18.04.2017 14:16

Von: Andreas Temming

Kreisliga B: TSV Safakspor bezieht Stellung zum Spielabbruch gegen SuS 21

Die Verantwortlichen vom TSV Safakspor haben erste Konsequenzen aus dem Vorfall im Spiel gegen SuS 21 Oberhausen gezogen. Das Spiel wurde am 09.04.2017 kurz vor Spielende abgebrochen, da es zu Tumulten und einer Tätlichkeit gegen SuS-Trainer Hartwig Jondral kam.


„Wir verabscheuen Gewalt auf dem Spielfeld und haben uns bereits offiziell bei den Geschädigten und dem Verein SuS 21 Oberhausen für die Vorfälle im Meisterschaftsspiel entschuldigt“, erklärt der Vorsitzende Erkan Saracbasi vom TSV Safakspor. Man hat sich auf Seiten vom TSV Safakspor darüber Gedanken gemacht, warum ein unbeteiligter Trainer getreten wird. „Es muss eine Vorgeschichte gegeben haben. Wir haben unter der Woche versucht, den oder die Täter zu ermitteln, was natürlich auf Grund der Rudelbildung fast unmöglich war. Da wir auch an die Spieler appelliert haben, dass sich der Betroffene doch freiwillig melden möge, dieses aber ohne Erfolg blieb, mussten wir eine erste interne Konsequenz ziehen. Wir haben für den Ostermontag die komplette zweite Mannschaft intern gesperrt und die dritte Mannschaft hat das Meisterschaftsspiel gegen Rhenania Bottrop II bestritten“, so Erkan Saracbasi.

"Wir verurteilen Gewalt auf dem Fußballplatz"


Eine endgültige Aufklärung der Vorfälle erhofft man sich bei der Spruchkammersitzung im Mai, wo dann alle Beteiligten angehört werden. Bereits jetzt hat der Kreis zwei Spieler vom TSV Safakspor bis zur Verhandlung gesperrt. Ob es sich hierbei um die vermeintlichen Täter handelt konnte man von Seiten des TSV Safakspor nicht beantworten. „Wie wir weiter bis zur Spruchkammersitzung handeln werden, entscheidet sich am Freitag. Dann wollen wir besprechen, ob wir die zweite Mannschaft weiter intern sperren. Mit der Maßnahme wollen wir ein Zeichen setzen. Spieler, die ein vereinsschädigendes Verhalten an den Tag legen, haben bei uns nichts zu suchen und werden sofort aus dem Verein geschmissen. Wir hoffen im Interesse des Vereins, dass sich der Täter finden lässt und dieser seine Strafe bekommt. Auch in der Vergangenheit haben wir immer konsequent bei solchen Vergehen gehandelt. Ich betone nochmals, dass Gewalt auf dem Sportplatz nichts zu suchen hat“, so Erkan Saracbasi. Es bleibt nun die Spruchkammersitzung abzuwarten, in welcher die Vorfälle dann komplett aufgeklärt werden können. Mit welchen Sanktionen die Täter und der Verein zu rechnen haben bleibt abzuwarten. „Wir spielen seit knapp 20 Jahren mit unserer ersten Mannschaft in der Kreisliga A und wir wollen auch in Zukunft als Verein für guten und fairen Fußball ein erste Adresse in der Oberhausener Fußballszene bleiben“, äußerte sich Erkan Saracbasi abschließend.



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