Kreisliga A: BV Rentfort II eröffnet am Sonntag das Fußballjahr 2020

Am kommenden Sonntag geht es endlich wieder los. Der vom Abstieg bedrohte BV Rentfort II reist im Nachholspiel zur Genclerbirligi Resse. In der nächsten Woche starten dann auch die anderen Mannschaften. Für FSM Gladbeck geht es noch um die Meisterschaft

Vorschau auf die Kreisliga A

Für den BV Rentfort II und Adler Ellinghorst wie die Rückserie alles andere als leicht: Beide Mannschaften sind vom Abstieg bedroht. Während der BVR auf dem 15. (von 16) Tabellenplatz steht, steht der Adler nur zwei Plätze besser dar. Der 15. Platz. Ja, das ist der Platz, der am Ende ein Relegationsspiel um den Verbleib in der A-Liga beinhaltet. Und auf diesem steht die Rentforter Zweitvertretung, die am Sonntag bereits vor dem Nachholspiel bei Gencerbirligi Resse steht. Oder auch nicht? Das lassen die Resser nämlich noch offen. Bei den Ressern haben sich im Winter satte 18 Spieler abgemeldet. "Es sieht aber wohl so aus, als wenn Resse mit der eigenen zweiten Mannschaft spielen wird", sagt BVR-Trainer Michael Berger vor dem Spiel, welches für den BVR enorm wichtig ist: Mit einem Sieg kann man den Vorsprung auf die rote Laterne Westfalia Buer nämlich auf fünf Punkte vergrößern und auch Adler Ellinghorst wieder einholen.

Adler Hinrunde kann man definitiv mit kurz und knapp zusammenfassen: Erst pfui, dann hui. Die ersten zehn  Spiele gingen verloren. Danach raffte sich der Adler auf. Holte aus den sieben folgenden Spielen 14 Punkte und gab zum Ende der Hinrunde die rote Laterne ab. Geht es nach Andre Marcussen, dann soll das auch am Saisonende so sein. Er spricht nur positiv von seiner Mannschaft, möchte mit ihr durch dick und dünn gehen und verlängerte seinen Kontrakt über die Saison hinaus - ligaunabhängig! "Wir werden alles daran geben, die Klasse zu halten. Die Mannschaft ist intakt und wir wollen da weitermachen, wo wir aufgehört haben", erklärt der Trainer.

Für den dritten Gladbecker A-Ligisten Preußen Gladbeck geht es eigentlich nur noch um die goldene Ananas. Mit dem Abstieg wir die Elf von Trainerduo Daniel Thiele und Dennis Wroblewski als Tabellenfünfter nicht viel zu tun haben. Da aber auch nur der Meister die potenzielle Möglichkeit um den Aufstieg in die Bezirksliga hat, ist der Rückstand mit 24 Punkten auf die SpVgg. Erle 19 definitiv so groß und die Hoffnungen sicherlich gen Null. 

Hoffnungen auf die Meisterschaft kann sich lediglich FSM Gladbeck machen. Die FSM verpasste vor zwei Jahren die Meisterschaft nur knapp, wurde im vergangenen Jahr Tabellendritter. Nun überwinterten die Gladbecker auf dem zweiten Tabellenplatz, haben sechs Punkte Rückstand auf die Erler. "So lange es rechnerisch möglich ist, werden wir auch alles daran setzen, noch einmal an die Erler heran zu kommen", erklärt Coach Engin Canikli. Deshalb lotste er im Winter auch Mert Durmaz zurück an den Hartmannshof, der in den ersten beiden Testspielen direkt zeigte, was er kann und gleich zweimal traf. Die Gladbecker treffen noch auf die SpVgg. Erle 19, stehen da mächtig unter Druck und müssen dann noch auf einen Patzer der Erler hoffen, während man selber die eigenen Hausaufgaben machen muss. Schwierig, aber nicht unmöglich. . .