Kreisliga A: SuS 21 Oberhausen trennt sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Hartwig Jondral

Erstellt von Andreas Temming

Paukenschlag in der Kreisliga A. Der Aufsteiger und derzeit Tabellenvierte SuS 21 Oberhausen hat sich von Trainer Hartwig Jondral getrennt. Kevin Bongers übernimmt ab sofort den A-Ligisten.

Damit hatte keiner der Experten gerechnet. Trotz des Aufstiegs in die Kreisliga A und einem derzeitigen hervorragenden vierten Tabellenplatz, hat der Vorstand von SuS 21 Oberhausen die Reißleine gezogen. Hartwig Jondral wurde mitgeteilt, dass man seinem im Sommer auslaufenden Vertrag nicht weiter verlängern wird. „Für mich kam die Entscheidung mehr als plötzlich und unerwartet. Man hat mich beim Training zur Seite genommen und mir mitgeteilt, dass man mit mir nicht verlängern möchte. Damit war es für mich klar, dass wir meinen Vertrag mit sofortiger Wirkung auflösen werden. Weder die Mannschaft, noch meine Person können die Entscheidung verstehen. Die Mannschaft war wie ich vor den Kopf gestoßen. Erst im Winter habe ich noch sechs neue Spieler an die Schleuse geholt, um weiter oben anzugreifen. Ich möchte mich aber vorerst nicht weiter zu der Sache äußern, da noch einige Details bezüglich meiner Vertragsauflösung zu klären sind“, erklärte uns Hartwig Jondral.

Beide Seiten halten sich doch etwas bedeckt, was die wirklichen Gründe für die Vertragsauflösung waren. „Wir möchten keine einzelnen Details an die Öffentlichkeit tragen, können aber definitiv sagen, dass wir Hartwig unsere Beweggründe genannt haben. Bis zum Saisonende wird Kevin Bongers (ehemals Spieler SC 20 Oberhausen) den Verein übernehmen. Für Kevin ist es eine große Chance zu zeigen, was er als Trainer im Stande ist zu leisten. Planungen über den 30.06.19 haben wir noch keine vorgenommen. Der Vorstand lässt Kevin in Ruhe arbeiten und wir haben auch kein festes Ziel vereinbart, somit kann Kevin ohne Druck an seine Aufgabe herangehen“, teilte uns Pressesprecher Marco Potarzycki mit.

Ziel wird es jedoch sein, nochmal oben anzugreifen, da sich das Team im Winter mit sechs Spielern verstärkt hat.