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27

Nov

2012

Ticket für Niederrheinpokal gelöst

Im Halbfinale des Kreispokals der C-Junioren setzte sich der SC Glück-Auf Sterkrade mit 2:0 (0:0) bei Sterkrade Nord durch. Durch den Einzug ins Finale, qualifzierte sich die Mannschaft automatisch auch für die Teilnahme am Niederrheinpokal. Sinan Incebacak und Benedict Ingendoh erzielten innerhalb von nur sechs Minuten die beiden entscheidenen Treffer für das Trainerteam um Clemens Camillus, Ralf Dohmen, Thorsten Schroer und Christian Grunow.

Endlich war es soweit... Die ganze Mannschaft beziehungsweise der ganze Verein fieberte seit Wochen diesem Spiel entgegen. Es ging um nichts Geringeres als um den Einzug ins Kreispokal Finale und damit verbunden die Qualifizierung zur Teilnahme am Niederrheinpokal!

   Unter der Woche wurde bereits die 1. Halbfinalpartie ausgetragen, dort setzte sich Ligakonkurrent SV Rhenania Bottrop überraschend gegen den höherklassigen Niederrheinligisten SC Rot-Weiß Oberhausen im Elfmeterschießen durch. Somit stand der erste Finalteilnehmer fest.

   Am heutigen Tag konnten wir aus dem Vollen schöpfen, was sich schon unter der Woche angedeutet hatte. Denn es waren 18 von 18 Spielern beim Training und auch beim Spiel waren alle da. Es war keine leichte Aufgabe für uns Trainer die richtige Startformation zu benennen, da sich viele Spieler im Training aufdrängten und sich somit für die erste Elf empfahlen. Mit den frisch eingetroffenen Nike-Präsentationsanzügen sind wir mit Sack und Pack und 18 topfitten Spielern zum Nachbarn Sterkrade-Nord gefahren, mit dem Ziel den „Nordler-Park" zu stürmen um den Finaleinzug zu realisieren.

   Die Nerven waren auf beiden Seiten sehr angespannt. Es hatten sich etliche Zuschauer im „Nordler-Park" eingefunden. Die Senioren Abteilung der Glück-Aufer und auch viele Eltern und Mitglieder aus der Jugendabteilung feuerten unsere Jungs an. Es war alles angerichtet für das Derby um den Einzug ins Kreispokal Finale.

 

In den ersten Minuten war die Nervosität auf beiden Seiten zu spüren. Stockfehler bestimmten das Geschehen. Die Zweikämpfe wurden hart geführt und keiner steckte zurück. Es war ein zähes Spiel. Doch mit der Zeit kamen die Jungs besser ins Spiel und hatten eine Riesenmöglichkeit in Führung zu gehen, allerdings ging der Schuss von Sinan Incebacak an den Pfosten. Kurz vor der Halbzeit mussten wir dann fast ein Gegentor hinnehmen. Ein Fehler in der Vorwärtsbewegung nutzten die Nordler zum schnellen Konter. Abwehrspieler und auch der Torwart waren schon geschlagen, doch der Ball ging Zentimeter am Tor vorbei. Kurz darauf ertönte der Halbzeitpfiff und wir konnten uns neu sortieren.  

   Wir nahmen zwei Wechsel vor, um mehr Druck durch frische Kräfte zu erzeugen. Die Nervosität wurde nun abgelegt und die Jungs fingen an den Ball schön laufen zu lassen. Endlich war zu sehen, wozu die Jungs in der Lage sind. Eine sehenswerte Kombination folgte der anderen.

   Besonders gut wurde das Spiel zügig verlagert, wie beim Training oftmals geübt. Jetzt spielte nur noch eine Mannschaft und zwar die vom SC Glück-Auf Strekrade. Nord beschränkte sich aufs Reagieren. Einen Freistoß aus gut 20 Metern von Yasin Simsek brachte fast die Führung, doch wieder war das Aluminium im Weg. Wir Trainer waren schon leicht am Verzweifeln, denn auch der folgende Kopfball ging an die Latte. Das Tor war wie zugenagelt.

   In der 56. Minute war es dann endlich doch soweit: Sinan Incebacak tankte sich im Strafraum durch und vollendete zum erlösenden 0:1! Der Jubel war groß, auch bei den mitgereisten Anhängern. Es war fortan ein Spiel auf ein Tor, indem wir auch das Spiel kontrollierten. Für die Entscheidung sorgte Benedict Ingendoh, der in der 62. Minute zum Sprint ansetzte, die Abwehr der Nordler kam nicht hinterher. Der letzte Mann versuchte Benedict noch zu hindern durch eine Notbremse, doch selbst das gelang dem Nordler nicht, so dass Benedict auch noch den Torwart umkurvte und zum erlösendem 0:2 einschob. Der Abwehrspieler der Nordler mit dem besagten Foulspiel, musste mit einer Zeitstrafe nachträglich vom Platz. Die letzten 8 Minuten standen die Jungs etwas tiefer und spielten das Spiel souverän nach Hause.

   Der Einzug ins Kreispokalfinale war perfekt und damit verbunden die Qualifikation am Niederrheinpokal bei dem Gegner wie zum Beispiel Wuppertaler SV möglich sind. Der Sieg wurde anschließend ausgiebig unter anderem mit einer HUMBA zusammen mit den Eltern und Fans gefeiert.

   Als Belohnung erhielt die Mannschaft vom Jugendvorstand neue Bälle geschenkt. Auch an dieser Stelle vielen Dank an den Jugendvorstand! Vielen Dank auch an die mitgereisten Eltern und Fans die uns hervorragend unterstützten beim Spiel in der „Fremde".

   Ein besonderes Lob möchten wir an die Spieler aussprechen, die nicht zum Einsatz kamen. Ihr habt euch professionell verhalten und habt die Mannschaft super unterstützt.

 

Fazit:

   In der ersten Halbzeit haben wir uns noch schwer getan, da die Nordler sehr gut verteidigt haben. In der 2. Halbzeit haben wir ein deutliches Übergewicht erzeugt, da wir spielerisch deutlich zugelegt hatten, dadurch geht der Sieg absolut in Ordnung, auch wenn die Nordler uns alles abverlangten. Jetzt gilt es sich wieder auf die Liga zu konzentrieren. Mit BW Fuhlenbrock (Platz 5) wartet ein schwieriger Brocken am Sonntagvormittag auf uns.

 

Text: SC Glück-Auf Sterkrade

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Kommentare: 2

  • #1

    Michel Liebig (Dienstag, 27 November 2012 17:11)

    Ein wirklich guter und faktisch richtiger Bericht. Herzlichen Glückwunsch an Glück Auf! Aber auch unserem Team, das als Mannschaft aus der Kreisklasse immerhin das Halbfinale erreicht hat, gebührt unsere Anerkennung. Das Team von Timo Schmidt und Herrmann Thielen hielt mit allen Kräften dagegen aber die gute Elf von GA Sterkrade war einfach die Bessere! Wir wünschen dem Team von der Alsfeld Road viel Erfolg im Endspiel!

    Michael Liebig
    stellv. Jugendleiter
    Sterkrade Nord

  • #2

    Clemens Camillus - Trainer C1 GA Sterkrade (Mittwoch, 28 November 2012 10:19)

    Vielen Dank! Ihr habt uns den Sieg nicht gerade einfach gemacht und wirklich gut dagengehalten. Ich bin mir sicher, dass die Truppe auch in der Leistungsklasse bestehen würde. Wünsch euch viel Erfolg beim Weg zurück in die Leistungsklasse!

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