Sebastian Slawinski (BV Rentfort)
Der junge Gladbecker ist die "gute Hand" des BV Rentfort. Denn Slawinski ist neben seinem Studium zum Heilpraktiker, Physiotherapeut beim BV Rentfort, dessen ersten Mannschaft derzeit in der Bezirksliga spielt.
Autor: Ben Tautz vom BV Rentfort
Umsetzung: David Wirsch
Die "gute Hand" des BV Rentfort
Sebastian Slawinski ist neben seinem Studium zum Heilpraktiker, Physiotherapeut beim BV Rentfort. Das Vertrauen hierfür bekam Slawinski von den Trainern der ersten und zweiten Mannschaft, Frank Frye und Holger Zilcher. „Besonders Frank Frye möchte ich für die enge Zusammenarbeit danken und wünsche ihm alles Gute für die Zukunft beim TuS Gahlen“, erzählt der 24-jährige Gladbecker. So fing er vor 1 ½ Jahren in Rentfort an. „Ich hatte hier beim BVR die Chance, die Vielfalt der Übungen, die ich im Studium gelernt habe, einzusetzen, konnte neue Konzepte erarbeiten und diese an Spielern durchführen. Natürlich war es mehr oder weniger Üben vor dem Staatsexamen, doch es machte mir auch so viel Spaß, die Fortschritte bei den Spielern zu beobachten“, berichtet Slawinski. Schon in der Jugend spielte er für die Rentforter und man ermöglichte ihm, einen Trainerschein zu machen. Nun macht es ihm Spaß sein Wissen im Training an die Bezirksliga- und Kreisliga B Akteure weiterzugeben. Slawinski erklärt, dass die Mannschaften dadurch schon einige Schritte nach vorne gemacht haben. „Aber leider sind finanzielle Grenzen gesetzt, sodass man auch mal ein paar Schritte zurückgehen muss“, resümiert der Physio.
„Trotzdem kommen neuerdings auch die älteren Jugendmannschaften und wollen, dass ich mal ein Training leite, oder einige Spieler fit mache.“ Der 24-jährige wird beim BVR im Bereich Fitness,
Koordination, Kondition, Reaktionstraining und für das funktionelle Training der Muskelketten eingesetzt. So wird dem sonst alltäglichen Training ein neuer Blickwinkel verschaffen und so kann man
sich stetig verbessern. Denn durch gezieltes Training wird das Verletzungsrisiko stark gemindert. „Da 90% der Muskelverletzungen im Bein ihren Ursprung im Rücken haben,
arbeite ich gezielt darauf, diese Verletzungen bei den Spielern zu vermeiden“, berichtet „die Gute Hand des BVR“.
Dass Slawinski einmal Physiotherapeut wird, war ihm schon länger klar. Er machte sein Abitur im Bereich Sport- und Gesundheitswesen und merkte schon während der ersten Praktika in diesem Fachbereich, dass ihm diese Tätigkeit viel Freude bereitet. Als Physio des BVR feierte er letzten Sommer den Aufstieg der ersten Mannschaft in die Bezirksliga und hofft diese Saison auf den Aufstieg der Zweiten in die Kreisliga A, aber im Vordergrund stehen andere Dinge. „Erstmal will ich mein Studium zum Heilpraktiker beenden und ab diesem November steht die fünfjährige Ausbildung zum Osteopathen an. Außerdem habe ich das Ziel in den nächsten Jahren eine weitere Etappe zu meistern: Die Fortbildung zum Sportphysiotherapeuten beim Deutschen-Sport-Bund, um noch professioneller arbeiten zu können.
Eventuell werde ich versuchen, irgendwann in höheren Ligen Fuß zufassen, aber erstmal schaue ich nur auf die kommende Saison mit dem BV Rentfort. Dort werde ich nicht nur der Seniorenabteilung zur Seite stehen, sondern auch der Jugendabteilung ein wenig unter die Arme greifen, um so den jungen Akteuren den Sprung in die Seniorenmannschaften zu erleichtern“, schildert der Gladbecker seine aktuelle Lage.
Das Auf´m Platz Team dankt Ben Tautz für diesen Artikel und wünscht ihm und Sebastian Slawinski weiterhin alles Gute.




