So

18

Nov

2012

VfB Bottrop mit erneuter Niederlage

In der Landesliga kassiert der VfB Bottrop die nächste Niederlage, derweil bestätigen die Klosterhardter ihren guten Lauf.  In der Bezirksliga patzt der Spitzenreiter SC 20 überraschend, was dem Spitzenspiel gegen Sterkrade Nord in zwei Wochen noch mehr Brisanz verleihen wird. Holten feiert den zweiten Saisonsieg, Klosterhardt überrascht bei BWO. Dirk Rovers verliert auch das zweite Spiel als 06/07-Coach. In der Kreisliga A zieht weiterhin Alstaden seine Kreise, während Ebel zweistellig verliert.

Landesliga

VfB Bottrop - TSV 05 Ronsdorf 0:3 (0:1)

Bottrops Klassenprimus steckt in seiner ersten kleinen Krise nach der bisher so famosen Aufstiegssaison. Gegen den TSV Ronsdorf verlor die Mannschaft von Mevlüt Ata mit 0:3 (0:1) und kassierte somit die zweite Niederlage in Folge. Bereits letzte Woche hatten Ata und Co. mit 1:2 das Nachsehen bei Arminia Klosterhardt. Damit warten die Bottroper seit dem 28. Oktober auf ihren siebten Saisonsieg. Nach dem Spiel merkte Ata sofort an, dass Tano De Hann noch Konsequenzen drohen werden. Der Neuzugang hatte nach 20 Minuten die rote Karte gesehen und damit seiner Mannschaft einen Bärendienst erwiesen.

Mevlüt Ata gibt sich nach der erneuten Niederlage kämpferisch.
Mevlüt Ata gibt sich nach der erneuten Niederlage kämpferisch.

   Dabei hatte das Spiel zunächst gut für die Gastgeber begonnen. Bereits nach zehn Minuten hatte der VfB die Möglichkeit in Führung zu gehen und scheiterte aber am eigenen Unvermögen. Zehn Zeigerumdrehungen später dann die angesprochene Szene, die das weitere Spiel maßgeblich beeinflussen sollte. Tano De Hann sah vom Unparteiischen die glatt rote Karte. „Ich habe es selbst nicht gesehen, der Linienrichter hatte es angezeigt. Tano soll gegen seinen Gegenspieler nachgetreten haben. Ich habe in der Halbzeit den Schiedsrichter und auch den gegnerischen Trainer angesprochen und gefragt und beide waren sich einig, dass es nicht nur ein Schubsper im Vorbeigehen, wie Tano es mir erklärt hatte, war. Da war anscheinend mehr und das wird dadurch Konsequenzen geben“, gab Ata nach Spielende zu Protokoll. Danach standen die Bottroper trotz Unterzahl gut in ihren Reihen. „Aber uns fehlte auch in der einen oder anderen Situation das Glück. Aber es war auch spielerisch nicht so gut von uns, wie wir es können“, so Ata weiter. Der Bottroper Cheftrainer stellte zur Halbzeit um und wechselte auch noch einen weiteren Stürmer ein, da er wenigstens noch einen Punkt holen wollte, nachdem man erst kurz vor der Halbzeit noch zu allem Überfluss das ungünstige 0:1 hinnehmen musste. In einem zerfahrenen Spiel war es Marcel Siwek, der die beste Chance hatte. Doch sein Schuss prallte vom Innenpfosten nicht ins Tor, sondern zurück ins Spiel. „Wir haben gut gearbeitet, aber es war natürlich immer gefährlich, weil Ronsdorf stets gekontert hat“, so Ata.

   Die Gäste nutzten dann auch irgendwann ihren Platz und die Überzahlsituation aus und trafen zwei Minuten vor Ende zum 2:0 und in der Nachspielzeit dann zum 3:0. „Momentan läuft das Spiel aber auch nicht flüssig. Da ist immer ein Bein noch dazwischen oder fehlende Konzentration. Wir machen Fehler, die vorher nie da waren, das war heute einfach bei vielen ein rabenschwarzer Tag“, gab Ata unumwunden zu. „Wir machen momentan eine harte Phase durch. Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass wenn man hart arbeitet, man auch wieder zurückkommen kann. Wir standen nach harter Arbeit auch schon mal weiter oben und da werden wir auch wieder hinkommen“, gab Ata sich trotz erneuter Niederlage angriffslustig. 

Spfr. Niederwenigern - Arm. Klosterhardt 0:1 (0:0)

Es war ein Spieltag wie gemalt für die Jungs von Arminia Klosterhardt. Bereits am Samstag unterlag die Reserve von RW Essen dem SuS Haarzopf, Sonntag verlor zudem der VfB Bottrop seine Partie – beim gleichzeitigen 1:0-Sieg der Lorenz-Schützlinge in Niederwenigern.

Verletzt: Marcel Kositz.
Verletzt: Marcel Kositz.

„Allerdings war es zunächst ein sehr zähes Unterfangen“, gab Arminias Sportlicher Leiter André Stange nach Schlusspfiff zu Protokoll. Nachdem es gegen einen sehr diszipliniert und defensiv auftretenden Gastgeber mit einem 0:0 in die Halbzeitpause ging, drehten die Arminen besonders in den ersten Minuten des zweiten Abschnitts so richtig auf. „In der ersten Halbzeit haben wir noch keine richtigen Mittel gefunden, aber in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit hat man ganz klar gesehen, dass wir die bessere Mannschaft waren“, so die Analyse von André Stange. Peter Müller, der sich in der Vorwoche beim Derby gegen den VfB Bottrop warm geschossen hatte, traf auch am heutigen Sonntag und sicherte den Klosterhardtern, die punktgleich mit Primus RWE II auf dem zweiten Rang stehen, die drei Punkte in Niederwenigern. „Unser Ziel ist es, in wenigen Wochen wieder so ein Spitzenspiel wie gegen den VfB zu haben. Denn kommen die Gäste von RWE II zu uns, da wollen wir wieder ein richtiges Spektakel erleben“, so Stange. Allerdings verschließt man bei den Arminen trotz der sagenhaften Platzierung nicht die Augen davor, dass es noch einiges an Arbeit zu erledigen gibt. „Die Jungs setzen natürlich bedingt durch unseren guten Lauf enorme Kräfte frei und spielen absolut am Limit. Man muss aber auch sagen, dass wir zum Ende heraus noch den einen oder anderen Konter hätten besser ausspielen und den Sack zu machen müssen. Da sieht man noch deutlich die Unerfahrenheit dieser jungen Mannschaft. In solchen Situationen ist noch Luft nach oben“, so André Stange. Marcel Kositz musste nach einem unglücklichen Zusammenprall mit dem Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht werden. Eine Diagnose steht derzeit noch aus.

Bezirksliga - Gruppe 4

TuS Essen-Holsterhausen - SF Königshardt 2:5 (1:2)

Der Königshardt-Express rollt wieder mit Hochgeschwindigkeit. Nach der Nullnummer letzte Woche gegen BWO, gewann die Reichert-Elf heute verdient mit 5:2 (2:1) beim Tabellenschlusslicht Holsterhausen. Dabei war aber nicht alles Gold, was glänzte. Zumindest war Cheftrainer Robert Reichert nach dem Spiel nicht vollauf zufrieden. „Es war kein überzeugendes Spiel heute von uns. Vor allem die erste Halbzeit lief nicht nach meinem Geschmack“, so der Cheftrainer der Königshardter.

Nurtekin Bulut traf heute doppelt.
Nurtekin Bulut traf heute doppelt.

   Zur Halbzeit hatten Oguz Sefi und Tim Marquardt getroffen. Marquardt war es auch, der später noch einen Doppelschlag folgen ließ. Ebenso wie Nurtekin Bulut, auch wenn der Unparteiische später ein Eigentor eintragen sollte. „In den zweiten 45 Minuten haben wir druckvoller und auch schneller gespielt. Aber eines muss ich natürlich auch sagen: Das ist jetzt Jammern auf hohem Niveau. Ich bin natürlich zufrieden, schließlich haben wir fünf Tore geschossen und drei Punkte geholt“, so Reichert weiter. Unter anderem trafen die Gäste noch insgesamt viermal das Aluminium, wodurch der Auswärtssieg noch locker hätte ausgebaut werden können - wenn nicht sogar müssen. Trotzdem freute sich Reichert nach Spielende. „Durch Patzer anderer Mannschaften sind wir in der Tabelle wieder weiter nach oben geklettert. Wenn es nach uns geht, ist das aber noch nicht das Ender der Fahnenstange. Wir wollen bis zur Winterpause noch alles mitnehmen. Es wird zwar nicht einfach, aber wir können die anderen beiden Spiele auch noch gewinnen und sechs Punkte holen.“

BW Lirich - Arm. Klosterhardt II 0:2 (0:1)

Eine durchaus dicke Überraschung im Derby in Lirich. Der favorisierte Gastgeber BWO, der bislang auch zu den offensivstärksten Teams der Liga zählt, blieb im zweiten Spiel in Folge ohne Torerflog und verlor gegen die Arminia etwas unglücklich am Ende mit 0:2 (0:1). Damit gewannen die Gäste bereits zum zweiten Mal in Folge, zum zweiten Mal in Folge auch mit 2:0 und unterstreichen damit ihre gute Form. Die Dahlbeck-Elf kletterte durch den fünften Saisonsieg bis auf Platz Zehn und führt damit nun die untere Tabellenhälfte an. 

Tobias Quast glänzte heute erneut als Torschütze bei der Arminia.
Tobias Quast glänzte heute erneut als Torschütze bei der Arminia.

   Beide Seiten waren nach Spielschluss von dem Ausgang auch überrascht. „Ich bin selbst ein bisschen überrascht, ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass wir hier einen Dreier holen würden“, freute sich Andreas Arold, der sportliche Leiter der Arminia. Auch Jörg Lieg, Trainer der Gastgeber, schlug in dieselbe Kuhle: „Ich bin schon überrascht, dass wir hier nicht wenigstens einen Punkt geholt haben. Aber gerade in der ersten Halbzeit war im Prinzip keine Körpersprachen gegeben, auch wenn wir in der zweiten Hälfte dann präsenter waren.“ Ähnlich sah es auch Arold: „In der ersten Halbzeit waren wir besser, wodurch wir auch verdient in Führung gegangen sind. Aber in den zweiten 45 Minuten standen wir schon ziemlich unter Druck und kamen kaum dazu, unser zu entlasten. Im Prinzip fand das Spiel nur noch in unserer Hälfte statt.“ Nach 20 Minuten fasste sich der Armine Tobias Quast ein Herz und schoss aus 20 Metern drauf. Auf dem nassen Kunstrasen setzte der Ball tückisch auf und wurde auch noch leicht abgefälscht, wodurch der Liricher Schlussmann ohne Chance beim 0:1 war. Doch nach dem Pausentee änderte sich das Bild. „Obwohl man sagen muss, dass wir insgesamt in der Defensive gut standen. Wir haben wenn dann nur nach Standards etwas zugelassen“, gab Arold nach Spielende zu Protkoll. Beide Verantwortlichen waren sich einig, dass der Ausgleich in der Luft lag. Stattdessen besorgten der eingewechselte Maurice Schmidt mit einem Drehschuss aus 16 Metern das aus Gäste-Sicht erlösende 2:0 (83.). „Damit war das Spiel dann auch gegessen. Es war nicht unser Tag, auch wenn Ümit Mutlu mit einem Heber noch die Latte getroffen hat. An anderen Tagen geht so ein Ball dann rein. Aber so wie heute kann man nicht gewinnen und wir haben damit eine gute Position in der Tabelle kläglich vergeben“, fand Lieg deutliche Worte.

   Arold war natürlich bestens gelaunt. „Hut ab für alle Spieler, die heute eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt haben. Wir hatten vor dem Spiel doch arge Personalprobleme und nur mit einem Spieler aus unserer Drittvertretung insgesamt 14 Spieler dabei. Aber alle haben einen tollen Einsatz gezeigt.“

Sterkrade 06/07 - DJK SG Altenessen 0:1 (0:1)

Zweites Spiel, zweite Niederlage. Dirk Rovers musste in seinem ersten Heimspiel erneut eine Niederlage einstecken, nachdem man schon letzte Woche bei Arminia Klosterhardt mit 0:2 verloren hatte. Gegen die SG Altenessen reichte den Gästen ein ganz frühes Tor für die drei Punkte. Es waren keine 120 Sekunden gespielt, als das Tor des Tages fiel. Für Rovers gab es somit einen ärgerlichen und aber auch positiven Grund.

Dirk Rovers sah trotz Niederlage weitere Fortschritte bei seinem neuen Team.
Dirk Rovers sah trotz Niederlage weitere Fortschritte bei seinem neuen Team.

   „Es ist sicherlich auffällig, dass wir erneut einen frühen Gegentreffer hinnehmen mussten. Allerdings kann man dann auch betonen, dass wir 88 Minuten lang zu Null gespielt haben“, unterstrich der neue Cheftrainer. „Am Ende wäre ein Unentschieden gerecht gewesen. Wir waren nicht schlechter, als Altenessen. Wir haben den Innenpfosten und auch die Latte getroffen und haben uns einige Torchancen erarbeitet. Aber wenn du unten stehst, dann gehen solche Dinger dann auch einfach nicht rein“, so der Oberhausener Übungsleiter, der in einem neuen System heute zwei Stürmern vertraute. „Uns fehlt momentan auch einfach ein bisschen das Quäntchen Glück. Wir werden aber weiter malochen und dann wird sich auch einiges ändern. So werden wir das Glück dann auch mal erarbeiten können.“ Und Rovers war dann trotz der Niederlage auch nicht unzufrieden. "Wichtig war zu sehen, dass wir wieder keinen Rückschritt gemacht haben. Im Gegenteil! Wir haben sowohl taktisch als auch spielerisch wieder Fortschritte gemacht und sowohl Zuschauer als auch Spieler sind nachher zu mir gekommen und haben gesagt, dass es das beste Heimspiel der Saison war“, war Rovers auch ein bisschen stolz, dass er in der bisher so kurzen Zeit wenigstens ein bisschen schon bewegen konnte. „Das sagt sicherlich schon einiges aus. Aber, das betonte ich auch immer wieder: Wir können und werden auch nichts über das Knie brechen. Aber wie sagt man so schön: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.“ Und Rovers zeigte zum Schluss, dass er ein wahrer Fachmann in seinem Gebiet ist. „Das war heute wieder ein KVP. Ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess. Darauf können wir aufbauen.“ Doch auch mit KVP guckte 06/07 heute in die Röhre und bleibt mit zwölf Punkten auf dem viertletzten Rang. 

Sterkrade Nord - TSV Safakspor 6:3 (1:1)

Am Ende gab es bei den Gästen lange Gesichter und die Erkenntnis, dass eine starke Halbzeit im Fußball nicht reicht - zum wiederholten wiederholten Male. Schon häufig spielte der Landesliga-Absteiger in der Vergangenheit lange gut gegen seine Gegner mit. Am Ende steht man häufig mit leeren Händen da. Gegen den Tabellenzweiten und nach wie vor ungeschlagenen Verfolger vom Spielclub 20, setzte es daher am Ende auch eine verdiente 3:6 (1:1)-Niederlage. Wobei sich die Trainer nach dem Spiel nicht ganz einig waren.

Lars Mühlbauer freut sich jetzt ungemein auf das Spitzenspiel in zwei Wochen.
Lars Mühlbauer freut sich jetzt ungemein auf das Spitzenspiel in zwei Wochen.

   „Wer das Spiel gesehen hat, der weiß, dass das Ergebnis am Ende zu hoch ausgefallen ist. Wir waren in der ersten Halbzeit sogar noch besser und der Elfmeter war unberechtigt“, so TSV-Cheftrainer Özay Aydin nach Spielschluss. Sein Gegenüber Lars Mühlbauer sah das ganze etwas differenzierter. „Die erste Halbzeit war erschreckend schwach. Aber dafür war die zweite Hälfte super und da hatten wir alles im Griff. Da kann Safakspor froh sein, nicht noch mehr Tore kassiert zu haben.“ Aydin brach nach den 90 Minuten eine Lanze für seine Akteure. „Wir waren in einigen Situationen nicht clever genug. Aber das passiert bei so vielen jungen Spielern. Und nachher sind auch einige Zuschauer zu mir gekommen und haben bestätigt, dass es keinen allzu großen Unterschied zwischen dem Zweiten und dem Tabellenvorletzten gab.“ Mühlbauer war natürlich noch besser drauf. „Nach einem Dreier ist die Laune natürlich sehr gut. Wir haben zwar zunächst einiges vermissen lassen. Aber nachdem es in der Halbzeit etwas lauter wurde, stimmten nachher Einstellungen und Leidenschaft.“ Aydin will auf dieses Spiel aufbauen. „Die Partie stimmt mich positiv, da können wir einiges mitnehmen“, so der Gäste-Trainer, für den Oktay Cin zum 0:1, Selcuk Dede zum 4:2 und Abdelaziz Boukdir zum zwischenzeitlichen 5:3 trafen. Cin flog nach wiederholtem Foulspiel in der 75. Minute vom Platz. Für die Gastgeber trafen Oliver Straub (Foulelfmeter), Daniel Kowalski, Tobias Biergiz, Marcus Bolt und Kapitän Dennis Charlier. Zudem unterlief den Gästen noch ein Eigentor. Besondes für Biergiz freute sich Mühlbauer, schließlich war er nach Verletzungspause wieder im Kader und wurde zur Halbzeit eingewechselt. „Heute war es so ein bisschen der Tag des offenen Tores“, witzelte Mühlbauer, der allen Grund zur guten Laune hatte. Nicht nur wegen des heutigen Sieges.

   Nun geht es nämlich in zwei Wochen zum Spitzenspiel beim Spitzenreiter SC 20 Oberhausen, der durch den eigenen Patzer heute (3:3) nur noch vier Punkte Vorsprung hat. „Das wird ein richtiges Spitzenspiel, wir freuen uns jetzt alle schon riesig darauf“, so Mühlbauer. „Wir sollten es genießen, denn für solche Spiele ist man doch Fußballer.“ Man darf gespannt sein, wer im Duell Erster gegen Zweiter die Oberhand behalten wird. Bislang sind beide Teams nach insgesamt 13 Spielen ungeschlagen. Fällt eine Statistik in zwei Wochen?

SC Frintrop 05/21 - SC 20 Oberhausen 3:3 (1:2)

Hoppla, der Spitzenreiter ist erneut gestolpert und hat nach dem dritten Unentschieden nur noch vier Punkte Vorsprung vor Sterkrade Nord, auf den man zum Spitzenspiel in zwei Wochen trifft. Beim 3:3 (1:2) in Essen verspielte der Spielclub eine zweimalige Führung und vor allem eine noch bessere Ausgangsposition vor dem Topspiel. „Kompliment an Frintrop. Wir haben 2:0 und 3:1 geführt, aber die haben nie aufgesteckt und wir haben dumme Fehler vor den Gegentoren gemacht“, so der Co-Trainer vom SC 20, Waldemar Bauer nach dem Spiel. „Wir hatten eigentlich genug Chancen, um das Spiel siegreich zu gestalten. Man muss aber fairerweise sagen, dass auch Essen solche Chancen hatte.“ Nachdem Trainer-Sohn David Möllmann das 0:1 und Oliver Nötzel das 0:2 erzielt hatten, konnten die Gastgeber in der zweiten Minute der Nachspielzeit der ersten Halbzeit noch den Anschlusstreffer erzielen. Für die Gäste ein dummer Zeitpunkt. Eigentlich beruhigte Nötzel mit seinem zweiten Treffer am heutigen Nachmittag das Spiel wieder für seine Farben nach 51 Minuten. Aber Essen kam in der 65. und 70. Minute durch einen Doppelschlag noch einmal zurück. Die Ampelkarte in der Nachspielzeit wegen Handspiels für die Gastgeber, fiel nicht mehr ins Gewicht. „Für den neutralen Zuschauer war es glaube ich ein klasse Spiel, weil beide Teams mit offenem Visier gespielt haben. Klar sind wir auch enttäuscht, dass es heute nur zu einem Punkt gereicht hat. Aber ganz ehrlich? Trotz einer gefühlten Niederlage sind hier zwei gute Teams aufeinander getroffen und die Punkteteilung geht dadurch in meinen Augen in Ordnung“, gab Bauer ehrlich zu Protokoll. „Würde Frintrop immer so spielen, stünden sie ebenfalls mit oben.“

Bezirksliga - Gruppe 9

GW Holten - TSV Bruckhausen 2:1 (1:1)

Aufatmen bei den Grün-Weißen. Im Kellerduell gegen Bruckhausen gelang Holten ein eminent wichtiger Heimerfolg. Durch den zweiten Saisonsieg bleibt man zwar weiterhin das Tabellenschlusslicht, aber mit zehn Punkten hält man den Anschluss an die Teams über einen. Bis Platz Elf sind es jetzt nur noch fünf Punkte Abstand. Holtens Pressesprecher Heiko Baxmann war sehr erleichtert nach dem Spiel, wie man auch deutlich hören konnte. 

Heiko Baxmann war hörbar erleichtert nach dem zweiten Saisonsieg.
Heiko Baxmann war hörbar erleichtert nach dem zweiten Saisonsieg.

   „Klar, ich - wir alle - sind sehr erleichtert. Das war ein unfassbar wichtiger Sieg gegen den TSV. Vor allem, wenn man sich die Ergebnisse der Konkurrenten anschaut, die auch alle gepunktet haben. Nicht auszudenken, wie wir dastehen würden, wenn wir nicht gewonnen hätten“, so Baxmann nach Spielschluss. Baxmann und die Zuschauer hatten einen guten Start der Oberhausener gesehen. „Wir waren sehr engagiert, haben viel Druck ausgeübt und gingen auch noch früh in Führung“, gab Baxmann zu Protokoll. Tatsächlich hatte ausgerechnet der vor kurzem reaktivierte Christoph Knorr seine Farben bereits in der siebten Spielminute mit 1:0 in Führung gebracht. „Auch danach haben wir gute Chancen und müssten bereits das 2:0 machen. Stattdessen hören wir irgendwann aus unerklärlichen Gründen auf, Fußball zu spielen und pennen auch noch beim Ausgleich“, so Baxmann weiter. Als in der 40. Minute die Gäste einen Freistoß schossen, konnte der wiedergenese Schlussmann Timo Grohmann den Ball noch so gerade eben zur Seite abklatschen. Nur reagierten aus Gastgeber Sicht dummerweise nur Bruckhausen, flankte und gleich zwei Spieler standen blank und konnten sich im Prinzip absprechen, wer den Ausgleich machen durfte. „Auch die ersten 15 Minuten in der zweiten Halbzeit gingen erst einmal genauso weiter, wie vor dem Pausentee. Da hat uns Grohmann auf alle Fälle im Spiel gehalten durch viele starke Paraden“, verteilte Baxmann heute ein Extra-Lob. Es passte zu seiner Leistung, dass er in der 58. Minute auch noch einen Foulelfmeter parieren konnte. Es war so etwas wie der Weckruf für seine Farben, die ab der 65. Minute wieder den Hebel umsetzten. „Bruckhausen hat konditionell dann auch stark nachgelassen, so dass wir nach dem 2:1 durch Merih Copur in der 71. Minute noch mehr Tore hätten schießen müssen“, so Baxmann zu Auf’m Platz. „Daher geht der Sieg unter dem Strich denke ich auch in Ordnung.“

Spfr. Hamborn II - Rhenania 3:3 (3:0)

Es war kein Spiel für schwache Nerven. Der SV Rhenania kämpfte sich in einer kuriosen und wilden Partie zurück ins Spiel und machte dabei einen 0:3-Rückstand bei den Sportfreunden Hamborn wett. Dabei geriet der Schiedsrichter der Partie in den Fokus und sollte mehrmals das Spiel für beide Seiten zu Ungunsten beeinflussen. Gäste-Coach Oliver Dirr schwärmte derweil nach der Partie von einer „geilen Moral und einer geilen Kondition“ seiner Mannschaft. Jetzt sei er aber gefordert, die Konzentrationsschwächen zu Beginn eines Spiels bei seiner Elf zu beheben. Außerdem will Dirr derzeit rein gar nichts von den ersten beiden Tabellenplätzen wissen.

Kevin Lachs krönte mit seinem 3:3-Hammer in der 90. Minute ein denkwürdiges Spiel.
Kevin Lachs krönte mit seinem 3:3-Hammer in der 90. Minute ein denkwürdiges Spiel.

   „In erster Linie muss ich mich bei der gegnerischen Ersatzbank und dem gegnerischen Trainer bedanken, dass wir hier und heute noch einen Punkt geholt beziehungsweise einen Punkt geschenkt bekommen haben“, gab Dirr nach Spielschluss zu Protokoll. Dabei war es aber zunächst völlig anders losgegangen. Die ersten beiden Treffer (7./18.) resultierten beide aus klarem Abseits. „Das haben selbst die gegnerischen Zuschauer gesagt. Ich weiß nicht, was der Schiedsrichter da gesehen hat beziehungsweise der Linienrichter." Dabei unterlief Timo Kleer beim zweiten Treffer auch noch zu allem Überfluss ein Eigentor, als er noch retten wollte. In der 35. Minute blieb die Pfeife vom Schiedsrichter erneut stumm, obwohl Marc Schäffler elfmeterwürdig gefoult wurde. Und so kam es, wie es kommen musste. Denn die Gastgeber erhöhten dann nach einer halben Stunde gar auf 3:0 - ausnahmsweise ein regelgerechter Treffer. „Da waren wir nach einem Abpraller alle im Tiefschlaf“, so Dirr. Schäffler war es dann, der in der 40. Minute alleine auf den gegnerischen Torwart zulief - und scheiterte. „Ich habe meinen Jungs dann in der Halbzeit gesagt, dass wir mit einem schnellen Tor und mit dem Schiedsrichter noch zurückkommen können“, so Dirr. „Denn wir haben die Fehlentscheidungen gegen uns immer geschluckt und nicht gemeckert. Höchstens wir Trainer, wofür ich Kai und mir aber selbst eine Strafe nachher aufgesetzt habe. Hamborn hat dagegen ab der 35. Minute nur noch lamentiert und den Schiedsrichter bearbeitet. Und er wusste dann vielleicht auch, dass er die ersten beiden Treffer hätte nicht geben dürfen und uns dann vielleicht noch etwas zurückgibt“, so Dirr weiter.

   Und es kam alles tatsächlich so. Zunächst besorgte Pascal Pfeiffer den schnellen Anschlusstreffer zum 1:3 in der 50. Spielminute. Und beim 2:3 stand Torschütze Sezer Aksimir natürlich im Abseits. „Ich kann meinen Trainerkollegen da absolut verstehen und kann es nachvollziehen, dass er sich aufregt. Aber ich bin selbst ein sehr emotionaler Mensch und habe aus meinen Fehlern gelernt und mich deswegen zurückgehalten. Dadurch ergab sich in den zweiten 45 Minuten so etwas wie ausgleichende Gerechtigkeit“, berichtete Dirr. Und es kam noch besser für die Gäste. In der 90. Minute bekam Rhenania noch einmal einen Freistoß zugesprochen. Kevin Lachs schnappte sich nach Anweisung der Trainer den Ball und sollte einfach mal draufhalten. Tat er. Und er traf. Aus 25 Metern und „gefühlten 200 Stundenkilometer“, so Dirr. Danach pfiff der Unparteiische das Spiel gar nicht mehr wieder an, dabei sollten eigentlich noch drei Minuten Nachspielzeit anstehen. „Unserem Co-Trainer hat der Schiedsrichter nach dem Spiel gesagt, dass er sich für die schlechte Leistung entschuldigen muss und ihm das Spiel aus den Händen geglitten ist. Und hätte Rhenania in der Nachspielzeit auch noch das 4:3 gemacht, wäre er wahrscheinlich auf dem Platz noch gelyncht worden.“

   Am Ende eines aufregenden Sonntags stand also eine mehr als kuriose Punkteteilung, wodurch die Bottroper sich aber auch auf Platz Drei vorschieben konnten. „Aufgrund der zweiten Halbzeit mit unserem Power-Fußball haben wir uns das verdient. Aber von Platz Eins oder Zwei, wie manche hier schon wieder von reden, brauchen wir gar nicht erst von sprechen. Wir müssen erst einmal Konstanz in unsere Leistung kriegen, damit wir überhaupt da nach ganz oben hinkommen. Dennoch: Ich habe einen Riesenstolz auf meine Truppe.“

Spvgg. Meiderich - VfR 08 Oberhausen 3:3 (1:2)

Der Spitzenreiter stolperte und gab brav die Tabellenführung wieder an Oberlohberg ab. Beide Teams wechseln sich seit Wochen ganz oben ab und so richtig scheint niemand aufsteigen zu wollen, wenn man sich die Ergebnisse heute und auch der letzten Wochen in dieser Bezirksliga immer wieder anschaut. Dabei war Tim Ludwig vom VfR 08 nach dem Spiel gar nicht so unzufrieden. Schließlich musste die Mannschaft heute auf insgesamt sieben Spieler verzichten. „Thorsten Pfitzner und Marcel Beyer waren eigentlich auch nicht fit und haben trotzdem gespielt“, freute sich der 2. Vorsitzende über den Einsatz dieser zwei Jungs.

Tim Ludwig war mit dem Punktgewinn zufrieden.
Tim Ludwig war mit dem Punktgewinn zufrieden.

   Und es war auch ausgerechnet Pfitzner, der heute entscheidenen Anteil an dem Punktgewinn hatte. Denn der Defensivmann sorgte mit zwei erzielten Treffern dafür, dass die Gäste nicht mit leeren Händen nach Hause fahren mussten. „Wie ich befürchtet hatte, waren wir aufgrund der völlig neu zusammengestellten Mannschaft zu Beginn total ungeordnet und wir hätten nach fünf Minuten eigentlich schon 0:2 zurückliegen müsen“, so Ludwig. Bis Pfitzner mit seinem ersten Auftritt kam. Der Verteidiger schnappte sich den Ball, als ein Freistoß aus 30 Metern ausgeführt werden sollte und nagelte den Ball mit dem Vollspann gegen den Innenpfosten in den Winkel. Marke Traumtor, wie auch Ludwig bestätigen konnte. Durch den Führungstreffer kam auch mehr Sicherheit in das Spiel der Oberhausener. Trotzdem gab es Chancen auf beiden Seiten. „Wir haben Pfosten und Latte getroffen, trotzdem hatten wir auch Glück, nicht vor der Halbzeit noch zurück zu liegen“, so Ludwig weiter, der nach dem Ausgleich in der 25. Minute nämlich ähnliches befürchtete. Doch Dennis Buchholz sorgte drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff noch für das viel umjubelte 2:1 aus Sicht der Gäste. „Wir wollten dann sicher und geordnet aus der Kabine wiederkommen und vor allem die ersten 15 Minuten sicher stehen“, erzählte der 2. Vorsitzende Ludwig. Doch es geschah das genaue Gegenteil. Nach Treffern in der 50. und 54. Minute hatten die Gastgeber das Spiel gedreht und machten auch danach weiterhin viel Druck. „Zu dem Zeitpunkt lagen wir verdient zurück“, gab Ludwig deswegen nach Spielende auch zu Protokoll. „Wir hatten weniger Chancen und zudem hat uns Oliver Berger im Spiel gehalten, nachdem er einen von ihm selbst verschuldeten Foulelfmeter in der 78. Minute gehalten hat.“ Fünf Minuten vor dem Ende krönte Pfitzner seiner Leistung, nachdem er mit nach vorne gestellt wurde und sicherte sich und seinem Team somit noch einen Punkt.

   „Das war heute ein gewonnener und nicht zwei verlorene Punkte. Wir können uns glücklich schätzen, denn aufgrund der zweiten Halbzeit wäre ein Sieg für Meiderich sicherlich nicht unverdient gewesen“, gab Ludwig ehrlich zu, der sich besonders über die anstehende Spielpause freut. „Jetzt können wir alle gesund pflegen und haben dann in zwei Wochen hoffentlich wieder mehr Auswahl an Spielern.“

08/29 Friedrichsfeld - Dostlukspor 2:2 (2:1)

Mit immerhin einem Zähler im Gepäck konnten die Schützlinge von Trainer Sebastian Stempel die Heimreise aus Friedrichsfeld antreten. Allerdings konnten die Bottroper somit nicht wie erhofft an den Gastgebern, die weiterhin einen Zähler Vorsprung auf das Stempel-Team vorzuweisen haben, in der Tabelle vorbeiziehen. Vitali Schreiner sowie Akin Uzal steuerten die Treffer für die Kicker aus dem Volkspark bei.

Kreisliga A - Niederrhein

Arm. Lirich - SW Alstaden 2:4 (1:1)

„Wir haben super dagegen gehalten“, lautete das Fazit von Lirichs Co-Trainer Christian Kinowski, der den erkrankten Coach Thorsten Hamm am heutigen Derby-Tag an der Linie vertreten musste. „Wir sind in Führung gegangen, und auch zu Beginn der zweiten Hälfte hatten wir eine gute Gelegenheit. Das war vom Kampf her super, was wir hier gezeigt haben, da gibt es nichts zu meckern“, so Kinowski weiter. Domennico Calderone und Ekrem Özdemir steuerten die Treffer für die munter aufspielenden Platzherren bei. „Ich bin wirklich stolz auf meine Jungs. Sie haben ein tolles Spiel gemacht“, freute sich Alstadens Trainer Guido Contrino. „Die Liricher haben uns das erwartet schwere Spiel geboten, von daher ist die Leistung meiner Jungs noch höher einzuschätzen. Wir freuen uns, dass wir im vierten Jahr jetzt mal wieder in Lirich die drei Punkte mitnehmen konnten. Wir haben zwölf Spiele und zwölf Siege, meine Jungs können stolz auf sich sein, wenn sie auf die Tabelle schauen“, so Contrino weiter. Ilyas Caliskan, Robin Raguse, Marvin Krüger und Benny Kulhewey trafen für den Spitzenreiter.

SG Osterfeld - Barisspor 3:3 (3:1)

"Dass wir heute nicht die drei Punkte hier gehalten haben, das haben wir uns selber zu zu schreiben", lautete das Fazit von Osterfelds Patrick Wojwod nach dem Spiel und dem 3:3 gegen den Bezirksliga-Absteiger Barisspor. "In der ersten Halbzeit hätten wir fünf oder sechs Tore schießen müssen, dann wäre hier mit Sicherheit nichts mehr angebrannt. Das war ein völlig unnötiges Unentschieden", so Wojwod weiter, der sich zudem darüber ärgerte, dass die Platzherren von der Wittekindstraße kein Kapital aus den zwei Platzverweisen der Gäste Barisspors schlagen konnten. "Barisspor hat nie aufgesteckt, und so einen Spieler wie den Karadayi darsft Du enfach jicht aus den Augen lassen. Das geht schief wie man sieht", so Wojwod weiter. Sebastian Hendel, Sven Buil sowie Dennis Schraven erzielten die Treffer für die Osterfelder.

SC 1912 Buschhausen - SV Adler Osterfeld II 6:2 (2:1)

Trotz zahlreicher und prominenter Unterstützung aus der ersten Mannschaft des SV Adler Osterfeld, die am heutigen Sonntag ein spielfreies Wochenende genießen konnte, holte sich die Adler-Reserve in Buschhausen eine richtige Packung ab. „Ich bin sprachlos, ich bin stocksauer. Das war null Einstellung, wir haben absolut verdient verloren“, so Adler-Trainer Toto Jablonski, der ebenso wie sein Trainerkollege Massi Lo Mele nach der Pleite vor Wut schäumte. „Wir wurden trotz der Unterstützung aus der ersten Mannschaft über 90 Minuten vorgeführt und haben hochverdient auch in der Höhe verloren. So darf man sich einfach nicht verkaufen, hier hat ganz klar die Einstellung einiger Spieler überhaupt nicht gestimmt“, ärgerte sich Jablonski maßlos. Gute Laune hingegen, natürlicherweise, bei den Gastgebern, die so richtig in Schwung gekommen sind und scheinbar in die Spur zurückgefunden haben. „Wir haben sehr guten Fußball gespielt, man konnte merken, dass wir gut trainiert haben und meine Spieler diese Eindrücke auch auf den Platz getragen haben“, so Buschhausens Trainer Dieter Schulitz, der auf den spielfreien Sonntag gut verzichten könnte. „In unserer momentanen Situation sind wir sehr gut drauf, die Pause spielt uns nicht besonders in die Karten“, so Schulitz, für dessen Team Christopher Mahnkopf, Wojtek Musial, Tim Krause, Pascal Daus, David Müller und Christian Thönnissen trafen. Für die Adler-Reserve erzielte Okan Demircan beide Treffer.

Vorwärts 08 - Sterkrade Nord II 1:1 (1:1)

Da beißt die Maus keinen Faden ab: Dieses Unentschieden hilft beiden Mannschaften nicht ein Stück weiter. „Aber es ist besser als gar nichts, so muss ich es sehen“, so Vorwärts-Geschäftsführer Klaus Kisters nach der müden Partie an der Paßstraße. Bei den Platzherren mussten auch an diesem Sonntag wieder zahlreiche Kicker aus der Reserve ran, zu klein ist der Kader der Erstvertretung zusammen geschrumpft. „Die erste Halbzeit ging noch, im zweiten Abschnitt haben wir uns deutlich schwerer getan“, so Kisters. „Beim Gegentreffer sind wir leider sehr halbherzig zu Werke gegangen. Aber ich muss sagen, mit dieser Rumpf-Mannschaft haben wir uns achtbar aus der Affäre gezogen“, so Kisters weiter. Und auch bei den Nordlern hat man schon bessere Tage erwischt. „Bei gefühlten 70 Prozent Ballbesitz ist dieses Unentschieden ganz einfach zu wenig für uns“, befand Nord-Coach Thorsten Lamers, der ergänzte: „Es ist das alte Leid bei uns, wir kommen ganz einfach nicht zwingend nach vorne. Wir haben eine gute Grundordnung, spielen gut nach vorne, aber es fehlt ganz einfach die Durchschlagskraft im offensiven Bereich. Allerdings haben wir dennoch beim Betrachten der anderen Ergebnisse etwas Boden mit diesem Punkt gut machen können“, so Lamers, für dessen Team Pascal Ritter traf. Auf Nullachter-Seite konnte sich Kai Nowak in die Torjägerliste eintragen.

RSV - VfR 08 Oberhausen II 0:1 (0:1)

„Wir waren die klar bessere Mannschaft, alleine in der ersten Halbzeit haben wir drei hochkarätige Chancen gehabt, die wir nicht genutzt haben“, ärgerte sich Klosterhardts Trainer Jörg Salamon nach der 0:1-Pleite gegen die Reserve des VfR 08 Oberhausen. „Das Gegentor war so ein richtiges Billard-Knicker-Gegentor, so eins was Du bekommst, wenn Du unten drin stehst. In der zweiten Halbzeit war das Spiel ausgeglichen, meiner Meinung nach haben wir in der 70. Minute einen klaren Strafstoß nicht bekommen. Dazu kommt, dass ebenfalls meiner Meinung nach der VfR schon früh in der Partie in Unterzahl hätte spielen müssen. In dieser Partie hätten wir mindestens einen Punkt verdient gehabt, das ist meine Meinung. Schade, denn das war in der ersten Halbzeit mit Sicherheit unser bestes Saisonspiel“, so Salamon. Remo Knollmann erzielte den Treffer des Tages für das Team von Trainer Günter Gbür.

VfR Ebel - Fortuna 0:10 (0:4)

„Was wir uns vorgenommen haben, konnten wir heute nicht ein Stück umsetzen“, zeigte sich Ebels Trainer Herbert Nowak bitter enttäuscht von dem mehr als nur schwachen Auftritt seiner Kicker gegen den SV Fortuna Bottrop.

Herbert Nowak.
Herbert Nowak.

„Ich bin echt gebügelt, da war nichts. Wir waren nicht rechtzeitig am Mann, haben die Zweikämpfe nicht angenommen, das war eine Katastrophe, ein absolut kollektives Versagen. Das Ergebnis hätte sogar noch höher ausfallen können, aber unser Keeper Jens Siedlaczek hat eine noch größere Schmach verhindert“, so Herbert Nowak weiter. „Jetzt haben wir 14 Tage Zeit, um weiter an uns zu arbeiten. Ich bleibe dabei, in der Hinrunde wollen wir noch sechs Punkte holen“, so Nowak. Gute Laune auf Seiten der Fortunen. „Ich bin natürlich rundherum zufrieden, keine Frage. Wir haben uns sehr viele Chancen erarbeitet und haben die erwünschte Reaktion nach der Niederlage der Vorwoche gegen den VfR 08 Oberhausen II gezeigt. „Wir wollen weiterhin an Concordia und an Alstaden dran bleiben, das ist unser Ziel“, so Fortunen-Trainer Marco Hoffmann. Mann des Tages auf Fortunen-Seite war Pierre Weyerhorst, der gleich sieben Mal das Leder in den Ebeler Maschen unterbringen konnte. Desweiteren trugen sich Volkan Sahin, Sascha Wisniowski und Sebastian Schumann in die Torjägerliste ein.

Concordia Oberhausen - SuS 21 Oberhausen 5:1 (2:1)

„In der ersten Halbzeit war es ein Spiel auf Augenhöhe, in den zweiten 45 Minuten waren wir die klar bessere Mannschaft und haben fantastischen Fußball gezeigt“, so Concordias Manolo Dente nach dem Kantersieg gegen SuS 21 Oberhausen. „Wir haben den Abstand auf einen Mit-Konkurrenten vergrößert, in der zweiten Halbzeit war ein Klassenunterschied zu sehen. Der Sieg geht auch in der Höhe absolut in Ordnung“, so Dente weiter. Für die Platzherren trafen Maik Obermeyer (2), Timo Kaulmann (2) und Marco Schermann. „Wir haben direkt zwei ganz doofe Dinger bekommen, in der zweiten Halbzeit haben wir dann gegen Concordia komplett den Faden verloren“, ärgerte sich Schleuse-Trainer Jürgen Grzymski. „Wir müssen auch mal in Rückstand beweisen, dass wir ein Spiel drehen wollen und können. Wir sind heute nicht als Spitzen-Mannschaft aufgetreten, denn nach dem dritten Gegentreffer hat meine Mannschaft keine Moral gezeigt oder bewiesen. Das war die mit Abstand schlechteste Saisonleistung von uns“, so Jürgen Grzymski, für dessen Team Mohammed Semmo den Ehrentreffer beisteuern konnte.

GA Sterkrade - Post Oberhausen 7:0 (0:0)

„In der ersten Halbzeit war es ein relativ schlechtes 0:0-Spiel, in dem wir unsere Möglichkeiten nicht zu Ende gespielt haben“, befand Sterkrades Trainer Michael Buhlmann. „Zu Hause läuft es einfach ganz gut bei uns, darüber hinaus konnten wir zu Null spielen.

Michael Buhlmann.
Michael Buhlmann.

Jetzt wollen wir in der kommenden Woche aus auswärts etwas mitnehmen“, so Buhlmann, der zur vorgezogenen Partie in der Meisterschaft am Samstag um 16 Uhr bei der Arminia aus Lirich antreten muss. Marc Thomas (3), Angelo Da Rold, Sebastian Sass, André Langner und Benny Rüddel trafen für die Platzherren. „Das war eine absolut verdiente Niederlage, da gibt es nichts dran zu rütteln“, so Post-Trainer Christoph Tapinos nach den 90 Minuten. „Mir fehlen ganz einfach die Worte, sieben Gegentreffer in einer Halbzeit darf man nun einmal nicht kassieren. Da waren wohl einige Spieler am Samstag noch kräftig feiern. So geht es natürlich nicht“, ärgerte sich Tapinos. Der muss zudem in den kommenden Wochen auf Tom Lewerenz und Ramiz Hagjolli verzichten, die sich beide an diesem Sonntag eine rote Karte vom Unparteiischen abholten.

Kreisliga A - Westfalen

SSV Buer II - VfB Kirchhellen 1:0 (1:0)

Keinen Sieger verdient hatte das Spiel unserer 1. Mannschaft bei der Zweitvertretung des SSV Buer, doch ein, zumindest fragwürdiger, Strafstoß entschied das Spiel zugunsten der Gastgeber. 0:1 verlor unser Team dadurch und verlor auch den Anschluss an die oberen Ränge. Wenige Torszenen waren auf dem schwer zu bespielbaren Kunstrasen an der Löchterheide von beiden Teams zu sehen. Meist spielte sich das Geschehen im Mittelfeld ab und vor dem gegnerischen Strafraum war Schluss. In der 21. Spielminute drang dann der Rechtsaußen von Buer in den Kirchhellener Strafraum ein und ließ sich beim Zweikampf theatralisch fallen. Der ansonsten gut leitende Schiedsrichter sah dies als Foulspiel an und pfiff Strafstoß. Diese Chance ließen sich die Bueraner nicht entgehen und vollstreckten zur 1:0 Führung. Im zweiten Spielabschnitt kamen die VfBer besser in die Partie und drängten vehement auf den Ausgleich. Leider kamen die Pässe meist zu ungenau oder die Torschussversuche landeten in der vielbeinigen Abwehr oder in den Armen des Bueraner Torwart. Bei eineigen gefährlichen Konter gegen unsere entblößte Abwehr besaßen die Gastgeber die ein oder andere Möglichkeit den "Sack zuzumachen" aber auch sie scheiterten meist am eigenen Unvermögen oder an VfB-Keeper Bogdahn. Nun hat Trainer Kokott 14 Tage Zeit seine Schützlinge aufzubauen bevor am 2. Dezember der Tabellenführer SC Schaffrath (er steht mit dem SV Zweckel II auf den ersten Platz) seine Visitenkarte in Kirchhellen abgibt.

 

Text: VfB Kirchellen

Kreisliga B1 - Niederrhein

SC 1912 Buschhausen II - SV Vonderort 8:2 (4:1)

Heftige Klatsche für den SV Vonderort. In seinem ersten Gastspiel als Trainer der Bottroper geriet Gündüz Tubay, der heute selbst die Schuhe schnürren musste, ordentlich unter die Räder. Die fünfte Saisonniederlage hing allerdings auch mit der dünnen Personaldecke zusammen, denn der SV reißte ohne Auswechselspieler an. Zudem zogen sich David Winkel, Gündüz Tubay und Andreas Hauch in der zweiten Hälfte eine Zerrung zu, spielten aber weiter. Dennoch erspielte man sich frühzeitig einige Chancen, die nicht genutzt wurden und man im Gegenzug sich direkt zwei Gegentreffer einfing. So stand es nach zehn Minuten schon 2:0 für die Hausherren. Damit war der Bann der geschwächten Gäste gebrochen. Das zwischenzeitliche 3:1 und 6:2 erzielten Ahmet Cumcu und Andreas Hauch.

BW Oberhausen II - SV 1911 1:0 (0:0)

"Es war eigentlich ein typisches Unentschieden-Spiel. Wenn du über 90 Minuten auf Augenhöhe bist und dann so ein Ding kassierst, ist das einfach nur bitter", ärgerte sich Elfer-Coach Ralf Quabec nach der Niederlage im Spitzenspiel. Durch die dritte Saisonpleite gab der SV seinen zweiten Platz an BWO ab und rutscht zugleich auf den vierten ab. Mit drei Siegen und einem Torverhältnis von 24:4 gingen die Bottroper in die Hammerwochen. Vor allem nachdem 12:0 über PSV hatte man sich viel vorgenommen, wusste aber auch über die Stärken der Gastgeber. So kam es dann auch, dass sich beide Teams neutralisiert haben. Die Defensiven standen gut, ließen nur wenig zu und sorgten dafür, dass die Partie überwiegend im Mittelfeld statt fand. Und so sah es dann lange Zeit danach aus als wenn man sich hier und heute mit einem Remis trennt. Eine Viertelstunde vor Schluss leisteten sich die Elfer dann einen individuellen Fehler, der eiskalt zur Führung ausgenutzt wurde und diese bis zum Abpfiff bestehen blieb.

SG Oberhausen 92 - Barisspor II 9:1 (3:0)

Zehnte Niederlage für die Barisspor-Reserve.

BV Osterfeld - Dostlukspor II 2:3 (1:1)

Gelungener Auftakt für Nejdet Arslan. Weniger Tage nach seinem Dienstantritt müht sich der Aufsteiger zu einem 2:3 bei den Osterfeldern. Wie es schon gegen Arminia Lirich der Fall war, taten die Bottroper sich sehr schwer gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller. Auf tiefen Geläuf hatten die Gäste zwar mehr Spielanteile und waren spielerisch auch eine Klasse besser, die Umsetzung blieb aber aus. Den ersten Treffer erzielten dann die Hausherren in der 18. Minute per Elfmeter. Nach gut einer halben Stunde traf dann auch die Arslan-Elf ins Netzt. Christian Jusik war der Vollstrecker zum Ausgleich. Selbiger hatte kurz vor dem Halbzeitpfiff die Möglichkeit das Spiel zu drehen, doch der fällige Strafstoß landete diesesmal nicht im gegnerischen Kasten. So blieb es dann beim 1:1 zur Pause.

Die zweite Spielhälfte fing sehr spektakulär an. Erst die Führung der Oberhausener (50.), dann sorgte Irfan Istek (51.) im Gegenzug für den erneuten Ausgleich ehe Volkan Demir (60.) das Spiel zu seinen Gunsten drehte. Bis auf ein, zwei Chancen der Hausherren ist nicht mehr viel passiert. Am Ende geht der Sieg in Ordnung, weil der Aufsteiger nicht mehr getan hat als nötig war und das zum achten Saisonsieg gereicht hat.

Kreisliga B2 - Niederrhein

Sterkrade 06/07 II - FC Sterkrade 72 0:6 (0:3)

Und der Spitzenreiter marschiert weiter. Auch beim Tabellenletzten 06/07 ließ die Elf von Ahmed Mohamad sich nicht aufhalten und gewann am Ende deutlich mit 6:0 (3:0) in der Fremde. "Dass die Null heute bei uns steht, freut mich ganz besonders für die Defensive. Wir haben unsere Pflicht heute erfüllt und verdient gewonnen", gab 72-Coach Ahmed Mohamad nach Spielende zu Protokoll. "Besonders der Freistoß von unserem Kapitän Mourad Ouldaly hat mir richtig gut gefallen. Das war ein schöner Sonntagstreffer", so Mohamad weiter, der dem Gegner für die weitere Saison alles Gute wünschte. Für die Gäste trafen heute Paddy Stüdeman (2), Mourad Ouldaly, Mike Nörenberg, Galed Mohamad und Dennis Schürmann.

   Durch den zehnten (!) Saisonsieg im zwölften Spiel haben die Oberhausener nun schon sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger aus Bottrop: Blau-Weiß Fuhlenbrock. Der selbst ernannte Aufstiegsfavorit Nummer Eins unterstreicht damit bisher die hohen Ambitionen.

VfB Bottrop II - SF Köngishardt II 2:4 (2:2)

Serie gerissen. 630 Minuten war die Weglicki-Truppe ungeschlagen, doch gegen Königshardt war, zumindestens in der zweiten Hälfte, kein Licht zu sehen und die erste Heimniederlage des VfB war perfekt. Im Vorfeld der Partie ließ Weglicki verläuten mit einem Punkt zufrieden zu sein, immerhin ging es ja gegen den Tabellendritten. Bis zur Halbzeit sah auch alles danach aus, doch dann musste man den Investitionen in den ersten 45 Minuten Tribut zollen.

Auf nicht nennenswerte zehn Anfangsminuten folgte ein Torfestival, angefangen in der zwölften und geendet in der 31.Spielminute. Den Auftakt machten die Sportfreunde, die dank eines "unnötigen" Ballverlust in Führung gingen. VfB-Knipser Mark Skrowonek drehte mit einem Doppelschlag (17.,26.) die Partie, was durch einen Stellungsfehler der Bottroper Defensive (31.) hinfällig wurde. Die Weglicki-Elf schreckte davon aber nicht zurück und gab weiter Gas. Was zählbares sprang nicht dabei heraus.

Nach dem Pausentee war die Luft dann ein wenig raus bei den Gastgebern. "Wir hielten zwar noch dagegen, konnten uns aber keine Chancen erarbeiten. Königshardt hatte seine Kräfte besser eingeteilt, wodurch der Sieg völlig in Ordnung geht", gab Marek Weglicki zu. Die Gegentore drei und vier fielen in den Schlussminuten durch einen schönen Freistoß (87.) und einen schnell ausgespielten Konter (90.), da die Bottroper nachdem 2:3 hinten offen machten.

GA Sterkrade II - SC Viktoria 21 2:3 (2:1)

"Was die Mannschaft heute geleistet hat war phänomenal. So wie wir zurück gekommen sind und das unter den Bedingungen, war einfach stark. Großes Kompliment. Bin sehr stolz", freut sich 21er-Trainer Matthias Pech über beide Ohren. Es sollte nach den Niederlagen gegen Fuhlenbrock (0:5) und die Welheimer Löwen (2:4) sowas wie ein Befreiungsschlag werden. Es gab am morgen der Partie ein gemeinsames Frühstück und die Trainingsbeteiligung unter der Woche war sehr gut bei den Bottropern. Also optimale Voraussetzungen. Zudem stand Glück-Auf mit gerade mal acht Punkten auf Rang 13. Auch die individuellen Fehler aus den letzten Partien wurden angesprochen und analysiert. Also beste Voraussetzungen für die anstehenden 90 Minuten. 

Doch frei nach dem Motto "Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt" war die Vorbereitung schon frühzeitig hinfällig. Ein Doppelpack (7.,15.) der Sterkrade sorgte dafür, dass für die Schwarz-Weißen ihre Taktik in einer frühen Phase der Partie auf den Müll werfen mussten. "Sie hatten pfeilschneller Stürmer und wir standen hinten nicht recht. Da musst du nur Eins und Eins zusammen zählen", so Coach Pech zur Anfangsviertelstunde. Und zusätzlich zum 0:2-Rückstand flog Aytac Demir nach einer guten halben Stunde mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz. Somit hatte Viktoria 60 Minunten in Unterzahl vor der Brust, um zwei Tore aufzuholen. Für den Anfang sorgte der Unverzichtbare Markus Katriniok kurz vor dem Halbzeitpfiff (42.). Mit dem Anschlusstreffer kam dann auch der Mut und der Wille zurück ins Lager der Bottroper, die nach dem Pausentee zwei Gänge höher schalteten.

Die Mannschaft trat geschlossener auf und erarbeitete sich eine Chance nach der anderen. Es war dann erneut Katriniok, der mit seinem zwölften Saisontreffer, den verdienten Ausgleich brachte. Die Entscheidung brachte ein verwandelter Foulelfmeter in der 80. Minute von Michael Matthes. Die zehminütige Abwehrschlacht überlebten die Bottroper ohne weiteren Schaden. Aufgrund der kämpferischen Einsatz in Halbzeit Zwei, die die schlechte Anfangsphase locker wett macht, ist der sechste Saisonsieg verdient.

 

RW Welheimer Löwen - Fortuna 3:3 (2:1)

"So langsam sollte ich mal Geld als Pschychologe verlangen. Es ist immer wieder ärgerlich, wenn man den Spielverlauf betrachtet und dann sowas dabei rausspringt. Das waren verlorene zwei Punkte für uns", so ein enttäuschter Löwen-Trainer Thomas Ochojski. Positiv zu vermerken ist, dass es der erste Heimpunkt für Welheim ist. Auch vier Punkte aus zwei Partien sind für die Hausherren noch Neuland.

Fortunas Co-Trainer Gerd Sparfeld kann mit dem Punkt leben: "Am Ende war es ein glückliches Unentschieden für uns. Wir haben gut dagegen gehalten, aber durch Fehler Tore kassiert. Man muss auch dazu sagen, dass wir eine halbe Stunde in Unterzahl gespielt haben."

Während es für die Rot-Weißen das erste Remis war, sind die Rheinbaben mit vier Unentschieden schon gewohnt an die Punkteteilung.

Dabei waren die Gäste in den ersten 15 Minuten das bessere Team, hätten u.a. durch Patrick Schmidt und Dennis Schöpp in Führung gehen können. "Danach haben wir auf unerklärlicherweise den Faden verloren und uns viele individuelle Fehler geleistet. Somit war das zwischenzeitliche 2:0 berechtigt", so Sparfeld. Das die Ochojski-Elf mit 2:0 in Führung ging, war Daniel Galonska (26.,40.) zu verdanken. Benedikt Kracke köpfte in der 42. Minute zum 2:1 ein und machte das Spiel wieder spannend.

Der alte Zwei-Tore-Abstand hätte in der Anfangsphase des zweiten Spielabschnitts wieder hergestellt bzw. sogar noch vergrößert werden konnen. Aber das alte Problem mit der Abschlussschwäche ließen Daniel Bluszcz und Daniel Galonska gleich mehrfach verzweifeln. Nach einer guten Stunden sah der Unparteiische einen Ellbogenschlag des eingewechselten Sascha Plura, der daraufhin mit Rot vom Platz gestellt wurde. Davon ließen sich die Gäste nicht abschrecken und glichen Arthur Kischka (75.) der Ausgleich aus. Dann waren wieder die Welheimer in Form von Daniel Bluszcz (83.) an der Reihe, für den "Netzter" hochverdient. Weil noch mindestens sieben Minuten zu spielen waren, wechselte Sparfeld offensiv ein. Brachte Ishak Kekec, löste die Abwehr auf und schickte Libero Christian Schmidt aus. Und das zahlte sich aus: Langer Ball von Kekec nach vorne und Schmidt war zur Stelle (90.)

Mit dem sechsten Treffer endete eine spannende und abwechslungsreiche Partie, mit dessen Ausgang die Fortunen besser leben können als die Welheimer.

BW Fuhlenbrock - SSV 51 8:2 (3:0)

Angesport von den verlorenen zwei Punkten gegen Fortuna überrennen die Fuhlenbrock den SSV und fahren ihren höchsten Saisonsieg ein. Zugleich ist es auch der höchste Sieg in der Kreisliga B2. Für die Welheimer ist der heutige Spieltag wie ein Deja-vu. Bereits in der Vorsaison hagelte es schon acht Buden auf der Sportanlage Jacobi.

Den Auftakt zum Torreigen machte Christopher Tkocz nach nur elf Minuten. Und dieser ließ sich nicht lange Bitten und legte direkt zweimal nach (12.,34.). Damit waren der Sieg noch vor dem Halbzeitpfiff im Sack. Der Halbzeitstand hätte aber deutlich höher ausfallen müssen. Neben vergebenen Chancen verschoss Lars Tessmer noch einen Foulelfmeter.

Wenige Sekunden nach dem Wiederanpfiff (46.) machte es Lars Sünderkamp besser und traf zum 4:0. Beim Ansehen der nächsten 30 Minuten bekam Coach Hülsmann einen Brechreiz: "Wir haben richtig schlampig gespielt. Zu viele blieben vorne stehen und spielten Luli-Fussball. Ich finde das ein Unding." Aus dieser Schlampigkeit folgten auch die zwei Gegentreffer von Bünyamin Bolat (60.) und Nico Parisis (80.). Marcel Leszijnski (64.) drängte sich dazwischen und erhöhte auf 5:1. Als dann die letzten zehn Minuten kamen, riss sich der Gastgeber nochmal zusammen und legte nochmal drei Dinger nach. Frederic Evers (86.), Marcel Leszijnski (87.) und Martin Renneberg (89.) waren die Torschützen.

TB Oberhausen - SV Rhenania II 2:1 (1:0)

Erste Halbzeit hui, zweite Halbzeit pfui. So lautet die Schlagzeile für die dritte Saisonniederlage der Rhenanen. Nach der Optimalausbeute von neun Zählern aus drei Partien fuhren die Bottroper mit breiter Brust in die Nachbarstadt. Turnerbund musste zuletzt zweimal ein 0:4 hinnehmen und war demtentsprechend heiß auf den Sieg.

Ohne Sebastian Biehl und Leroy Asamaoh aber mit ihrem, unter der Woche fraglichen, Torjäger Ismael Tcha-Zodi startete die Bezirksliga-Vertretung stark in diese 90 Minuten. Die van-Niersen-Elf war lauffreudiger, zweikampfstärker und hatte die Tormöglichkeiten auf seiner Zeit. "Leider hat nur Kevin Polz getroffen. Wir haben es verpasst nachzulegen. Aber wir haben auch komplett nachgelassen. Von allem was unser Spiel ausgemacht hat, wie die Laufbereitschaft und die Zweikampfstärke, war nichts mehr zusehen. Ich kann nicht verstehen wie man so eine Überlegenheit aus der Hand geben kann", ärgerte sich Rhenanen-Trainer Ralf van Niersen, der zur Halbzeit seinen Stammtorhüter Jonas Fenske ersetzten musste. Und die Hausherren nutzten sehr schnell das Nachlassen der Bottroper aus. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff war es ein Freistoß, zehn Minuten ein Abfangen der Spieleröffnung, wodurch der Tabellenachte es schaffte, das Match zu drehen. Damit muss der SV sich eingestehen, dass er derzeit nicht zu den Top-Teams der Kreisliga B gehört.

FC Polonia - SuS 21 Oberhausen II abgesagt

Aufgrund einer Doppelbelegung auf der Sportanlage am Lichtenhorst ist die Partie des FC Polonia gegen SuS 21 ausgefallen. Ein Nachholtermin ist noch nicht bekannt.

Kreisliga B1 - Westfalen

SuS 05 Beckhausen II - VfL Grafenwald 1:3 (0:2)

Sven Koutcky wollte bis zur Winterpause kein Spiel mehr verlieren. Mit dem 3:1 in Beckhausen hat das schon mal ganz gut geklappt. Jetzt sind es nur noch drei. Es war ein Arbeitssieg gegen den Tabellenneunten. Mit personellen Problemen angereist,nahmen die Grafenwälder von der ersten Minute an das Zepter in die Hand. Chris Isaias (20.) und Tobias Discher (25.) stellten die Weichen mit einem Doppelpack auf Sieg. Die kaum gefährlichen 05er kamen zwar zum Anschlusstreffer (72.), doch Dennis Kröppke sorgte weniger Minuten später für die Herstellung des alten Abstands. Ein Wehmutstropfen gab es dennoch. Tobias Discher musste mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden. Für ihn sprang Trainer Sven Koutcky in die Bresche.

SV Hansa Scholven - TSV Feldhausen 4:0 (3:0)

Trotz Bestbesetzung wird der TSV mit 0:4 nach Hause geschickt und geht erstmals seit sieben Spielen als Verlierer vom Platz. Durch die Null-Runde rutscht Feldhausen auf den achten Rang ab. "Scholven hat uns früh den Schneid abgekauft. Sie hatten mehr Biss und waren aggressiver. Zwar hätten sie nach zehn Minuten eine Rote Karte sehen müssen, aber das tut nichts zur Sache, dass wir in den Zweikämpfen oft nur Spalier gelaufen sind", zeigt sich Ralf Reiprich mehr als unzufrieden.

Offensiv war nichts zu sehen und hinten gab es zu viele Fehler. So war die 3:0-Halbzeitführung nicht unverdient. Im zweiten Abschnitt spielten sich die Gäste einige Chancen heraus, die aber nicht zwingend genug waren. Christian Kulik und Bastian Echterhoff vergaben leichtfertig ihre Möglichkeiten. Das 0:4 eine Viertelstunde vor Schluss stellte den Endstand her.

Arminia Hassel - VfB Kirchhellen II 0:2 (0:1)

"Nicht schön, aber drei Punkte", freut sich VfB-Trainer Timo Bachmeier. Aufgrund von zwei dicht gestafelten Abwehrreihen verflachte die Partie zu einem Geduldsspiel für Trainer und Fans. Die Kirchhellener sind selten am 16er der Arminia vorbei gekommen, waren dafür aber sehr effektiv. Kevin Rauchhaupt, der sein erstes Spiel nach seinem Mittelfußbruch am ersten Spieltag von Beginn an absolvierte, bewies das er nichts verlernt hatte und sorgte in der 23. Minute für den einzigen Treffer der Gäste. Den zweiten Treffer, zugleich der Endstand, erzielte Sebastian Dietz (72.). "Ein Sieg mit der Brechstange. Die Mannschaft spielte sehr kontrolliert und wartete den richtigen Moment ab. Sehr gut", so Bachmeier.

Kreilsiga B2 - Westfalen

VfL Grafenwald II - Spvgg. Erle 19 II 1:2 (0:1)

"Ich bin sprachlos. Von Fussball und Mannschaftsport war heute nicht viel zu sehen. Man hätte meinen können, dass wir unten drin stehen. So schlecht habe ich die Mannschaft noch nie gesehen", so die harten Worte des VfL-Trainer Sascha Tarrach. Bei der verdienten fünften Saisonniederlage war Sebastian Wojciechowski der Torschütze zum 1:2. Lediglich drei bis vier Tormöglichkeiten zählte Tarrach in den 90 Minuten.

Kreisliga C1 - Niederrhein

FC Polonia II - TSV Safakspor III 5:4

Kreisliga C2 - Niederrhein

RW Welheimer Löwen II - SW Alstaden III 5:0

 

BW Fuhlenbrock II - SSV 51 II 

 

RW Fuhlenbrock - Post SV Oberhausen II 6:3

 

SV 1911 III - Concordia Oberhausen III 4:2 

 

Batenbrocker Ruhrpott Kicker III - SV Fortuna III ausf.

Kreisliga C3 - Niederrhein

VfB Bottrop III - BW Fuhlenbrock III 7:1

 

Vorwärts 08 II - SV 1911 II 1:8

 

Dostlukspor III - Fortuna IV 21.11., 19.30 Uhr

 

Rhenania III - Viktoria 21 II 14:0

Kreisliga C1 - Westfalen

SB Gladbeck II - VfB Kirchellen III 0:4

 

FC Horst 59 - VfL Grafenwald III 3:0

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Kommentare: 44

  • #1

    jojo (Sonntag, 18 November 2012 20:51)

    kein ding ebel Die rückrunde werden wir rocken.Wir brauchen keine leute die uns im stich lassen.

  • #2

    latte 09 (Sonntag, 18 November 2012 21:07)

    lieber h,nowak mit der truppe können sie nur gegen 08 punkten die sind genau so schwach,absteiger nur 2 nur meins 08

  • #3

    Zuschauer (Sonntag, 18 November 2012 21:09)

    Schützenfest am Blankenfeld heute.!

    Stolze 14 Treffer sahen die Zuschauer.!

    Nächsten Spieltag wird es aber nicht so leicht wie heute.!!:-)

    Trotzdem weiterhin viel Erfolg.!

  • #4

    vondeort lachnummer (Sonntag, 18 November 2012 21:12)

    seit froh das ihr noch 11 spielerhabt,armer tubay lach mich schlapp

  • #5

    echt arm (Sonntag, 18 November 2012 21:20)

    warum wird von dsb nicht mehr geschrieben,und von den löwen das 5 fache ,

  • #6

    B (Sonntag, 18 November 2012 21:46)

    Feine Fotos,Herr Ketzer!

  • #7

    spielcluberer (Sonntag, 18 November 2012 22:22)

    Trotz individueller Fehler in der Abwehr dürfen wir uns beim Schiedsrichter bedanken das es nicht zum Sieg gereicht hat....

  • #8

    #6 (Sonntag, 18 November 2012 22:41)

    Ja der Ketzer weiß wo guter AufstiegsFussball gespielt wird :-)
    noch 9 Pkt. in der Hinrunde dann hat 72 den Aufstieg in der Tasche...

  • #9

    Vorstopper a.D. (Sonntag, 18 November 2012 22:45)

    @JojoMit wem wollt ihr denn rocken? Wenn ich mir das heutige Spiel angesehen habe ,frage ich mich wie viele neue Spieler kommen in der Rueckrunde.Ach ja, letzte Woche sagte hier jemand bei Ebel haben mind.3Leute Bezirksliganiveau.Wer denn? Nr.9 erste Halbzeit wegen Nachtreten eigentlich rote Karte,Nr.14 zweite Halbzeit Foul von hinten mit Ansage,rote Karte,dann noch die Nr.2 die sich nach ausgefahrenen Ellebogen auch noch mit den Zuschauern anlegt.Hoffentlich schafft ihr den Spagat vom Ententanz

  • #10

    Vorstopper a.D. (Sonntag, 18 November 2012 22:54)

    @jojo Der Weg vom Ententanz zum Rock'n Roll ist lang.

  • #11

    Zuschauer Friedrichsfeld (Sonntag, 18 November 2012 23:02)

    Sehr gutes Bezirksligaspiel zweier wirklich guter Mannschaften.
    Unentschieden für DSB mehr als verdient.

  • #12

    Bottroper (Sonntag, 18 November 2012 23:11)

    Hätte auch gerne mehr vom Spielverlauf beim Spiel von DSB gelesen. Über Rhenania wird ja selbst über Trainingsspiele ausführlich berichtet.

    zu Viktoria 2

    Ihr habt doch komplett den falschen Sport ausgewählt, da würde ich mich schämen und lieber walken oder Schach spielen. Nur mit Fussball hat das leider nichts zu tun.

  • #13

    C Liga (Sonntag, 18 November 2012 23:15)

    An die Bottroper Vereine. Bitte meldet eure zweiten, dritten, vierten .... Mannschaften ab. Das hat doch mit Fussball wirklich nichts zu tun, wenn mann in der C-Liga 14-0, 8-1 etc. spielt.
    Das muss niemand haben. Anstatt diesen Antifussballlern die Beitragskohle abzunehmen, solltet ihr sie darauf hinweisen, das es besser ist die Sportart zu wechseln.

  • #14

    Ebeler (Sonntag, 18 November 2012 23:20)

    an alle jojos , gogos und sonstige typen die hier immer wieder versuchen feuer zu legen. Natürlich hat bei uns niemand bezirksliga oder gar landesliga format. Wir sagen auch nicht das wir die rückrunde rocken werden , wir haben momentan einfach personelle probleme und hoffen das sich das nach der winterpause ändern wird. Vielleicht schaffen wirs ja den ein oder anderen punkt zu holen um den abstieg zu verhindern . Wird nicht einfach , aber so ist das leider. Und zu beitrag nr 9 .gebe dir da völlig recht . Der schiri war sehr gnädig heute. Und nun hört doch bitte auf dumme beiträge im namen von ebel zu schreiben . Danke und nen schönen abend noch

  • #15

    #8 (Sonntag, 18 November 2012 23:32)

    FC Barcelona 72 darf schon in der Winterpause aufsteigen oder was?
    Ich würde VFB2 und Königshardt2 mal nicht unterschätzen, die könnten euch das leben ganz schön schwer machen!!!
    und die Rückrunde ist seeeehr lang!!!!!!!!

  • #16

    zu VFB (Sonntag, 18 November 2012 23:34)

    Sehr viele rote Karten in letzter Zeit. Ata sollte mal Disziplin trainieren.

  • #17

    1911 (Sonntag, 18 November 2012 23:37)

    Mal nicht zweistellig gewonnen, mal einen Gegner gehabt und kein Tor erzielt. Was ist mit den Torjägern, wenn mal ein Gegner kommt, sieht man sie nicht. Also feiert euch nicht, wenn ihr beim 12-0 , 4 Tore erzielt.

  • #18

    111 (Montag, 19 November 2012 00:06)

    Was ist mit Ruhrpottkicker gegen BVO???
    Spielabbruch, typisch für die Pottler ist schon ünerfällig gewesen

  • #19

    72. zuschauer (Montag, 19 November 2012 01:57)

    Heute Klasse spiel schöne Tore un
    d klasse Sieg besonders der nr. 14 hat es drauf wünsche euch alles gute weiter so

  • #20

    @111 (Montag, 19 November 2012 08:47)

    Mit nur einem Tor spielt es sich schlecht ;)
    also den Spielabbruch mal nicht überbewerten :)

  • #21

    @ Ebler (Montag, 19 November 2012 09:10)

    Wirst ja sehen wer von der Truppe nach dem Winter in der Bezirksliga spielt. Und alle werden wieder rumheulen.

  • #22

    rhenania (Montag, 19 November 2012 09:24)

    „Ich habe meinen Jungs dann in der Halbzeit gesagt, dass ... und mit dem Schiedsrichter noch zurückkommen können“, so Dirr..."

    Eine absolute Unverschämtheit von einem Trainer zu denken, der Schiri sei für eine Halbzeit einem und in der anderen Halbzeit dem anderen Verein "gnädig"! Kann man so einen Trainer aufgrund der Aussage nicht nachträglich sperren? Und wieder war es bei Rhenania der Schiri - wie so oft. Es fällt langsam auf Rhenania!!

  • #23

    Jojo vs Gogo (Montag, 19 November 2012 09:30)

    ALso ich würde behaupten das Bezirksliganiveau war gestern auf der Bank. M.Washofer,S.Mauer,S.Eichhorn. Der Rest hat nicht viel mit der Bezirksliga zu tun.Und ich würde mich sehr freuen wenn wir ein Wittebrock und Eichhorn zur Winterpause wieder begrüßen können. Dazu noch 3 Verstärkungen und die Jagt nach Punkten darf beginnen. Glück Auf

  • #24

    Zu Jogi (Montag, 19 November 2012 10:02)

    Also Eichhorn schon Washofer auch wenn er Fit ist und Mauer nicht mehr.. Früher ja heute ne. Habe mit allen schon zusammen gespielt und kann es gut betrachten als außenstehender.

  • #25

    Ebel (Montag, 19 November 2012 10:36)

    Na dann bin mal gespannt welche Starspieler von Euch in der Bezirksliga spielen werden lach....den Hooge haste vergessen! Der kann doch auch locker in der Bezirksliga spielen! :-)

  • #26

    Forza Concordia (Montag, 19 November 2012 11:07)

    Glückwunsch an den SV Concordia,
    ein sehr beachtliches Spiel abgeliefert, super Kampfeinsatz und schön heraus gespielte Tore, darauf kann man aufbauen.
    Ein in der Höhe vollkommen verdienter Sieg!!!
    Hat Spaß gemacht euch zu zuschauen.
    In 3 Wochen gegen Alstaden wird man aus meiner Sicht ein Super Fußballspiel sehen mit hoffentlich den nächsten 3er.

    Weiter so !!

  • #27

    M.G. (Montag, 19 November 2012 11:31)

    Also ich hab mit das Spiel Ebel gegen Fortuna angesehen und ich muss sagen Ebel war wirklich schlecht. Kein Ball über 2-3 Stationen immer nur feste und weit nach vorne. Also wenn dort irgendwer Bezirksliga Niveau hat, dann schafft er dies geschickt zu verbergen.Gestern sah es eher nach Kreisliga B aus.
    Fortuna lag nach Halbzeit 1 mit 3:0 vorne, hätte aber eigentlich da schon 10 Stück machen können, die hatten Chancen im Minutentakt.

  • #28

    ........r...............z (Montag, 19 November 2012 11:31)

    #8
    sowas schreibt kein 72er, ist einfach nur Feuer legen.
    72 weiß genau, dass es noch ein ganz langer Weg ist bis zum Aufstieg...die kennen das aus der letzten Saison und Königshardt und Fuhlenbrock sind genauso gut...

  • #29

    Eistee (Montag, 19 November 2012 11:50)

    @13 (
    An die Bottroper Vereine. Bitte meldet eure zweiten, dritten, vierten .... Mannschaften ab. Das hat doch mit Fussball wirklich nichts zu tun, wenn mann in der C-Liga 14-0, 8-1 etc. spielt.
    Das muss niemand haben. Anstatt diesen Antifussballlern die Beitragskohle abzunehmen, solltet ihr sie darauf hinweisen, das es besser ist die Sportart zu wechseln. )

    Wen meinst du damit Rhenania 1911 VFB kannst du jia schlecht meinen wenn man(n) die Tabelle lesen könnte wäre man klar im vorteil kannst jia mal gegen die spielen und dann gibts Tränen wahnsinn. In diesem Sinne ein Schönen Start in die Woche.

  • #30

    Franz (Montag, 19 November 2012 12:26)

    @ #15, wieso FC Barcelona 72, sind die Jungs wirklich so gut wie hier immer alle schreiben?

    die Kochen doch auch nuir mit Wasser oder?

  • #31

    112 (Montag, 19 November 2012 12:33)

    @ 111 - Du musst lesen lernen. Nix böse Pottler, sondern kaputtes Tor. Du bist böse!

  • #32

    Lutzmann (Montag, 19 November 2012 15:29)

    Ich finde es sehr unverschämt , dass man über das Spiel von Friedrichsfeld - DSB so wenig schreibt . Anstatt man von den Kreisligen so viel schreibt sollte man von höheren Vereine Berichten. Bemerkenswert war auch , wo die Kreisligen vor einigen Wo hen Spielfrei hatten , dass die Kommentare sehr leer waren.

  • #33

    Herr Gott (Montag, 19 November 2012 15:47)

    wenn bei ebel tatsächlich Spieler dabei sind, die bezirksliga oder gar Landesliga spielen können, wo könnten dann die spieler von fortuna bottrop, swa oder concordia spielen?? Bundesliga??

    Immer dieses Gelaber um ebel! Bei allen Kommentaren geht es nur um ebel! Die schlechteste Kreisliga A aller Zeiten ist das, mit diesem Kader werden die selbst Probleme in der Kreisliga B haben!!

  • #34

    An Eistee (Montag, 19 November 2012 17:33)

    Dann melde auch ERSTE MANSCHAFTEN ab!!! Siehe EBEL-FORTRUNA 0:10

  • #35

    zu 29 (Montag, 19 November 2012 19:03)

    Viktoria 2, Vorwärts 2 und viele viele andere

  • #36

    Peter B (Dienstag, 20 November 2012 08:40)

    @ #30, spielerisch sind die Jungs für diese Klasse sicherlich überragend, sind im Sturm sehr stark besetzt und stehen in der Abwehr solide...
    der Aufstieg sollte in diesem Jahr locker klappen

  • #37

    zu 34 (Dienstag, 20 November 2012 09:40)

    Falls bei Ebel nicht wirklich etliche Spieler dazukommen, werden sie da sang und klanglos absteigen. Sollen auch nicht meinen , wenn sie 3-4 Polen bekommen halten sie die Klasse, denn auch die haben lange kein A-Liga Niveau. Nur Ebel könnte ja B-Liga spielen. War der größte Fehler den Aufstieg am grünen Tisch zu erzwingen.

    Viktoria 2 und die anderen spielen schon in Bestbesetzung und werden in den C-Ligen durchgelassen, meistens mit zweistelligen Ergebnissen.

  • #38

    zu 34 (Dienstag, 20 November 2012 09:47)

    Da hast du nicht ganz unrecht. 10 -0, Das Spiel hätte auch 25-0 ausgehen können (soviel zur Einstellung). Und 1 Spieler erzielt 7 Tore, verfälscht dadurch komplett die Torjägerliste und wird gefeiert. Noch schlimmer ist es ja in der B-Liga, wo Salm wöchentlich 3-6 Tore erzielt, aber nur in Spielen die 7.8.9.10.11-0 gewonnen werden. Gegen beide Gegner bislang hat 1911 verloren.
    Und von der C-Liga reden wir lieber nicht.

  • #39

    B-Liga (Dienstag, 20 November 2012 09:58)

    Seit Wochen gewinnt Königshardt 2, denke das die neben Fuhlenbrock langfristig als ernste Konkurenten auftreten werden.

  • #40

    zu lutzmann (Dienstag, 20 November 2012 12:02)

    was du dir raus nimmst ist eine frechheit die schreiben so viel zu jeder manschaft wie sie die info bekommen du heini

  • #41

    EBEL (Dienstag, 20 November 2012 12:49)

    Ebel ist der geilste Club der Welt ....... Ebel hat knapp gegen concordia verloren. wenn das erste tor gezählt hätte wären sie sogar in führung gegangen........ YEAH EBEL IST DER GEILSTE CLUB DER WELT CLUB DER WELT CLUB DER WEEEEEELT

  • #42

    An13 (Dienstag, 20 November 2012 16:06)

    Du spielst mit Sicherheit auch in der Liga sonst würdest du dich nicht so für interessieren .Hast bestimmt noch kein Tor in der Liga gemacht und machst hier den Giggolo hahahha

  • #43

    Ligakenner (Dienstag, 20 November 2012 16:18)

    Ich stehe auch zu Ebel.
    In der 2. Serie werden die Karten neu gemischt.

  • #44

    zu 41 (Dienstag, 20 November 2012 17:12)

    WOW...Ebel wäre sogar in Führung gegangen? Das ist ja WAHNSINN!! Hochmut kommt vor dem Fall!! Und das trifft auf Ebel absolut zu!! Ihr dachtet Ihr seit was, aber stimmt, Ihr seit wirklich was, nämlich LETZTER!!!

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