vorwoche zu bestätigen und uns die drei Punkte hart zu erarbeiten“, sagt Lirichs Trainer Thorsten Hamm vor dem Derby am Sonntag. „Ich bin zu einhundert Prozent davon überzeugt, wenn wir über die gesamten 90 Minuten konzentriert zu Werke gehen, dann können wir die drei Punkte da auch holen“, so Hamm.
Anstoß: 14.30 Uhr
SuS 21 Oberhausen (4.) - GA Sterkrade (7.)
„Das ist ein typisches Spiel, vor dem ich Respekt habe“, sagt Schleuse-Trainer Jürgen Grzymski vor dem Aufeinandertreffen mit den Sterkradern. „Der Micha und ich kennen uns und die jeweiligen Mannschaften gut“, verrät Grzymski über das Verhältnis zu GA-Coach Michael Buhlmann und ergänzt: „Auch wenn die Sterkrader in ihren Leistungen schwanken, so sind wir gewarnt. Aber ich denke, das gilt ebenso für GA, auch sie werden vor uns gewarnt sein“, vermutet Grzymski. Der muss zwar noch auf den rotgesperrten Daniel Laux verzichten, dafür kehren Daniels Karsjens und Erik Lisson ins Team der Platzherren zurück. „Wir wollen unbedingt da oben dranbleiben. Zudem sind wir zu Hause ungeschlagen und wollen diese Serie bestätigen und ausbauen“, gibt sich Grzymski kämpferisch. Trotz des Sieges am Sonntag ist GA-Trainer Michael Buhlmann nachdenklich. „Es geht von Woche zu Woche hin und her, auf und ab. Zu Hause sind wir stark und treten absolut souverän auf, auswärts haben wir eine Talfahrt mit derzeit lediglich zwei erspielten Punkten hingelegt“, will der Sterkrader Übungsleiter am Sonntag endlich auch den Knoten auswärts platzen lassen. „SuS ist der Favorit in diesem Spiel, sie haben einen Lauf und sind ein eingeschworener Haufen. Wir haben unser Pulver in Richtung obere Tabellenregion erst einmal verschossen. Für uns geht es darum, einen tabellarischen Puffer nach unten zu schaffen“, so Michael Buhlmann. Umut Özsoy und Angelo Da Rold konnten unter der Woche das Training bei den Sterkradern wieder aufnehmen und drängen in den GA-Kader.
Anstoß: 14.30 Uhr
VfR Ebel (16.) - Concordia Oberhausen (2.)
Es gibt mit Sicherheit leichtere Einstiege für einen neuen Trainer, als direkt gegen Concordia Oberhausen antreten zu müssen. Aber Ebels neuer Trainer Herbert Nowak ist nach seiner ersten Trainingseinheit am Donnerstag mit seinen Schützlingen bester Dinge und guter Hoffnung. „Wir waren 14 Leute beim Training, das ist doch schon mal was. Danach haben wir uns noch zusammengesetzt und ich habe den Jungs erklärt, wie ich mir das hier vorstelle“, so Nowak, der am Montag von Ebels erstem Vorsitzenden Stefan Thomis als Nachfolger von Thomas Fels vorgestellt wurde. Verstecken wollen sich die Platzherren keinesfalls. „Ich habe was angepeilt. Wir stehen mit dem Arsch an der Wand, deswegen wollen wir unbedingt einen Punkt gegen Concordia holen“, so Nowak, der gemeinsam mit dem VfR-Vorstand im Winter den einen oder anderen Neuzugang im Visier hat. Erste Gespräche sind bereits aufgenommen worden. Und Nowak weiß, wo jetzt erst einmal der Hebel anzusetzen sein wird. „Wir bekommen im Schnitt 5,3 Gegentore pro Spiel. Das ist Wahnsinn, das müssen wir sofort abstellen. Wir verfahren am Sonntag nach dem Motto: Wir machen hinten dicht, vorne hilft uns der liebe Gott“, so Herbert Nowak. Der zeigt sich von der Unterstützung des Ebeler Umfeldes begeistert. „Es waren bei meiner ersten Trainingseinheit viele Zuschauer da. Das freut mich sehr, die Jungs und ich können jede Unterstützung gebrauchen“, so Nowak. Und auch auf Seiten der Concordia will man zumindest nicht blauäugig in die Partie am Lichtenhorst gehen. „Ich erwarte am Sonntag eine kampfstarke Ebeler Mannschaft, die durch den Trainerwechsel hoch motiviert ans Werk gehen wird. Wir sind der Favorit und müssen unseren Fußball spielen und mit gleicher Leidenschaft spielen wie bisher. Gelingt uns dies und unterschätzen wir die Ebeler nicht, dann werden wir als Sieger nach Hause fahren. Der Sieg gegen VfR 08 II hat uns als Mannschaft noch weiter voran gebracht“, so Concordias Manolo Dente.
Anstoß: 14.30 Uhr
Sterkrade Nord II (13.) - RSV Klosterhardt (11.)
Nord-Trainer Thorsten Lamers hat es bereits angekündigt, jetzt kommen die Spiele für den Aufsteiger, in denen es gilt. „Jetzt sind wir in der Pflicht, wir, die Mannschaft und ich, müssen jetzt liefern“, lautet die eindeutige, offene und klare Aussage von Thorsten Lamers vor der Heimpartie gegen den RSV Klosterhardt.
„Wir werden am Sonntag auf eine aggressive und kampfstarke Mannschaft aus Klosterhardt treffen, die einen Punkt vor uns steht. Das wollen wir ändern, wir wollen diesen Platz haben und uns am Sonntag erkämpfen“, so Thorsten Lamers, der am Sonntag weiterhin auf Thorsten Vozar wird verzichten müssen. Von entscheidender Wichtigkeit wird bei den Gastgebern aus Sterkrade wird die mit Ladehemmungen kämpfende Offensive sein. „Wir haben seit 270 Minuten kein Tor mehr geschossen, diese Torflaute müssen wir sofort beheben“, fordert Lamers mehr Durchschlagskraft in der Abteilung Attacke. Aber auch auf Seiten der Klosterhardter hat man sich für den Sonntag einiges vorgenommen, der Sieg der Vorwoche nach einem Rückstand gegen Adler Osterfeld II hat Kräfte frei gesetzt. „Wenn es uns gelingt, am Sonntag noch einmal zu gewinnen, dann sind wir aus dem Gröbsten raus“, weiß RSV-Trainer Jörg Salamon. „Wir sind jetzt im Tritt und wollen eine Serie starten. Außerdem gilt es für uns, am Sonntag zu null zu spielen“, so Salamon weiter, der wieder auf Rückkehrer Nuroj Aldur bauen kann. Ein Fragezeichen steht derweil noch hinter dem Einsatz von Stefan Korbstein, den unter der Woche Wadenprobleme plagten.
Anstoß: 14.30 Uhr
Kreisliga A - Westfalen
VfB Kirchhellen (11.) - SV Horst-Emscher 08 II (6.)
Mit breiter Brust empfangen die Kirchhellener die Reserve von Horst Emscher. Personell gegenüber Rentfort wird sich innerhalb der Kokott-Elf nichts ändern. Constantin Hopp plagen weiterhin Rückenprobleme, der Langzeitverletzte Chritoph Bleyleven wird wohl erst zur Rückrunde wieder zur Mannschaft stoßen und Matthias Vollmer ist immer noch angeschlagen.
Klaus Kokott erwartet eine junge und ambitionierte Mannschaft an der Loewenfeldstrasse und schätzt deren gute Jugendarbeit. "Die A-Jugend ist noch letztes Jahr aufgestiegen und die B-Jugend steht auch nicht schlecht dar. Keine Ahnung was aus deren Ersten, die in der Bezirksliga Gruppe 10 an der Tabellenspitze steht, noch runter kommt. Die rechnen sich noch etwas aus und richten den Blick ganz klar nach oben", weiß der Kirchhellener Übungsleiter. Für ihn wird es am Sonntag eine ganz heiße Kiste, die er mit gleicher Taktik wie gegen Rentfort mit seiner Mannschaft meistern will. Gleichzeitig hofft Kokott darauf, dass die Gäste, die ansonsten auf Kunstrasen spielen und trainieren, sich nicht wirklich mit dem Kirchhellener Rasen anfreunden. "Ich erwarte ein schweres Spiel. Wir werden schon früh attakieren und die Räume eng machen. Wenn wir annähernd an die Leistung der Vorwoche anknüpfen können dann ist für uns auch was drin. Wir könenn befreit aufspielen und ich traue meiner Mannschaft noch eine Menge zu", so Klaus Kokott abschließend.
Anstoß: 14.30 Uhr
VfB_Ausgabe_293.web.pdf
Adobe Acrobat Dokument [1.7 MB]
Download
Kreisliga B1 - Niederrhein
Barisspor II (16.) - SC 1912 Buschhausen II (4.)
Alles andere als eine Niederlage für den Gastgeber, wäre bei diesem Duell eine große Überraschung.
Anstoß: 12.30 Uhr
Dostlukspor II (7.) - Concordia Oberhausen II (14.)
Der Aufsteiger will sich trotz des Rücktritts von Yücil Oruc nicht aus dem Konzept bringen lassen und weiterhin seine Linie fahren. "Das Team hat den Aufstieg realisiert und ist erfahren genug mit dieser Situation umzugehen. Die älteren Spieler, die zum Teil auch Bezirkligserfahrung haben, werden das Training leiten", so der Vorsitzende Nuh Arslan, der am Sonntag an der Seitenlinie stehen wird. Gegen Concordia will man nach zwei Niederlagen, in denen sich die Bottroper "unter Wert geschlagen haben", einen Dreier einfahren und den zweiten Platz wieder anvisieren. Die Oberhausener warten auf die ersten Zähler seit Ende September. Zudem holte die Concordia in sechs Gastspielen lediglich einen Punkt.
Anstoß: 12.30 Uhr
SV Vonderort (5.) - BW Oberhausen II (2.)
Mit neuem Trainer an die alte Leistung anknüpfen. Das muss das Ziel der Wienberger Löwen sein. Besonders weil der Tabellenzweite zu Gast ist. Trotz der drei Plätze Differenz haben die Blau-Weißen
nur einen Zähler Vorsprung. Aber auch nach unten hin ist der Abstand sehr gering. TuS Buschhausen hat als Achter nur zwei Punkte weniger auf dem Konto. So kämpfen aktuell sieben Mannschaften um
Rang hinter dem souveränen Tabellenführer Fortuna Alstaden, die bisher alles gewinnen konnten. Die Duelleanten gehen mit drei bzw. vier Siegen in Folge in die Partie herein und werden alles daran
setzen, dass diese Serie weiterhin fort besteht.
Anstoß: 14.30 Uhr
SV 1911 (3.) - PSV Oberhausen (13.)
Die Partie ist auf Wunsch des PSV auf Dienstag den 13.11 verlegt worden. Anstoß wird 19.30 Uhr sein.
Kreisliga B2 - Niederrhein
BV Osterfeld II (15.) - FC Polonia (11.)
So langsam muss Polonia mal wieder anfangen Punkte zu sammeln. Zuletzt haben sie am 30.9 was zählbares mitgenommen. Mit Roman Giza hat sich Interimstrainer Adrian Schymon nun Unterstützung aus
der zweiten Mannschaft an die Seitenlinie geholt. Derzeit sind es fünf Punkte zu den Osterfeldern. Doch die haben schon die Mannschaften im oberen Tabellendrittel an ihre Grenzen gebracht, sodass
der FC gewarnt sein sollte.
Anstoß: 12.30 Uhr
BW Fuhlenbrock (2.) - Fortuna II (9.)
Die Stimmung ist mehr als gut bei den Blau-Weißen aus Fuhlenbrock. Wesentlich dazu beigetragen hat das 5:0 im Verfolgerduell gegen SC Viktoria. Coach Hülsmann bezeichnete den Kantersieg als
verdient und erstklassig. Am Sonntag will er mit seiner Elf den nächsten Schritt machen. Zu Gast beim Tabellenzweiten ist die Fortuna-Reserve. Gegen die Albani-Elf soll die gute Heimbilanz, mit
fünf Siegen in fünf Partien, weiter ausgebaut werden. "Wir müssen weiter siegen, um auch den Abstand zu Sterkrade 72 nicht größer werden zu lassen. Wenn sie Punkte lassen, müssen wir da sein.
Fortuna gehört zu den Teams, die zu Beginn der Saison hoch gehandelt worden sind. Auch wenn sie jetzt nicht so gut darstehen, erwarte ich ein schweres Spiel", so der Übungsleiter der
Gastgeber.
Anstoß: 12.45 Uhr
Rhenania II (6.) - Sterkrade 06/07 II (16.)
Auch wenn es gegen das Schlusslicht geht, wird Rhenanen-Coach Ralf van Niersen den Teufel tun und die 06er unterschätzen: "Man weiß nie wer da so runter kommt aus der Bezirkliga-Truppe. Sterkrade
hat TBO geschlagen und einen Punkt gegen VfB II geholt. So schlecht können sie also nicht sein. Doch wir gucken nur auf uns und wenn wir so spielen wie letzte Woche, dann gehen wir als Sieger vom
Platz." Van Niersen kann am Sonntag aus dem vollen Schöpfen.
Anstoß: 12.45 Uhr
SSV 51 (14.) - VfB Bottrop II (5.)
"Wir können nur verlieren", so VfB-Coach Marek Weglicki, der sich der Rolle seiner Mannschaft bewusst ist. Nichtsdestotrotz sind die Gäste klarer Favorit, wenn sie die Reise an die Kloprierstraße antreten werden. Und so sollen zu den 450 ungeschlagenen Minuten weitere 90 dazu kommen. Nicht mit dabei sein wird Marvin Kupferfahrenberg, der aufgrund von Knöchelproblemen ausfallen wird.
Bei den Gastgebern hofft SSV-Verantwortlicher Jürgen Döblitz, dass das fehlende Glück vor dem gegnerischen Kasten wieder zurück kommt. Denn auch die Welheimer müssen so langsam mal wieder anfangen zu punkten. Der Vorsprung auf die Abstiegsränge beträgt die Wertigkeit eines Sieges.
Anstoß: 14.30 Uhr
Viktoria 21 (7.) - RW Welheimer Löwen (12.)
Die Enttäuschung in den Reihen der 21er war groß nach der 0:5-Schlappe am letzten Sonntag gegen Fuhlenbrock. Durch die Niederlage ist die Pech-Elf auf Platz Sieben abgerutscht. Nun ist Wiedergutmachung angesagt, sonst droht ein erneuter Abrutsch in der Tabelle. Gegen die Welheimer Löwen, die all ihre Punkte auswärts holten, erwartet Matthias Pech eine Trotzreaktion: "Wichtig ist, dass wir wieder aufstehen. Doch wir müssen den Ball jetzt flach halten. Wir gucken von Spiel zu Spiel. Unsere nächsten drei Gegner stehen alle unter uns. Dennoch erwarte ich nicht, dass es leicht wird, denn es gibt in unserer Gruppe keine Punktelieferanten. Und auch die Löwen gehören dazu. Sie sind für mich schwer einzuschätzen, weil sie auch andere Ansprüche haben."
Das kann der große Vorteil für die Gäste aus Welheim sein. Die sind nach dem 2:5 gegen SuS 21 heiß auf was zählbares. Coach Thomas Ochojski macht die letzte Niederlage des Tabellensiebten Hoffnung: "Das 0:5 hat mir gezeigt, dass Viktoria nicht so stark sind, wie ich sie eingeschätzt habe. Aber ich setze auf die eigene Stärke meiner Elf. Unsere Leistung aus der Vorwoche war besser als es das Ergebnis aussagt. Wenn wir unsere individuellen Fehler abstellen erwarte ich ein enges Spiel."
Verzichten müssen die Rot-Weißen auf Ismael Kilic, der sich letzte Woche einen Muskelfaserriss zu zog. Bei den Hausherren ist Markus Katriniok fraglich. Definitiv fehlen werden Yücil Camli, Maurice Buddasch und Joachim Preuß.
Anstoß: 14.30 Uhr
FC Sterkrade 72 (1.) - Batenbrocker Ruhrpott Kicker (10.)
Eine Serie von vier Niederlagen und jetzt kommt der Spitzenreiter. Doch BRK-Trainer Dirk Schulz nimmt es mit Humor: "Man kann sich eigentlich nur freuen. Wir haben gegen den FC nichts zu verlieren. Schlechter als gegen Rhenania geht auch wirklich nicht mehr. Keiner hat am Sonntag seine Leistung abgerufen geschweige denn Gegenwehr geleistet." Ein Problem der Punkteflaute ist auch der dünnbesetzte Kader. Schulz musste zuletzt vermehrt Spieler ranlassen, die angeschlagen waren, aufgrund von fehlender Alternativen dennoch ihre Schuhe schnüren mussten. Dazu gehören Alexander Rothe, Frank Bugla und Marc Wiesmann, denen Dirk Schulz am Sonntag eine Pause gönnt. "Nun müssen andere in die Bresche springen. Die, die spielen wollen, können nun zeigen was sie drauf haben", so der Batenbrocker Übungsleiter.
Sein Gegenüber, Ahmed Mohamad, warnt vor den BaRuKi: "Am Sonntag ist es ganz wichtig, dass wir von der ersten Minute an da sind und uns auf unser Spiel konzentrieren. Wir müssen jeden Gegner in dieser Liga respektieren und vor vor allem auch ernst nehmen", so der Sterkrader Cheftrainer, der vor allem an alle Sterkrader von und um den Verein appelliert: "Alle sollen auf dem Teppich bleiben und nicht arrogant werden. Wir alle wissen, dass erst am Ende der Saison abgerechnet wird." Beim Unterfangen, die Bottroper zu schlagen, wird Sascha Guettari weiterhin ausfallen. Er hat zwar nach seiner Bauchmuskelzerrung wieder mit dem Lauftraining begonnen, stellt aber für Sonntag noch keine Alternativ da. Gleiches gilt für Thomas Dziedzic. Manuel Knobloch und Christian Romano fehlen verletzt, Andreas Richter weilt im Urlaub und Tarik Koc ist beruflich verhindert. Eine lange Ausfallliste also für den jungen Oberhausener Übungsleiter, der aber immerhin wieder auf Baris Altintas und Nico Gatzka zurückgreifen kann, die nach ihren Ausfällen wieder zum Team stoßen.
Anstoß: 14.30 Uhr
Kreisliga B1 - Westfalen
VfB Kirchhellen (8.) - VfL Resse (15.)
Gegen die Viktoria aus Resse wäre die Sensation fast perfekt geworden. Doch auch ohne Sieg war es der erst zweite Punkt den der Spitzenreiter abtreten musste. Mit viel Kampf und Ehrgeiz holte der VfB zweimal einen Rückstand wieder auf und das ohne vier Stammspieler. Nun soll es gegen die VfL aus Resse aber mit einem Dreier klappen, besonders weil die Bachmeier-Elf seit zwei Partien auf einen wartet. Da es hinter Viktoria Resse eng zu geht, kann man sich ein weiteren Punktverlust kaum leisten.
Anstoß: 12.45 Uhr
TSV Feldhausen (4.) - Wacker Gladbeck (14.)
Nach großem Kampf beim FC Gladbeck erwartet den TSV nun eine verhältnissmäßig leichte Aufgabe. Wacker steht mit neun Punkte auf dem drittletzten Tabellenplatz, schenkte dem VfL Grafenwald
vorherige Woche aber drei Gegentore ein. Die bekam die Reiprich-Elf auch vom FC, trotz zwischenzeitlicher 3:0-Führung. Am Ende hieß es dann jedoch 5:3 für die Bottroper und der sechste Saisonsieg
war perfekt. Und das viele Buden fallen, ist bei den Hausherren in Mode gekommen. In den letzten sechs Duellen mit TSV-Beteiligung fielen mindestens drei Tore. Da zeitgleich mit Grafenwald und
Scholven zwei Teams aufeinander treffen, die vor den 66ern stehen, kann man mit einem eigenen Sieg einen guten Schritt nach vorne machen.
Anstoß: 14.30 Uhr
VfL Grafenwald (2.) - SV Hansa Scholven (3.)
Der VfL bittet zum nächsten heißen Tanz. Vor zwei Wochen war der damalige Tabellendritte FC Gladbeck II zu Gast am Sensenfeld. Die schickte man mit einem 2:0 nach Hause und übernahm deren
Tabellenplatz. Nun kommt mit Scholven ein Konkurrent, der ebenfalls auf Rang Drei positioniert ist, jedoch zwei Zähler weniger auf der Habenseite hat als der VfL. Es ist schon das zweite Duell in
dieser Spielzeit. Anfang September ging es um den Einzug in die dritte Runde des Kreispokal, mit dem Unterschied, dass die Partie in Gelsenkirchen statt fand. Mit 4:0 setzten sich die Wöller
durch, die zu dem Zeitpunkt auf aufsteigendem Ast waren, während die Hansa auf dem Weg in die untere Tabellenregion war. Gute zwei Monate später hat sich die Situation geändert, was auch Coach
Sven Koutcky bewusst ist: "Sie sind immer besser in Tritt gekommen. Aber wir spielen zu Hause und werden so auftreten wie gegen den FC. Die Punkte müssen in Grafenwald bleiben, nur so können wir
Viktoria Resse gefährlich werden." Weiterhin fehlen werden Simon Witt und Christian Schulte terhusen. Hinzu kommen Nils Lehrich und Alexander Kellermann. Daniel Kregar wird aus gesundheitlichen
Gründen seine Karriere beenden.
Anstoß: 14.30 Uhr
Kreisliga B2 - Westfalen
RW Wacker-Bismarck (3.) - VfL Grafenwald II (5.)
Schweres Los für die VfL-Reserve. Am Sonntag geht es zum nächsten Hochkaräter in dieser Gruppe. Nach der Niederlage gegen Ückendorf und der Punkteteilung gegen GW Heßler wartet nun der
Tabellendritte aus Bismarck auf die Tarrach-Elf. Die reisen erneut mit personellen Problemen nach Gelsenkirchen. Mathias Lennartz, Sebastian Wojciechowski und Evan Kara-Biet werden zu Hause
bleiben. Zudem ist Thomas Nawarecki fraglich. Dies führt dazu, dass der Fünftplatzierte Unterstützung aus den anderen beiden Herrenmannschaften bekommt.
Anstoß: 14.30 Uhr
Kreisliga C1 - Niederrhein
SF 06 Sterkrade II (9.) - Batenbrocker Ruhrpott Kicker II (12.)
Anstoß: 12.45 Uhr
Kreisliga C2 - Niederrhein
FC Sterkrade 72 II (1.) - Batenbrocker Ruhrpott Kicker III (15.)
Anstoß: 10.45 Uhr
SSV 51 III (14.) - SV 1911 III (12.)
Anstoß: 12.45 Uhr
SC 20 Oberhausen II (8.) - RW Welheimer Löwen II (1.)
Anstoß: 12.45 Uhr
RW Fuhlenbrock (10.) - SV Fortuna III (6.)
Anstoß: 12.45 Uhr
SW Alstaden III (4.) - BW Fuhlenborck II (5.)
Anstoß: 16.30 Uhr
Kreisliga C3 - Niederrhein
Viktoria 21 II (13.) - 1. FC Hirschkamp (4.)
Anstoß: 12.45 Uhr
Arm. Lirich III (11.) - VfB Bottrop III (6.)
Anstoß: 14.30 Uhr
BW Fuhlenbrock III (12.) - Vorwärts 08 III (14.)
Anstoß: 14.30 Uhr
Sterkrade 06/07 III (10.) - Rhenania III (5.)
Anstoß: 14.30 Uhr
SF 06 Sterkrade (2.) - SV Fortuna IV (8.)
Anstoß: 14.30 Uhr
Dostlukspor III (15.) - VfR 08 Oberhausen III (7.)
Anstoß: 16.30 Uhr
Kreisliga C1 - Westfalen
VfB Kirchhellen (15.) - FC Horst 59 (4.)
Anstoß: Sa.,10.11. 14.30 Uhr
TSV Feldhausen II (12.) - GSK Gen. Gladbeck (10.)
Anstoß: 12.45 Uhr










Kommentar schreiben
Kommentare: 23
Concorde (Freitag, 09 November 2012 15:58)
Also jetzt mal die Kirche im Dorf lassen!!
Einen Punkt holen gegen uns!!!???
Ganz ehrlich ebel hätte Ottmar Hitzfeld verpflichten können, sie sind am Sonntag die nächsten die dran glauben müssen. Uns hält keiner und niemand auf.
vfb (Freitag, 09 November 2012 16:18)
freuen uns auf ein geiles derby sonntag!
was ist bei rhenania los? hab gehört wrobel überlegt bei rhenania aufzuhören?
SWA-Kenner (Freitag, 09 November 2012 16:27)
SWA haut SGO weg !!! die kriegen 10 Stück ....
Zu #3 (Freitag, 09 November 2012 17:45)
Zu #3
Sowas würd nie ein Anhänger von Alstaden schreiben, also fang woanders an zu sticheln du angeblicher SWA-Kenner hahaha Idiot!
Latte 09 (Freitag, 09 November 2012 18:53)
Vfb verliert, dsb gewinnt, svr gewinnt, fortuna unentschieden oder verliert , vorwärts nur c klasse, ebel absteiger nummer eins,
zu 3 (Freitag, 09 November 2012 19:06)
würde mich nicht wundern wenn du einer von SGO bist...
zu 2 (Freitag, 09 November 2012 19:54)
Wrobel hört da niemals auf.
zu 7 (Freitag, 09 November 2012 21:20)
Habe ich von 2 leuten auch gehört
zu5 l (Freitag, 09 November 2012 22:42)
man dieser Latte 09 geht mir langsam voll auf die nerven immer mit seinen blöden kommentaren wer wie spielt hast du eigentlich schonmal selber fußball gespielt ich glaube eher nicht würde mal echt gerne wissen wer er wirklich ist dann würde ich mal ein ernstes wort mit ihm sprechen
zu sgo (Freitag, 09 November 2012 23:51)
Ihr habt doch ne zweite wieso keine Spieler von da holen? Ist doch ne junge truppe die sind bestimmt auch hochmotiviert gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter.
Der Trainer hat doch damals gesagt 2 Mannschaften aber 1 Team ;-)
An Latte 09 (Samstag, 10 November 2012 00:24)
Du hast gar keine Ahnung!! Fortuna und VfB werden beide gewinnen. Fortuna ganz locker und beim VfB wird es knapp!!
Kritiker (Samstag, 10 November 2012 01:05)
Warum will Wrobel weg? Weil er mal ,zu recht, kritisiert wurde? Wenn er deswegen abhaut macht er sich lächerlich!
Dsb (Samstag, 10 November 2012 06:11)
Mesut Harputlu übernimmt ab Montag die 2te von Dsb als spielertrainer
latte 09 (Samstag, 10 November 2012 08:08)
zu kommentar 5 leider schreiben hier mehre mit mein name scheisse rein,bin echt ein fairer sportsfreund ,mfg latte
Echt Arm (Samstag, 10 November 2012 11:37)
Mesut wird kein Trainer. Die Mannschaft trainiert sich selbst!!!
VFR @ 1 (Samstag, 10 November 2012 11:45)
Ebel wird in der Rückrunde die Liga rocken... Ist ja klar das es Berg ab geht wenn der Trainer kurz vor Saison beginn im Sack haut. Wir warten nur auf die Rückrunde
Zu sgo @10 (Samstag, 10 November 2012 12:56)
Das kann ich dir sagen! Die brauchen keine leute von der zweiten und auch nicht von den alten Herren. Die haben genug Leute am Sonntag. Die machen sich einfach nur lächerlich mit solchen Aussagen und unglaubwürdig. Aber da sind die ja nicht die einzigen, dass liest man ja von Woche zu woche von vielen Trainern und vereinen. Einfach peinlich!!
zu 1 (Samstag, 10 November 2012 12:57)
Spinner
Zu 16 (Samstag, 10 November 2012 14:41)
Ich kann mich an eine Vorbereitung mit Trainer erinnern. Z.b auch mit Timm Wrobel! Da waren ganze 5 Leute beim Training. In der Mannschaft steckt Potenzial aber ihr müsst euch auch mal in die Pflicht nehmen!!!
XXXXXX (Samstag, 10 November 2012 14:57)
Hab gehört ismail soll die 2 Mannschaft übernehmen von DSB
Zu 16 (Samstag, 10 November 2012 18:02)
Dann bist du ja einer von der Sorte,die ihre Mannschaft im Stich gelassen hat. Wenn du schon weiß das in der Vorbereitung nur 5 Mann beim Training waren muss du ja anwesend gewesen sein oder ??? Warum sollen wir uns den in die Pflicht nehmen ??? In die Pflicht müssen sich die Leute nehmen die den Verein schaden zufügen möchten, in den sie NICHT mehr kommen. Ehemalige "Kapitäne" die nach 4 Spiele auf einmal die Schuhe am Nagel hängen oder einfach garnicht mehr am Platz erscheinen sind einfach nicht tragbar und müssen weg. Es gibt Spieler die verletzt sind und Sonntags nicht mal am Platz erscheinen um sich das Spiel anzuschauen.Spieler die lieber einen schönen Tag in der Sonne verbringen möchten,anstatt Sonntags mit der "Mannschaft" auf dem Platz zu stehen.Im großen und ganzen sind wir mit dieser Situation sehr sehr zufrieden und freuen uns schon auf die nächsten Wochen und Monate mit dem neun Trainer der sein Amt wirklich ernst nimmt. Die Trainingsbeteiligung ist wieder sehr Positiv und wir schöpfen neue Kraft um den Verein zu erhalten. Also sollten sich mal die Leute in die "Pflicht" nehmen die schon vor dem wirklichen Kampf aufgegeben haben. Es gibt schon min 5 Neuzugänge für die Winterpause und der ein oder andere wird sich noch wundern was beim VFR EBEL in nächster Zeit alles passieren wird. Wir lassen die Köpfe nicht hängen Jungs .... Auf gehts Ebel kämpfen und siegen
@17 (Samstag, 10 November 2012 19:57)
Weil die soviele leute haben spielt einer aus der 2. Seit 2 wochen von beginn an und auf der bank sitzen 2 altherren spieler, einer davon mitte 40.
Aber schön das du bescheid weisst.
Ken Kaniff (Sonntag, 11 November 2012 01:48)
Zu Rhenania ich glaub der Dirr spielt irgendwann selber,der dom soll zusehen das er im Winter wechselt minimum 2 Klassen höher er ist einfach zu talentiert um sich das da anzutun MfG Ken Kaniff ;)