Gladbeck - Saison 2011/2012

14. Spieltag - 27.11.2011

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Landesliga

SC Weitmar - SV Zweckel 2:1 (0:0)

Nach zuletzt sieben Siegen in Serie musste sich der SV Zweckel nach dem Auswärtsspiel beim SC Weitmar damit auseinandersetzen, wie sich eine Niederlage anfühlt. "Wir haben sehr unkonzentriert begonnen, waren aber die spielbestimmende Mannschaft", so Zweckel-Trainer Günter Appelt nach Spielschluss. Seine Mannschaft konnte zwar gefühlte 70 % Ballbesitz für sich verbuchen, kam aber nicht richtig zum Abschluss. "Kämpferisch war es eine gute Leistung, doch heute hat uns einfach die Durchschlagskraft gefehlt", analysierte Appelt. Zur Halbzeit stand es noch 0:0, doch durch einen Doppelschlag innerhalb von fünf Minuten führte plötzlich der SC Weitmar. Eine Viertelstunde vor Schluss konnte Dennis Grüttner die Gäste aber wieder mit dem 1:2 ranbringen, mehr aber gelang dem SV Zweckel nicht. "Wir hätten die Partie nach dem Anschlusstreffer noch drehen können, doch das gelang uns leider nicht", so Appelt, der trotz der größeren Spielanteile eine nicht unverdiente Niederlage sah: "So makaber sich das auch anhört: Das Ergebnis geht unter dem Strich in Ordnung. Denn wenn man verliert hat man meistens verdient verloren."

Tore: 1:0 (60.), 2:0 (65.), 2:1 Dennis Grüttner (75.)

 

VfB Waltrop - Hombrucher SV 1:1 (0:0)

WSV Bochum - Mengede 08/20 0:4 (0:3)

SV Höntrop - TuS Stockum 0:2 (0:0)

SV Sodingen - SW Eppendorf 5:1 (0:0)

Arminia Marten - SW Wattenscheid 0:1 (0:0)

FC Recklinghausen - SV Herbede 1:2 (0:1)

SuS Waltrop - Fortuna Herne 3:1 (0:0)

Bezirksliga

BV Rentfort - DJK SpVgg. Herten 1:4 (1:1)

Der BV Rentfort startete gut in die Partie und ging durch Phillip Potratz bereits in der Anfangsphase in Führung. Auch im weiteren Spielverlauf spielte der Gastgeber ordentlich bis zum Strafraum und ging auf das zweite Tor. Der Treffer fiel dann auch, allerdings aus einer vermeintlichen Abseitsposition. Somit blieb es beim 1:0. Kurz darauf konnte der Gegner aus Herten ausgleichen, eine Verkettung unglücklicher Ereignisse ließ das Spielgerät mit gefühlten „5 km/h“ zum Ausgleich ins Tor trudeln. Nach der Pause kam dann die Ernüchterung für den Gladbecker Bezirksligisten: Ein Doppelschlag, bestehend aus Freistoß und Elfmeter, ließ den Gast direkt nach dem Pausentee auf 3:1 davonziehen und der BV Rentfort war geschlagen. „Wir waren bis zum Strafraum spielbestimmend, konnten uns gegen gut verteidigende Hertener aber nicht durchsetzen und somit geht der Sieg für Herten auch in Ordnung“, resümierte Spielertrainer Marc Schäfer, der mit seinem Team und dem Schlußpfiff auch noch das 1:4 schlucken musste.

Tore: 1:0 Phillip Potratz (5.), 1:1 (35.), 1:2 (47.), 1:3 (48.), 1:4 (90.)

 

SV RW Deuten - FC Gladbeck 2:1 (1:1)

 

BVH Dorsten - FC Rhade 2:1 (0:1)

SF Stuckenbusch - FC Marl 7:1 (5:0)

YEG Hassel - TuS Sinsen 0:4 (0:2)

Vestia Disteln - Westf. Langenbochum 0:1 (0:1)

SV Lippramsdorf - SV Hochlar 1:0 (1:0)

Viktoria Resse - VfB Kirchhellen 0:0 (0:0)

Kreisliga A

BV Rentfort II - Erler SV 4:2 (2:1)

Ein gutes Spiel auf hohem Kreisliganiveau sahen die Zuschauer an der Rentforter Hegestraße und laut Rentfort II-Trainer Rolf Krause auch „einen verdienten Sieger“. Die Rentforter Zweitvertretung, als Außenseiter in die Partie gestartet, zeigte von Beginn an eine engagierte und mutige Herangehensweise gegen den Tabellendritten aus Gelsenkirchen. „Heute haben wir endlich unsere Chancen eiskalt genutzt und der Drangphase der Erler standgehalten“, so ein zufriedener Krause. El Amin Kollich avancierte in der Partie zum Spieler des Tages, denn er stellte mit dem Führungstor die Weichen auf Sieg und machte zum Ende hin mit einem direkt verwandelten Freistoß den Deckel auf das Spiel und die so wichtigen drei Punkte.

Tore: 1:0/4:2 El Amin Kollich (22./78.), 1:1 (39.), 2:1 Oliver Heß (43./FE), 2:2 (53.), 3:2 Stephan Rheinberg (75.)

 

Adler Ellinghorst - Wacker Gladbeck 2:1 (0:1)

Das Lokalderby im Kröger PARK bot eine Menge Action. Wacker ging in Halbzeit eins in Führung, verpasste es aber den zweiten Treffer zu erzielen. "Wir hatten da Glück, dass Wacker nicht das 2:0 macht", konstatierte Marcus Jacobi, Geschäftsführer von Adler Ellinghorst. Im zweiten Spielabschnitt war Adler besser und erzielte nach zwei Standardsituationen zwei Treffer und ging somit als Sieger aus dem Lokalderby hervor. Doch es passierte noch viel mehr. Wacker-Trainer Nordin Bouklata sprach gar von einem Skandal: "Nach fünf Minuten haben wir bereits drei gelbe Karten kassiert - für völlig harmlose Fouls. Ich verstehe nicht wie man einen 70 Jahre alten Schiedsrichter so ein Spiel leiten lassen kann. Der Unparteiische hat von Anfang an gegen uns gepfiffen. Ich will aber nicht sagen, dass er schuld an der Niederlage ist. Das haben wir selbst hinbekommen. Doch er hat uns quasi die Luft genommen."

   Zum Spiel: Nach 30 Minuten ging Wacker durch Adrian Wirthle mit 1:0 in Führung, hätte in der Folgezeit aber das zweite Tor machen müssen. So ging es nur mit einem 0:1-Rückstand für Adler in die Halbzeit. "Ich habe meine Mannschaft in der Pause vor den Standards von Adler gewarnt. Doch was passiert? Direkt nach der Pause fallen wir in einen Tiefschlaf", so ein frustrierter Bouklata. Christian Kulik, Auf'm Platz Torschützenkönig der Saison 2010/2011, traf nach einem Standard zum 1:1-Ausgleich. In Minute 70 dürfte sich Bouklata dann gefragt haben, warum er seine Mannschaft überhaupt gewarnt habe, wenn sie eh nicht auf ihn hört: Erneut kam Adler zu einem Treffer - nach einer Standardsituation. Eine Viertelstunde vor Schluss wurde es dann kurios:  Nach einem Foulspiel an Wackers Steffen Schenk gab es ein Gerangel, in dessen Folge der Unparteiische dem Adler-Kicker Frank Steinbock die gelb-rote Karte, diese aber nur kurze Zeit später wieder zurückzog. Stattdessen bekam Wackers Sadik Dursun, der nach dem Zurückziehen des Platzverweises mit dem Schiedsrichter diskutierte, die gelb-rote Karte. Diese wurde nicht zurückgezogen. Somit musste Wacker die letzten 15 Minuten zu zehnt agieren. Es blieb aber am Ende beim 2:1-Sieg für Adler. "Ein Unentschieden wäre gerechter gewesen, denn in Halbzeit eins waren wir besser und in Halbzeit zwei eben Adler", so Bouklata. Jacobi sah aufgrund einer kämpferisch einwandfreien Leistung einen verdienten Sieg. Doch nach dem Abpfiff gab es nach Aussage von Wacker-Trainer Bouklata ein weiteres Kuriosum: Ein Zuschauer beleidigte, Wacker-Berichten zufolge, den Unparteiischen, der sich daraufhin umdrehte und beim anschließenden Ausfüllen des Spielberichts einen Spieler von Wacker als "Beleidiger" eintrug. "Ich habe schon mit unserem Vorstand gesprochen. Dagegen gehen wir an", so Bouklata. Doch anschließend gab es auch Szenen, die den Amateurfußball auszeichnen sollen: "Es wurde 90 Minuten gefightet und anschließend haben wir von Adler und einige von Wacker zusammen ein Bierchen getrunken", so Marcus Jacobi. Das sind doch Momente, die den Amateurfußball ausmachen und ausmachen sollen. Auf'm Platz sagt in Facebook-Sprache: Gefällt mir!

Tore: 0:1 Adrian Wirthle (30.), 1:1 Christian Kulik (47.), 2:1 Aaron Jenko (70.)

Bes. Vorkommnis: Gelb-Rote Karte Sadik Dursun (75./Wacker)

 

SG Preußen -  SV GE-Hessler II 3:2 (3:0)

Auf und ab ging es in den ersten 45 Minuten und die Preußen verkrafteten den Rücktritt ihres Trainers Thomas Bogdahn (Auf'm Platz berichtete) offensichtlich ganz gut, denn sie boten eine ansehnliche Leistung und spielten gut nach vorne. Die logische Konsequenz war eine 3:0-Halbzeitführung. Ahmed Ibrahim per Volleyschuß, Khodor Saado in bester Stürmermanier und Michael Rudolf nach Zuspiel von Spielmacher Andre Becker trugen sich in die Torschützenliste ein. Der Gast aus Heßler hingegen hielt gut mit und kam zu einigen sehr guten Torchancen gegen die von Viererkette auf Dreierkette umgestellte Defensive der Preußen. Alleine Torwart Darius Poloczek, der in höchster Not entschärfte, war es zu verdanken, dass die Preußen zur Pause ohne Gegentor führten.

   Auch in der zweiten Halbzeit bot das Spiel ein stetiges Hin und Her und erst recht als Marcel Rühr nach einer vermeintlichen Notbremse vom Platz gestellt wurde. Der Anschlußtreffer ließ nicht lange auf sich warten und als der Schiedsrichter einen fragwürdigen Strafstoß pfiff, begann für die Preußen-Lok das große Zittern. Die Gäste rannten nun an und die Preußen beschränkten sich auf Kontermöglichkeiten, die sie reihenweise in Person von Ahmed Ibrahim, Marc Grabowski und Andre Becker vergaben. „Die Jungs haben die Systemumstellung sehr gut umgesetzt und obwohl es letztendlich ein Zittersieg war, geht heute ein verdienter Sieger vom Platz“, so Interimstrainer Andreas „Andy“ Jaudt.

Tore: 1:0 Ahmed Ibrahim (17.), 2:0 Khodor Saado (29.), 3:0 Michael Rudolf (41.), 3:1 (61.), 3:2 (73.)

Bes. Vorkommnis: Rote Karte Marcel Rühr (55./Notbremse)

 

YEG Hassel II - SpVgg. Erle 2:1 (0:1)

Hansa Scholven - SuS Beckhausen 0:10 (0:4)

Westfalia Buer - Genclerbirligi Resse 4:0 (1:0)

Eintracht Erle - SC Hassel II

VfL Grafenwald - SC Schaffrath 1:5 (1:3)

Kreisliga B

Adler Ellinghorst II - Wacker Gladbeck II 1:4 (0:1) WERTUNG 2:0 !!!

Die zweite Mannschaft von Wacker Gladbeck setzt ihre Erfolgsserie fort und konnte auch bei der Reserve von Adler Ellinghorst einen Sieg bejubeln. Dennoch war Wacker-Trainer Carlos Gomes nicht ganz zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: "Wir haben heute vieles vermissen lassen. Es war nicht unser bestes Spiel." Ähnlich sah es sein Gegenüber Maik Kuschel: "Uns kam zugute, dass Wacker heute schwächer war als sonst." Der Favorit von der Burgstraße ging früh in Führung: Sascha Reimann erzielte das 0:1 aus Sicht des Gastgebers. Vor der Pause gab es nur noch eine nennenswerte Aktion: Tim Heimann sah in der 44. Minute, nachdem er bereits in Minute 33 mit Gelb verwarnt wurde, die gelb-rote Karte. Trotz der Überzahlsituation spielte Adler ängstlich und bekam keinen Zug in die Aktionen. Folgerichtig fiel in der 58. Minute das 2:0 für Wacker. Torschütze war erneut Sascha Reimann. 23 Minuten vor Spielende wurde die Partie allerdings noch einmal spannend: Mert Yagli konnte sich auszeichnen und zum 1:2-Anschlsstreffer vollstrecken. Doch innerhalb von nur fünf Minuten machte Wacker trotz Unterzahl alles klar: Erneut Sascha Reimann und Mohamed Ibrahim brachten Wacker mit 4:1 auf die Siegerstraße. Kurz vor dem Ende dann noch einmal Aufregung: Zwei Adler-Spieler sahen wegen Meckerns die gelb-rote Karte, so dass nun Wacker wieder in Überzahl spielen konnte. Doch es blieb am Ende beim 4:1 für Wacker Gladbeck II.

   "Zwei Leute haben heute den Unterschied gemacht: Sascha Reimann und Mohamed Ibrahim. Wenn man solche Spieler in den Reihen hat, strahlt man stets Torgefahr aus", so Carlos Gomes zu den Torschützen am heutigen Sonntag. Dem konnte Adler-Trainer Maik Kuschel nur zustimmen: "Sascha Reimann hat heute den Unterschied gemacht. Uns fehlte einfach die Cleverness. Wenn man in Überzahl spielt, darf man nicht so ängstlich agieren. Dennoch ist es für uns kein Beinbruch. Wacker ist nicht unsere Kragenweite, auch wenn heute mehr drin gewesen wäre, zumal Wacker nicht 100 % des Leistungsvermögen abrief." Der Blick von Kuschel geht direkt schon weiter: "Wir müssen die kommenden beiden Spiele gewinnen, das ist Pflicht." Wacker-Trainer Carlos Gomes freute sich trotz mäßiger Leistung über drei wichtige Punkte. Denn die Konkurrenz, Kirchhellen II patzte beim Schlusslicht Grafenwald II und das Verfolgerduell SG II gegen FC II endete remis, spielte der Gomes-Truppe in die Karten. "Wie Beckenbauer schon früher zu sagen pflegte: Mund abwischen und weitermachen", so Gomes nach der heutigen Partie und führt direkt an: "Die Serie hat gehalten und das kann gerne so weitergehen."

   Für Adler gab es neben der heutigen Heimniederlage einen weiteren Negativpunkt: Dominik Lischka verletzte sich bereits in achten Minute so schwer, dass er vom Krankenwagen abgeholt werden musste. Auf'm Platz wünscht Dominik an diese Stelle alles Gute und eine schnelle Genesung.

Tore: 0:1/0:2/1:3 Sascha Reimann (10./58./70.), 1:2 Mert Yagli (67.), 1:4 Mohamed Ibrahim

Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte Tim Heimann (44./Wacker), Gelb-Rote Karte Daniel Teryaki (87./Adler), Gelb-Rote Karte Mert Yagli (87./Adler) 

 

SG Preußen II - FC Gladbeck II 1:1 (0:0)

Die Preußen kamen gut in das Derby und dominierten die erste Halbzeit. Der Ball lief weitestgehend nur in den Reihen der Preußen, sie gewannen die Vielzahl an Zweikämpfen und der Tabellendritte FC Gladbeck fand so gut wie gar nicht statt. Lediglich einige Klärungsversuche der FCer Defensive bedeuteten die ein oder andere Kontergelegenheit, die allerdings zu keiner nennenswerten Tormöglichkeit führte. Der Mannschaft von SG Preußen II-Trainer Michael Sandmann konnte man in der ersten 45 Minuten nur vorwerfen, dass der finale Pass nicht an den Mann kam und dass das Übergewicht an Ballbesitz nicht zur Führung reichte. In der 29. und in der 38. Minute konnten die Preußen den FCer Abwehrriegel knacken, doch Schneider und Kzonsek vergaben ihre 100-prozentigen Torchancen.

   Direkt nach dem Pausentee zeigte SGP II-Stürmer Kai Herrscheidt seinen Mannschaftskollegen wie man es richtig macht. Christoph Kartschall bediente den SGP-Angreifer nach einer tollen Einzelaktion mustergültig und Herrscheidt hämmerte das Spielgerät per Volleyabnahme zur Führung ins Netz. Mit dem Tor schienen die FCer wacher zu werden und nahmen endlich am Spiel teil. Nennenswerte Tormöglichkeiten boten sich bis zu 72. Minute aber auf beiden Seiten nicht, bis Spielertrainer Christian Görlitz höchstpersönlich nach einer Standardsituation den Ausgleich erzielte. Danach kam es zum offenen Schlagabtausch der beiden aktuellen Aufstiegs-Kontrahenten, Preußen mit zweifachen Pfostenschüsse und der FC Gladbeck II mit schlampig ausgespielten Überzahlsituationen. Doch beide Teams konnten das Spiel aber letztendlich nicht mehr zu ihren Gunsten entscheiden.

   Christina Görlitz sprach nach dem Spiel von einem verdienten Endergebnis, konstatierte aber auch, dass seine Mannschaft die erste Halbzeit komplett verschlafen habe. „Mit dem Ergebnis kann ich heute nicht zufrieden sein, mit der super Leistung meiner Mannschaft bin ich es aber. Uns fehlte heute die Kaltschnäuzigkeit und wir können am Ende fast noch froh sein, dass wir nicht noch bestraft wurden", so Michael Sandmann nach der Partie.

Tore: 1:0 Kai Herrscheidt (49.), 1:1 Christian Görlitz (70.)

 

SuS SB Gladbeck - Adler Feldmark II 5:1 (2:0) 

Die Schwarz-Blauen um Trainer Holger Zilcher bleiben die Wundertüt der Liga. Nach der 1:8-Demontage am 13. Spieltag beim TSV Feldhausen gelang nun ein 5:1-Heimerfolg über Adler Feldmark II. "Das war ein Wechselbad der Gefühle in den letzten Wochen. Folgerichtig waren wir nicht gerade mit Selbstvertrauen ausgestattet", so Zilcher. Doch heute schien die Mannschaft ab der ersten Minute an gewillt, eine engagierte Leistung an den Tag zu legen. Bereits nach zwölf Minuten lagen die Schwarz-Blauen in Führung: Beide Treffer markierte Mohammed Chaaban (6. und 12.). "Wir hatten bis Halbzeitpfiff noch zwei Lattenschüsse und hätten dementsprechend mit einer höheren Führung in die Pause gehen können", erklärte der SuS-Coach, der dann fortführte: "Wir haben uns in der Halbzeit vorgenommen, schnell das dritte Tor zu machen, um Sicherheit zu bekommen." Doch die Mannschaft von Zilcher machte es noch besser: Innerhalb von nur zwei Minuten erhöhten die Gastgeber auf 4:0. "Damit war das Spiel entschieden. Wir haben die Partie weiterhin kontrolliert, ohne letztes Risiko gehen zu müssen", so ein zufriedener Holger Zilcher. Zwölf Minuten vor dem Ende fiel zwar noch der Anschlusstreffer für den Gast, doch dieser "hat uns nicht umgeworfen", so Zilcher. Nur fünf Minuten später stellte der eingewechselte Kevin Müller nämlich den alten Vier-Tore-Abstand wieder her (83.).

   "Die Mannschaft hat heute gut gespielt und ist geschlossen aufgetreten. Der Sieg geht auch in der Höhe vollkommen in Ordnung", zeigte sich Zilcher heute voll des Lobes. Einziger Negativpunkt war der Platzverweis für Alexander Witte-Kellermann. "Ich habe durch den Schiedsrichter erfahren, dass er wohl eine Tätlichkeit begangen haben soll. Ich habe die Situation leider nicht gesehen, da sie sich an der gegenüberliegenden Außenlinie abspielte", so der SuS-Trainer, der seine Mannschaft nach dem Sieg gleich in die Pflicht nahm: "Wir müssen mehr Konstanz reinbringen. Wir können nicht die eine Woche hui und die andere Woche pfui spielen."

Tore: 1:0/2:0 Mohammed Chaaban (6./12.), 3:0 Christian Schäfer (49.), 4:0 Dennis Nitschke (51.), 4:1 (78.), 5:1 Kevin Müller (83.)

Bes. Vorkommnis: Rote Karte Alexander Witte-Kellermann (74./SuS)

 

SV Zweckel II - SW Buer-Bülse 6:4 (1:1)

Was war denn da an der Dorstener Straße los? Wurde dort Handball oder Fußball gespielt? Das dürften sich wohl viele angesichts des Endergebnisses fragen. Am Ende stand ein 6:4-Sieg für den Aufstiegsanwärter SV Zweckel II zu Buche, dabei hätte es auch anders ausgehen können, da der Gast zwischenzeitlich mit 4:2 vorne lag.

   Der Reihe nach: Zweckel ging früh durch Rene Ewald in Führung (5.) und kontrollierte das Spielgeschehen weitesgehend. "Wir haben nach dem 1:0 zu sehr in Selbstgefälligkeit agiert. Wir hatten Chancen das zweite oder gar das dritte Tor zu machen, nutzen diese aber nicht", so Zweckel-Trainer Sören Schürer. Kurz vor dem Pausentee kam es dann so, wie es meistens läuft, wenn man vorne seine Chancen nicht nutzt: Bülse kam eine Minute vor dem Halbzeitpfiff zum Ausgleich. "Bülse hat das nach der Pause clever gemacht und sehr gut gekontert", spricht Schürer die Treffer zum 1:2 (48.) und 1:3 (53.) an. Statt einer beruhigenden Führung sah sich die Zweckeler Mannschaft einem 1:3-Rückstand ausgesetzt. Zwar brachte Christian Pietschok den SVZ wieder ran und traf zum 2:3 (60.). Doch nur zwei Minuten später erhöhte der Gast auf 4:2. Doch danach zeigte der SVZ sein wahres Gesicht. "Nach dem 2:4 kam uns unsere physische Stärke zugute. Wir haben danach tollen Offensivfußball gezeigt und letzten Endes sogar noch an ein zweistelliges Ergebnis herankommen können", so Schürer, der die Aufholjagd der Zweckeler mit dem 3:4 in der 70. Minute selbst einleitete. Innerhalb von zehn Minuten drehte der SVZ die Partie dann zu seinen Gunsten. Die "Aushilfskräfte" aus der ersten Mannschaft Youssef Batale und Michael Zoladz, die in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln sollten, brachten die Gastgeber mit 6:4 in Führung, was auch gleichzeitig den Endstand dieser torreichen Partie widerspiegelte.

   Die Zuschauer kamen heute sicherlich auf ihre Kosten. Trotz der Aufholjagd zeigte sich Sören Schürer aber alles andere als zufrieden: "Wir hätten das Spiel früher entscheiden müssen. Die Mannschaft ist einfach zu schnell zufrieden." Durch den Patzer von Kirchhellen II (2:2 beim Tabellenschlusslicht Grafenwald II) konnte der SV Zweckel mit dem Spitzenreiter punktetechnisch gleichziehen.

Tore: 1:0 Rene Ewald, 1:1 (44.), 1:2 (48.), 1:3 (53.), 2:3 Christian Pietschok (60.), 2:4 (63.), 3:4 Sören Schürer (70.), 4:4/5:4 Youssef Batale (75./80.), 6:4 Michael Zoladz (85.) 

 

DJK Alemannia -> Spielfrei!

 

Wacker Bismarck II - SuS Beckhausen II 2:1 (1:1)

VfL Grafenwald II - VfB Kirchhellen II 2:2 (1:1)

Arminia Hassel - TSV Feldhausen 2:3 (0:1)

Kreisliga C - Gruppe 1

Adler Ellinghorst III - SW Buer-Bülse II 10:3 (4:2)

Bereits am Samstag gelang dem aktuellen Meister ein sehr hoher Kantersieg. Die Gäste aus Gelsenkirchen waren total chancenlos. Nur beim zwischenzeitlichen 3:2, ein Traumtor aus 40 Metern, wie Ersatz-Kapitän Frederik Feldhaus beschrieb, sah es kurzzeitig mal so aus, als ob die Gäste etwas zählbares aus Ellinghorst mitnehmen könnten. Doch in der zweiten Halbzeit wurde dann kurzer Prozess gemacht. "Bester Mann auf dem Feld war heute unser Spielertrainer Oliver Colovic, der sich nach der Partie auch selbst auf die Schulter geklopft hat", war Feldhaus nach Spielende zu allerbesten Scherzen aufgelegt. "Eigentlich hätte die Partie 25:5 ausgehen müssen. Aber der Schiedsrichter hätte dafür die Abseitsregel kennen müssen, wir hätten selbst noch mehr auf Abseits achten sollen und wir hätten auch ruhig mal öfter auf das Tor, statt drüber und daneben zu schießen, zielen sollen", beschreibt Feldhaus die totale Überlegenheit der Gastgeber. "Das 10:3 war das Sahnehäubchen für die tolle Leistung vom Colovic. Als Libero marschiert er durch und schließt  mit seinem schwachen rechten Fuß ab - grandios." Der dritte Treffer der Gäste resultierte aus einem Foulelfmeter, ansonsten verlief die Partie sehr fair ab und Ellinghorsts Drittvertretung feierte einen mehr als nur gelungenen Samstagnachmittag.

Tore (Ellinghorst): 4x Carsten Klenner, Oliver Colovic, Daniel Jansen, Marvin Schulz, Alexander Konradi, Kevin Ohl, Gianlucca Vittori


YEG Hassel III - Wacker Gladbeck III 2:1 (0:1)

Die Rollenverteilung schien an dem bereits am Samstag stattfindendem Spiel vor dem Anpfiff klar verteilt: Aufstiegsanwärter YEG Hassek III empfing den Tabellenzwölften Wacker Gladbeck III und viele rechneten mit einem Heimsieg. Dieser trat nach 90 gespielten Minuten auch ein, doch die Hasseler hatten weit mehr Arbeit zu verrichten, als ihnen wohl lieb war. Die Gäste waren es nämlich, die eine engagierte Leistung zeigten und waren die Mannschaft die den ersten Treffer der Partie erzielte. Mit einem 0:1-Rückstand ging der Favorit in die Pause.

   Zwar zeigte Wacker auch in Spielabschnitt zwei eine ordentliche Leistung, dennoch konnte sich Hassel am Ende noch durchsetzen. Dank zweier Treffer in Halbzeit zwei konnte Hassel die Überraschung noch verhindern und sich durch diesen Sieg weiter eine gute Ausgangsposition im Kampf um den Aufstieg verschaffen. Bis Sonntag liegt Hassel nun auf Platz drei, kann aber noch von vier (!) Mannschaften von diesem wieder verdrängt werden. Wacker hingegen bleibt durch die achte Saisonniederlage auf dem zwölften Tabellenplatz. 

 

SuS SB Gladbeck II - VfL Grafenwald III 2:3 (0:0)

Eine knappe Niederlage für die zweite Mannschaft von SuS SB Gladbeck. Zur Halbzeit stand es noch 0:0. Im zweiten Spielabschnitt fielen dann aber noch fünf Treffer. Aus Gladbecker Sicht aber leider nur zwei für die Schwarz-Blauen, so dass der Gast aus Bottrop einen 3:2-Sieg feiern konnte.

 

GSK Gladbeck - TSV Feldhausen II 5:0 (0:0)

Die Mannschaft von GSK Gladbeck lässt Spitzenreiter SG Preußen III weiter ihren Atem spüren. Durch den 5:0-Sieg über die Reserve des TSV Feldhausen befindet sich GSK Gladbeck weiterhin mit vier Punkten Rückstand auf die SG in Lauerstellung. Zur Halbzeit stand es zwar noch 0:0, doch in den zweiten 45 Minuten drehten die Gastgeber mächtig auf und kamen letzten Endes zu einem verdienten Erfolg.

 

SV Horst-Emscher III - SG Preußen III 1:3 (1:1)

Der Spitzenreiter meldet sich zurück! Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge konnte die dritte Mannschaft von SG Preußen wieder einen Sieg bejubeln. "Adler hat gestern ja schon vorgelegt, da waren wir heute natürlich ein bisschen unter Druck", so SG-Trainer Heiner Wroblewski. Bereits früh gingen die Schwarz-Gelben in Führung: Christian Schulz traf zum 1:0 für seine Farben. Nur fünf Minuten später hätte die SG erhöhen können, doch Daniel Olczyk versagten vom Elfmeterpunkt aus die Nerven. Besser machte es der Gastgeber in Minute 24: Horst-Emscher traf zum 1:1. "Wir haben die Lücke nicht gefunden und teilweise auch zu hastig abgeschlossen", so Wroblewski. So mussten Worblewski und seine Mannschaft bis zur 85. Minute zittern, ehe der erlösende Führungstreffer fiel: Der eingewechselte Darius Skomudek traf zum 2:1 für die SG. Da hatte der SG-Trainer mit der Einwechslung von Skomudek ein glückliches Händchen bewiesen. "Horst-Emscher hat bis dahin mit Mann uns Maus verteidigt und dabei immer wieder brandgefährlich gekontert", so Wroblewski weiter. In der Nachspielzeit fiel dann die endgültige Entscheidung: Muhammed Haddou traf zum 3:1 und brachte somit den ersten Sieg der SG nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge unter Dach und Fach.

Tore: 0:1 Christian Schulz (5.), 1:1 (24./Elfmeter), 1:2 Darius Skomudek (85.), 1:3 Muhammed Haddou (90.+2)

Bes. Vorkommnis: Daniel Olczyk (SG Preußen) verschießt Elfmeter (10.)

 

SuS Rosenhügel  - Genclerbirligi Resse II 3:7 (1:3)

 

Arminia Hassel II - Hansa Scholven II 2:5 (1:2)

Westfalia Buer II - VfB Kirchhellen IV 2:4 (0:2)

Eintracht Erle II - Anadolusport GE 2:2 (0:1)

Kreisliga C - Gruppe 2

SuS Rosenhügel II - DJK TuS Rotthausen III 2:0 (1:0)

Kreisliga C - Gruppe 3

FC Horst II - SuS Rosenhügel III 7:5 (4:0)