FLVW geht in die Winterpause

Der FLVW verlängert die vom Bund vorgeschriebene Zwangspause vorzeitig und schickt seine Vereine bereits jetzt in die Winterpause. Somit wird es in Westfalen in diesem Jahr keine Amateurspiele mehr geben. Der FVN tagte bereits zu dem Thema und wird höchstwahrscheinlich nachziehen.

„Nach den jüngsten Einschätzungen der Bundes- und Landesregierung ist nicht realistisch zu erwarten, dass der Spielbetrieb im Amateur- und Jugendbereich noch in diesem Jahr wieder zugelassen wird. Wir haben uns deshalb entschlossen, im Dezember keine Spiele anzusetzen“, werden der VFA-Vorsitzende Reinhold Spohn und der für den Jugendfußball verantwortliche Vizepräsident Holger Bellinghoff auf der Homepage des FLVW zitiert. Wann die Saison fortgesetzt wird ist derzeit noch unklar, die Verantwortlichen denken unter anderem über eine verkürzte Winterpause und einen früheren Start im Januar nach. Allerdings ist dies abhängig von der Entwicklung der Pandemie, die derzeit noch nicht eingeschätzt werden kann.

Der Präsident des FLVW steht hinter der Entscheidung des Verbandsausschusses in Zusammenarbeit mit dem Verbands-Jugend-Ausschuss und den Vorsitzenden der FLVW-Kreise. „Es ist dringend geboten, einerseits den Vereinen Planungssicherheit zu geben und andererseits der Gesellschaft zu signalisieren, dass wir den Vorgaben der Politik unbedingt folgen werden und nicht ständig um privilegierte Regelungen für den Fußball nachsuchen“, betont Präsident Gundolf Walaschewski in der Pressemeldung des FLVW.

Der FVN, dem die Teams aus Oberhausen und Bottrop tagte bereits zu dem Thema und wird höchstwahrscheinlich den Maßnahmen von Westfalen folgen. Am Freitag wird eine Entscheidung des FVN erwartet, bei der dann wohl auch die Winterpause für den Niederrhein eingeläutet wird.