Gladbeck - Saison 2011/2012

9. Spieltag - 16.10.2011

Präsentiert von:

Jetzt der direkte Vergleich mit unseren Vorberichten + Tipps:

Landesliga

SV Zweckel - Teutonia Waltrop 1:0 (1:0)

Der dritte Saisonsieg in Folge, der zweite 1:0-Sieg hintereinander und die Generalprobe für den Pokalkracher am Mittwoch ist auch gelungen. Der SV Zweckel scheint langsam in Fahrt zu kommen und ist mittlerweile auch nur noch drei Punke von Platz Drei entfernt. Vor der Saison war Platz Vier als Mindestziel ausgegeben, doch nach dem katastrophlen Saisonstart musste sich die Truppe um Chefcoach Günter Appelt gewaltig strecken, um nicht sogar in den Abstiegskampf zu geraten. Mit Teutonia Waltrop schlug man binnen einer Woche jetzt zum zweiten Mal ein Team aus der obersten Tabellenregion. "Wenn wir so allerdings am Mittwoch spielen, sind wir noch chancenloser, als wir es wahrscheinlich sowieso schon sind", merkte Appelt nach den 90 Minuten an. "Die ersten zwanzig Minuten haben wir guten Fußball gespielt, danach prägten Zweikämpfe die Partie. Meiner Meinung nach hat Waltrop auch zu hart gespielt, in jeder Szene hatte man das Gefühl, dass sie unfair agierten. Da einige über ihren Alterszenit sind, wollten sie dann vielleicht mit unfairen Mitteln zum Erfolg kommen", so Appelt.

   Jan Trampe gelang bereits in der elften Minute das Tor des Tages durch einen wunderschönen Distanzschuss aus 20 Metern. "Von mir aus können wir auch gerne nächste Woche wieder 1:0 in Recklinghausen gewinnen", spricht Appelt die Defensivleistung seines Teams an. "Wir haben nach neun Spielen bereits zu viele Gegentreffer kassiert und jetzt zum zweiten Mal in Folge zu null gespielt." Der Coach des SVZ musste sein Team heute nicht sehr auf den Ligaalltag fokussieren, obwohl am Mittwoch der Regionaligist SC Wiedenbrück zur Dorstener Straße kommt. "Wir haben in der Meisterschaft noch einiges gut zu machen und sind unter normalen Umständen am Mittwoch eh chancenlos. Ich komme gerne im Pokal sehr weit und wir sind auch stolz auf das bisher Erreichte, weil noch nie ein Gladbecker Verein so weit gekommen ist. Aber der Fokus muss auf der Liga bleiben", mahnt Appelt seine Mannschaft, das vermeintlich täglich Brot zu locker zu nehmen.

Tore: 1:0 Jan Trampe (11.)

Bezirksliga

BVH Dorsten - BV Rentfort 2:4 (1:1)

Endlich! Nach zuletzt vier Spielen ohne Sieg konnte der BV Rentfort heute wieder jubeln. Doch nicht nur das: Nach zuletzt drei Spiele ohne eigenen Torerfolg, konnten heute sogar gleich vier Treffer bestaunt werden. Erfolgsgarant beim 4:2-Auswärtserfolg bei BVH Dorsten war der junge Phillip Potratz, der gleich drei Mal ins Schwarze traf. Dabei begann die Partie alles andere als gut für die Mannschaft von Trainer Marc Schäfer: "Wir haben wie schon vergangene Woche (0:2 gegen Disteln, zwei Gegentore in der Anfangsviertelstunde, d.Red.) schlecht angefangen und waren nicht richtig wach." Folgerichtig lag der BVR schon nach sechs Minuten mit 0:1 hinten. "Doch ab Mitte der ersten Halbzeit haben wir dann die Kontrolle übernommen und wirklich guten Fußball gespielt", zeigte sich Schäfer mit der Reaktion seines Teams nach dem Rückstand zufrieden. Kurz vor dem Pausentee konnten die Hegestraße-Kicker dann jubeln: Steffen Helten erzielte den 1:1-Ausgleichstreffer (41.).  Kurz nach Beginn des zweiten Spielabschnitts durfte im BVR-Lager erneut gejubelt werden: Phillip Potratz brachte seine Farben mit 2:1 in Führung (47.). Innerhalb von nur sechs Minuten, die Halbzeitpause nicht mitberechnet, konnte der Gast den frühen Rückstand in eine Führung umwandeln. Doch in der 60. Minute geriet der Dreier mächtig in Gefahr: Rentforts Markus Bartylla sah wegen eines Handspiels auf der Linie den roten Karten. Den fälligen Strafstoß konnten die Dorstener zum 2:2 verwandeln. "Nach dem Platzverweis war klar, dass wir mehr auf Konter aus waren und kompakt stehen wollten", so Schäfer, der dann anführt: "Das haben wir dann gut gemacht." Denn zwei von den Kontersituationen konnte der spielstarke Potratz verwerten (80. und 90.+2) und seine Mannschaft trotz Unterzahl zum Sieg schießen. "Ich bin mit der Leistung natürlich zufrieden. Es war ein ganz wichtiger Sieg, der uns hoffentlich weiter Auftrieb gibt", so der BVR-Coach abschließend.

Tore: 1:0 (6.), 1:1 Steffen Helten (41./Elfmeter), 1:2/2:3/2:4 Phillip Potratz (47./80./90.+2), 2:2 (60./Elfmeter)

Bes. Vorkommnis: Rote Karte Markus Bartylla (60./Rentfort)

 

FC Gladbeck - SV Hochlar 0:2 (0:1)

"The same procedure as every sunday", konstatierte FC-Trainer Dirk Knappmann süffisant nach Spielende. "Wir haben Hochlar in Grund und Boden gelaufen und gespielt, stehen aber erneut mit leeren Händen da", so ein sprachloser Knappmann. "Hochlar hatte in der ersten Halbzeit zwei Torschüsse und geht dann durch einen Elfmeter mit 1:0 in Führung. Da fragt man sich schon, ob man im falschen Film ist", kritisiert der FC-Coach das Auslassen von vielen Großchancen und führt an: "Es ist schon fast müßig darüber zu sprechen, wie oft wir frei vor dem Tor standen." Die Gästen gingen somit dank eines Elfmeters mit einer 1:0-Führung in die Halbzeitpause. Auch im zweiten Spielabschnitt das gleiche Bild: "Wir dominieren die Partie, schießen aber keine Tore. Von einer optischen Überlegenheit kann man sich nun mal nichts kaufen. Im Fußball sind Tore das Entscheidende", so Knappmann, der es schon fast als tragisch ansieht, Woche für Woche reihenweise Großchancen nicht nutzen zu können und dadurch als Verlierer aus den Partien herauszugehen. "Kämpferisch kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat bis zur letzten Minute gekämpft. Aber das Wichtigste im Fußball gelang ihr nicht", spricht Knappmann die Null auf dem eigenen Torekonto an. Dabei wäre ein Sieg heute so wichtig gewesen: Schließlich ging es gegen einen unmittelbaren Konkurrenten, der nun aber auf vier Punkte Polster auf den FC zurückblicken kann. "Wenn wir dann auch noch gegen Rhade und Kirchhellen verlieren, ist die Sache gegessen. Dann können wir schon für die kommende Saison planen", lässt Knappmann Ironie durchblicken.

Tore: 0:1 Kai Ragert (45./Elfmeter), 0:2 Thomas Lueg (59.)

Kreisliga A

Adler Ellinghorst - BV Rentfort II 5:0 (2:0)

Mit Hilfe des Torschützenkönigs der letzten Saison, Christian Kulik, und Alexander Konradi aus der zweiten Mannschaft hat sich Adler Ellinghorst aus der Krise geschossen. Beim 5:0-Heimerfolg gegen die Zweitvertretung von Rentfort schossen beide Stürmer einen Doppelpack und trugen somit entscheidend zu den drei Punkten bei. Rentfort II dagegen bestätigt die leider weiter anhaltende schlechte Defensivleistung und kassierte heute die Gegentreffer 26 bis 30. "Es war ein hochverdienter Sieg für Adler Ellinghorst, da gibt es kein Vertun. Wir haben in der zweiten Halbzeit versucht etwas mehr zu tun, haben uns dadurch aber auch Konter und weitere Gegentreffer eingehandelt", berichtet Rentfort-Trainer Krause nach dem Spiel geknickt. "Man kann sagen, dass wir langsam angekommen sind in der Kreisliga A. Wir müssen jetzt schleunigst und definitiv mehr machen, wenn wir nicht ganz unten reinrutschen wollen", so seine Warnung. Die vielen Gegentreffer will Krause nicht nur seinen Abwehrleuten ankreiden. "Klar, passieren viele Gegentreffer auch durch individuelle Fehler, aber ich nehme die gesamte Mannschaft in die Pflicht, besser zu verteidigen." Der Chefcoach der Gäste macht gerade das Umschalten von Offensive in die Defensive für die vielen Gegentreffer verantwortlich. "Da sind wir eindeutig zu langsam", so Krause. Ellinghorst und Trainer Miguel Pereira können nach der katastrophalen Leistung letzte Woche dagegen mal wieder durchpusten. Kulik steht dafür als Sinnbild des Aufstiegs. Der Stürmer, der zu Saisonbeginn entweder erst nicht in der ersten Mannschaft spielte oder dann nicht traf, traf heute zum wiederholten Male nacheinander und schickt sich langsam aber sicher an, die Torjägerkanone von der letzten Saison wieder zu verteidigen.

Tore: 1:0/5:0 Christian Kulik (19./87.), 2:0 Marvin Schulz (25.), 3:0/4:0 Alexander Konradi (66./83.)

 

Hansa Scholven - SG Preußen 3:6 (0:5)

Erste Halbzeit hui, zweite Halbzeit pfui. So kann man den 9. Spieltag und die Auswärtspartie des Tabellenführers SG Preußen Gladbeck kurz und knackig beschreiben. SG-Trainer Thomas Bogdahn wurde nach der Partie da schon deutlicher: "Das war ärgerlich und frustrierend, ich bin richtig sauer. Wir haben kollektiv einfach das Fußballspielen plötzlich eingestellt. Dabei standen wir nach dem 6:0 noch acht oder neunmal alleine vor dem gegnerischen Torwart, das hätte hier zweistellig ausgehen müssen, bevor wir noch uns drei Dinger fangen", war Bogdahn maßlos enttäuscht von der Einstellung seiner Mannschaft. Dabei war die erste Halbzeit besonders stark. Nach gerade einmal 22 Minuten führte man bereits mit 5:0 und der dreifache Torschütze Ahmed Ibrahim knippste kurz nach Widerbeginn zum vierten Mal und war heute der Matchwinner auf Seiten der Gäste. Die Stimmung war bei SG Preußen trotzdem auf dem Höhepunkt. Während des Gesprächs war im Hintergrund in der Kabine beste Stimmung und es lief laute Musik, so dass Bogdahn Probleme hatte, dagegen anzukommen. Gegen Mannschaften wie Hansa Scholven kann sich die SG solch eine letzte halbe Stunde mal erlauben. Doch im weiteren Verlauf der Saison sollte man es tunlichst vermeiden, solche Leistungen zu wiederholen. Sonst wird es nichts mit dem Aufstieg.

Tore: 0:1/0:3/0:4/0:5 Ahmed Ibrahim (11./16./18./22.), 0:2 Konrad Noack (13.), 0:6 Marc Grabowski (50.), 1:6 (60.), 2:6 (77.), 3:6 (81.)

 

Erler SV - Wacker Gladbeck 5:2 (2:2)

Es deutete sich leider wieder einmal an, dass Wacker Gladbeck auch am 9. Spieltag ohne Punkte nach Hause fahren muss. Die Gäste spielten 75 Minuten lang starken Fußball, brachen dann aber wieder kräftemäßig ein und mussten in den letzten 15 Minuten drei Gegentreffer hinnehmen. Dabei hielt Wacker-Torwart Reitzug in der 68. Minute sogar noch einen Foulelfmeter. "Dier ersten Minuten haben die Jungs verschlafen, kommen aber stark zurück und hätten sogar nach dem Ausgleich eigentlich das 3:2, 4:2, 5:2 selbst machen müssen, dann wären wir hier vielleicht selbst mit drei Punkten nach Hause gefahren", berichtet Nordin Bouklata. Bouklata, der vor dem Wochenende erst damit kokettierte, zurückzutreten, war am heutigen Sonntag als Zuschauer von Wacker Gladbeck zugegen und wird wohl aber in dieser Woche wieder als Trainer für den A-Ligisten tätig sein. Hierzu wird Auf'm Platz einen Sonderbericht anlegen. Bouklata sah aber das, was schon seit Wochen zu beobachten ist: "75 Minuten lang können wir mit jedem A-Ligisten mithalten und auch jeden schlagen. Danach aber brechen die Jungs ein, weil sie nicht mehr können." Nach einer turbulenten Woche hofft man bei Wacker Gladbeck nun auf etwas mehr Ruhe. Es ist ihnen zu wünschen.

Tore: 1:0 (3.), 2:0 (10.), 2:1 Emre Alkac (38.), 2:2 Christof Bielec (45.), 3:2 (75./FE), 4:2 (80.), 5:2 (90.+2)

Bes. Vorkommnis: Kevin Reitzung (Wacker) hält Foulelfmeter (68.)

Kreisliga B

Adler Ellinghorst II - SuS SB Gladbeck 0:0

„Mühsam ernährt sich das Adlerhörnchen“, so der süffisante Kommentar von Adlers Geschäftsführer Marcus Jacobi zum zweiten Unentschieden in Folge. Jedoch sind es nun zwei Punkteteilungen gegen Teams von oben. Vergangene Woche konnte man dem FC Gladbeck II einen Punkt abluchsen und nun SuS SB Gladbeck. „Hätte mir einer vor dem Spiel gesagt, dass wir einen Punkt holen, hätte ich sofort eingewilligt. Aber im Nachhinein war aber mehr drin“, befand Jacobi weiter. SuS war zwar optisch überlegen, hat nach Meinung von Trainer Holger Zilcher in den ersten 45 Minuten zu wenig investiert. „Wir hätten kreativer sein müssen. Uns fehlte einfach die Galligkeit ein Tor zu schießen“, beschreibt Zilcher eine chancenarme erste Halbzeit.

    „Wir sind dann auch sehr schwer in die zweite Halbzeit gekommen und brauchten 20 Minuten, um zu unserem Spiel zu finden“, so Zilcher weiter. Wobei er aber auch die Bemühungen des Gastgebers nicht unter den Teppich kehren will: „Adler hatte ab der 65. Minute sehr gute Tormöglichkeiten, wie wir dann auch. Beide Mannschaften haben sich dann einen offenen Schlagabtausch geliefert“. Doch keiner Mannschaft wollte es gelingen, die Kugel im gegnerischen Gehäuse unterzubringen, so dass letzten Endes eine wohl verdiente Punkteteilung zu Buche stand. „Dieses Spiel hatte keinen Sieger verdient. Wenn man so viele Chancen nicht nutzt, braucht man sich nicht beschweren“, so das Fazit des Sus-Trainers. Adler hingegen dürfte wohl auch mit dem Punkt leben können, so sah es auch Adler-Trainer Maik Kuschel: „Unsere Resultate lassen sich gegen die Mannschaften von oben sehen. Wir haben gegen den FC II, SG II und jetzt gegen SuS SB gepunktet. Wir müssen nun gegen die Teams, die eigentlich nicht so stark sind, wie die vergangenen Gegner, nachlegen. Das ist das Gefährliche“.

Tore: Fehlanzeige

 

RW Wacker Bismarck II - SG Preußen II 2:1 (0:0)

Die Zweitvertretung von SG Preußen Gladbeck tritt weiter auf der Stelle. Mit einem heutigen Auswärtserfolg hätte man weiter unter den ersten Fünf bleiben können, mit ganz engem Kontakt zu dem Dritt- und Viertplatzierten. Doch wie schon so häufig in der noch jungen Saison patzte die Mannschaft um Trainer Michael Sandmann und verlor heute sogar bei RW Wacker Bismarck II mit 2:1 (0:0). "Ich habe nach Spielende nichts in der Kabine zur Mannschaft gesagt, um mich selbst zu schützen. Wir waren teilweise so dumm und haben ein armes Niveau an den Tag gelegt. Das war heute nur Rumgepöhle", so Sandmann nach dem Schlusspfiff. "Das wird Konsequenzen nach sich ziehen, das kann ich versprechen", war Sandmann richtig sauer nach der dritten Niederlage im neunten Spiel. "Ungewöhnliche Situationen erfordern nun einmal ungewöhnliche Maßnahmen", unterstrich Sandmann seine Drohung der Mannschaft gegenüber, wollte aber nicht konkreter werden. RW Wacker Bismarck II ist nach dem Heimerfolg nun punktgleich mit der SG, hat aber bisher auch ein Spiel weniger absolviert.  Noch steht SG Preußen Gladbeck II also auf dem sechsten Tabellenplatz. 

Tore: 1:0 Manuel Siegmund (52.), 1:1 Markus Hilz (82./FE), 2:1 Patric Haman (88.)

 

FC Gladbeck II - SW Buer-Bülse 4:1 (1:1)

"Das war heute Chancenauslassen in Perfektion", so der süffisante Kommentar von Christian Görlitz, seines Zeichens Trainer des FC Gladbeck II. Bereits nach drei Minuten lag sein Team bereits mit 0:1 zurück, zeigte aber trotz des frühen Rückstandes keine Zweifel an der eigenen Überlegenheit. "Wir hatten heute Chancen für drei Spiele, das geht schon an die Nerven", so Görlitz weiter. Die Partie hätte sogar bereits zur Halbzeit entschieden sein können, doch ein ums andere Mal scheiterte die FC-Offensive. Lediglich Attila Dizdar ist es in Spielabschnitt Eins gelungen einen Treffer zu markieren. So ging es mit einem Unentschieden in die Halbzeit. Nicht ganz unerwähnt bleiben soll aber die Tatsache, dass auch der Gast seine Chancen hatte, auch wenn man diese laut Görlitz an einer Hand abzählen konnte. Diese hatten es aber in sich: "Die Rückwärtsbewegung war in machen Situation nicht schnell genug, so dass die Gäte hochklassige Chancen hatten. Unter anderem trafen sie einmal die Latte und einmal mussten wir auf der Linie klären", sah Görlitz hochkarätige Möglichkeiten auf Seiten der Bülser. Doch in der 60. Minute erlöste Stürmer Szymon Szwed seinen Trainer und seine Mannschaft mit dem hochverdienten 2:1. In der Schlussphase schraubten der eingewechselte Ronny Hohmeier und Oliver Hanses das Ergebnis noch auf 4:1 hoch. "Ein hochverdienter Sieg, der wie schon gesagt, auch zweistellig hätte ausfallen können. Das war heute unser großes Manko. Das muss nächste Woche besser werden, denn da erwartet uns ein anderes Kaliber", blickt der FC-Trainer breits auf den kommenden Spieltag, wenn der FC II beim bisherigen Spitzenreiter VfB Kirchhellen II antreten muss. 

Tore: 0:1 (3.), 1:1 Attila Dizdar (14.), 2:1 Szymon Szwed (60.), 3:1 Ronny Hohmeier (78.), 4:1 Oliver Hanses (86.)

 

Adler Feldmark II - Wacker Gladbeck II 2:4 (1:1)

Wacker Gladbeck II marschiert weiter und holte den vierten Sieg in Folge. Dabei war es heute ein schwereres Stück Arbeit, als vielleicht deine oder andere zunächst erwartet hatte. "Feldmark hat nie aufgegeben und kämpferisch eine wirklich super Leistung gezeigt", erkannte Wacker-Coach Carlos Gomes die Leistung der Gastgeber nach Spielende an. "Ich bin daher mit dem Ergebnis und den drei Punkten auch zufrieden, auch wenn wir am Ende hätten etwas höher gewinnen müssen." Gomes wollte auch eigentlich kein Haar in der Suppe finden, schließlich zeigt die Truppe um seinen Trainerkollegen Michael Kawohl und ihn selbst seit Wochen gute Leistungen. "Wir passen uns aber noch zu oft dem Gegner an, wir müssen lernen viele Situationen mehr spielerisch zu lösen, statt lange Bälle zu schlagen." Mit Sascha Reinmann, Patrick Heyer und Tim Heimann durften noch drei Spieler nach Spielende direkt zum nächsten Spiel weiterfahren. Die drei halfen bei der ersten Mannschaft aus, die nur elf Spieler zur Verfügung hatten am Sonntagnachmittag. Zeit zum ausruhen bleibt nun allen, denn nächste Woche hat die Mannschaft spielfrei. "Wir haben den Spielern auch Mittwoch freigegeben, wir werden also nicht trainieren und nächsten Sonntag können wir dann gemeinsam uns vielleicht irgendein Spiel anschauen", berichtet Gomes ausgeglichen und zufrieden von der Gesamtsituation. Trotzdem warnt er davor, abzuheben. "Wir haben vor der Saison gesagt, dass wir zwischen Platz vier und sieben landen wollen. Vielleicht ist auch Platz Drei möglich und es ist klar, dass wir uns niemandem so einfach geschlagen geben wollen. Aber ich weiß auch, dass Rückschläge kommen werden und wir sind dann noch nicht stabil genug, dass wir bspw. auch mal Verletzungen o.ä. so einfach wegstecken oder auffangen können." Gomes hat momentan leicht Reden, denn seit Wochen gibt es bei der Zweitvertretung nur positive Schlagzeilen. Immerhin, denn bei der Ersten läuft vieles momentan schief. 

Tore: 1:0 (1.), 1:1/1:2 Mohamed Ibrahim (13./49.), 2:2 (52.), 2:3 Sascha Reimann (54.), 2:4 Patrick Heyer (65.)

 

SuS Beckhausen II - SV Zweckel II 1:6 (1:2)

Auch im neunten Spiel bleibt der SV Zweckel II ohne Niederlage in der Meisterschaft. Bei der Zweitvertretung von SuS Beckhausen gelang der Truppe um Spielertrainer Sören Schürer ein nie gefährdeter und auch in der Höhe verdienter 1:6 (1:2)-Auswärtssieg. Durch den sechsten Saisonsieg ziehen die Zweckeler mit dem Tabellenersten VfB Kirchhellen II punktetechnisch gleich, der am heutigen Sonntag aber auch spielfrei hatte und dazu aber auch noch das etwas bessere Torverhältnis vorweisen kann und deswegen am Platz der Sonne bleibt. "Das war heute schon ok, wir hätten am Ende aber wieder höher gewinnen müssen", sagte Spielertrainer Sören Schürer nach Spielende. "Wir haben ordentlich gespielt, doch zwischendurch fehlte uns die Überzeugung, weiter auf das nächste Tor zu drängen. Bis zum 2:0 war alles gut, doch dann fangen wir uns quasi fast mit dem Halbzeitpfiff einen Distanzschuss zum 1:2. Ein schöner Treffer, keine Frage, aber da dürfen wir dem Spieler vorher nicht so viel Platz lassen", berichtet Schürer. Trotzdem wollte der Spielertrainer mit seiner Mannschaft nicht zu hart ins Gericht gehen. "Wir hatten viele gelungene Aktionen dabei, das 3:1 direkt nach der Halbzeit hat uns natürlich auch in die Karten gespielt." Mit Beckhausen war aber heute auch kein übermächtiger Gegner auf der anderen Seite. "Insgesamt waren die Gastgeber auch nicht zwingend genug, unser Sieg war eigentlich nie gefährdet", so Schürer nach den 90 Minuten.

Tore: 0:1 Thomas Malcherek (36.), 0:2/1:3 Rene Ewald (40./50.), 1:2 Mike Fabijanac (44.), 1:4 Christian Böttcher (72.), 1:5 Tom Wittek (Eigentor/80.), 1:6 Dennis Grüttner (90.)

 

Arminia Hassel - DJK Alemannia 1:1 (1:1)

"Wir haben heute einen glücklichen Punktgewinn erzwungen", so Alemannia-Trainer Klaus Marquardt nach Spielschluss. "Die Mannschaftsleistung war heute unterirdisch. Der Großteil hat Tippkick gespielt. Das einzig Positive ist, dass wir einen Punkt holen konnten und den Abstand zu Hassel halten konnten", geht Marquardt hart mit seiner Mannschaft ins Gericht. Dabei ging sein Team sogar mit 1:0 durch Dieter Hennemann in Führung, wohingegen Marquardt diese Offensivszene auch als einzige Chance in Spielabschnitt Eins verbuchte. Kurz vor dem Pausentee konnte der Gastgeber aber ausgleichen. "In der zweiten Halbzeit haben wir eigentlich wieder nur eine Chance, die aber zum 2:1 für uns genutzt werden muss, auch wenn es unverdient gewesen wäre", so der DJK-Trainer weiter. In der Schlussphase musste Marquardt dann auch noch seinen Torhüter Arkadius Piekorz verletzungsbedingt auswechseln. Für ihn ging Markus Ptok, eigentlicher Alt-Herren Spieler bei der DJK, ins Tor. Dabei konnte er sich zehn Minuten vor dem Ende gleich auszeichnen: Er konnte einen Elfmeter der Arminen abwehren und somit den Punkt festhalten. "Den Punkt nehmen wir natürlich gerne mit, auch wenn er eigentlich unverdient ist. Aber es ist nun mal nicht mehr möglich, wenn man nicht zum Training kommt", kritisiert Marquardt die Trainingsbeteiligung seiner Jungs.   

Tore: 0:1 Dieter Hennemann (20.), 1:1 (40.)

Bes. Vorkommnis: Markus Ptok (DJK Alemannia) hält Elfmeter (80.)

Kreisliga C - Gruppe 1

Wacker Gladbeck III - Westfalia Buer II 2:2 (0:1)

Der Gast aus Gelsenkirchen kann an der Burgstraße seinen allerersten Punkt in dieser Saison bejubeln. Nach zuvor acht Niederlagen in Serie gelang Westfalia in der Partie gegen Wacker III der erste Punktgewinn. Für Wacker hingegen dürfte die Punkteteilung zu wenig sein, schließlich hätte man mit einem Sieg im Mittelfeld der Tabelle mitmischen können. So bleibt nur Rang 12. 


Hansa Scholven II - SuS Rosenhügel 3:9 (0:4)

 

SuS SB Gladbeck II - GSK Gladbeck 0:6 (0:2)

GSK hat, wie die meisten wohl erwartet haben, den nächsten Sieg eingefahren. Gegen schwache SuS'ler gelang ein klarer 6:0-Erfolg. Die Hoffnungen auf den Aufstieg bekommen somit weitere Nahrung.


 Genclerbirligi Resse II - SG Preußen III 0:3 (0:2)

Und wöchentlich grüßt das SG-Tier! Auch im neunten Spiel gelang der Mannschaft von Trainer "Heiner" Wroblewski der neunte Sieg. Nach dem hart erkämpften Dreier im Spitzenspiel letzte Woche gegen Andadolusport Gelsenkirchen folgte heute das "Pflichtprogramm", das am Ende dann auch souverän absolviert wurde. In einer laut Wroblewski auch "sehr, sehr fairen Partie" war der Chefcoach am Ende nur mit der Chancenauswertung nicht zufrieden. "Wir haben zwar hinten nichts anbrennen lassen, aber vorne haben wir auch schon einmal besser gespielt", versucht der SG-Coach weiterhin seine Mannschaft kritisch zu beäugen. "Insgesamt bin ich aber zufrieden. Ich musste heute verletzungsbedingt etwas umstellen, aber das hat man im Prinzip nicht gemerkt." Bevor Jan Schnarr zum 2:0 einnetzte, war es Burak Akgün, der seine Kollegen mit einem Kopfballtreffer bereits nach sechs Minuten auf die Siegerstraße brachte. "Für Burak freut es mich, er war ja schließlich länger verletzt und saß letzte Woche noch zu Spielbeginn auf der Ersatzbank", berichtet Wroblewski.

   Die SG eilt also auch weiterhin von Sieg zu Sieg und von Rekord zu Rekord. In einer Kategorie sind sie aber seit heute nicht mehr Spitzenreiter: Die Drittvertretung von Adler Ellinghorst hat nach ihrem 9:3-Sieg gegen Kirchhellen IV die gefährlichste Offensive in ihren Reihen. So weit ist es schon - Kritik auf allerhöchstem Niveau. Anders geht es ja auch fast schon nicht mehr, die SG scheint alles zu gewinnen. Der Gegner gratulierte bereits heute zur gewonnenen Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg. "So weit wollen wir natürlich noch nicht gehen, es sind gerade einmal neun Spiele absolviert. Aber es ist aufgrund der tadellosen Statistik auch schwierig Gegenargumente aufzustellen", erzählt Wroblewski mit einem Lächeln.

Tore: 0:1 Burak Akgün (6.), 0:2 Jan Schnarr (16.), 0:3 Mahmoud "Manni" Ossmann (77.)

 

VfB Kirchhellen IV - Adler Ellinghorst III 3:9 (1:5)

Die Tormaschine Adler Ellinghorst III hat wieder zugeschagen. Auch bei der Viertvertretung vom VfB Kirchhellen schlug der Meister um Spielertrainer Oliver Colovic wieder voll zu und traf neunmal in das gegnerische Tor. Damit stellt man nach dem neunten Spieltag die gefährliches Offensive, noch gefährlicher als die des mehr als souveränen Spitzenreiters SG Preußen Gladbeck III. Doch wenn es nach Colovic geht, ist das auch alles egal. "Hauptsache das Wetter ist schön und wir gewinnen", berichtet der Spielertrainer schmunzelnd nach der Partie. Trotz der hohen Anzahl von erzielten Treffern war Colovic die Ruhe selbst. "Das war ja nicht überraschend, dass wir heute gewinnen. Wir sind ein Team, das immer nach vorne spielt." Daher kam es auch dazu, dass Adler trotz längerer Unterzahl noch mehrmals zuschlug - Kirchhellen aber auch noch zweimal treffern konnte. "Jeder wollte ja einmal treffen und dadurch, dass wir nur noch zu zehnt waren, standen wir hinten etwas offener", gibt Colovic zu. Er war aber trotz der drei Gegentreffer nicht unzufrieden und wollte keinerlei Kritik anbringen. Wen wundert es, bei mittlerweile schon 46 erzielten Treffern nach neun Spielen.

Tore Adler Ellinghorst: Kevin Ohl (3), Carsten Klenner (3), Norman Ohl (2), Rouven Hallay

Bes. Vorkommnis: Rote Karte Dennis Wloka (Ellinghorst/59./Grobes Foulspiel)

Kreisliga C - Gruppe 2

SpVgg. Middelich-Resse II - SuS Rosenhügel II 3:1 (2:1)

Kreisliga C - Gruppe 3

Westfalia Schalke - SuS Rosenhügel III 11:0 (6:0)