72-Vorstand erklärt Contrino-Entlassung: "Es geht allein um den Erfolg des Vereins"

Am gestrigen Abend hat der FC Sterkrade 72 Guido Contrino als Trainer entlassen, nachdem dieser zuvor für Sommer seinen Abschied angekündigt hatte. In einer Stellungnahme erklärt der Sportvorstand der Sterkrader den Rausschmiss.

"Es geht in der jetzigen Situation unserer 1. Mannschaft nicht um Selbstdarstellung oder eigene Befindlichkeiten, sondern einzig allein um den Erfolg", erklärt der Sportvorstand einführend zu der Entlassung von Guido Contrino. Trotz vier Siegen in sechs Rückrundenspielen belegt der FC immer noch einen Abstiegsplatz. Doch der Rückstand ist im Vergleich zur Winterpause um vier Punkte geschmolzen - damals waren es sieben Zähler, jetzt sind es nur noch derer drei.

Trotzdem kam es nun zum Cut: " Da unsere Sportliche Leitung der Auffassung war, dass eine weitere Zusammenarbeit mit Trainer Guido Contrino nicht den erhofften Erfolg verspricht, da er unter anderem die Mannschaft nicht mehr wie gewünscht erreichte, trennte man sich am gestrigen Tag", begründet der 72-Vorstand die Entlassung Contrinos.

Eine Interimslösung, insbesondere in Hinblick auf das morgige Ligaspiel gegen die SF Königshardt II, ist bereits gefunden: "Die Verantwortung bis zum Saisonende trägt nun unsere sportliche Leitung an der Linie. Michael Weißenfels wird das Team coachen. Ihm stehen Thorsten Andres, Daniel Chicano und Michael Kranz zur Seite. Zudem leistet unser A-Jugendtrainer Michael Finke Unterstützungsarbeit", erklärt der Sportvorstand. Mit der Führung an der Seitenlinie soll das Ziel Klassenerhalt angegangen werden: "Wir sind davon überzeugt, dass die Mannschaft die notwendige Qualität und auch den Charakter besitzt. In dieser nicht einfachen Phase müssen alle enger zusammenrücken. Gemeinschaftlich wird alles unternommen, um die nötigen Punkte im Abstiegskampf zu sammeln."

Für die neue Saison soll dann ein "neues Trainerteam" übernehmen.

"Wir bedanken uns bei Guido Contrino für sein Engagement im Verein und wünschen ihm alles Gute", hieß es abschließend von Seiten des Sterkrader Sportvorstandes.