Markus Schneider ist nun für den VfB Kirchhellen II verantwortlich

Erstellt von Ben Tautz

Seit genau zwei Wochen ist Markus Schneider neuer Trainer bei der zweiten Mannschaft vom VfB Kirchhellen. Er löste Erwin Althoff ab. Auf’m Platz sprach mit dem Trainer.

Die Euphorie war groß, als der VfB Kirchhellen II im Sommer den Aufstieg in die Kreisliga A feierte. Doch irgendwie lief es wohl intern nicht so, wie man es sich gewünscht hatte. „Es bestand die Gefahr, dass die Mannschaft auseinander bricht oder durch einen Fehlstart die Saisonziele nicht mehr erreicht werden können“, begründete Bastian Averesch in einem Statement auf der vereinseigenen Homepage folgende Entscheiden: Der VfB Kirchhellen trennt sich von Aufstiegstrainer Erwin Althoff.

Ein Nachfolger war schnell gefunden und es wurde Markus Schneider. Schneider war seit Saisonbeginn Co-Trainer der ersten Mannschaft der Kirchhellener, ist Jugendtrainer beim VfB und gleichzeitig noch beim FC Schalke 04 in der Knappenschmiede im Einsatz. Den Posten in der ersten Mannschaft gab er nun auf. „Eigentlich brauchte ich nur das OK meiner Frau, damit ich fest zusagen konnte“, schildert Schneider gegenüber Auf’m Platz. Und bis jetzt, kann er nicht klagen. Er ist froh Trainer der zweiten Mannschaft zu sein, da alle Voraussetzungen stimmen. So zum Beispiel die Absprache mit Bartosz Maslon, dem Trainer der ersten Mannschaft: „Wenn wir einen Spieler benötigen, bekommen wir ihn. Andersherum natürlich genauso. Wir sind im ständigen Austausch und verstehen uns sehr gut.“ Auch, dass Daniel Ihrig sein Co-Trainer ist, begeistert ihn: „Für mich ist wichtig, dass ein Co-Trainer nicht nur der ist, der beim Training Hütchen aufstellt und wieder einsammelt. Falls ich als Haupttrainer mal nicht da bin, muss Daniel mich ersetzen können. Er ist in der Mannschaft anerkannt und wir arbeiten sehr gut zusammen. Das ist mir wichtig.“

Doch wo soll die Reise für den VfB Kirchhellen eigentlich hingehen. Er ließ sich jedoch nichts aus der Nase ziehen. „Als Aufsteiger möchte man natürlich erst einmal die Klasse halten“, erklärt Schneider. Und obwohl der VfB mit sechs Punkten aus zwei Spielen in die Saison gestartet ist und es noch Mannschaften mit null Punkten gibt, bleibt das auch das Ziel: „Wir haben eine gute Mannschaft mit viel Qualität. Wir wollen uns weiter entwickeln und schauen, wohin die Reise geht.“