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30

Nov

2012

Alstaden hat Rekord im Visier

Während in der Landesliga der VfB Bottrop in Velbert antreten muss, erwartet die Arminia aus Klosterhardt die Gäste aus Ronsdorf. Einen richtigen Knaller erwarten die Zuschauer in der Bezirksliga, wenn Spitzenreiter Spielclub 20 die Gäste und Zweitplatzierten von Sterkrade Nord zum Punktspiel bittet. In der Kreisliga A können die Kicker des Spitzenreiters SW Alstaden am Sonntag gegen GA Sterkrade Geschichte schreiben. Vor dem Spiel gegen den SV Fortuna sah sich der Vorstand von SuS 21 Oberhausen dazu gezwungen, einen Kicker zwangsweise in die Reserve zu versetzen.

Landesliga

SC Velbert (5.) - VfB Bottrop (4.)

Zur Zeit läuft es nicht wirklich rund beim Bottroper Landesligisten. Der Kader schrumpft zur Zeit und am Sonntag gehts mit nur 14 gesunden Spielern Richtung Velbert.

Marco Rinski hatte das Donnerstagstraining abbrechen müssen.
Marco Rinski hatte das Donnerstagstraining abbrechen müssen.

Genau aus diesem Grund hatte Mevlüt Ata auch das Testspiel vergangene Woche gegen den Oberlisgisten SV Schermbeck absagen müssen. Neben den Verletzten wie Kevin Wagner oder Nico Albertz, der unterhalb der Woche nicht trainieren konnte, sowie dem rotgesperrten Mario Zaranovic, wollte Ata nicht das mögliche Verletzungsrisiko in solch einem Testspiel eingehen. Zudem musste Marco Rinski das Donnerstagstraining abbrechen. "Ihm ging es sichtbar schlecht. Ich hoffe, dass er wieder bis Sonntag fit ist", so der Trainer, der auch nicht weiß, ob sein Ersatzkeeper Branko Maric im schlimmsten Fall zur Verfügung steht. "Branko war aus privaten Gründen die letzten Wochen nicht mehr beim Training", weiß Ata. "Wir sind sehr gut in die Saison gestartet und müssen jetzt in den letzten Spielen mit dem Umständen leben. Wir wollen bis zur Winterpause das bestmögliche an Punkte holen und dann in der Rückrunde wieder mit größerem Kader angreifen damit der Konkurrenzkamp wieder im Team ist", verspricht der VfB-Coach.

Den Tabellennachbarn aus Velbert schätzt Mevlüt Ata für sehr stark ein; gerade im Mittelfeld und in der Offensive sind die Velberter eine Bank. "Wir wollen nach Velbert fahren um Punkte zu holen - und am Liebsten nehmen wir gleich drei davon mit. Aber ob einen oder drei Punkte: Wir wollen in jedem Fall nicht verlieren", gibt Ata die Marschroute für sein Team vor.

Anstoß: 14.15 Uhr

Arm. Klosterhardt (3.) - TSV 05 Ronsdorf (9.)

Nachdem das Team von Michael Lorenz am vergangenen Montag im Testspiel gegen den SV Zweckel knapp mit 0:2 unterlag, geht es für die Arminen am kommenden Sonntag nun endlich wieder um Meisterschaftspunkte. Allerdings kommen aus dem Arminen-Lazarett auch nach der Spielpause keine neuen oder positiven Zeichen. Phillip Bauer wird erst 2013 wieder im Klosterhardter Dress auflaufen können. auch Jura Adolf und Marcel Kositz sind noch nicht wieder weit genug auf den Beinen. Ein Fragezeichen steht zudem noch hinter dem Einsatz von Dennis Kubitza.

Phillip Bauer kehrt erst in der Rückrunde ins Team zurück.
Phillip Bauer kehrt erst in der Rückrunde ins Team zurück.

„Unser Kader ist derzeit sehr übersichtlich, aber wir versuchen jeden Punkt bis zur Winterpause zu ergattern, den wir bekommen können“, so Trainer Michael Lorenz, der ergänzt: „Wir hauen jetzt vor dem Winter noch einmal alles raus, was wir noch haben.“ Und das dürfte gegen die Gäste des kommenden Sonntags aus Ronsdorf auch nötig sein. Im Pokal besiegte der Arminen-Gegner den SC Velbert, am vergangenen Spieltag konnte Ronsdorf sogar den VfB Bottrop mit 3:0 besiegen und ausschalten. Eines ist den Arminen klar: Laufkundschaft sieht gänzlich anders aus. „Aber wir wissen ja, dass einem nichts geschenkt wird, wir müssen immer an unsere Leistungsgrenze gehen, damit wir erfolgreich sind“, so Lorenz, der besonders den Teamgeist seiner jungen Truppe lobt. „Diese mannschaftliche Geschlossenheit, die zahlt sich bei uns immer ganz besonders aus und macht uns zur Zeit unberechenbar.“ Die wird auch am Sonntag gegen einen schwer auszurechnenden Gegner nötig sein. Es dürfte ein Geduldsspiel werden, so wie es der Arminen-Trainer erwartet. „Über Ballsicherheit und eine kontrollierte Offensive werden wir uns mit gutem Passspiel Chancen erarbeiten und versuchen das Bollwerk zu knacken. Ich erwarte einen kampfstarken und disziplinierten Gegner, der in der Offensive über große Qualität verfügt“, so Michael Lorenz, der mit seinen Schützlingen die maximale Punktausbeute anpeilt.

Anstoß: 14.15 Uhr

Bezirksliga - Gruppe 4

VfB Frohnhausen (12.) - Sterkrade 06/07 (14.)

Der Start für den neuen Trainer Dirk Rovers ging bei den Sterkradern bisher in die Hose. Zwei Niederlagen musste der neue Übungsleiter vom Dicken Stein in zwei Spielen hinnehmen und beide Male schon sein Team auch kein Tor. Das änderte sich aber wenigstens in einem Testspiel unter der Woche gegen den souveränen Spitzenreiter der Kreisliga A, Schwarz-Weiß Alstaden. „Die Tore waren sicherlich auch mal Balsam für die Seele der Spieler“, so Rovers.

Dirk Rovers.
Dirk Rovers.

Warum sein Team nach einer 2:0-Führung noch 2:2 spielte, wollte er nicht näher begründen. Das Ergebnis war für Rovers sowieso zweitrangig. „Ich habe den Spielern auch vorher gesagt, dass ich das Testspiel wie ein Vorbereitungsspiel sehe. Ich wollte mehr über die Spieler erfahren und wie sie reagieren, wenn sie auf verschiedenen Positionen eingesetzt werden. Von daher war es mir sehr Recht, als Guido (Guido Contrino, Trainer SW Alstaden, Anm. d. Red.) mich nach dem Testspiel gefragt hat.“ Und in dem Testspiel hat sich keiner verletzt, so dass Rovers weiterhin nur auf Christian Müller (Wirbel ausgerenkt) verzichten muss. Rovers hat auch genaue Vorstellungen, was das Spiel betrifft. „Am Sonntag zählt nur ein Sieg, wir wollen und wir müssen gewinnen“, fordert der neue Übungsleiter gleich mal im dritten Anlauf das Maximum. „Bislang haben wir trotz der beiden Niederlage in der Meisterschaft und dem Unentschieden im Testspiel immer kleine Schritte nach vorne gemacht. Jetzt muss sich die Mannschaft mal für die viele Arbeit auch belohnen, indem sie gewinnt“, stellt der Oberhausener klar. Die Stimmung ist auch nach wie vor gut, für die sich Rovers vor allem derzeit verantwortlich sieht. „Die Trainingsgestaltung ist sehr wichtig, damit die Jungs gerne kommen und spielen. Das wird auch weiterhin meine Hauptaufgabe bis zur Winterpause sein. Bis dahin wollen wir den Anschluss nicht verlieren und dann können wir danach neu angreifen.“

Anstoß: 11 Uhr

Arm. Klosterhardt II (10.) - TuS Essen-Holsterhausen (17.)

Die Arminia hat in den letzten Wochen einen kleinen Lauf gehabt und so ist es nicht verwunderlich, dass die Dahlbeck-Elf sich nicht gerade über die Pause gefreut hat. Zu gut war man zuletzt im Tritt. Stolpert man jetzt? Die Gefahr besteht auf alle Fälle, wenn man sich den nächsten Gegner genauer anschaut. Denn mit dem Tabellenletzten Holsterhausen wartet mit den Essenern der schwerste Gegner der Saison. Das weiß auch Andreas Arold.

Kevin Ritter steht nach Rot-Sperre wieder im Kader.

   Der sportliche Leiter der Zweitvertretung warnt auf alle Fälle vor Sonntag. „Das Spiel wird im Kopf entschieden. Wenn jemand denkt, wir schlagen den Letzten mal eben im Vorbeigehen, der wird am Ende nur zweiter Sieger sein. Wir haben unsere schlechten Erfahrungen zu Beginn der Saison schon gegen Safakspor gemacht“, so Arold zu Auf’m Platz. Arold weist auf das letzte Spiel hin. „Wir müssen als Mannschaft wieder so diszipliniert auftreten wie gegen Blau-Weiß Oberhausen.“ Ob das alleine reicht? Holsterhausen dürfte noch einmal zusätzlich motiviert sein. Erstens hat die Mannschaft sowieso nichts mehr zu verlieren. Zweitens wurde der Trainer zuletzt ausgetauscht, so dass einige Spieler sich neu beweisen dürften. „Für Holsterhausen wird es langsam eng, wenn sie dieses Spiel gegen uns auch noch verlieren würden. Trotzdem: Wir wollen die drei Punkte hier bei uns behalten.“ Bei diesem Unterfangen werden die Nienrza-Brüder beide fehlen. Einer plagt sich mit Oberschenkelproblemen herum, dem anderen wurden die Weisheitszähne gezogen. Danny Fees fällt sowieso weiterhin noch aus und hinter David Stolte ist ebenfalls noch ein Fragezeichen. Dafür kehrt Kevin Ritter nach seiner Rot-Sperre wieder zurück ins Team. „Mit einem weiteren Sieg kämen wir unserem Hinrundenziel noch ein Stück näher“, so Arold weiter. 20 Punkte habe man vor der Spielzeit für die Winterpause angepeilt. Aktuell hat die Arminia 16. 

Anstoß: 12.30 Uhr

Adler Osterfeld (5.) - Tgd. Essen-West (13.)

Nabil Ben Romdhane (Knieprobleme) und Robert Trimborn (Bänderriss) fallen für den Rest der Hinrunde aus! Die Nachricht hat Achim Mawick in der Spielpause hart getroffen. Beide Akteure sind wichtige Stützen für den Adler. „Nabil plagt sich schon länger mit Knieproblemen herum, jetzt geht es einfach nicht mehr. Und Robert hat sich die Verletzung bereits nach acht Minuten im Testspiel gegen den VfB Lohberg zugezogen“, ist der Osterfelder Cheftrainer alles andere als erfreut.

   Mawick weiß dennoch, dass sein Team am Sonntag Favorit ist. Gegen den Mitabsteiger Tgd. Essen-West, der qualitativ vor der Saison ordentlich abspecken musste und alles andere als gut in die Saison gekommen ist, zählen eigentlich nur drei Punkte. „Ja, wir sind Favorit und wir wollen auch den Dreier“, unterstreicht Mawick nach kurzem Zögern nicht mit voller Überzeugung. Dafür ist er sich mit anderen Dingen sicherer. „Wir wollen und zählen auch zu den ersten fünf bis sechs Team in der Liga. Wie weit es nach oben ist, wird sich nach dem Wochenende insbesondere nach dem Spitzenspiel zwischen SC 20 und Nord zeigen“, schielt der Oberhausener Übungsleiter mit einem Auge noch an die Tabellenspitze und mit dem anderen zum Spitzenspiel an diesem Sonntag. „Wir sind ja auch schließlich nicht so weit davon entfernt.“ Die Trainingswochen waren in seinen Augen auch gut. „Der Spaß und das Engagement waren da, wie auch der Einsatz und die Beteiligung“, kann sich Mawick nicht beschweren. Fehlen eigentlich nur noch die drei Punkte. 

Anstoß: 14.15 Uhr

SC 20 Oberhausen (1.) - Sterkrade Nord (2.)

Der Tabellenerste SC 20 Oberhausen empfängt den Tabellenzweiten SpVgg. Sterkrade Nord. Beide Teams mussten bisher noch keine einzige Niederlage einstecken. Beide Teams rechnen mit einer großen Kulisse am Sonntagnachmittag. Und beide Teams peilen an, ihre Serie zu halten. Mehr Spitzenspiel geht einfach nicht und dessen sind sich die Verantwortlichen um die Trainer Thorsten Möllmann (SC 20) und Lars Mühlbauer (Sterkrade Nord) auch bewusst.

Lars Mühlbauer: "Das ist der Wahnsinn!"
Lars Mühlbauer: "Das ist der Wahnsinn!"

   „Viel sagen muss ich nicht, das ist der absolute Wahnsinn. Mehr Spitzenspiel geht einfach nicht“, hält sich Mühlbauer auch nicht zurück mit seiner Vorfreude auf den 2. Dezember. „Wir haben richtig Respekt vor dem Spielclub und ich hab sie vor der Saison ja auch da oben gewähnt. Wir gehen auch nicht als Favorit in dieses Spiel, sondern diese Rolle obliegt den Gastgebern“, schiebt Mühlbauer die Verantwortung brav zu seinem Gegenüber. „Wir können befreit aufspielen, wir haben nichts zu verlieren. Und ganz ehrlich? Ich glaube fast sicher daran, dass wir etwas mitnehmen werden. Wir sind auf jeden Fall nicht chancenlos und das habe ich meinen Jungs auch gesagt“, so der Gäste-Trainer weiter. Seinen Jungs sei es bewusst, um was es Sonntag geht. Die Vorfreude ist bei allen auch immens. „Ein starker Gegner, eine wahrscheinlich großartige Kulisse… was will man mehr?“, fragt Mühlbauer rhetorisch. Der Sterkrader Übungsleiter hat am Sonntag auch die Qual der Wahl, denn alle Spieler sind an Bord. „Es ging diese Woche richtig zur Sache im Training, man merkt, dass die Plätze für die Startelf umkämpft sind. Das ist natürlich Gold wert für einen Trainer. Das ist schon geil“, nimmt Mühlbauer kein Blatt vor dem Mund, der betont, dass man doch gerade für solche Spiele auch Fußballer geworden ist.

   Der gleichen Meinung ist man auch bei den Gastgebern. Co-Trainer Waldemar Bauer freut sich auf alle Fälle auch schon auf das Spiel. "Mehr geht nicht, mehr geht wirklich nicht. Wer hätte vor der Saison gedacht, dass diese beiden Mannschaften das absolute Spitzenspiel austragen? Also ich nicht." Dabei muss Bauer aber ein kleines bisschen auf die Euphoriebremse drücken. Denn ausgerechnet in dem ultimativen Knaller droht der Ausfall von den wichtigsten Stützen. "Ümit Ertural lag die Woche über krank im Bett, Dennis Köpke liegt auch mit Fieber im Bett und Ricardo Lenz fällt unter normalen Umständen definitiv aus. Wobei ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass Ricardo sich dieses Spiel entgehen lassen will. Wir werden alles daran setzen, doch noch diese Spieler fit zu bekommen", so Bauer, der dies aber auch nicht als Ausrede gelten lassen will. "Wir werden eine Mannschaft stellen können, die diesem Spiel absolut würdig ist und eine schlagkräftige Truppe haben." Der Co-Trainer warnt auch vor dem nächsten Gegner, vor dem er auch großen Respekt hat. "Nord war schon letzte Saison stark und wird uns auch Sonntag alles abverlangen. Gerade bei Standards sind sie gefährlich, da müssen wir aufpassen." Die Knappenstraße wird gut gefüllt sein und es wäre müßig, noch weitere Zitate oder Floskeln zu bemühen. Die Zahlen sprechen für sich und nicht wenige erwarten ein wort wörtliches Spitzenspiel. Vorhang auf, lasst das Spiel beginnen!

Anstoß: 14.15 Uhr

Safakspor (16.) - SC Phönix Essen (15.)

Es ist ein klassisches Sechs-Punkte-Spiel, das da auf den TSV Safakspor am Sonntag wartet. Das weiß jedes blinde Huhn und das betont Safakspors Cheftrainer Özay Aydin auch mit jeder Silbe. „Wir wollen auf jeden Fall gewinnen“, schickt der gleichzeitige Geschäftsführer vom Landesliga-Absteiger eine Kampfansage an Phönix Essen.

   „Ich hoffe mal, dass wir gut aus der Pause kommen“, erzählt Aydin noch mit einem Schmunzeln, um dann aber zum Ernst der Lage zurück zu kommen. „Wir hatten eine sehr gute Trainingsbeteiligung und alle sind hochmotiviert für kommenden Sonntag.“ Bei den Gastgebern sind alle Spieler an Bord - zumindest am Sonntag. Unter der Woche fehlte Neuzugang Selcuk Dede, der sich mit einer Erkältung rumplagen musste. „Er wird Sonntag wieder dabei sein und auch von Anfang spielen. Dann müssen wir gucken, wie lange er durchhält“, so Aydin zu Auf’m Platz. Aydin weiß, dass er auf Dede zählen muss. „Selcuk hat bisher in jedem Spiel gespielt, seit er da ist und auch getroffen, er ist mit seiner Erfahrung sehr wichtig für die Mannschaft.“ Sehr wichtig für die Mannschaft wäre auch ein Heimerfolg. Bleibt der aus, dann wird es für den TSV in 2013 ganz schwer, den Klassenerhalt zu erreichen. 

Anstoß: 14.15 Uhr

DJK SG Altenessen (4.) - BW Lirich (8.)

Kalt ist es in Deutschland in diesen Tagen geworden. Die Schnee-Front hat auch schon Teile des Landes erreicht und BWO-Coach Jörg Lieg hofft darauf, dass der Niederschlag noch am liebsten bis nach dem letzten Spiel in 2012 auf sich wartet, wenn es nach seiner Pfeife gehen würde. „Ich hoffe, dass Sonntag nicht schon der erste Schnee liegt“, so Lieg zu Auf’m Platz.

   Der Gäste-Coach muss Sonntag auf Augustin Sanchez verzichten, der sich mit einer Rippenprellung die Partie von der Seite aus angucken muss. „Ansonsten sind aber alle fit und an Bord“, so Jörg Lieg, „und es ist auch wichtig, dass alle am Start sind.“ Lieg betont es nicht umsonst, denn er weiß auch, dass bis zur Winterpause noch drei schwere Spiele seinen Kickern vor der Brust stehen. „Unser Ziel muss es sein, möglichst viele Punkte aus diesen Spielen mitzunehmen“, sagt Lieg, der davor warnt, nur nach oben zu schielen. „Wir müssen aufpassen und auch nach unten gucken, dass uns nicht noch mehr Teams einholen.“ Lieg hat seine Hausaufgaben gemacht und weiß, dass die DJK gerade zu Hause sehr stark ist. Erst vier Gegentreffer mussten die Essener daheim hinnehmen und noch keine einzige Niederlage einstecken. „Da wartet ein echter Brocken auf uns. Wir müssen zusehen, dass wir vor allem hinten sehr gut stehen und lange das 0:0 halten. Je länger es torlos steht, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir was mitnehmen können.“ Für Lieg kommt es Sonntag vor allem auf die Effektivität an. „Wir werden sicherlich nicht viele Chancen bekommen. Doch die, die sich bieten, müssen wir dann nutzen. Wir müssen mit vollem Ehrgeiz und Siegeswillen an diese Herausforderung rangehen.“ Holen die Gäste ein Unentschieden, wäre Lieg nicht unzufrieden. „Es kommt natürlich auf die Umstände an. Aber jetzt vorher würde ich sagen, dass es keine Schande wäre, wenn wir nur einen Punkt holen - auch, wenn ich immer gewinnen und der Mannschaft dieses Gefühl auch vermitteln will.“

Anstoß: 14.15 Uhr

Bezirksliga - Gruppe 9

SGP Oberlohberg (1.) - GW Holten (16.)

Dass die bisherige Saison nicht die des Aufsteigers Grün-Weiß Holten ist, ist mittlerweile jedem hinlänglich bekannt. Dass die Oberhausener nicht aufstecken, ist selbstredend und dennoch müssen sie schon fast gegen Windmühlen ankämpfen. Denn das Jahresende meint es mit der Mannschaft von Sladan Juko nicht gerade gut. Zunächst muss man bei Oberlohberg antreten und dann geht es gegen Möllen. Die einfachsten Spiele also in diesem Kalenderjahr.

   „Da warten natürlich jetzt noch zwei Topteams hintereinander auf uns“, berichtet auch Holtens Pressesprecher Heiko Baxmann. „Zunächst Oberlohberg und sie sind natürlich absoluter Favorit gegen uns.“ Ausgerechnet jetzt vor dem sowieso schon schweren Spiel muss Juko vielleicht auf ein paar Spieler verzichten. Hinter gleich vier Spielern stehen teils dicke Fragezeichen. „Die Voraussetzungen sind nicht gerade rosig“, weiß auch Baxmann, „aber das zieht sich in der bisherigen Hinrunde ja wie ein roter Faden bei uns durch und ist daher schon bekannt und nichts Neues.“ Den Sieg einfach herschenken wollen die Grün-Weißen aber auch nicht. „Wir werden nichts herschenken und der Erfolg von vor zwei Wochen hat der Stimmung in der Mannschaft auch gut getan“, so der Pressesprecher weiter. „Wenngleich die Aufgabe natürlich ungleich schwerer ist.“

Anstoß: 14.15 Uhr

Dostlukspor (7.) - Spvgg. Meiderich (12.)

Die Mannschaft vom Volkspark erwartet einen weiteren guten Gegner aus dem Mittelfeld am kommenden Sonntag. Und nach zwei Spielen ohne Sieg in Folge will Spielertrainer Sebastian Stempel das Heimspiel natürlich für sich und seine Mannschaft entscheiden.

Ridvan Istek fällt aus.
Ridvan Istek fällt aus.

Die Meidericher sind zur Zeit die Remis-Könige in der Bezirklsliga und liegen mit sechs Punkte Rückstand hinter der Stempel-Elf in der Tabelle.  Ansonsten kennt Sebastian Stempel den Gegner nicht wirklich und hat sich seine bisherigen Informationen aus der Oberhausener bzw. Duisburger Tageszeitungen geholt. "Diese Bezirksliga ist für mich völlig unbekannt. Man bekommt von seinen Trainerkollegen mal hier und da was mit, aber das war's. Wichtig ist unser Spiel", so Stempel, der wohlmöglich - bis auf Ridvan Istek - auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. "Der eine oder andere ist zwar angeschlagen aber bis Sonntag wohl fit. Ridvan Istek wird sich eine Operation unterziehen müssen und darf bis dahin keinen Sport mehr treiben. Die Jungs konnten nach dem spielfreien Sonntag ein wenig entspannen. Jetzt wollen wir mal wieder Punkte holen und fangen am Besten damit am Sonntag an", so der Spielertrainer.

VfR 08 Oberhausen (2.) - Spfr. Hamborn II (8.)

Wenn einem das spielfreie Wochenende entgegen kam, dann dem Tabellenzweiten VfR 08 Oberhausen. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Wojciech musste vor zwei Wochen auf fast eine komplette Elf verzichten. Viele Blessuren sorgten für zahlreiche Spielerausfälle. Umso erfreulicher für den Gastgeber, dass jetzt fast alle wieder mit an Bord sind. Wenn auch vielleicht mit etwas Trainingsrückstand, aber immerhin einsatzbereit. 

   „Hinter Dennis Eichert und Kapitän Marcel Beyer stehen noch zwei Fragezeichen. Beide konnten nicht voll mittrainieren oder sogar nur Lauftraining absolvieren. Ich hoffe aber, dass es für Sonntag noch reicht“, so der 2. Vorsitzende Tim Ludwig zu Auf’m Platz. Ludwig warnt vor Hamborn und das aus einem einfachen Grund. „Bei Zweitmannschaften weiß man nie, auf was für eine Mannschaft man trifft. Da steht im Prinzip jeden Sonntag eine andere Elf auf dem Platz und Verstärkungen aus der Erstvertretung ist fast normal.“ Dennoch unterstreicht Ludwig auch, dass man mit keiner Angst in die Partie gehen wird. „Wir spielen zu Hause, es ist das letzte Heimspiel in 2012 und wir haben von der letzten Partie noch etwas gut zu machen“, weiß der 2. Vorsitzende. Der VfR ist auch in dieser Partie Favorit und peilt an, die drei Punkte zu Hause zu behalten. Ein Unentschieden wäre dabei schon eine Enttäuschung nach der bislang so starken Hinrunde. 

Anstoß: 14.15 Uhr

Rhenania (3.) - Genc Osman Duisburg (9.)

Am Sonntag kommt ein Aufsteiger als Gast in den Blankenfeld und Genc Osman hat sich bei fünf Siegen und dagegen auch fünf Niederlagen bisher ganz gut in der Bezirksliga zurecht gefunden.

Oliver Dirr kann aus den Vollen schöpfen.
Oliver Dirr kann aus den Vollen schöpfen.

"Die müssen wohl gerade in ihren Heimspielen überzeugen. Aber am Sonntag haben wir das Heimspiel und deswegen gewinnen wir", ist Oliver Dirr auch von seiner Mannschaft bei Heimspielen überzeugt. Nach dem Sieg im Testspiel gegen den Oberligisten SV Schermbeck letzten Freitag ist die Stimmung im Rhenanen-Lager natürlich bombig und Dirr kann bis auf die Torwartfrage an allen anderen Positionen ein Ausrufezeichen setzen. "Ob Dominik Wrobel am Sonntag schon wieder spielen kann entscheidet sich erst heute Nachmittag beim Physiotherapeuten. Cem Aksimir ist wieder ins Training eingestiegen und wird wohl gegen Genc dabei sein. Und darüber hinaus haben wir ja noch Robin Göbler in der Hinterhand", weiß der emsige Trainer. Pascal Mitrensis aus der eigenen Reserve ist nach seiner guten Leistung gegen Schermbeck u.a. eine weitere Alternative für den Bezirksligakader. Also kann Rhenania im Heimspiel nahezu aus den Vollen schöpfen. Dennoch wird der Kader in der Winterpause aufgestockt und nach Alternativen gesucht. Ob und wieviele A-Jugendlichen in der Winterpause überzeugen bleibt zwar dabei nicht unberücksichtigt, aber Oliver Dirr hält ein Nichthandeln in der Winterpause für fahrlässig. "Wir halten die Augen offen und schauen uns um", verspricht der Rhenanen-Coach.

Die schlechte Trainingsbeteiligung am vergangenen Dienstag hat Oliver Dirr nicht wirklich überrascht. "Wenn demnächst wieder euin Bundesliga-Spieltag in der Woche ist, dann lass ich lieber morgens trainieren. Es war schon komisch, dass dann so viele gefehlt haben. Das werden wir natürlich noch besprechen müssen", sieht Dirr klar den Grund bei seinen Fußballfans in der Mannschaft.

Bis zur Winterpause will der SV Rhenania die maximale Punkteausbeute - und schon am Sonntag geht es damit im Heimspiel gegen Genc Osman Duisburg los.

Anstoß: 14.15 Uhr

Kreisliga A - Niederrhein

SG Osterfeld (6.) - Arm. Lirich (9.)

Die Liricher konnten beim vorgezogenen Meisterschaftsspiel gegen GA Sterkrade am vergangenen Samstag (4:1) schonmal Fahrt aufnehmen. Die Leistungskurve bei den Arminen zeigt deutloich nach oben. „Wenn wir ehrlich sind, war das aber auch bitter nötig“, sieht Lirichs Trainer Thorsten Hamm noch lange keinen Grund, jetzt ab zu heben und die Zügel wieder schleifen zu lassen – im Gegenteil. „Wir müssen auch in Osterfeld die Leistungen von den Spielen gegen Alstaden und jetzt gegen GA wiederholen. Wir müssen konzentriert spielen und 100 Prozent geben, wir müssen immer Vollgas geben und dürfen davon auch nicht abweichen“, nimmt Hamm seine Schützlinge in die Pflicht. Der muss an diesem Wochenende mit seinen Kickern erneut am Samstag ran. Ein gutes Zeichen? „Ja, wir sind ja immerhin samstags in dieser Saison noch ungeschlagen und haben alle Spiele am Samstag gewonnen“, lacht Hamm nach dem einzigen Samstags-Auftritt der Vorwoche. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Domenico Calderrone, ansonsten sind alle Liricher an Bord. Bei den Osterfeldern ist die Stimmung etwas getrübt, zeigte die Formkurve zuletzt doch nach unten. „Wir haben zuletzt ein paar Punkte liegen lassen, aber wir wollen jetzt am Samstag gegen Sterkrade wieder in die Erfolgsspur zurückfinden“, sagt Osterfelds Patrick Wojwod.

Anstoß: Sa., 16.15 Uhr

VfR 08 Oberhausen II (5.) - Vorwärts 08 (15.)

Die Stimmung im Lager des Aufsteigers aus Oberhausen könnte kaum besser sein. Das Team von der Tiroler Straße spielt eine bemerkenswerte Hinrunde und ist mehr als im Soll. Und nun steht wieder ein Heimspiel auf dem Programm – und da zeigen die Reserve-Kicker des VfR 08 jedes Mal, was in ihnen steckt. „Wir wollen auch weiterhin zu Hause unbesiegt bleiben, das ist doch wohl ganz klar“, hat sich Trainer Günter Gbür gemeinsam mit seinen Schützlingen mindestens bis zur Winterpause das Ziel gesteckt, den Heimnimbus auch weiterhin zu halten und zu bestätigen.

Günter Gbür.
Günter Gbür.

Jetzt gastiert mit dem SV Vorwärts 08 ein Gegner an der Tiroler Straße, der milde gesagt derzeit etwas in eine sportliche Schieflage geraten ist. „Aber wir nehmen grundsätzlich jeden Gegner ernst und gehen konzentriert zu Werke. Dennoch werden wir durch unser Selbstvertrauen ganz locker aufspielen“, so Gbür. Der muss allerdings gleich auf mehrere Leistungsträger verzichten. Jörg Kneifel fällt nach einer Nasen-OP noch länger aus, auch Marcel Finger und Julian Brock werden wohl am Sonntag nicht auflaufen können. Ein weiteres Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Sascha Knobloch. Dennoch liegt die Favoritenrolle klar auf Seiten des Gastgebers. Das weiß auch Vorwärts-Geschäftsführer Klaus Kisters, der vor dem Spiel gegen den VfR 08 II sagt: „Ein Punkt dort zu holen wäre für uns ein riesiger Erfolg“, so Kisters, der den Finger in die Wunde legt und sagt: „Wir werden in der Winterpause personell nachlegen müssen, ansonsten stehen wir vor einer ganz schweren Rückrunde.“ Deniz Türkmen und Alex Martin sind nach ihren abgesessenen Rotsperren wieder mit dabei, „dennoch hängen die Trauben für uns dort wirklich sehr hoch“, so Kisters. Der ist darüber hinaus wieder mitten in den letzten Planungen für das Jürgen-Weber-Gedächtnisturnier in der Dieter-Renz-Halle, das in diesem Jahr wieder am 2. Weihnachtstag (26.12.) sowie am darauffolgenden Samstag (29.12.) starten wird.

Anstoß: 12.30 Uhr

Barisspor (10.) - Adler Osterfeld II (13.)

Der Ärger über den letzten Auftritt ist trotz des spielfreien Sonntags bei den Adler-Trainern Massi Lo Mele und Toto Jablonski noch greifbar und längst nicht verflogen. „Das war mal überhaupt nichts, wir sind noch immer sehr verstimmt darüber“, so Jablonski und Lo Mele unisono, die sich vor allem durch die Unterstützung aus der ersten Mannschaft wohl deutlich mehr erhofft hatten. Eines steht fest: An diesem Sonntag wird es keine Unterstützung aus der ersten Mannschaft geben, die selber personell am Stock geht. „Deswegen werden wir es mit unserem Kader richten, auch wenn es sehr schwer werden wird“, vermutet Jablonski, der ergänzt: „Dort auf der Asche zu spielen ist immer schwierig, aber wir wollen und vor allem wir müssen da Punkte mitnehmen, da führt kein Weg dran vorbei. Wir sind uns ziemlich sicher, dass es wieder ein Kampfspiel werden wird“, so Jablonski.

Anstoß: 14.30 Uhr

SW Alstalden (1.) - GA Sterkrade (7.)

Zu der langen Ausfall-Liste der Sterkrader gesellen sich am Sonntag im Spiel beim Spitzenreiter Alstaden nun auch noch Chris Wiegand und Jan Schröer. „Alles in allem spricht das nicht für eine gute Ausgangslage und für eine gute Vorbereitung, wenn Du sonntags bei so einem Gegner wie Alstaden antreten musst“, sagt Sterkrades Trainer Michael Buhlmann, der auf Grund des personellen Engpasses unter der Woche sogar mit dem Reserve-Team zusammen trainieren lassen musste. Zwar wollen die Sterkrader nach dem 1:4 der Vorwoche gegen Arminia Lirich etwas gut machen, aber der bislang punktverlustfreie SWA-Tross könnte für so ein Vorhaben wohl der falsche Gegner sein. Oder vielleicht doch der goldrichtige? Immerhin haben die Sterkrader am Sonntag nichts zu verlieren.

Guido Contrino.
Guido Contrino.

„Es wird ganz immens schwer, bei den Schwarz-Weißen was zu holen, aber eines ist klar: Wir wollen und werden uns dort so teuer wie möglich verkaufen“, unterstreicht Michael Buhlmann. Aber auch auf Seiten der Gastgeber ist man gewarnt – und das nicht ohne Grund. „Gegen GA Sterkrade habe ich als Alstadener Trainer eine ganz schlechte Bilanz. In meinen drei Jahren hier haben wir zwei Mal gewonnen und vier Mal gegen GA verloren. Sie sind unser absoluter Angstgegner“, so Alstadens Trainer Guido Contrino. Der kann am Sonntag aber mal wieder aus dem Vollen schöpfen, unter der Woche begrüßte der eifrige Coach 21 Kicker beim Training. Und der hat mit seinen Jungs am Sonntag großes vor: „Wir haben aus zwölf Spielen zwölf Siege geholt. Das hat zuletzt Safakspor in der Saison 2004 / 2005 geschafft. Safakspor ist damals am 13. Spieltag, übrigens gegen Alstaden, erstmals gestrauchelt. Wenn es uns also gelingen sollte, am Sonntag zu gewinnen, dann hätten wir einen einsamen Rekord aufgestellt“, peilt Contrino mit seinen Jungs großes an. Doch der warnt auch seine Schützlinge vor dem Buhlmann-Team. „Wir rennen hier nicht ins offene Messer, am Sonntag gehen um 14.30 Uhr bei uns die Alarmglocken an“, sagt Contrino.

Anstoß: 14.30 Uhr

Post Oberhausen (12.) - Concordia Oberhausen (2.)

Über die zweite Halbzeit und das 0:7-Debakel gegen GA Sterkrade kann Post-Trainer Christoph Tapinos selbst heute noch nur noch mit dem Kopf schütteln. Und genau deswegen nimmt er seine Schützlinge in die Pflicht wenn er sagt: „Nicht nur ich, auch meine Jungs wollen Wiedergutmachung für dieses Spiel. Und am Sonntag gegen Concordia haben wir ja auch eigentlich nichts zu verlieren und können befreit aufspielen“, so Tapinos vor dem Heimspiel gegen die stark aufspielenden Gäste von Concordia Oberhausen. „Irgendwann müssen auch sie mal verlieren, und warum sollte das nicht am Sonntag gegen uns soweit sein“, macht Tapinos die Schultern breit. Bei den Gästen will man indes hoch konzentriert an das Spiel herangehen und nichts dem Zufall überlassen. „Wir dürfen und werden Post Oberhausen keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen und müssen mit dem nötigen Einsatz und Respekt ans Werk gehen“, sagt Concordias Manolo Dente vor dem Gastspiel bei den Schwarzgelben. „Das Spiel in Ebel sollte uns Warnung genug gewesen sein. Aber wenn alles bei uns stimmt, dann sollten wir mit den drei Punkten im Gepäck die Heimreise antreten“, sit sich Dente sicher.

Anstoß: 14.30 Uhr

SuS 21 Oberhausen (4.) - Fortuna (3.)

Während der kurzen, spielfreien Zeit ist ganz schön was los gewesen an der Schleuse. „Es sieht so aus, dass wir nach einem Beschluss unseres Vorstandes mit sofortiger Wirkung auf Mohammed Semmo, der künftig nur noch für unsere Reserve-Mannschaft spielen wird, verzichten müssen“, so SuS-Trainer Jürgen Grzymski, der sich zu den genauen Hintergründen nicht äußern wollte. „Er wird uns natürlich im sportlichen Bereich fehlen, aber es ist ein Beschluss des Vorstandes, den ich akzeptiere und respektiere“, so Grzymski, der möglicherweise mit Ahmed Ibrahim direkt noch einen zweiten Stammspieler verlieren wird, der sich mit Semmo solidarisch zeigte und wahrscheinlich aus freien Stücken mit in die Reserve gehen wird.

Jürgen Grzymski.
Jürgen Grzymski.

Aber jetzt gilt die volle Konzentration dem Spiel gegen den SV Fortuna Bottrop. „Ich erwarte eine Reaktion der Mannschaft, sie ist jetzt gefragt. Auch wenn es gegen die Fortunen enorm schwer werden wird“, vermutet Grzymski, der den Gegner loben möchte. „Der SV hat eine sehr gute und junge Mannschaft, dort wird seit Jahren hervorragende Arbeit geleistet. Trotz des jungen Altersschnitts sind die Fortunen eine eingespielte Mannschaft. Das ist sehr bemerkenswert“, so Grzymski, der am Sonntag auch weiterhin auf den rotgesperrten Daniel Laux verzichten muss. Dafür kehrt Miguel Herden nach seiner Verletzungspause wieder in den Kader zurück. „Wir sind am Sonntag krasser Außenseiter, aber wir werden uns natürlich wehren. Immerhin sind wir zu Hause noch ungeschlagen“, so Grzymski. „Die Tabellensituation sagt ja schon, dass uns ein schweres Auswärtsspiel bevorsteht“, ist auch auf Seiten von Fortunen-Trainer Marco Hoffmann der Respekt vor dem Gegner vorhanden. „Wir fahren zur Schleuse und sind uns schon bewusst, dass wir auf einen Gegner treffen, der nicht einfach zu spielen sein wird, denn zu Hause noch ohne Niederlage zu sein zeigt eine gewisse Stärke. Hinzu kommt, dass der Winter im unteren Amateurfussball seinen Teil zur Kader-Zusammenstellung beiträgt. Wir haben eine Menge an angeschlagen Spielern, bei denen wir noch nicht wissen, wer einsatzbereit sein wird“, so Hoffmann, der ergänzt: „Schön ist, dass bei uns die Qualität bei den Jungs nicht so weit auseinander geht. Das macht Mut auch vor dieser Aufgabe am Sonntag“, so Hoffmann, der auf Norman Hassenrück und Tim Strickerschmidt definitiv verzichten muss, Fragezeichen stehen hinter Marcel Leidgebel, Christopher Horstmann, Kevin Miszczuk und Moritz Blasberg.
Anstoß: 14.30 Uhr

VfR Ebel (16.) - RSV Klosterhardt (11.)

Der spielfreie Sonntag ist Ebels Übungsleiter Herbert Nowak absolut entgegen gekommen. „Wir haben die Zeit genutzt, uns besser kennen zu lernen und wichtige Gespräche zu führen“, so Nowak, der ergänzt: „Ich denke, jetzt sind wir auf einem Nenner und die Jungs haben verstanden, was ich von ihnen erwarte.“ Punkte müssen her am Lichtenhorst, das steht außer Frage. Jeder Punkt zählt, wenn man in der Rückrunde den Angriff auf den Klassenerhalt aus einer bestmöglichen Situation heraus anpeilen will. „Ich habe meine Spieler jetzt wieder ein Stückchen besser kennen lernen dürfen und ich muss sagen, dass das Potenzial zum Klassenerhalt vorhanden ist“, so Nowak, der am Sonntag auch wieder auf Defensiv-Akteur Mario Washofer zurückgreifen kann. Während es bei den Gastgebern von der Personaldecke her gut aussieht, haben die Klosterhardter in dieser Spielzeit ein unglaubliches Pech gepachtet. Trainer Jörg Salamon zählt die Ausfälle gar nicht mehr auf, ansonsten käme er aus dem Kopfschütteln wohl gar nicht mehr raus. „Unter der Woche hatten wir nur noch sieben Mann beim Training, das ist natürlich ein alarmierendes Zeichen“, so Salamon. Doch der will mit seinen Schützlingen den positiven Trend der vergangenen Wochen bestätigen und weiter Boden ins gesicherte Mittelfeld gut machen. Und das geht für die RSV-Akteure nur über einen Sieg gegen das Schlusslicht aus Ebel. „Wir müssen gucken, dass wir da die drei Punkte aus Ebel mitnehmen und von Beginn an hellwach sind“, fordert Salamon.

Anstoß: 14.30 Uhr

Sterkrade Nord II (14.) - SC  1912 Buschhausen (8.)

So haben die Nordler ihren Trainer wohl selten bis nie erlebt. Denn auch ein Coach, der in sich ruht und nicht zu den Lautsprechern der Liga gehört, kann laut werden, wenn ihm der Geduldfaden reißt. Und genau so weit war es dann auch bei Thorsten Lamers nach dem mageren 1:1 gegen den SV Vorwärts 08. „Der Auftritt meiner Jungs hatte mir ganz einfach nicht gefallen, und jetzt erwarte ich ganz klar eine Reaktion von der Mannschaft“, so Lamers, der sich zudem darüber ärgern musste, dass das geplante Tespiel der Vorwoche gegen TBO wenige Minuten vor dem Anpfiff von den Gästen auf Grund akuten Personalmangels abgesagt werden musste. „So hatten wir uns das natürlich nicht vorgestellt, also haben wir eine Trainingseinheit draus gemacht“, so Lamers. Der muss gegen die Buschhausener auf die Einsätze von Dennis Hoffmann und Michael Twardy verzichten, „dennoch müssen wir was holen, auch wenn Buschhausen eine äußerst starke Mannschaft stellt“, sagt Lamers, der möglicherweise die eine oder andere Veränderung in seinem Team vornehmen wird. „Die Rollen sind klar verteilt, Buschhausen ist Favorit. Aber das interessiert mich nicht“, setzt Lamers ein Ausrufezeichen. Der spielfreie Sonntag passte den Buschhausenern, die eine stark ansteigende Form bewiesen, so gar nicht in den Kram. „Ich hab gemerkt, dass ich die Jungs unter der Woche im Training wieder ein wenig kitzeln und gegensteuern musste, um die Konzentration wieder hoch zu halten“, so Buschhausens Übungsleiter Dieter Schulitz, der großen Respekt vor den Nordlern mitbringt. „Die Nodler sind nicht im geringsten zu unterschätzen, da müssen wir von Beginn an die richtige Einstellung und die richtige Leistung auf den Platz bringen. Wir müssen ganz einfach da anknüpfen, wo wir gegen Adler Osterfeld II aufgehört haben“, so Schulitz weiter.

Anstoß: 14.30 Uhr

Kreisliga A - Westfalen

VfB Kirchhellen (10.) - SC Schaffrath (2.)

Ein schwerer Brocken ist an der Loewenfeldstrasse zu Gast und demnach mit dem SC Schaffrath als Tabellenzweiten (wegen des schlechteren Torverhältnisses punktgleich hinter dem Spitzenreiter) einen schweren Gegner für die Kokott-Elf. Die Gäste haben bei neun Siege lediglich eine Niederlage zu verzeichnen und werden sicherlich auch am Sonntag alles dran setzen die Punkte wieder mit nach Hause zu nehmen. Es wird in jedem Fall keine leichte Aufgabe für die Kirchhellener - und alles andere als ein Sieg für die Gäste wäre sicherlich eine Überraschung.

Anstoß: 14.30 Uhr

"Dat Blättken" des VfB Kirchhellen zum Spiel
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Kreisliga B1 - Niederrhein

Barisspor II (16.) - SV Vonderort (8.)

Der SV Vonderort kann an diesem Spieltag wieder Anschluss an das obere Tabellendrittel nehmen. Denn bis auf Dostlukspor (5.) treffen die ersten sieben Teams der Liga aufeinander. Nach Niederlagen gegen SC Buschhausen (2:8) und BW Oberhausen (1:2) will die Tubay-Elf Selbstvertrauen sammeln gegen für das Heimspiel gegen die Elfer am 9.12. Gegen die sieglosen Gastgeber haben die Wienberger Löwen keine Ausfälle zu beklagen.

Anstoß: 12.30 Uhr

Dostlukspor II (5.) - PSV Oberhausen (13.)

Auch der Aufsteiger könnte einer der Gewinner des Wochenendes werden. Mit dem PSV haben die Bottroper, zumindestens auf dem Papier den leichtesten Gegner der Top-Teams. Für Nejdet Arslan wäre alles andere als ein Sieg eine große Enttäuschung. Gegen den Tabellendreizehnten muss Arslan auf gleich sechs Spieler verzichten. Nuh Arslan, Ender Arslan, Volkan Demir, Ramazan Celik, Ahmet Mucuk und Muhammend Mendil sind nicht mit an Bord.

Anstoß: 12.30 Uhr

SV 1911 (4.) - SC 1912 Buschhausen II (3.)

Nächstes Spitzenspiel für die Elfer. Doch dieses mal wollen die Bottroper ihre Hausaufgaben machen. "Wir waren gegen BWO auf Augenhöhe. Haben uns dann aber einen individuellen Fehler erlaubt und verloren. Ein Punkt wäre gerecht gewesen", ärgerte sich Quabeck. Gegen den SC erwartet der Bottroper Übungsleiter ein ähnlich gleichwertigs Duell wie es schon gegen die Blau-Weißen der Fall war. Durchgängige Konzentration und eine stabile Defensive sollen die Garanten für den neuntnen Saisonsieg werden. Verzichten müssen die Elfer auf Marc Fleischer, Jakob Konstantin, Edin Kovac und Sven Laufhütte.

Anstoß: 14.30 Uhr

Kreisliga B2 - Niederrhein

GA Sterkrade II (14.) - Fortuna II (9.)

Noch vier Spiele, dann ist die Hinrunde vorbei. Für die Fortunen bedeutet es das Ende der Auswärtsfahrten. Denn in diesem Monat werden die Umbaumaßnahmen an der Rheinbabenstraße beendet und der Platz somit wieder bespielbar sein. Mit der bisherigen Ausbeute von 16 Punkten aus elf Partien ist Co-Trainer Gerd Sparfeld sehr zufrieden: "Wir freuen uns alle auf die Rückrunde. Wenn wir die 16 Punkte noch weiter ausbauen können und ab März alle zu uns kommen, dann können wir uns oben festsetzten. Jeder weiß, wie schwer es ist in Fortuna zu gewinnen." Für diese Zielsetzung sieht Sparfeld seinen Kader auch sehr gut aufgestellt: "Wir haben einen breiten Kader und genug Qualität um jeden zu schlagen, sogar Sterkrade 72." Nach zuletzt zwei Unentschieden sind die Gäste, die am Sonntag komplett sein werden, in Sterkrade auf einen Dreier aus.

Anstoß: 12.45 Uhr

SuS 21 Oberhausen II (4.) - Batenbrocker Ruhrpott Kicker (11.)

Die gute Nachricht vorweg: Das Tor steht wieder und wird auch noch eine Woche vom Spielbertrieb verschont, da alle drei Seniorenmannschaft auswärts antreten müssen. Für die Erste der Batenbrocker geht die Reise am Sonntag zum Tabellenvierten an die Schleuse. Die 21er sind für den Großteil der Kicker keine Unbekannten. Vor drei Jahren duellierte man sich in der Kreisliga C. In Oberhausen gab es eine Punkteteilung und zu Hause gewannen die Kicker mit 1:0. Am Sonntag erwartet Dirk Schulz, Coach der Bottroper, eine heimstarke Oberhausener Mannschaft, gegen die seine Elf bis an die Leistungsgrenze muss: "Wenn wir so auftreten wir gegen BVO, dann rechne ich uns durchaus Chancen ein. Nach vier Niederlagen soll nun mal was zählbares herausspringen."  Allerdings haben die Gäste auch wieder mit ordentlich Personalproblemen zu kämpfen. Mit Richard Jarka, Alex Rothe und Frank Bugla fallen definitiv aus. Hinter dem Einsatz von Robin Axel und Dennis Bieniek steht noch ein Fragezeichen.

Anstoß: 12.45 Uhr

SSV 51 (15.) - SF Königshardt II (3.)

Acht Punkte haben 51er gerade mal auf dem Konto, doch aufgeben kommt für die Welheimer nicht in Frage. Farudin Kovac und sein Team wollen aus den verbleibenden drei Hinrundennspielen sieben Zähler holen. Kein leichtes Unterfangen, wenn man bedenkt, dass die Gegner Königshardt, Welheimer Löwen und Rhenania II heißen. Doch SSV-Verantwortlicher Jürgen Döblitz stimmt sich optimistisch: "In der spielfreien Zeit haben einige ihre Verletzung auskuriert und durch die Auflösung unserer Zweiten haben wir jetzt zusätzliche Alternativen. Es wird einfach Zeit das wir punkten. Wir können uns nur selbst aus dem Dreck herausziehen und die Mannschaft ist dazu in der Lage."

Anstoß: 14.30 Uhr

BW Fuhlenbrock (2.) - RW Welheimer Löwen (10.)

Wenn man ein Blick auf die Tabelle wirft, dürfte der Ausgang dieser Partie jedem klar sein. Die Fuhlenbrocker haben zehn Punkte mehr auf der Habenseite, sind zu Hause noch ungeschlagen und stehen somit verdient auf dem zweiten Tabellenplatz.  Für Coach Hülsmann kein Grund, das Lokalderby auf die leichte Schulter zu nehmen: "Die Löwen sind besser als es ihr Tabellenplatz zeigt. Sieben Punkte aus den letzten drei Partien spricht für sich. Ich erwarte ein ähnlich schweres Spiel wie gegen Fortuna." 

Nicht viel anders sieht es Löwen-Bändiger Thomas Ochojski: "Fuhlenbrock wird nicht zu Unrecht da oben stehen. Aber wir wollen ihnen das Leben so schwer wie möglich machen. Die letzten Partien haben uns Selbstvertrauen gegeben. Wir haben unsere Chancen endlich mal genutzt und wollen die oberen Teams ärgern." Nach zwei Niederlagen aus der Vorsaison wäre der "Netzer" schon mit einem Unentschieden zufrieden.

Anstoß: 14.30 Uhr

Viktoria 21 (7.) - FC Polonia (12.)

Stolz war Matthias Pech nach der "phänomenalen" Leistung seiner Elf in Glück-Auf Sterkrade. Der SC erzielte nach einem frühen Doppelschlag der Sterkrade noch drei Tore und drehte somit die Partie zu ihren Gunsten. Nach den Niederlagen gegen Fuhlenbrock (0:5) und die Welheimer Löwen (2:4) war der Dreier ein kleiner Befreiungsschlag. Nun wollen die Bottroper den Schwung mitnehmen und gegen Polonia da weiter machen wo sie aufgehört haben. Pech warnt aber davor den Aufsteiger vom Lichtenhorst zu unterschätzen: "Von zweiten bis zum letzten Platz ist jeder ernst zu nehmen. Jeder kann jeden schlagen. Überheblichkeiten können wir uns sparen. Wir wollen uns im oberen Drittel festsetzen. Das geht auch nur, wenn wir an unserem Defensivverhalten arbeiten. Ob uns jedes mal so ein Kraftakt gelingt ist fraglich." 

Gegner Polonia wartet seit Ende September auf was zählbares. Mit der aktuellen Punkteausbeute sind die Gäste nur zwei Zähler von den Abstiegsrängen.

Anstoß: 14.30 Uhr

FC Sterkrade 72 (1.) - TB Oberhausen (8.)

Woche für Woche versuchen es die Mannschaften in der Kreisliga B, dem Tabellenführer ein Bein zu stellen. Doch das ist bisher alles andere als gelungen. Der Fußballclub Sterkrade 72 ist nach wie vor noch ohne Niederlage und steht daher sicherlich zurecht am Platz der Sonne. Dass ausgerechnet der Tabellenachte TBO das Kunststück nun schaffen soll, der Mannschaft um Trainer Ahmed Mohamad die erste Niederlage hinzuzufügen, ist eher fragwürdig.

   Doch Mohamad warnt. Vor allem, weil seine Liste der Ausfälle dieses Mal sehr lang ist. Andreas Richter, Baris Altintas, Thomas Dziedzic, Christian Puppe, Manuel Knobloch, Christian Romano und Tarik Koc fallen allesamt laut Aussage des Cheftrainers aus. Dafür kehrt Sascha Guettari wieder zurück in den Kader. "Das freut mich, denn Sascha konnte die Woche über schmerzfrei trainieren und wird unserer Mannschaft gut tun", so Mohamad zu Auf'm Platz. Vielleicht auch wegen der vielen Ausfälle betont der Sterkrader Cheftrainer: "Wir wollen Sonntag auf eigener Anlage TBO von Anfang an ernst nehmen. Ihr Trainer ist ein erfahrener Mann, der seine Jungs sicherlich gut auf uns einstellen wird. Meine Jungs wissen aber auch, dass jedes Spiel wieder bei Null anfängt und von daher müssen wir uns als gesamte Mannschaft immer wieder neu beweisen!"

Anstoß: 14.30 Uhr

Rhenania II (6.) - VfB Bottrop II (5.)

Im Blankenfeld kommt es am Sonntag zum Duell der Zweitvertretung der derzeit besten Vereine in Bottrop. Beide Teams legten nach zuletzt drei Partien ohne Niederlage eine Nullrunde hin, was den Abstand auf die Top Drei vergrößerte. Nun muss im Lokalderby ein Sieg, sonst droht das Thema Aufstieg vorerst zu platzen.

Die Gastgeber sind zu Hause noch ungeschlagen und sind dadurch leicht favorisiert, auch wenn sie auf ihren Torjäger Ismael Tcha-Zodi verzichten müssen. Zudem fällt Leroy Asamoah aus. SVR-Coach Ralf van Niersen rechnet mit einer offenen Partie: "Beide Mannschaft tun sich nicht viel. Die Tagesform entscheidet am Sonntag." Für van Niersen könnte ein Mann die entscheidene Rolle spielen. Die Rede ist von VfB-Stürmer Mark Skrowonek, den der Rhenanen-Übungsleiter für einen ungemütlichen und starken Stürmer hält.

Anstoß: 16.15 Uhr

Kreisliga B1 - Westfalen

VfB Kirchhellen II (7.) - Alemannia Gladbeck (16.)

Während im Kreis Niederrhein noch drei Hinrundenspiele zu absolvieren sind, finden in Westfalen am Wochenende die letzten Partien der Hinserie statt. Der Aufsteiger von der Löwenfeldstraße empfängt die Alemannia aus Gladbeck. VfB-Trainer Timo Bachmeier warnt davor das noch sieglose Schlusslicht zu unterschätzen: "Man hat es ja an den Partien der Gladbecker gegen Feldhausen und gegen Grafenwald gesehen, wie eng es da zu ging. Bei der Alemmania ist auch zur Zeit ordentlich was im Gange. Da wird in der Rückrunde einiges passieren. Ich habe die Mannschaft eingestellt auf den Gegner und will die drei Punkte auch unbedingt holen. Wir wollen nicht die ersten sein, die gegen Gladbeck verlieren.

Einen Verlierer gibt es aber schon: Fabian Wesselborg. Nach überstandener Bänderverletzung verletzte sich Wesselborg gegen Hassel so schwer an der Schulter, dass er wochenlang ausfällt. Ansonsten sind bei den Hausherren alle an Bord.

Anstoß: 12.45 Uhr

TSV Feldhausen (8.) - SuS 05 Beckhausen II (9.)

Wiedergutmachung ist angesagt bei den Feldhausenern. Nach der 0:4-Schlappe gegen Scholven, die erste nach sieben Spielen, ist die Enttäuschung immer noch groß bei Trainer Ralf Reiprich. Nun gilt es beim Tabellennachbarn SuS Beckhausen die verlorenen Punkte wieder zurückzuholen. Für Reiprich kann es da nur ein Mittel geben: "In der Kreisliga B läuft alles über den Kampf. Erst kommt der Kampf, dann das Spiel. Und wenn du den Kampf nicht annimmst, so wie wir es gegen Hassel gemacht haben, dann hast du die Arschkarte. Ich erwarte, dass wir Beckhausen schlagen." Für diese Aufgabe müssen die Bottroper neben ihrem Keeper Dominic Sauer auch auf Daniel Platzköster und Benni Mitrovic verzichten. Björn Schneider ist noch fraglich.

Anstoß: 14.30 Uhr

VfL Grafenwald (2.) - SB Gladbeck (6.)

Die Mission "Keine Niederlage bis zur Winterpause" geht weiter. Drei Spiele sind bis dahin noch zu absolvieren. Zum Abschluss der Hinrunde geht es gegen den Tabellensechsten SB Gladbeck. Um in der spielfreien Zeit nicht aus dem Tritt zu kommen, absolvierten die Wöller ein Freundschaftspiel gegen den A-Ligisten SpVgg 95/08 Recklinghausen. Dies ging zwar verloren, diente jedoch zum Zweck einigen Spielern Spielpraxis zu verschaffen. Der einzig negative Beigschmack war die schwere Verletzung von Tobias Discher, der dem VfL erst in der Rückrunde wieder zu Verfügung steht. Weitere Ausfälle sind Nils Lehrrich und Torhüter Kevin Strassek, der beruflich verhindert ist. Der Langzeitverletzte Simon Witt bekam von den Ärtzen wieder grünes Licht, Coach Sven Koutcky will ihn aber noch schonen. Nachträglich zum Geburtstag wünscht sich Koutcky einen Dreier und damit Spiel Nummer Zwölf ohne Niederlage.

Anstoß: 14.30 Uhr

Kreisliga B2 - Westfalen

Adler Feldmark (10.) - VfL Grafenwald II (7.)

360 Minuten wartet der Aufsteiger nun schon auf einen Dreier. Großes Problem bei den Wöllern ist die derzeitige Personalsituation. "Selbst das Training war zwischenzeitlich nicht möglich. Uns bleibt nichts anderes übrig als die restlichen Spiele bis zur Winterpause so gut wie möglich zu überstehen. In der Pause wird sich zusammengesetzt und an einem Plan gearbeitet. So kann es nicht weiter gehen", ärgert sich Coach Sascha Tarrach. Beim Tabellenzehnten scheint der Ausblick auf was zählbares nicht ganz so schlecht zu sein. Aus sieben Heimspielen holte Feldmark erst vier Punkte.

Anstoß: 14.30 Uhr

Kreisliga C1 - Niederrhein

Adler Oberhausen II (14.) - FC Polonia II (11.)

Anstoß: 12.45 Uhr

 

Safakspor III (5.) - Batenbrocker Ruhrpott Kicker III (12.)

Anstoß: 16.30 Uhr

Kreisliga C2 - Niederrhein

SC 20 Oberhausen II (10.) - RW Fuhlenbrock (8.)

Anstoß: 12.30 Uhr

 

Post Oberhausen II (13.) - Batenbrocker Ruhrpott Kicker III (14.)

Anstoß: 12.45 Uhr

 

Gli Azzurri Oberhausen (7.) - SV 1911 III (9.)

Anstoß: 14.30 Uhr

 

BW Fuhlenbrock II (4.) - RW Welheimer Löwen II (1.)

Anstoß: 16.30 Uhr

 

Fortuna III (5.) - Hobby-Liga Oberhausen (12.)

Anstoß: 16.30 Uhr

Kreisliga C3 - Niederrhein

SW Alstaden II (1.) - Rhenania III (4.)

Anstoß: 12.45 Uhr

 

Viktoria 21 II (14.) - VfR 08 Oberhausen III (7.)

Anstoß: 12.45 Uhr

 

SV 1911 II (2.) - VfB Bottrop III (6.)

Anstoß: 12.45 Uhr

 

Arm. Lirich III (11.) - BW Fuhlenbrock III (12.)

Anstoß: 14.30 Uhr

 

Sterkrade 06/07 III (10.) - Fortuna IV (8.)

Anstoß: 14.30 Uhr

 

SF O6 Sterkrade (3.) - Vorwärts 08 II (13.)

Anstoß: 14.30 Uhr

Kreisliga C1 - Westfalen

VfB Kirchhellen III (13.) - SW Buer-Bülse (5.)

Anstoß: Sa., 14.30 Uhr

 

TSV Feldhausen II (12.) - FC Horst 59 (3.)

Anstoß: 12.45 Uhr

 

VfL Grafenwald III (8.) - SB Gladbeck II (14.)

Anstoß: 12.45 Uhr

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Kommentare: 16

  • #1

    Fernando Muslera (Freitag, 30 November 2012 15:34)

    Gute besserung Ridvan Istek
    werde dich besuchen kommen!

    gruss aus OB

  • #2

    Neutraler Bewunderer (Freitag, 30 November 2012 17:22)

    Jeder Woche ist der Knobloch von 72 angeschlagen oder verletzt und im nachhinein tut er dann doch Spielen!!
    Sehr Mysteriös!

  • #3

    Franki (Freitag, 30 November 2012 17:28)

    Endlich kommt es zum Showdown...BW Fuhlenbrbrock gegen Welheimer Löwen !
    Ich bin Sonntag da und schaue mir das Spektakel an !

  • #4

    Bla bla bla (Freitag, 30 November 2012 19:34)

    Hört doch endlich auf unnötige brisanz in das spiel BWF - Welheimer Löwen mit euren dummen kommentaren anzuheizen. Kein einziger Spieler von uns (BWF) denkt,sagt oder behauptet das die Löwen nix können oder wir sie abschiessen werden. Wir haben grossen Respekt vor den Löwen. Und werden sie sonntag mehr als ernst nehmen. Ich wünsche mir/uns ein faires und gutes spiel. Soll der bessere oder glücklichere gewinnen.

  • #5

    netzer (Freitag, 30 November 2012 21:15)

    hi franki,also wenn du sonntag da bist komm vorm spiel zu mir,ich geb dir für deinen eintrag n pilsken aus,denn wer sich auf das spiel so freut hats verdient p.s. bin der trainer der löwen !!! haha,ne find ich wirklich gut,danke

  • #6

    brocker (Freitag, 30 November 2012 22:28)

    Mann hört auf zu singen, wir müssen die Löwen wegknallen wenn wir an 72 dran bleiben wollen ......

  • #7

    Kreisliga A (Samstag, 01 Dezember 2012 10:32)

    Ich muss auch mal was schreiben: Ich habe ja nicht viel Ahnung von der Kreislig B, aber ich habe den Eindruck, dass die Fuhlenbrocker sich hier ständig rechtfertigen...was ich hier ständig lese und anscheinend sich immer raus reden müssen. Die Welheimer sind da ziemlich entspannt, vor allem der Trainer ist gut drauf. Ein Lob auf Herrn Netzer...vielleicht komme ich auch mal vorbei, wenn ich spielfrei habe und schaue mir ein Spiel der Löwen an, wenn ich dafür ein Bier bekomme ;-)))))

  • #8

    Hehe (Samstag, 01 Dezember 2012 10:49)

    tut er dann doch spielen ....

    Ganz großes Tennis !!!!!!

  • #9

    SF (Samstag, 01 Dezember 2012 11:24)

    Fuhlenbrocker, denkt auch mal an uns Jungs aus dem hohen Norden...wir jagen euch nämlich auch, schaut mal auf die Tabelle...wer direkt hinter euch ist...:-)

  • #10

    Krummjochen (Samstag, 01 Dezember 2012 11:36)

    Wenns nach Aussagen der Trainer geht sind 50% aller Spieler in diesen Ligen verletzt. Komisch, dass trotzdem die meisten auflaufen! Versteh nicht was man sich aus solchen Aussagen erhofft.. Lächerlich

  • #11

    @@@ (Samstag, 01 Dezember 2012 11:50)

    Kevin Wenderdel im Winter zurück nach Rhenania Bottrop ???

  • #12

    Gladbecker (Samstag, 01 Dezember 2012 21:21)

    Ich verfolge wöchentlich mit Begeisterung die Vorberichte aus BOT und OB.
    Ich frage mich nur ob jede Mannschaft bei euch 40 Mann im Kader hat.Die Liste aller verletzten gleicht einem Kriegsschauplatz.
    Dann verfolge ich mit noch mehr Begeisterung die Spielberichte am Sonntag-Abend.
    Da schießen 50% der verletzten entweder Tore,oder werden anderweitig erwähnt.
    Müssen die Trainer in Bottrop und Oberhausen schon online taktieren?

  • #13

    Olli (Samstag, 01 Dezember 2012 22:29)

    B. Schweinsteiger unterschreibt in Ebel???

  • #14

    @ @@@ (Sonntag, 02 Dezember 2012 02:44)

    Nein, der Kevin will nicht mehr auf Kunstrasen spielen.

  • #15

    netzer (Sonntag, 02 Dezember 2012 11:38)

    auch du sollst dein bierchen bekommen

  • #16

    Siegfried (Sonntag, 02 Dezember 2012)

    @ sf: fuhlenbrocker gucken nicht nach hinten, nur nach vorn. Löwen aus welheim wurden auch verputzt

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