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16

Nov

2012

Vorwärts und Nord-Reserve unter Druck

In der Landesliga will die Arminia aus Klosterhardt den Schwung des Derbysieges mit nach Niederwenigern nehmen, der VfB Bottrop erwartet Ronsdorf im Jahnstadion. In der Bezirksliga steht das Derby zwischen BW Lirich und der Klosterhardter Reserve auf dem Programm. Derweil erwartet das Mühlbauer-Team aus Nord Kellerkind TSV Safakspor zum sportlichen Vergleich. In der Kreisliga A brennt in Lirich die Luft, wenn sich Spitzenreiter Alstaden vorstellt. Ein Sechs-Punkte-Spiel absolvieren der SV Vorwärts und Sterkrade Nord II.

Landesliga

VfB Bottrop (4.) - TSV 05 Ronsdorf (11.)

Jetzt ist die Ata-Elf nach der Niederlage am vergangenen Sonntag erstmal mit vier Punkten weg von der Tabellenspitze in der Landesliga und ein wenig Ernüchterung ist im Jahnstadion nun vorhanden. "Wir betreiben viel Aufwand und belohen uns einfach nicht dafür", so Mevlüt Ata.

Mario Zoranovic feht rotgesperrt.
Mario Zoranovic feht rotgesperrt.

Das Spiel gegen die A-Jugend von Schalke 04 am vergangenen Montag begrüßte der Trainer als schöne Ablenkung - auch wenn das Spiel verloren ging. "Wir haben andere Ziele als Schalke zu schlagen", witzelte Ata und richtet seinen Blick auf kommenden Sonntag. Mit dem TSV 05 Ronsdorf kommt der Remis-König ins Jahnstadion, denn mit ganzen sieben Unentschieden aus bisher zwölf Spielen sind die Gäste auf dem elften Rang. "Wir müssen die Fehler abstellen und wieder den Spaß am Fußball finden. Wir müssen wieder hundertprozentig da sein und unsere Chancen nutzen. Wenn wir wieder einen Lauf haben, dann kommt auch das Selbstvertrauen zurück. Und am Besten fangen wir damit am Sonntag an", so der VfB-Coach. Verzichten muss der VfB auf den rotgesperrten Mario Zoranovic, urlaubsbedingt auf Nico Andreadakis und auf den verletzten Kevin Wagner. Gespannt wird man auf die mögliche Heimkehr von Daniel Späth aus Miami sein, der bereits am Samstag erwartet wird. "Vielleicht sitzt er schon Sonntag auf der Bank - mal schauen", verrät Mevlüt Ata, der ansonsten auf lediglich 15 gesunde Spieler zurückgreifen kann. "Ich hoffe, dass sich bis Sonntag niemand verletzt oder erkrankt. Ansonsten kann ich ja auf die eigene Reserve zurückgreifen", so Mevlüt Ata abschließend.

Anstoß: 14.30 Uhr

Volltreffer
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Spfr. Niederwenigern (7.) - Arm. Klosterhardt (2.)

Keine Frage, der Derbysieg der Vorwoche gegen den VfB Bottrop (2:1) hat so richtig gut getan. Das komplette Arminen-Lager feiert die Klosterhardter Jungs, die eine bis hierhin unglaubliche Spielzeit abliefern. Rang zwei steht derzeit zu Buche, drei Zähler hinter dem großen Favoriten RWE II. Doch Trainer Michael Lorenz lässt sich vom Erfolg der Vorwoche nicht blenden. „Das war ein spannendes Spiel, aber jetzt richten wir unseren Blick auf den kommenden Sonntag. Die Jungs sind voller Tatendrang“, hat Lorenz unter der Woche beim Training bei seinem Schützlingen ausgemacht.

Einsatz fraglich: Danny Steinmetz.
Einsatz fraglich: Danny Steinmetz.

Und hier freut den emsigen Übungsleiter vor allem, dass auch die Spieler aus der zweiten Reihe drängen und mächtig Druck auf die etablierten Kräfte ausüben wollen. „Man hat es am Sonntag gesehen, da steht auch die komplette Bank wie ein Mann hinter dem Team, das auf dem Platz steht. Das gibt unserer Mannschaft einen gewissen Halt, wir sind eine Gemeinschaft und eine Einheit“, so Lorenz. Dieser Gemeinschaft am Sonntag in Niederwenigern fehlen wird in jedem Fall Phillip Bauer, Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen des angeschlagenen Necip Eren sowie des am Knie verletzten Danny Steinmetz. Vor allem dürfte bei den Oberhausenern jetzt größte Konzentration gefordert sein. In der Vorwoche kassierten die Gastgeber eine sicherlich nicht eingeplante Pleite gegen den damaligen Tabellen-Letzten. „Sie werden drauf aus sein, diese Schmach schnellstens vergessen zu machen, nämlich gegen uns“, vermutet Michael Lorenz, der auch um die Heimstärke und die zahlreiche Unterstützung aus dem SF-Fanlager weiß. „Da ist immer richtig was los. Wir müssen gegen eine sehr gute Offensive hochkonzentriert zu Werke gehen“, weiß Lorenz, worauf es am Sonntag für die Arminen ankommen wird.

Anstoß: 14.30 Uhr

Bezirksliga - Gruppe 4

TuS Essen-Holsterhausen (17.) - SF Königshardt (8.)

Welcher Gegner ist der schwierigste in einer Saison? Richtig: der Tabellenletzte. „Ein unbequemer Gegner. Holsterhausen hat nichts mehr zu verlieren, sie müssen jedes Spiel ja schon fast punkten“, mahnt deswegen auch Cheftrainer Robert Reichert von den Sportfreunden Königshardt davor, dass seine Mannschaft die Aufgabe nicht auf die leichte Schulter nehmen soll. „Die Gefahr ist natürlich da, dass man solch einen Gegner unterschätzt“, so Reichert weiter. 

Nico Schmelt steht Sonntag nach langer Leidenszeit mal wieder im Kader.
Nico Schmelt steht Sonntag nach langer Leidenszeit mal wieder im Kader.

Reichert hat seine Aufgaben gemacht, das merkt man. „Bisher hat Holsterhausen erst drei Punkte geholt. Ein Sieg und alles andere verloren. Wir wollen jetzt bestimmt nicht das zweite Team sein, das gegen Holsterhausen verliert“, so der Oberhausener Cheftrainer. „Sie haben gegen 06/07 2:0 geführt. Dennoch: Nach einem Drittel der Saison sagen die aktuellen Tabellenplätze sicherlich auch etwas über die Leistung der Teams aus. Und daher denke ich, dass Holsterhausen auch nicht zu Unrecht da unten steht.“ Die Sportfreunde stehen daher auch nicht umsonst im gesicherten Mittelfeld mit Kontakt nach oben. „Unsere Qualität müsste aber eigentlich ausreichen, um dort auch zu siegen“, setzt Reichert fort. „Die Frage ist nur, inwiefern der Kopf da nicht einem einen Streich spielt. Vielleicht spielen manche ja auch nur dann mit halber Kraft. Aber wenn es richtig läuft, müssten wir eigentlich gewinnen.“ Reichert würde sich sicherlich auch wieder darüber freuen, wenn seine Mannschaft keinen Gegentreffer kassiert. Es wäre dann das dritte Spiel in Folge ohne Gegentor. Allerdings muss er auch auf einige Spieler verzichten. Thiel, Mertesacker, Landers und Kaya fallen aus. Dabei stehen Kevin Luft und Nico Schmelt nach langer Zeit wieder im Kader. 

Anstoß: 14.30 Uhr

BW Lirich (7.) - Arm. Klosterhardt II (13.)

Nach dem Derby ist vor dem Derby. Nachdem Arminia Klosterhardt bereits letzte Woche daheim gegen Sterkrade 06/07 spielen musste, reist man jetzt nach Lirich zur Mannschaft von Jörg Lieg. Der freut sich über gesunde Spieler. „Beim Training waren 19 Mann und auch am Sonntag werde ich aus dem Vollen schöpfen können“, so Lieg, der dadurch ankündigt, dass der ein oder andere Spieler theoretisch auch in der zweiten Mannschaft dann aushelfen muss. „Jetzt gilt es für die Spieler, sich zu beweisen und Sonntag dann auch die richtige Leistung abzurufen.“ Das 0:0 gegen Königshardt letzte Woche war in den Augen von Lieg in Ordnung. „Jetzt gilt es aber nach dieser Nullnummer nur hinten die Null erneut zu halten und vorne zu treffen, damit wir wieder dreifach punkten. Wir brauchen wieder mehr Durchschlagskraft in der Offensive. Zwar werden wir Klosterhardt nicht unterschätzen, aber wir werden Vollgas geben für den nächsten Heimsieg.“

Danny Fees wird erst wieder in der Rückrunde eingreifen können.

Den werden die Gäste sicherlich verhindern wollen. Dabei muss Cheftrainer Dahlbeck aber unter anderem auf Neuzugang Danny Fees verzichten, der sich letzte Woche im Derby einen Achillissehnenriss zuzog und für die restlichen Spiele in der Hinrunde ausfällt. Kevin Ritter fehlt ebenso, er ist noch ein Spiel gesperrt. „Dafür sind zuletzt angeschlagenen Spieler wieder ins Training zurückgekehrt“, betont Andreas Arold, sportlicher Leiter der Arminia. „Personell sieht es daher ganz gut aus vor dem schweren Auswärtsspiel.“ Arold hat großen Respekt vor BWO: „Sie sind jetzt eingespielt und haben einen guten Kader. Wir müssen vor allem auf Philipp Hollweg aufpassen“, warnt Arold vor Oberhausens Toptorschützen. Daher wären die Gäste auch bereits mit einem Punkt zufrieden. „Wir wollen jetzt die guten Ansätze von Heimspielen mal mit in die Fremde nehmen. Wir waren zuletzt viermal daheim erfolgreich, aber in Auswärtsspielen haben wir erst einen Punkt geholt. Wenn wir aber diszipliniert spielen, könnte uns trotz der schweren Aufgabe etwas gelingen.“

Anstoß: 14.30 Uhr

Sterkrade 06/07 (14.) - DJK SG Altenessen (4.)

Es gibt solche Tage, da meint es der Fußballgott einfach nicht nett mit einem. Es gibt so Sonntage, da fährt man mal mit null Punkten nach Hause. Was eher selten ist: Ein Trainereffekt verpufft gleich nach 90 Minuten und auch das sechste Derby von sechs geht verloren. Die Rede ist von der 1:2-Niederlage letzten Sonntag in Klosterhardt und dem neuen Cheftrainer Dirk Rovers von 06/07.

Dirk Rovers.
Dirk Rovers.

Zu seiner Verteidigung muss man sagen, dass auch ein Rovers, der Erfolgstrainer aus Oberhausener und Bottroper Tage, innerhalb von nur drei Trainingseinheiten keine Wunder bewirken kann. Dem alten Trainer Jens Szopinski hatte man hinter vorgehaltener Hand vorgeworfen, zuletzt dem Team keine Struktur mehr an die Hand gegeben zu haben. Es war letzten Sonntag bereits eine kleine Handschrift von Rovers zu erkennen, der mit schnellem Spiel und disziplinierter Taktik zu seinem Erfolg kommen wollte - und einer Freistoßfinte, wie man sie sonst so nur bei Weltmeisterschaften zu sehen bekommt. Anscheinend war der Schiedsrichter auch mit überfordert. Denn dieser pfiff einfach mal Abseits - es gab auch eins. Aber nur ein passives. So fiel nicht der Ausgleich und die Arminia konterte zum Schluss und machte das 2:0 und das ärmste Schwein am Ende ist der neue Trainer Rovers, der nun in seine zweite Woche geht und trotz aller Neuheiten auch langsam zum Punkten verdammt ist. Zumindest hatte das der Vorstand vor seiner Verpflichtung gefordert, bis zur Winterpause in etwas sichere Gefilden zu kommen. Und schon wieder ist der Dumme Dirk Rovers. Der Kerl kann einem fast leid tun. Denn die nächste Partie ist alles andere als eine leichte Aufgabe. Zwar ist Altenessen vorne nicht brandgefährlich. Aber die Defensive ist die Zweitstärkste in der Liga. Kein leichtes Unterfangen für Rovers und Co. Können die Oberhausener am Sonntag vielleicht überraschen?

Anstoß: 14.30 Uhr

Sterkrade Nord (2.) - TSV Safakspor (15.)

Bei den Gastgebern entspannt sich etwas die personelle Lage vor dem nächsten Heimspiel. Boll und Biergiz sind beispielsweise wieder dabei, was Cheftrainer Lars Mühlbauer besonders freut. „Jetzt kommt der Trainer endlich mal wieder ins Grübeln, wen er aufstellen soll“, muss Mühlbauer schmunzeln. „Die Spieler merken das auch und geben ordentlich Gas. Die Trainingswoche hat mir sehr gut gefallen“, prophezeit Mühlbauer dem nächsten Gegner schon einmal einen heißen Tanz. „Wir werden ordentlich Gas geben. Wenn man sich das Training angeschaut hat, kann man durchaus etwas erwarten.“

   Laut des Übungsleiters wird es dafür auch endlich mal wieder Zeit. „Wir haben jetzt dreimal hintereinander Unentschieden gespielt, jetzt wird es mal wieder Zeit für einen Dreier. Ich will auch unbedingt diese drei Punkte“, stellt Mühlbauer klar. Insbesondere deswegen, weil er schon etwas vorausschaut. „Nächste Woche geht es gegen den SC 20 und da will ich, dass der Erste gegen den Zweiten spielt und nicht der Erste gegen den Dritten oder Vierten oder so“, ist eine Vorfreude bei Lars, dem kleinen Eisbär schon spürbar. „Wir sind zu Hause eine Macht und wollen dem Spielclub auch auf den Fersen bleiben."

Erkan Saracbasi.
Erkan Saracbasi.

   Erkan Saracbasi weilt zwar in diesen Tagen beruflich in Tunesien, trotzdem gab der 2. Vorsitzende bereitwillig Auskunft über die derzeitige Lage beim TSV. Denn das will er sich natürlich auch ungerne nehmen lassen. Wochenlang musste sein Team Prügel beziehen, was die Ergebnisse auf dem Platz angehen. Nach einer knappen 1:3-Niederlage vor zwei Wochen, gelang Safakspor letzte Woche nach frühem 0:2-Rückstand noch ein Punktgewinn. „Wäre der Schiedsrichter nicht gewesen, hätten wir sogar dreifach gepunktet. Aber auch so war die Stimmung gut, die Spieler haben sich gegenseitig aufgebaut und auf die Schulter geklopft. Denn nach so vielen harten Wochen und einem so frühen Rückstand noch einmal zurückzukommen, ist aller Ehrenwert.“ So war es auch nicht großartig verwunderlich, dass die Trainingsbeteiligung diese Woche auch gut war. Dass Neuzugang Selcuk Dede nicht vor Ort war, lag einzig und allein an seiner Mittagsschicht - er war beruflich verhindert, kann aber Sonntag auflaufen. Und da braucht der Landesliga-Absteiger auch möglichst jeden guten Spieler. Schließlich wartet auch keine einfache Aufgabe auf seinen Trainer Özay Aydin und die Mannschaft. Es geht zum Tabellenzweiten Sterkrade Nord und der ist neben dem Spitzenreiter Spielclub 20 weiterhin noch ungeschlagen.

   „Wir haben doch nichts mehr zu verlieren, wenn man sich die Tabelle anschaut. Nord ist definitiv der Favorit und von daher können wir Sonntag nur gewinnen“, so Saracbasi. „Wenn wir die ersten zehn Minuten nicht wieder verschlafen und von Anfang an konzentriert sind, dann können wir vor einer sicherlich wieder guten Kulisse auch gut aussehen. Vielleicht unterschätzt uns Nord ja auch.“ Bereits ein Unentschieden würde dem TSV helfen. „Es wäre wieder ein Punkt gegen den Abstieg“, so Saracbasi abschließend. 

Anstoß: 14.30 Uhr

SC Frintrop 05/21 (9.) - SC 20 Oberhausen (1.)

Ähnlich wie bei Sterkrade Nord spukt sicherlich schon bei dem einen oder anderen Verantwortlichen oder Kicker vom Spielclub 20 das Spitzenspiel nächste Woche im Hinterkopf. Denn dann empfängt der Tabellenerste SC 20 Oberhausen den Tabellenzweiten Sterkrade Nord zum ultimativen Spitzenspiel in der Bezirksliga.

   Der Spitzenreiter bemüht sich natürlich vorher die Konzentration noch auf das Spiel am Wasserturm zu lenken. Denn auch in Frintrop will man wieder dreifach punkten. "Wir wissen auch, dass wir igendwann mal fällig sein werden. Aber bis vielleicht schaffen wir es ja, bis zur Winterpause weiterhin ohne Niederlage zu bleiben. Das wäre schon ein toller Erfolg", stapelt Co-Trainer Waldemar Bauer tief. Sein Cheftrainer kann nahezu auf den kompletten Kader zurückgreifen, auch wenn nicht alle bei 100 Prozent sind. Doch bei allem Respekt für den Gegner: Alles andere als ein Auswärtssieg wäre in dieser Begegnung sicherlich überraschend. Nicht nur, dass die Essener letzte Woche eine 2:0-Führung beim Abstiegskandidaten TSV Safakspor verspielten und nur einen Punkt mit nach Hause nehmen konnten. Schon die Woche zuvor ging man komplett leer aus und wartet somit seit nun drei Wochen schon auf ein Erfolgserlebnis. Gelingt dies ausgerechnet gegen den Ligaprimus? Sehr fragwürdig.

Anstoß: 14.30 Uhr

Bezirksliga - Gruppe 9

GW Holten (16.) - TSV Bruckhausen (13.)

Ein neuer Anlauf für die Grün-Weißen aus Holten, die im Prinzip jede Statistik aufpolieren wollen. Sei es die Heimbilanz oder generell einfach das Siegen gegenüber anderen Teams. Der Aufsteiger erlebt bisher eine Menge Gegenwind und steht quasi schon jetzt mit dem Rücken zur Wand. Tabellarisch gesehen kann man noch tiefer sinken. Das wollen die Mannen um Trainer Sladan Juko aber auf alle Fälle verhindern.

Ali Karagöz fällt mit einer Rippenprellung aus.

   Dafür bedarf es am besten drei Punkte. Mehr werden auch nicht im Spiel gegen Bruckhausen vergeben. Doch jeder versteht Heiko Baxmann, wenn er von einem „Sechs-Punkte-Spiel spricht“. Der Pressesprecher der Oberhausener unterstreicht, dass das Team nicht gerade mit erhobenem Hauptes durch die Woche gegangen ist. „Wir sind unten angekommen, das ist natürlich Käse“, redet Baxmann nicht um den heißen Brei. Da passt es natürlich gar nicht, dass Bruckhausen ausgerechnet am letzten Wochenende den Tabellenführer stürzte und mit 1:0 gegen Oberlohberg gewann. „Das war natürlich überraschend und schlecht für uns. Der TSV dürfte jetzt mit mehr Selbstvertrauen ausgestattet hier her kommen. Selbstvertrauen, was uns fehlt“, so der Pressesprecher, der aber dennoch keinen Hehl daraus macht, was er erwartet: „Wir müssen gewinnen. Ohne Wenn und Aber. Uns stehen nach dem Spiel gegen Bruckhausen zwei sehr schwere Begegnungen gegen Klubs aus dem oberen Tabellenbild bevor, da wird es nicht einfacher. Wir müssen jetzt also irgendwie den Dreier einfahren.“ Bei diesem Unterfangen wird Ali Kargöz definitiv fehlen. Er fällt mit einer Rippenprellung aus. Dafür kehrt Stammtorhüter Grohmann wieder zurück zwischen die Pfosten. 

Anstoß: 14.30 Uhr

Spfr. Hamborn II (8.) - Rhenania (4.)

Mit prächtiger Stimmung im Rhenanen-Lager gehts zu den Sportfreunden nach Hamborn auf Kunstrasen, was den Bottropern natürlich zu Gute kommt. "Eigentlich wollte ich hier nichts mehr sagen, weil - egal was ich sage - irgendwelche Pappnasen alles schlecht reden", meint Rhenanen-Coach Oliver Dirr augenzwinkernd.

Cem Aksimir genießt das volle Vertrauen.
Cem Aksimir genießt das volle Vertrauen.

Am Sonntag muss Dirr im 13. Spiel nun die 13. Aufstellung präsentieren - bisher hatte er mit keiner Startelf auch am darauffolgenden Sonntag auflaufen können. Mit Dominik Wrobel fehlt verletzungsbedingt im Tor eine wichtige Säule der Mannschaft sowie die rotgesperrten Radoslaw Jankowski und Dennis Cziuraj. Der etatmäßige Ersatztorwart Marc Schwonnek ist ebenfalls verletzt, sodass Cem Aksimir das volle Vertrauen des Trainerteams genießt. "Cem ist ein toller Typ, der das Strafraumspiel beherrscht. Es ist natürlich ein Highlight für ihn als jungen Torwart, jetzt noch die letzten Spiele des Jahres zu bestreiten und erst recht nächsten Freitag gegen den Oberligisten SV Schermbeck im Tor zu stehen. Er genießt unser vollstes Vertrauen", weiß Dirr. Die leicht erkrankten Kevin Lachs und Andre Schittko dürften am Sonntag wieder im Kader sein. "Wichtig ist, dass wir die Leistung am Sonntag bestätigen und mit Geduld unser Spiel machen. Wenn wir am Sonntag erfolgreich sind, dann können wir mal wieder nach oben in der Tabelle blicken", hofft der emsige Coach. "Wenn Hamborn uns schlagen will, müssen die sich schon strecken, denn wir sind gut drauf und wollen die drei Punkte mitnehmen", ist die Ansage an den Gastgeber für Sonntag.

Das Siegerteam am Donnerstag.

Beim Donnerstagstraining musste sich vorab Dirr noch selbst im Tor strecken, denn es spielten "Jung gegen Alt" - Dirr spielte natürlich in dem "Old Star Team" und musste ziemlich häufig hinter sich greifen. "Ach, das war der erwartet schwache Gegner", rechnet Torjäger Pascal Pfeifer im Team Jung mit der Truppe seines Trainers ab. Und Dirr war nach der heftigen Niederlage sehr deprimiert. Zu viele Bälle sind ihm um die Ohren geflogen, denn der Gegner war mit eben Pfeifer, Dominik Wenderdel, Cem Aksimir, Hücker, Haile, Golembiewski, Wcislo und Youngster Kahnert mehr als gut besetzt. Das Old Star Team um Dirr mit Schäffler, Peryt, Cziuraj, Kai Wenderdel, Sezer Aksimir, Jankowski und Oldie Andreas Konieczny hatte nicht den Hauch einer Chance. "Das war eine gewohnt starke Leistung der jungen Mannschaft. Wir haben es den Oldies gezeigt", freut sich Teamkapitän Pascal Pfeifer.

Anstoß: 14.30 Uhr

Spvgg. Meiderich (12.) - VfR 08 Oberhausen (1.)

Meine Damen und Herren, wir bitten um Ihre Aufmerksamkeit: Das heutige Spektakel kann leider nicht stattfinden, wir bitten Sie wieder nach Hause zu gehen. Nein, so schlimm ist es nicht, aber die Ausfallliste beim VfR 08 Oberhausen ist enorm. Sieben Spieler fallen definitiv aus, bei zwei weiteren stehen ganz große Fragezeichen dahinter. Ob Sperre, Krankheit, Verletzung oder private Gründe: Der Spitzenreiter kann wahrscheinlich jedes Argument aufbieten und Joachim Löws Nationalelf damit die Stirn bieten, was das Lazarett angeht. „Anfang der Woche sah es noch nicht so schlimm aus“, berichtet der 2. Vorsitzende Tim Ludwig. „Da wussten wir eigentlich mit Sicherheit nur, dass die drei, die letzten Sonntag alle wegen einer Zerrung im linken Oberschenkel ausgwechselt werden mussten, auch diesen Sonntag fehlen.“

   Es kam aber noch anders, so dass drei Spieler aus der Zweitvertretung aushelfen werden. „Wir haben zum Glück einen großen Kader und werden dadurch am Sonntag 14 Spieler dabei haben“, so Ludwig. „Aber da wird definitiv ein zusammengewürfelter Haufen auf dem Platz stehen, der so noch nie zusammengespielt hat!“ Vor allem die Ausfälle in der Defensive bereiten Ludwig ein paar Sorgen. „Wenn wir die ersten Minuten in Meiderich überstehen, sind wir im Spiel drin und können auch da etwas holen.“ Was gar nicht so einfach ist. Denn die Spielvereinigung ist daheim noch ungeschlagen. Hat gegen TuRa 1:3 zurückgelegen und noch 4:3 gewonnen, oder auch Unentschieden gegen Möllen und Friedrichsfeld gespielt. Dennoch fällt auch auf, dass die Gastgeber sehr oft Unentschieden gespielt haben. „Da kommt man dann auch nicht vom Fleck weg“, bringt es Ludwig auf den Punkt. Respekt haben die Oberhausener vor dem gegnerischen Sturm. „Daniel Kirstein hat bereits elfmal getroffen, da müssen wir aufpassen“, so Ludwig, der aber nicht zurückstecken will. „Wir werden ein schlagkräftiges Team auf dem Platz stellen können. Jetzt stehen wir schon da oben, dann wollen wir da auch erst einmal bleiben. Daher peilen wir in Meiderich auch die drei Punkte an.“

   Meine Damen und Herren. Setzen sich doch bitte wieder hin und lassen sie sich überraschen. Tun wir nämlich auch. 

Anstoß: 14.30 Uhr

08/29 Friedrichsfeld (5.) - Dostlukspor (7.)

Die Stimmung im Dostlukspor-Lager war unterhalb der Woche ein wenig getrübt. "Das war letzten Sonntag nicht so unser Tag. Die Jungs waren natürlich enttäuscht und die Niederlage in der Höhe nicht wirklich nötig", weiß Spielertrainer Sebastian Stempel.

Secan Istek fällt urlaubsbedingt aus.
Secan Istek fällt urlaubsbedingt aus.

Jetzt heißt es nach vorne gucken und weiter fleißig Punkte sammeln bis zur Winterpause. Mit dem Gastgeber Friedrichsfeld erwartet Sebastian Stempel sein Meisterschaftsfavorit. "Wer Rhenania zu Hause mit 4:0 schlägt, der muss was drauf haben. Aber anhand der Ergebnisse sieht man ja, wie verrückt diese Bezirksliga-Gruppe ist", so Stempel, der den kommenden Gegner zu Hause stärker sieht als auswärts. Sercan Istek befindet sich im Urlaub, Christian Jusik spielt bekanntlich seit letzter Woche aus privaten Gründen in der eigenen Reserve und Sebastian Murasch ist noch angeschlagen. Ansonsten hat Dostlukspor alle Mann an Bord und blickt zuversichtlich nach vorne. "Die Mannschaft hat schon in der letzten Saison nach solchen Niederlagen gezeigt was in ihr steckt und Moral bewiesen. Und ich hoffe, dass sie das auch am Sonntag zeigt, denn wir wollen immer noch unser Ziel mit 35 Punkten erreichen und dann weiter schauen. Nach oben hin in der Tabelle hat sich ja nicht viel getan, denn die haben ja auch verloren", blickt Sebastian Stempel zuversichtlich auf die Tabelle. Dennoch richtet er seinen Blick in erster Linie auf sich und seine Mannschaft, denn "wir müssen unser Spiel spielen und richten uns nicht nach dem Gegner", so Stempel.

Anstoß: 14.30 Uhr

Kreisliga A - Niederrhein

Arm. Lirich (10.) - SW Alstaden (1.)

Wenn die Arminen aus Lirich und die Schwarz-Weißen aus Alstaden aufeinander treffen, dann brennt im Derby schon traditionell seit viele Jahren die Luft. „Aber alles in einem absolut gesunden Rahmen“, unterstreicht Lirichs Trainer Thorsten Hamm, dass sich beide Team fair und sportlich miteinander messen – so wie es sich gehört. Und beinahe genau so traditionell sehen die Alstadener auf dem Liricher Geläuf schlecht aus. Das würde Lirich-Coach Hamm natürlich gerne am Sonntag im Heimspiel gegen den punktverlustfreien Spitzenreiter fortsetzen. „Wir können ja am Sonntag im Grunde nur gewinnen und befreit aufspielen. Eine solche Mannschaft kannst Du nur über den Kampf packen, dafür musst Du aber ab der ersten Minute hellwach sein“, so Thorsten Hamm, der den Alstadenern gerne ein Bein stellen würde. Hinter dem Einsatz des erkrankten Marjan Jevtic steht noch ein Fragezeichen, dafür ist Nico Retzerau wieder mit an Liricher Bord.

Auch Alstadens Trainer Guido Contrino freut sich auf das Derby, stellt aber auch direkt klar: „Das ist eine sehr angenehme und sportlich-faire Rivalität. Vor allem kennt man sich untereinander, mit zwei Liricher Jungs arbeite ich zusammen, mit dem Thorsten Hamm habe ich früher sogar zusammen gespielt“, so Contrino, der ergänzt: „Man darf nicht vergessen, auch in diesem Spiel gibt es nur drei Punkte. Von daher ist das eine Partie für mich, wie jede andere auch. Wir müssen uns auf einen sehr kampfstarken Gegner einstellen, der uns alles abverlangen wird“, so Contrino, der personell aus dem Vollen schöpfen kann. Und der will endlich mal was holen bei den Arminen. „Das ist richtig, ich bin jetzt drei Jahre Trainer in Alstaden und konnte in Lirich noch nicht gewinnen“, so der Trainer des Spitzenreiters.

Anstoß: 14.30 Uhr

SG Osterfeld (5.) - Barisspor (9.)

„Seit Sonntag glaub ich an nichts mehr“, hadert Osterfelds Patrick Wojwod noch mit dem Spiel gegen SW Alstaden, „da waren wir in den ersten 45 Minuten gleichwertig und liegen dann trotzdem in Rückstand. In der zweiten Halbzeit haben die Alstadener dann aufgedreht und Kirmes mit uns gespielt. Ich glaube, in dieser Klasse ist alles möglich“, sind die Osterfeld um Wojwod absolut gewarnt vor Bezirksliga-Absteiger Barisspor, der sich am Sonntag zum sportlichen Vergleich an der Wittekindstraße vorstellen wird. „Am Sonntag müssen wir zusehen, dass wir gegen einen gleichwertigen Gegner punkten. Bei Barisspor sind ein paar ganz herausragend gute Jungs dabei. Für uns ist der Zug nach oben jetzt erst einmal abgefahren, aber es gilt, den fünften Platz zu festigen“, lautet die Devise von Patrick Wojwod.

Anstoß: 14.30 Uhr

SC 1912 Buschhausen (8.) - SV Adler Osterfeld II (12.)

Eines schmeckt den Buschhausenern so gar nicht: die erste Mannschaft der Osterfelder genießt am Sonntag ein spielfreies Wochenende, gut möglich also, dass die Adler-Reserve mit Unterstützung aus der Erstvertretung anreisen wird. Und selbst wenn nicht, so bestünde noch immer die Gefahr, dass sich das Trainerduo Jablonski und Lo Mele auf den Platz stellt.

Dieter Schulitz.
Dieter Schulitz.

Was die Jungs noch drauf haben, dass stellten sie am Vorsonntag gegen Vorwärts 08 unter Beweis, als die Coaches die hilflos überforderten Nullachter beinahe im Alleingang erledigt hatten. „Absolut, die können es noch“, lobt auch Buschhausens Trainer Dieter Schulitz die beiden Fußball-Opas, „solche herausragend gute Spieler verlernen das ja nicht. Aber uns interessier nicht, wer dort spielt. Ich bin mir sicher, dass wir wieder eine sehr gute Leistung bringen werden, die Spielfreude bei meinen Spielern war im Training deutlich zu spüren“, so Schulitz vor dem Aufeinandertreffen mit den Osterfeldern. Und der weiß, wie die Platzherren am Sonntag zum Erfolg kommen können. „Wir müssen stabil stehen, die Räume eng machen und Fußball spielen. Ich erwarte, dass wir von Beginn an Gas geben, und nicht erst in der zweiten Halbzeit“, nimmt Schulitz seine Schützlinge in die Pflicht. Und auch bei den Gästen ist die Stimmung nach dem Sieg prächtig, doch Coach Toto Jablonski warnt vor Lässigkeit wenn er sagt: „Wir können uns jetzt nicht wieder zurücklehnen und drei Spiele gar nichts holen. Jetzt müssen wir daran anknüpfen und einen Punkt aus Buschhausen mitnehmen“, so der Adler-Trainer. „Mal sehen, ob wir den einen oder anderen Spieler aus unserer Ersten bekommen. Wir sind vor Buschhausen gewarnt, sie haben eine gute Mannschaft und es wird schwer, da etwas zu holen. Aber wir werden es in jedem Fall versuchen“, so Jablonski weiter.

Anstoß: 14.30 Uhr

Vorwärts 08 (15.) - Sterkrade Nord II (14.)

Die Sorgenfalten bei den Verantwortlichen der Nullachter werden immer tiefer. Eine Pleitenserie wie aus einem Horror-Film, dazu mit Anton Martin, Alex Martin und Deniz Türkmen gleich drei wichtige Spieler, die auf Grund von Sperren am Sonntag definitiv nicht für das Team von Trainer Ralf Höner werden auflaufen können. „Es ist alles sehr, sehr schwierig momentan“, weiß auch Vorwärts-Geschäftsführer Klaus Kisters nicht mehr, wie er die Misere an der Paßstraße noch in hübsche Worte kleiden kann. „Vielleicht gelingt uns ja mal eine Überraschung, das wäre sehr wichtig für die Jungs“, sagt Klaus Kisters. Nun gastiert am Sonntag mit der Zweitvertretung von Sterkrade Nord ebenfalls ein Kellerkind an der Paßstraße, das unter der Woche am Dienstag sein Heimspiel gegen den RSV Klosterhardt mit 1:2 verlor – sich aber trotz der Niederlage in guter spielerischer Form präsentierte und andeuten konnte, dass hier noch deutlich mehr drin ist. „Ich sehe eine Entwicklung bei meinen Jungs und merke, dass die Bereitschaft zur Umsetzung da ist“, sagt Nord-Trainer Thorsten Lamers, der ergänzt: „Wir haben noch mit den Sünden der Vorbereitung zu kämpfen, die holen uns ein. Aber jetzt gilt unsere vollste Konzentration dem kommenden Sonntag und dem wichtigen Spiel in Vorwärts“, sagt Lamers. Der wird seine Kicker vor allem auf den unangenehmen, holprigen und großen Ascheplatz an der Paßstraße einschwören müssen, wenn die Nordler etwas aus Bottrop mitnehmen wollen. „Es wird mit Sicherheit kein Spiel für Feinschmecker werden, ich erwarten eine heiß umkämpfte Partie, ein Spiel auf Messers Schneide“, so Lamers, der am Sonntag auf Dennis Hoffmann wird verzichten müssen.

Anstoß: 14.30 Uhr

RSV (13.) - VfR 08 Oberhausen II (6.)

Für den RSV, den man vor der Saison getrost zu den Mannschaften zählen durfte, die es unter die ersten Fünf packen warden, scheint die Aufholjagd nun begonnen zu haben. Unter der Woche konnten die Klosterhardter einen 2:1-Sieg im Nachholspiel gegen die Reserve von Sterkrade Nord feiern. „Der letzte Sieg hat uns ganz deutlich Aufschwung gegeben“, sagt RSV-Trainer Jörg Salamon, der seine Schützlinge vor allem dafür lobte, dass sie nach dem Ausgleich nicht die Köpfe in den Sand steckten sondern im direkten Anschluss die erneute Führung erzielen konnten. „Aber“, so sagt Salamon, „es wird am Sonntag gegen den VfR 08 II ein sehr schweres Spiel für uns werden. Die Nullachter sind wirklich gut und verfügen über ein eingespieltes Team. Aber wir werden voll auf Sieg spielen und wollen eine Serie starten“, so Salamon. Für den Aufsteiger von der Tiroler Straße, der zu Hause eine absolute Macht darstellt und bislang jedem Gast das Fürchten lehrte, geht es am Sonntag an der Harkortstraße vor allem aber darum, die Auswärts-Bilanz aufzupolieren. „Wir wollen endlich auswärts drei Punkte sammeln“, fordert VfR-Co-Trainer Markus Kotzur von seinen Schützlingen, „wir wollen unsere Serie weiter ausbauen. Die Euphorie ist derzeit bei uns naturgemäß sehr groß, die wollen wir am Sonntag mit ins Spiel nehmen“, verrät Kotzur.

Anstoß: 14.30 Uhr

VfR Ebel (16.) - Fortuna (3.)

“Wir werden am Sonntag genau so auftreten wie zuvor gegen Concordia Oberhausen”, verrät Ebels Trainer Herbert Nowak vor seinem ersten Derby an der Seitenlinie der Ebeler. Der SV Fortuna stellt sich am Lichtenhorst vor – und der hat nach der Niederlage gegen den VfR 08 Oberhausen II was gut zu machen. „Für uns ist es wichtig, dass wir tief stehen und versuchen Gegentore zu vermeiden. Ich war mit dem Auftreten meiner Jungs in der vergangenen Woche sehr zufrieden. Jetzt sind die Jungs natürlich absolut heiß auf Fortuna, so ein Derby holt noch einmal die letzten Prozent aus jedem Spieler raus“, freut sich Herbert Nowak auf den Derby-Sonntag in Ebel.

Marco Hoffmann.
Marco Hoffmann.

Dieses Wochenende bleiben wir mal wenigsten wieder in Bottrop. Noch vier Spiele, und die Auswärts-Tour ist dann hoffentlich vorbei“, lacht Fortunen-Trainer Marco Hoffmann. Und der hat seine Hausaufgaben gemacht: „Ebel hat am letzten Wochenende das Spiel gegen  Concordia anscheinend lange auf Augenhöhe bestritten, wir müssen jetzt nach unser Niederlage vom vergangen Sonntag schauen, dass unsere Jungs den Kopf nicht verlieren. Wobei kein Grund zur Panik besteht, denn es war in VfR 8 mehr drin. Wir haben in dieser Saison schon schlechter gekickt und gewonnen. Besonders in der ersten Halbzeit fehlte die Präzision im allerletzten Pass, mehr nicht. Das gilt es besser zu machen und bei dem Tabellenstand hoch konzentriert an das Spiel zu gehen“, so die Analyse von Marco Hoffmann, der unterstreicht: „Unsere Befindlichkeiten haben sich auch nach der Niederlage nicht geändert und wir wollen an den vorderen Tabellenplätzen dran bleiben. Dafür sind auch  in Ebel wieder  Punkte zu verteilen, und wenn wir uns wieder an Abläufe erinnern, sind auch welche für uns drin. Das gefühlte kleine Schleudertrauma von letzter Woche gilt es „ wech zu machen“, lacht Hoffmann.

Anstoß: 14.30 Uhr

Concordia Oberhausen (2.) - SuS 21 Oberhausen (4.)

„Wir haben großen Respekt vor SuS und wissen ganz genau, dass wir unser Maximum abrufen müssen, um das Spiel zu gewinnen“, ist Concordias Manolo Dente gewarnt. „SuS ist für mich neben SGO sicher die Überraschungsmannschaft der Liga. Für uns heißt es wieder Heimspiel, und da müssen wir von Beginn an hellwach sein und den Gästen sowie den Zuschauern zeigen, dass wir geil sind guten Fußball zu spielen. Der Sieg gegen Ebel hat das Team, auch wenn es glücklich war, noch näher zusammen gebracht. Stimmen Einsatz und Leidenschaft auch am Sonntag wieder, dürften wir die Punkte an der Concordiastraße behalten“, ist sich Dente sicher. „Concordia ist nach SWA der zweite große Knaller den wir spielen“, ist der Respekt auf Seiten von Schleuse gegenüber dem Gastgeber nicht ein Stück geringer, wie die Aussage von SuS-Trainer Jürgen Grzymski zeigt. Und es stimmt, auch die Kicker von der Schleuse, die lediglich eine Niederlage zu verbuchen hatten, spielen eine ebenso unerwartet wie erfreulich gute Saison. „Ich kann meinen Jungs nur immer wieder ein Kompliment machen, dass sie sich so schnell als Team gefunden haben“, so Jürgen Grzymski, der ergänzt: „Concordia hat richtig gute Leute in der Offensive. Aber dennoch fahren wir da sicherlich nicht chancenlos hin. Ich werde wohl ein paar Umstellungen vornehmen, um damit für Überraschungen zu sorgen“, so Grzymski, der nur auf den rotgesperrten Laux verzichten muss.

Anstoß: 14.30 Uhr

GA Sterkrade (7.) - Post Oberhausen (11.)

“Wir haben derzeit zehn gesunde Feldspieler, damit peilen wir einen Punkt an. Wenn ich noch einen elften gesunden Spieler dazu bekomme, dann nehmen wir alle drei Punkte mit“, lacht Post-Trainer Christoph Tapinos vor dem Spiel der Schwarzgelben bei GA Sterkrade. „Nein mal im Ernst, wir wissen halt momentan einfach nicht woran wir sind und wo wir stehen. Ich erwarte mit GA Sterkrade einen sehr heimstarken Gegner, dazu werden wir wohl auf Rasen spielen, was für uns sehr ungewohnt ist. Es wird schwer, aber wir wollen einen Punkt aus Sterkrade entführen“, so Tapinos. Im Lager von GA hat man bereits die Messer gewetzt und freut sich auf den kommenden Sonntag. „Keine Frage, es wird gegen Post Oberhausen alles andere als eine leichte Aufgabe für uns werden, aber wir wollen mit aller Macht diese drei Punkte bei uns behalten“, gibt sich Sterkrades Trainer Michael Buhlmann kämpferisch. „Unsere Heimspiele gestalten sich positiv, aber wir werden wie in jedem Spiel einhundert Prozent geben und unsere Leistung vom vergangenen Sonntag bestätigen“, so Michael Buhlmann weiter.

Anstoß: 14.30 Uhr

Kreisliga A - Westfalen

SSV Buer II (8.) - VfB Kirchhellen (9.)

Es läuft bei der Kokott-Elf und so langsam verstehen die Kirchhellener die Taktik ihres Trainers. "Die Mannschaft zieht kräftig mit, wir haben eine Top-Trainingsbeteilugung und viel Spaß. Wir mussten ein wenig Geduld mit der Mannschaft haben, die sich jetzt auszahlt", freute sich Klaus Kokott besonders nach dem Sieg gegen die Reserve von Horst-Emscher letzten Sonntag. Und nun treten die Kirchhellener bei der Reserve vom SSV Buer an, die in der Tabelle mit einem Punkt mehr auf der Habenseite vor der Kokott-Elf stehen - mit einer ähnlichen Ergebnisbilanz. Demnach sollte es ein Spiel auf Augenhöhe werden. Wenn jedoch der Gast aus Bottrop den momentanen Aufschwung auch nach Buer mitnehmen kann, sind auch dort drei weitere Punkte für Kirchhellen drin.

Anstoß: 12.45 Uhr

Kreisliga B1 - Niederrhein

SC 1912 Buschhausen II (4.) - SV Vonderort (7.)

Gute zehn Tage ist Gündüz Tubay nun Trainer beim SV Vonderort. Und sein Fazit in der kurzen Zeit ist durchweg positiv, trotz der Auftaktniederlage und der dünnen Personaldecke: "Es macht viel Spaß mit der Mannschaft zu trainieren. Die Spieler blühen wieder neu auf. Zwar haben wir gegen eine starke BWO-Reserve verloren, aber da steckte auch viel Pech hinter. Der verschossene Elfer, die rote Karte, die vergebenen Chancen und die schlechte Schiedsrichterleistung. Jetzt wollen wir mit unserem kleinen Kader die vier restlichen Spiele bis zur Winterpause bestmöglich überstehen. Aktuell laufen Gespräche mit drei bis vier Spielern, die sich uns dann hoffentlich anschließen und auch verstärken werden." Sein erstes Gastspiel bestreitet Tubay beim Tabellenvierten aus Buschhausen. Die Oberhausener sieht der Bottroper Coach auf Augenhöhe, ist aber vorsichtig, da jederzeit Leute aus dem A-Liga Kader runter kommen könnten. Gegen SC fehlt einzig der rot gesperrte Sascha Skubel.

Anstoß: 12.30 Uhr

 

BW Oberhausen II (3.) - SV 1911 (2.)

"Das 12:0 gegen PSV war natürlich grandios. In den nächsten Spielen treffen wir aber auf Teams, die oben drin stehen. Das wird kein Kinderspiel, doch die Mannschaft ist gut eingestellt und sich der Aufgaben und auch ihrer eigenen Qualität bewusst. Unser Ziel muss sein bis zur Winterpause alles zu gewinnen", so Elfer-Coach Ralf Quabeck. Den Auftakt der Knaller-Wochen macht der SV beim Tabellendritten BW Oberhausen. Danach kommt der SC Buschhausen II (4.) in den Weywiesen zu Gast, gefolgt vom Lokalderby beim SV Vonderort (7.). Dass man sich nur wenig erlauben kann, zeigt ein Blick auf die Tabelle: Fünf Punkte liegen nur zwischen Rang Zwei und Rang Acht. Quabeck bezeichnet die Blau-Weißen als unangenehmen Gegner, die nicht zu unrecht da oben stehen. "Von der Einstellung her brauchen wir nichts zu ändern. Wenn wir konzentriet spielen, im Kombinationsfluss sind und den Hausherren nicht so viele Freiräume lassen, dann klappt das schon mit dem Dreier", gibt sich der Bottroper siegessicher. Edin Kovac, Jakob Konstantin (Oberschenkel), Sven Laufhütte (Trainingsrückstand) und Marc Fleischer (Handbruch) werde nicht zu Verfügung stehen.

Anstoß: 12.30 Uhr

SG Oberhausen 92 (9.) - Barisspor II (16.)

Der Tabellenletzte steht immer noch ohne Sieg da. Das große Problem der Bottroper ist die mangelnde Kondition. In der ersten Halbzeit hält man noch gut mit, doch nach der Pause kommt oft der Einbruch. Gegen die 92er stehen die Zeichen erneut auf Niederlage.

Anstoß: 14.30 Uhr

BV Osterfeld (10.) - Dostlukspor II (5.)

Der Aufsteiger hat einen neuen Mann an der Seitenlinie. Nejdet Arslan, Bruder des Vorsitzenden Nuh Arslan, wird ab sofort die Geschicke der Zweitvertretung leiten. Der 40-jährige gehört schon lange zum Inventar von Dostlukspor, trainierte u.a. zwei Jahre die A-Jugend der Bottroper. "Wir wollten eine schnelle interne Lösung. Und da ist Nejdet der perfekte Mann. Seine Aufgabe ist, die jungen Spieler bei den älteren zu integrieren. Des Weiteren wollen wir bis zur Winterpause auf Platz Zwei vorstoßen. Ich bin davon überzeugt, dass wir unsere vier verbleibenden Spiele gewinnen und die Konkurrenz sich gegenseitig die Punkte wegnehmen. Sollte dies nicht so sein, werden wir uns aber nichts vorwerfen. Wir stehen als Aufsteiger jetzt schon sehr gut da. Wir machen unsere Hausaufgaben und werden dann sehen was passiert", so der Vorsitzende zur Ausrichtung der Bezirksliga-Reserve. Der Aufstieg sei für die Bottroper aber noch kein Thema. Erst wenn die Erste in die Landesliga aufsteigen sollte, müsste man sich Gedanken darüber machen, die Lücke nicht zu groß werden zu lassen.

Den ersten Schritt zur Zielerfüllung macht Nejdet Arslan beim Zehntplatzierten BV Osterfeld. Zuletzt tat man sich gegen die unteren Teams jedoch alles andere als leicht, siehe das 1:2 gegen Arminia Lirich. In Oberhausen wollen die Gäste ihrer Favoritenstellung gerecht werden und den achten Saisonsieg einfahren. 

Anstoß: 14.30 Uhr

Kreisliga B2 - Niederrhein

Sterkrade 06/07 II (16.) - FC Sterkrade 72 (1.)

Es ist Derbyzeit in Sterkrade, das ist auch dem Spitzenreiter um Trainer Ahmed Mohamad bewusst. "Derbys sind immer etwas besonderes und daher müssen wir auch mit viel Selbstbewusstsein in das Spiel gehen", so der Gäste-Trainer im Vorfeld der Partie. "Meine Spieler wissen genau, dass auch wenn 06/07 nur fünf Punkte auf dem Konto hat, wir sie nicht unterschätzen dürfen. Uns ist alles bewusst, dass wir uns bestes geben müssen, wenn wir am Sonntag als Sieger vom Platz gehen wollen", so Mohamad weiter.

   Für Christian Romano wird es ein besonderes Spiel. Schließlich trifft er auf seinen Ex-Klub und ist rechtzeitig wieder fit geworden, so dass er wie auch Manuel Knobloch für das Derby wieder zur Verfügung steht. In der Hinrunde nicht mehr spielen, werden Baris Altintas und Thomas Dziedzic. Ob Sascha Guettari noch einmal in diesem Jahr zum Einsatz kommt, ist auch fraglich, da er noch 14 Tage braucht, laut Aussage seines Trainers. Zudem fehlt Andreas Richter ebenfalls auch weiterhin.

Anstoß: 12.30 Uhr

VfB Bottrop II (5.) - SF Köngishardt II (3.)

Das Spitzenspiel des zwöflten Spieltags steigt am Sonntag im Jahnstadion. Dort empfängt die VfB-Reserve den Fast-Aufsteiger aus Königshardt. Gegen die "Hausnummer" soll die Serie von sieben Spielen ohne Niederlage fortgesetzt werden, am besten mit einem Dreier, um somit an den Sportfreunden vorbei zuziehen. "Wir müssen uns am Riemen reißen. Die Mannschaft ist heiß auf Königshardt und wollen den Heimvorteil nutzen. Zudem haben wir seit 180 Minuten kein Gegentor kassiert, was zusätzliches Selbstvertrauen gibt. Nichtsdestotrotz ist es ein schweres Spiel, bei dem man auch mit einem Punkt zufrieden sein muss", gibt sich Marek Weglicki kämpferisch.

Anstoß: 12.45 Uhr

GA Sterkrade II (13.) - SC Viktoria 21 (7.)

Zuerst eine gute Nachricht für alle Fans des SC Viktoria. Das abgebrochene Spiel gegen den SV Fortuna wird wiederholt. Vor dem Ausschuss stimmten die Rheinbaben dem Vorschlag des Sportclubs zu. Datum und Uhrzeit stehen noch nicht fest. Gäste-Trainer Matthias Pech freut sich über den Ausgang: "So können die drei Punkte neu vergeben und der Anschluss nach oben gehalten werden." Auf die wartet Viktoria nun schon seit zwei Wochen. Nach den klaren Niederlagen gegen Fuhlenbrock (0:5) und die Welheimer Löwen (2:4)  erhofft sich Matthias Pech auf einen positiven Effekt: "Fehler wurden angesprochen, die Trainingsbeteiligung war gut und am Sonntag gibts ein gemeinsames Frühstück um besten vorbeitet für das Spiel zu sein." Verzichten müssen die Bottroper auf Nabil Mawas und Maurice Buddatsch.

Anstoß: 12.45 Uhr

RW Welheimer Löwen (11.) - Fortuna (9.)

"Wir haben gegen Viktoria gezeigt, dass wir mit jeder Mannschaft mithalten können oder sogar besser sind. Jetzt müssen wir nur noch effektiver werden", freut sich Löwen-Trainer Thomas Ochojski. Gegen Fortuna wollen die Welheimer eine Premiere feiern und mal zwei Spiele hintereinander gewinnen. Zudem wären es die ersten Punkte auf heimischen Platz. Hoffnung macht dem "Netzter" die Rückkehr von Michael Franken, der der jungen Mannschaft Sicherheit und Stabilität bringt. Das Unentschieden der Rheinbaben bei den Fuhlenbrockern hat bei Ochojski Eindruck hinterlassen: "Wir dürfen sie nicht unterschätzen. Aber sind sie auch nur drei Zähler entfernt. Das Problem ist, wenn du verlierst, schließen die unteren Mannschaft auf und der Abstand zu den Abstiegsrängen verringert sich." Bis auf Ismael Kilich sind alle an Bord.

Anstoß: 14.30 Uhr

BW Fuhlenbrock (2.) - SSV 51 (15.)

Hier treffen zwei Welten aufeinander. Während Fuhlenbrock-Trainer Andre Hülsmann über das 2:2 gegen Fortuna sehr verärgert ist, wäre bei den 51ern nach vier Niederlagen die Freude über einen Zähler sehr groß. "70-80% der Spieler hatten nicht Normalform. Wir hatten Chancen für zwei Partien und konnten am Ende noch froh sein über das Unentschieden", ärgerte sich Hülsmann.

Vom Auslassen der Tormöglichkeiten kann der SSV ein Liedchen trällern. "Unser Problem ist, dass wir außer Nico Parisisi keinen richtigen Stürmer haben und der ist eigentlich im Mittelfeld beheimatet", so Jürgen Döblitz, Verantwortlicher bei den 51ern. Der SSV-Vertreter sieht die Fuhlenbrocker, nebem deren starken Lauf, aufgrund des Kunstrasenplatzes in Vorteil. Auch das 0:8 aus der Vorsaison könnte noch in den Köpfen der Spieler stecken. "Aufgeben im Vorfeld werden wir uns aber nicht. Sonst brauch man gar nicht erst das Trikot anziehen", so Döblitz.

Die Hausherren sind darauf bedacht, den Vorsprung des Spitzenreiters, aktuell sind es sechs Punkte, nicht größer werden zu lassen. Vor allem weil Sterkrade 72 noch auf VfB Bottrop II und SF Königshardt II trifft. 

Anstoß: 14.30 Uhr

TB Oberhausen (8.) - Rhenania II (6.)

Mit neun Punkten aus den letzten drei Partien hat sich die Rhenanen-Elf so langsam ins obere Tabellendrittel gemogelt. "Es läuft so wie ich es mir zu Saisonbeginn vorgestellt habe. So tun die Unentschieden umso mehr weh. Vier Punkte mehr und wir wären mit Fuhlenbrock Zweiter. Wir haben und werden uns nicht aufgeben, um auch weiter oben dran zu bleiben", gibt sich Ralf van Niersen kämpferisch und warnt zugleich die Konkurrenz. Gegen TBO soll der Lauf nun fortgesetzt werden. Die Oberhauser verloren zuletzt zweimal mit 0:4, stehen mit 16 Punkten aber auf einem ordentlichen achten Tabellenplatz. Unterschätzen wird van Niersen die Hausherren nicht, besonders da sie wegen ihres kleineneren Ascheplatzes einen Vorteil haben. Fehlen werden Sebastian Biehl und Leroy Asamoah. Torjäger Ismael Tcha-Zodi ist fraglich.

Anstoß: 14.30 Uhr

FC Polonia (12.) - SuS 21 Oberhausen II (4.)

Die Luft beim Aufsteiger wird immer dünner. Durch das 0:4 beim BV Osterfeld schrumpfte der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz auf zwei Zähler. Mit GA Sterkrade II, BV Osterfeld II und SSV 51 hat der FC gleich drei Teams im Nacken. Gegen SuS 21, die fünf der letzten sechs Spiele gewonnen haben, droht den Bottropern die achte Saisonniederlage.

Anstoß: 14.30 Uhr

Batenbrocker Ruhrpott Kicker (10.) - BV Osterfeld II (14.)

"Es ist wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen", freut sich Kicker-Trainer Dirk Schulz. Gemeint ist aber nicht die sportliche Talfahrt nach vier Niederlagen in Folge, sondern die Rückkehr einiger Stammkräfte, wodurch Schulz mehr Alternativen hat. Neben Pierre Freier stehen auch Michael Sobczak, Christian Rödel und Marc Wiesmann wieder im Kader. Dominik Kroese (Lebensmittelvergiftung), Alexander Rothe und Frank Bugla fallen weiterhin aus.

Nachdem sich die Personalsorgen entspannt haben, wollen die Batenbrocker nun auch auf'm Platz wieder für Furore sorgen. Doch Vorsicht ist geboten beim nächsten Gegner. Zwar haben die Osterfelder fünf Punkte weniger auf der Habenseite, dennoch werden sie in regelmäßigen Abständen vom Gegner gelobt, die sich wundern, warum sich der BVO in der unteren Tabellenregion wiederfindet. "Wir müssen von Beginn an konzentriert sein. Bisher hatten wir immer Glück, dass die hinter uns auch verlieren. Aber das wird auch irgendwann vorbei sein. Wir wollen wieder was greifbares haben und wenn es nur ein Punkt ist", so Schulz.

Anstoß: 14.30 Uhr

Kreisliga B1 - Westfalen

SuS 05 Beckhausen II (9.) - VfL Grafenwald (2.)

Nach den Siegen über Hansa Scholven und den FC Gladbeck gilt es nun den nächsten Konkurrenten auszuschalten. Ziel von Wöller-Coach Sven Koutcky und seiner Elf ist es nun, bis zur Winterpause kein Spiel mehr zu verlieren und zweiten Tabellenplatz zu festigen. Vier Partien sind es, darunter zwei schwere gegen Beckhausen und in zwei Wochen gegen SB Gladbeck. Zudem hat der VfL am 16.12 noch das Nachholspiel, sodass, wenn alles optimal läuft, der Abstand auf den Spitzenreiter auf vier Punkte verkürzt werden kann. Im Anschluss an das 2:1 über Scholven wurde die Karnevlseröffnung ein wenig gefeiert, was für eine positive Stimmung in den Reihen der Bottroper spricht. Bei einem Sieg in Beckhausen wurde man die Bilanz auf elf Partien ohne Niederlage weiter ausbauen. Nils Lehrich und Christian Schulte terhusen sind nach langer Pause wieder mit dabei.

Anstoß: 12.45 Uhr

SV Hansa Scholven (5.) - TSV Feldhausen (3.)

Zum Abschluss der November-Spieltage reißt der TSV zum Spitzenspiel nach Gelsenkirchen. Lediglich zwei Zähler trennen beide Mannschaften, wodurch die Feldhausener bei einer Niederlage auf den achten Platz zurück fallen könnten, falls alle anderen Top-Teams ihre Spiele auch gewinnen. Die Reiprich-Elf fäht allerdings mit eine Serie von 630 ungeschlagenen Minuten an die Baulandstraße. Gastgeber Scholven ist nach dem 1:2 beim VfL Grafenwald auf Rache aus.

Anstoß: 14.30 Uhr

Arminia Hassel (11.) - VfB Kirchhellen II (7.)

Es werden noch viele Punkte vergeben, doch für VfB-Trainer Timo Bachmeier ist es jetzt schon eine erfolgreiche Saison: "Wir liegen jetzt schon weit über unserem Saisonziel. Mit dem Abstieg werden wir wohl nichts mehr zu tun haben. Nun wollen wir so lange wie möglich oben mitspielen, um den einstelligen Tabellenplatz zu behalten."  Damit dieses zu realisieren ist, müssen die Mannschaften im Mittelfeld geschlagen werden. Dazu zählt auch Armina Hassel, die sieben Punkte hinter den Kirchhellern auf Rang Elf liegen. Durch die Rückkehr von Stefan Becker und Fabian Wesselborg kann Bachmeier erstmals aus dem vollen Schöpfen.

Anstoß: 14.30 Uhr

Kreilsiga B2 - Westfalen

VfL Grafenwald II (6.) - Spvgg. Erle 19 II (14.)

Die personellen Probleme bei der VfL-Reserve werden immer größer. Markus Weiß, der letzten Sonntag verletzt ausgewechselt worden ist, fällt nun mit einem Bänderriss länger aus. "Ich hoffe, dass wir aus eigener Kraft 13-14 Leute für Sonntag zusammen kriegen. Wir müssten schon das Training am Dienstag ausfallen lassen. Nun müssen die Spieler Gas geben, die sonst außen vorstehen. Ich bin froh, dass es nur noch drei Partien bis zur Winterpause sind", so Coach Sascha Tarrach. Gegen die Spielvereinigun, die auf dem drittletzten Platz verweilen, sind die Wöller dennoch Favorit.

Anstoß: 14.30 Uhr

Kreisliga C1 - Niederrhein

FC Polonia II (13.) - TSV Safakspor III (4.)

Anstoß: 16.30 Uhr

Kreisliga C2 - Niederrhein

RW Welheimer Löwen II (1.) - SW Alstaden III (6.)

Anstoß: 12.45 Uhr

 

BW Fuhlenbrock II (4.) - SSV 51 II (14.)

Anstoß: 12.45 Uhr

 

RW Fuhlenbrock (10.) - Post SV Oberhausen II (13.)

Anstoß: 12.45 Uhr

 

SV 1911 III (12.) - Concordia Oberhausen III (11.)

Anstoß: 16.30 Uhr

 

Batenbrocker Ruhrpott Kicker III (15.) - SV Fortuna III (5.)

Anstoß: 17 Uhr

Kreisliga C3 - Niederrhein

VfB Bottrop III (6.) - BW Fuhlenbrock III (12.)

Anstoß: 11 Uhr

 

Vorwärts 08 II (13.) - SV 1911 II (3.)

Anstoß: 12.45 Uhr

 

Dostlukspor III (15.) - Fortuna IV (8.)

Anstoß: 12.45 Uhr

 

Rhenania III (5.) - Viktoria 21 II (14.)

Anstoß: 13 Uhr

Kreisliga C1 - Westfalen

SB Gladbeck II (13.) - VfB Kirchellen III (15.)

Anstoß: 12.45 Uhr

 

FC Horst 59 (4.) - VfL Grafenwald III (6.)

Anstoß: 14.30 Uhr

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Kommentare: 17

  • #1

    Fachmann der Kreisliga A (Freitag, 16 November 2012 18:04)

    Lirich Swa 1-4, SGO Baris 2-2, Buschausen Adler 3-1, vorwärts nord 1-2, rsv vfr 1-3, ebel fortuna 0-3, concordia sus 1-2, glück auf post 1-1

  • #2

    Kreis Bottrop (Freitag, 16 November 2012 18:16)

    Viktoria - Fortuna wird wiederholt. Also an alle Spieler ihr habt nun die Möglichkeit den Schiedsrichter jederzeit zu bedrohen. Gibt nur ein Wiederholungsspiel !!

  • #3

    kein Fachmann (Freitag, 16 November 2012 18:27)

    Blödsinn Adler kommt mit der kompletten ersten und gewinnt 3-0 in Buschhausen

  • #4

    Auf gehts (Freitag, 16 November 2012 19:50)

    In Ebel geht die Post ab.17 Mann beim Training.Und jetzt schon 4 Neuanmeldungen für den Winter.Sensationelle Arbeit die jetzt mal geleistet wird. Klasse Trainer Klasse Jungs Tip-Top

  • #5

    fuhlenbrocker star (Freitag, 16 November 2012 21:06)

    Wir putzen alles weg und werden Meister !!!!!!

  • #6

    @2 (Freitag, 16 November 2012 21:35)

    Spiel doch lieber Lotto du Fachmann!!
    Einfach nur lächerlich!!

  • #7

    Sorry ebel.... (Freitag, 16 November 2012 23:53)

    Tip-Top??? Und alles ist jetzt super!!!!
    Das muss ich echt lachen!!!! Gibt trotzdem Sonntag 5 Stück von Fortuna.

  • #8

    @6 (Samstag, 17 November 2012 00:24)

    das hat man vergangenen sonntag gesehen ! wo fortuna 2 ganz klar besser war

  • #9

    @#6 (Samstag, 17 November 2012 10:57)

    Du bist kein Fuhlenbrocker sondern Jemand der wieder nur ...

  • #10

    monky (Samstag, 17 November 2012 11:41)

    Bwf - SSV 51 6:0 fuhlenbrock bleibt titelkandidat Nummer eins. Habe sie beim Training aus dem Baum beobachtet.

  • #11

    spieler (Samstag, 17 November 2012 12:15)

    der ssv stellt den fuhlenbrockern ein bein und siegt kla 3:0

  • #12

    Spieler Fuhlenbrock (Samstag, 17 November 2012)

    @5 irgendeiner scheint da wieder Lustig zu sein!! So was würde keiner von unseren Jungs schreiben. Wir arbeiten sehr gut und schauen am Ende der Saison was dabei heraus springt! Also lasst es sein!!

  • #13

    xavi (Samstag, 17 November 2012 22:44)

    jaja leute wir fuhlenbrocker sind schon mega fussballer, genial am ball und nicht zu schlagen :D :D :D
    achtung!!! achtung!!! das war ironie :D
    es sollten doch alle mal lieber realistisch bleiben. wir brauchen nicht über die meisterschaft reden, wenn wir uns noch in der hinrunde befinden und nicht tabellenerster sind. genauso wenig sinn macht es hier irgendwelche phantasieergebinsse zu posten. es wird vermutlich weder nen 6 zu 0 für uns noch nen 3 zu 0 fürn ssv.
    ich erwarte auch einen sieg von uns aber wie es am ende ausgeht entscheidet sich wo? natürlich aufem platz aber auch genau da und nich hier online

  • #14

    fuhli (Sonntag, 18 November 2012 01:33)

    Sieg !!!!! Wie immer...

  • #15

    Fuhli (Sonntag, 18 November 2012 12:07)

    Fuhlenbrock !!!! Eilt von Sieg zu Sieg jawoll

  • #16

    polonia abgesagt (Sonntag, 18 November 2012 15:41)

    Grund ?

  • #17

    @ Fachmann (Sonntag, 18 November 2012 19:05)

    Ich hab gehört das SUS fast gegen Concordia gewonnen hat!!!

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