Batenbrock-Réunion am Wienberg - SV Vonderort meldet zweite Mannschaft

Der SV Vonderort darf sich über eine weitere Mannschaft im Seniorenbereich freuen. Vom Aufsteiger BW Fuhlenbrock II wechseln viele Spieler an den Wienberg, die dort unter der Leitung des ebenfalls neuen Trainers Mike Schweitzer eine weitere Mannschaft stellen werden. Auch die bereits bestehende Vonderorter Truppe kann Neuzugänge vermelden.

Am Wienberg werden in der neuen Saison zwei Seniorenmannschaften an den Start gehen. Denn: 20 neue Spieler schließen sich dem SV Vonderort an und werden dort eine zweite Truppe stellen. Gleich 15 Spieler zog es dabei vom Aufsteiger BW Fuhlenbrock II nach Vonderort: Jens Tackenberg, Patrick Fries, Kevin Mader, Dominik Mader, Kevin Balgar, Marcel Rieger, Marius Neumann, Dominik Steuper, Sascha Hockertz, Andre Sagawe, Stefan Spelthuys, Sebastian Droste, Stefan Droste, Kai Willi Willert und Kevin Simon. Hinzu kommen weitere Neuzugänge: Florian Gipper, Marvin Mette, Leon Blasch, Maurice Tüffers (alle zuletzt vereinslos) und Sebastian Fries (RW Welheimer Löwen). „Wir freuen uns sehr, dass die Jungs den Weg zum Wienberg gefunden haben und wir in der neuen Saison zwei Mannschaften ins Rennen schicken können. Besonders erfreulich ist es auch, dass viele der neuen Spieler eine Vonderorter Vergangenheit haben und bereits am Wienberg gespielt haben“, heißt es von Seiten des SVV-Vorstandes, insbesondere von Markus Ochmann und Christian Schroer.

Mit Mike Schweitzer wurde zudem ein Trainer präsentiert, der die Jungs bestens kennt. Bereits in der Saison 18/19 war Schweitzer zum Saisonende hin Trainer der Batenbrocker RK. Dort wo Willert, Balgar und Co. vor ihrer Station bei BW Fuhlenbrock II ihre Schuhe schnürten. Zuletzt trainierte Schweitzer die erste Mannschaft der RW Welheimer Löwen sowie die C-Jugend der Welheimer. Nun fanden sich die Wege wieder – eine Batenbrock-Réunion in Vonderort. „Es gab zwei Gründe, warum ich Trainer in Vonderort werde. Der erste, und weitaus schwerwiegendere, Grund ist, dass mir die Jungs, seit ich sie für eine kurze Zeit in Batenbrock trainiert habe, richtig ans Herz gewachsen sind. Seit dieser Zeit hat immer wieder der ein oder andere versucht mich als Trainer zu holen. So eine Hartnäckigkeit habe ich noch nie erlebt – im positiven Sinne. Der andere Grund ist der, dass ich absolut gern an der Linie stehe und ich den Fußball einfach mag. Dadurch dass es für mich in der Jugend bei den RW Welheimer Löwen nicht mehr weiterging, hat der Zeitpunkt und die Mannschaft nun gepasst“, begründet Mike Schweitzer, der mit großem Ehrgeiz an die neue Aufgabe herangehen will: „Mein Ziel ist es mit dieser Mannschaft im oberen Drittel der Tabelle mitzuspielen. Meine Erwartung an die Mannschaft ist, dass alle mitziehen und hart arbeiten werden.“ Vonderorts Sportlicher Leiter, Tobias Immick, freut sich mit Mike Schweitzer einen „nicht unbekannten Trainer in Bottrop an der Linie der neuen Mannschaft begrüßen zu können“.

ber auch die bestehende Vonderorter Truppe um den ebenfalls neuen Trainer Martin Cholewa darf sich über Neuzugänge freuen: Connor Benninghoff (PSV Oberhausen), Antonio Ivic (SV Altendorf Ulfkotte) und Dominik Albani (RSV Klosterhardt) wechseln zum Wienberg. Zudem wurden einige Spieler reaktiviert. „Unsere Neuzugänge haben sich in den ersten Trainingseinheiten sehr gut präsentiert und werden uns als Mannschaft weiter voranbringen. Wir haben an Qualität dazu gewonnen“, zeigt sich Martin Cholewa zufrieden. Dass der Verein nun zwei Mannschaften stellen kann, ist für ihn zudem „eine super Sache. Mit dem neuen Team verstärkt sich der Verein sehr. Ich habe natürlich schon die ersten Gespräche mit dem Trainer [Mike Schweitzer] geführt und schnell gemerkt, dass wir auf einer Wellenlänge sind. Beide Mannschaften werden sich je nach Situation und Bedarf gegenseitig unterstützen.“

„Im Vorstand herrscht eine große Vorfreude auf die neue Saison“, sagt Tobias Immick, der weiter das Bindeglied zwischen Vorstand und den Mannschaften, insbesondere den Trainern Martin Cholewa und Mike Schweitzer sein wird. „Wir alle wollen die Entwicklung des Vereins vorantreiben“, blickt Immick der Zukunft entgegen. Und dabei soll eins immer im Fokus sein: „Die familiäre Atmosphäre im Verein.“