Gladbeck: Ein Blick auf die Kreisliga A

Erstellt von Marco Alechnowicz

Nach unserem Blick auf die Kreisliga B vergangene Woche schauen wir nun auf die höchste Kreisliga im Kreis Gelsenkirchen. Unangefochten auf Platz eins ist der VfB Kirchhellen, Preußen Gladbeck kassierte am Wochenende die erste Saisonniederlage und Adler Ellinghorst steht überraschend als Aufsteiger auf dem achten Tabellenrang.

Kreisliga A

1. VFB Kirchhellen:
Nach neun Spielen steht der VFB Kirchhellen an der Tabellenspitze. Mit der maximalen Punktausbeute und einem Vorsprung von bereits fünf Punkten ist der Saisonstart perfekt. „Wir sind zufrieden, müssen aber weiterhin konzentriert bleiben. Das Spiel gegen Schaffrath hat gezeigt, dass der Schuss auch mal nach hinten losgehen kann. Es gibt Stellschrauben an denen wir weiterhin drehen müssen und deshalb arbeiten wir konzentriert weiter. Wir müssen hellwach sein und wollen unseren Vorsprung halten beziehungsweise weiter ausbauen. Wenn wir weiterhin gut arbeiten, dann sind wir auf einem guten Weg“, so Co-Trainer Michael Terwellen.
 

4. FSM Gladbeck:
FSM hat den Aufstieg in der letzten Saison knapp verpasst und galt erneut als ein heißer Kandidat auf die Meisterschaft, doch nach neun Spielen ist noch ein wenig Sand im Getriebe. Zur Tabellenspitze sind es bereits acht Punkte Rückstand. Hakan Isik, Trainer von FSM Gladbeck, musste sogar teilweise selber ran wie im Spiel gegen Rentfort. „Wir hatten einige Abgänge zu verzeichnen. Unter anderem Mert Durmaz, der nach SC Hassel gegangen ist und haben zu Beginn einige Personalsorgen und deshalb wir noch nicht so richtig in Tritt“, so Isik. Dennoch steht FSM auf dem vierten Platz und ist in Schlagdistanz zu den oberen Tabellenplätzen.
 

5. Preußen Gladbeck:
Preußen Gladbeck steht nach neun Spielen auf dem vierten Tabellenplatz und war bis zum letzten Spieltag die einzige Mannschaft, die neben dem VFB Kirchhellen noch ungeschlagen ist. Nun kassierten die Gladbecker den ersten Dämpfer und verloren mit 0:6 gegen YEG Hassel II. „Wir haben den Kader breiter aufgestellt, haben uns gut verstärkt, eine Änderung am System vorgenommen und auch eine gute Vorbereitung gespielt und deshlab sind wir zufrieden mit dem Ergebnis. Hätte mir vor der Saison einer gesagt, dass wir auf dem vierten Tabellenplatz stehen nach acht Spielen, dann hätte ich das sofort unterschrieben. Rückblickend betrachtet haben wir aber ein paar Punkte verschenkt, da denke ich vor allem an die Partien gegen Beckhausen und Erle 19. Alles in allem sind wir aber sehr zufrieden und wollen noch so lange es geht ungeschlagen bleiben“, so SGP-Coach Daniel Thiele zum Saisonstart.
 

8. Adler Ellinghorst:
Adler Ellinghorst belegt als Aufsteiger den achten Tabellenplatz. „Wir sind zufrieden. Die Angst vor einem Fehlstart war schon da, umso schöner sind die Ergebnisse, die wir bis jetzt eingefahren haben. Ich muss das Team loben und habe großen Respekt davor, dass das Team mitgezogen hat. Spielerisch haben wir sicher noch Verbesserungsbedarf, aber der Einsatz und der Wille stimmen. Das Umfeld stärkt uns natürlich auch den Rücken. Meine Familie hilft im Verein und auch die Zusammenarbeit mit dem Vorstand und den Trainern der zweiten und dritten Mannschaft stimmt. So kann es gerne weitergehen“, so Adler-Coach Andreas Klink zur aktuellen Stimmung in Ellinghorst.

 

12. BV Rentfort II
Die Rentforter Reserve steht nach der Niederlage gegen Erle nun nur noch auf dem zwölften Tabellenplatz. Es tat sich einiges im Sommer. Einige Spieler haben die Mannschaft verlassen und es wurden neue Spieler hinzugewonnen.  „Wir waren zu Beginn auf einem guten Weg und sind gerade dabei diesen schleifen zu lassen. Wir haben bisher acht Punkte und das ist zu wenig. Die nächsten Spiele haben es in sich und da müssen wir was holen. Die Trainigsbeteiligung lässt zu wünschen übrig und daran müssen wir arbeiten“, so BVR-Coach Michael Berger. Es gilt jetzt schnell den Negativtrend zu beenden, sonst kommt ein düsterer Winter auf die Rentforter zu.


15. VfL Grafenwald
Aktuell belegen die Wöller den vorletzten Tabellenplatz. Mit Sven Koutcky kam ein neuer Trainer und auch die Mannschaft wurde rundum erneuert. Vier Punkte zeigen, dass die Mannschaft sich noch finden muss. „Wir haben schon damit gerechnet, dass es eine schwierige Aufgabe wird, weil wir eine neue Mannschaft formen müssen. Letztes Jahr war schon der Wurm drin und das steckt bei dem einen oder anderen noch im Kopf. Die neuen Spieler können dies auch nicht verhindenr oder verkürzen. Einige Leute haben und in den letzten Wochen auch verlassen, aber Reisende wollen wir nicht aufhalten. Wir gehen das Projekt weiter an und wollen die Mannschaft formen. Sie sind jung und willig und machen auch mal Fehler, aber das gehört eben dazu“, so Sven Koutcky zum Entwicklungsprozess in Grafenwald. „Wir hatten am Freitag einen Mannschaftsabend und der hat die Mannschaft enger zusammengebracht. Wir halten weiterhin an unserem Ziel, einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen, fest,“so Koutcky abschließend.