Di
13
Nov
2012
5 Fragen an ... Franz-Josef Grawe
Abstieg mit der Erstvertretung aus der Landesliga. Die zweite Mannschaft löste sich bis auf ganz wenige Ausnahmen quasi fast komplett auf. Dazu kam dann noch im Sommer der Wasserschaden im Vereinsheim und in den Katakomben. Nein, langweilig wurde es bei Adler Osterfeld in den letzten Monaten nun wahrlich nicht. Schon gar nicht für Geschäftsführer Franz-Josef Grawe, der im Gespräch mit Auf'm Platz zurückblickt und auch ein erstes kleines Fazit zieht. Dabei vergisst er natürlich auch nicht seinen ersten kleinen Weihnachtswunsch zu äußern.
5 Fragen an ...
... Franz-Josef Grawe von Adler Osterfeld
Auf'm Platz: Franz, wie schaut es auf eurer Platzanlage nach dem Wasserrohrbruch im Sommer aus?
Grawe: Wir sind in den letzten Zügen der Renovierungsarbeiten. Es sind wirklich nur noch Kleinigkeiten zu erledigen, wie beispielsweise in der Kabine Vier. Ich denke, dass wir bis Mitte Dezember mit allem fertig sein werden. Es wäre so etwas wie ein Weihnachtsgeschenk für den Verein.
Auf'm Platz: Stimmt es dann im Umfeld wieder, was die Anlage angeht?
Grawe: Ja, man kann dann eigentlich sagen, dass ich wunschlos glücklich bin. Wir werden technisch gesehen wieder da stehen, wo wir vor Jahren standen, weil auch unter anderem an den Flutlichtern gearbeitet wurde.
Auf'm Platz: Das Umfeld passt, wie fällt dein Zwischenfazit für die Erstvertretung nach dem Abstieg aus?
Grawe: Das Gefüge passt zu 1000 Prozent. Es ist eine unglaublich super Kameradschaft im Team, worauf ich auch den Erfolg zurückführe in der bisherigen Spielzeit. Aber nicht, dass ich falsch verstanden werde: Die Qualität ist auch sehr gut bei der Mannschaft, wir können spielerisch mit allen Mannschaften mithalten. Jetzt gilt es an der Chancenauswertung zu arbeiten und mit etwas Glück kommen wir auch noch weiter nach oben.
Auf'm Platz: Also ist der Aufstiegszug namens SC 20 noch nicht abgefahren?
Grawe: Der Spielclub ist auch keine Übermannschaft und ist allemal noch aufzuhalten. Wenn unsere Mannschaft am Ende ganz oben steht, werden wir die Spieler sicherlich nicht aufhalten. Jeder Spieler möchte doch gerne aufsteigen. Ob es klappt, wird man sehen. Mal abwarten, ob der Spitzenreiter in der Rückrunde immer noch so stark ist.
Auf'm Platz: Murren in der Zweitmannschaft manche Spieler nicht auf, wenn wieder einmal das Trainerduo um Massimo Lomele und Thorsten Jablonski selber spielen und damit zwei Plätze weniger in der Elf frei sind?
Grawe: Nein, nein, nein, absolut nicht. Die Jungs wissen, dass beide hilfreich sein können, wenn es ums Punktesammeln und den damit verbundenen Klassenerhalt geht. Denn der zählt in dieser Saison, nichts anderes. Und beide Trainer leisten super Arbeit, wenn man bedenkt, dass bis auf zwei drei Spieler die komplette Mannschaft sich nach der letzten Saison aufgelöst hat. Das Umfeld stimmt also demnächst und auch sportlich sind wir einigermaßen gut.
Wir bedanken uns bei Franz-Josef Grawe für das Gespräch und wünschen ihm und Adler Osterfeld weiterhin noch viel Erfolg!
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Kommentare: 3
adleraner (Mittwoch, 14 November 2012 09:07)
Aber in der Jugend läuft es nicht,Herr Grawe !!!!!
Dicken (Donnerstag, 15 November 2012 17:51)
Seitdem der Becker den Geldhahn zugedreht hat, läuft es gar nicht mehr in diesem komischen Verein. Man, war das ein toller Fußball an der Siepenstrasse, als dort noch Leute wie Masuch, Schlieter, Bastürk, Jablonski, LoMele, Bögus, Gaißmayer oder Ulrich aufgelaufen sind...
Kenner der Szene (Donnerstag, 15 November 2012 20:56)
@adleraner es wird wieder bald laufen soweit ich es gehört habe..